Karlsruhe: KIT

  • Mir ist nur nicht ganz klar wo genau das hinkommen soll?


    Steht doch im Artikel: "Neubauten an Stelle der Bestandsbauten". D.h. Abriß und Neubebauung. Das Engler-Bunte-Institut zieht in der Bauzeit ins MINT-Kolleg.

  • KIT Erweiterung am Adenauerring/Oststadt

    Nachdem das Land und die Tschira-Stiftung einen Kooperationsvertrag abgeschlossen haben, geht es einen guten Schritt weiter bei der deutliche Erweiterung des KIT Campus. Alleine das Grundstück ist mehr als 20.000 qm groß. Wie in der BNN zu lesen war, wird die Tschira-Stiftung das größte Gebäude, ein bis zu 40m Objekt, spendieren.


    Die Vorplanung stammt wieder mal von ASTOC GmbH & Co. KG aus Köln.
    Die Achtiktenkammer fordert einen Wettbewerb.


    https://www.kit.edu/downloads/…e_und_Wissenstransfer.jpg

  • Immer Astoc...

    ^
    Irgendwie haben die nen Freifahrtschein in Karlsruhe.


    Fast immer wenn in letzter Zeit was größeres in Karlsruhe geplant wird, bekommen die den Zuschlag, schon auffällig langsam.


    Zumal deren Entwürfe meist total langweilig sind. Ich kann diesem unförmigen 40 Meter Klotz jedenfalls nicht viel abgewinnen.

  • Tja, die max. 40 m sind in KA halt leider gesetzt, denke das hat weniger mit Astoc zu tun, als mehr mit der lokalen Realität. Ich glaube es gibt nur ein Platz an dem kurzfristig die Marke nennenswert überschritten werden kann und das ist HBF Süd, falls Sie den richtigen Investor findet... Denke im Laufe des Jahres wissen wir da auch mehr....

  • ^ Naja wenn das HH Konzept eine Bedeutung hat sollte es neben dem HBF Süd auch noch ein paar andere Bereiche geben wo höher gebaut werde darf.


    Außerdem waren ja bei den Entwürfen für das Höpfner Areal auch 2/3 höhere Entwürfe dabei wenn mich nicht alles täuscht.


    Geht auch nicht nur um die Höhe aber ich finde die Entwürfe von Astoc immer so nichts sagend und öde. Und es wundert halt schon warum die fast immer gewinnen?!

  • Es gibt für dieses Projekt auch Proteste der Anwohner.
    Auch bezüglich der Zukunft des Botanischen Gartens.
    Ich finde die Gebäude der Astoc bisher aber auch nicht so prickelnd.

  • Ich bin auch gespannt, inwiefern die Astoc-"Vorgaben" unmittelbar in die weiteren Planungen eingehen. Sie wären in der Tat schon ziemlich restriktiv.


    Die Anwohnerprotest beziehen sich übrigens u.a. auf die Höhe der Gebäude. Immer wenn es konkret wird, merkt man, dass KA wohl noch noch nicht so weit ist, mehr als 1,5 Reihenhäuser hoch zu planen :lach:.
    Auf der anderen Seite will man aber auch möglichst wenig Flächen verbrauchen. Schwierig...:confused:

  • @ Jenny


    Das leuchtet mir hier in KA auch absolut nicht ein. 1985 hatte die Stadt noch rund 275.000 Einwohner, heute haben wir rund 305.000, irgendwann sind es prognostizierte 320.000. Wo sollen die Menschen leben und arbeiten, wenn Nachverdichtung und Gebäude jenseits der 10 Stockwerke von großen Teilen der Einwohner abgelehnt werden?

  • Wenn es nach mir gänge, dann hätte Karlsruhe schon einige Hochhäuser bekommen. Ich verstehe es auch nicht so wirklich, auf der einen Seite beschweren sie sich über mangelnden Wohnraum, und auf der anderen Seite ist man Hochhäusern abgeneigt.


    Ich glaube jedoch, dass bei "Hochhäuser" viele Leute an hässliche Betonklötze denken und eben nicht an heutige Versionen, mit gut überlegtem Design und auch einer Vermischung der Wohn- und Arbeitswelt.


    Ganz gespannt bin ich auf die Südseite beim Hauptbahnhof. Hoffen wir mal, dass dort der Grundstein gelegt wird, für ein höheres Bebauen!

  • Yep, alles absurd. Aber es sind m.E. die hässlichen Klötze aus den 70er, am Mühlburger Tor, in Mühlburg und anderswo, die man in KA im Kopf hat, wenn es um Hochhäuser geht. Würde irgendwo ein chices Ding stehen auf der Höhe der Zeit, würde viele anders laufen.
    So gesehen ist es wirklich spannend, was hinter dem HBF passiert. Könnte dann Mut für mehr geben.

  • Einerseits natürlich verständlich, dass so mancher Bürger Angst vor einer wachsenden Hässlichkeit hat, wortwörtlich.
    Aber dass man es heute immer noch solche Teile im Kopf hat ist mir rätselhaft, denn schließlich kennt man doch sicherlich einige hübsche Bauwerke aus anderen Städten. Gerade auch für die Zukunft wäre es für diese Stadt nicht schlecht, wenn sie auch mal ein paar "technologische Hochbauten" hätte.
    Daher liegen bei mir die größten Hoffnungen auf den Hbf Süd in Sachen Hochhausbau.


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    Mod: Bitte hier Beiträge zum Thema KIT. Danke.

  • ^ also ich finde das Gebäude ziemlich hässlich (zumindest von Außen)! So baut man doch seit den 70 er Jahren nicht mehr?

  • Stadt stimmt Erweiterung des KIT Campus Süd zu


    Für die beiden äußeren Gebäude im Süden und Norden gibt es einen Wettbewerb. Laut KIT werden Wünsche aus Bürgerschaft und Politik berücksichtigt. So wird es statt 50 000 lediglich 44 000 Kubikmeter Bauvolumen geben, die Baumassen werden gestaffelt – mit einem städtebaulichen Akzent von neun Stockwerken gegenüber der Bibliothek, fünf Geschossen zum Adenauerring und maximal dreien im Abstand von 26 Metern zu den Reihenhäusern an der Hansjakobstraße. Die Bäume am Adenauerring bleiben erhalten. Zwischen den Neubauten sollen die Abstände 18 Meter betragen und Aufenthaltsqualität im Grünen bieten. Im Ausschuss stieß die Bauqualität auf Zustimmung, wenn auch der Verzicht auf den sonst üblichen Wettbewerb nach wie vor auf Kritik stieß.

  • KIT Erweiterung am Adenauerring/Oststadt

    Die Proteste gegen die Erweiterung am Adenauerring manifestieren sich inzwischen in einer Petition.
    Hauptkritikpunkt ist nach wie vor die Verlegung des Botanischen Gartens.


    http://www.ka-news.de/region/k…on-retten;art6066,1934110


    Im Artikel scheint es allerdings einen Fehler zu geben.
    In der Kornblumenstrasse waere ja kein Platz fuer den Botanischen Garten.
    Gemeint ist vermutlich das Grundstueck auf der Suedseite der Fraunhoferstrasse.