Beiträge von ouyawei

    ^^
    Was soll denn bitte diese Zynik, gerade bei dem Thema?
    Was ist an der 'leichten Sprache' unangemessen bei einem Denkmal, das an die Ermordung (geistig) Behinderter erinnert?
    Ich finde gerade bei diesem Denkmal ist die Barrierefreiheit ein integraler Bestandteil des selben und trägt enorm zu dessen Wirkung bei.

    Die Menschen, die hier angesprochen werden, wären zu der Zeit, an die das Denkmal erinnert, umgebracht worden.

    Wie kann man soetwas nicht verstehen?!

    Dekoratives Anführungszeichen


    Das Einzige, was mich wirklich enttäuscht, ist, dass die Berliner so wenig Begeisterung für dieses beeindruckende,
    nationale Bauvorhaben verdeutlichen.

    Nun übertreib mal nicht, es ist, wie du selber sagst erstmal nur ein "beliebiger Museumsbau", mit dem Schloss als solches werden die wenigsten eine Verbindung haben, geschweige denn ihm eine nationale Bedeutung beimessen (gerade die hat das Humboldforum ja eben nicht, weil es nun mal kein Schloss ist und Deutschland keine Monarchie). Der Wiederaufbau der Frauenkirche hatte da mehr Symbolcharakter, hier gab es eine gewisse emotionale Bindung, da haben sich Kriegsgegner versöhnt und gemeinsam das zerstörte wiederaufgebaut.
    Beim Schloss wurden vor einem halben Jahrhundert die Reste der Monarchie abgeräumt, das tat zwar ästhetisch weh, ist heute aber längst vergessen.

    Die Verlängerung der U5 dürfte weitaus mehr Begeisterung auslösen, einfach da sie näher an der Lebenswirklichkeit der Menschen ist.

    Versteh mich nicht falsch, ich freue mich auch wenn das 'Schloss' fertig wird, einfach weil es dort gut aussieht. Das 'Schloss' als solches ist nur Fassade, Dekoration - das macht es nicht schlecht, das trifft auf die meisten Gebäude zu. Aber das ist es dann auch schon, ein Gebäude, es ist kein Symbol.

    Dekoratives Anführungszeichen

    So lange die Stadt Potsdam keine Mittel dazugibt, spricht doch nichts dagegen durch Spenden (da ist per Definition keiner gezwungen sich zu beteiligen) und Mittel des Bundes ein Projekt zu realisieren was die Mehrheit der Bevölkerung nicht unbedingt haben will/ nutzen wird. Oder fragt auch sonst jeder Bauherr vorher die Bevölkerung um Erlaubnis bevor er sie "beglückt" wie Du es etwas polemisch formulierst?

    Und woher hat der Bund das Geld?
    Der Vergleich mit dem privaten Bauherrn hinkt, passender wäre hier die GEZ, da muss ich auch zahlen, egal ob ich fernsehe oder nicht.
    Nur das da die Mehrheit der "beglückten" anscheinend tatsächlich dahinter steht.

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    An einem Ort, der nachts den wohl höchsten Publikumsverkehr in Berlin hat, kommt es überdurchschnittlich häufig zu Kriminalität? Ich bin schockiert!

    Und was haben Personen, die sich "regelmäßig auf der Warschauer Brücke aufhalten und mit Bekannten Alkohol trinken" mit den Clubgängern und Dealern auf dem RAW Gelände zu tun, dass du dieses als Konsequenz plattmachen willst?

    Kann es sein, dass du eine persönliche Aversion gegen die Clubkultur hast, die du versuchst nur irgendwie zu rechtfertigen? :nono:

    Ich frage mich außerdem, was das noch mit dem Thema Freudenberg-Areal Boxhagener Straße zu tun hat.

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    Das RAW-Gelände und die Clubs an der Revaler Straße (eine Wagenburg gibt es dort meines Wissens übrigens nicht) für einen Park abzureißen ist eine absolute Extremforderung.
    Man muss sich abends nur einmal den Publikumsverkehr am S-Bahnhof Warschauer Straße anschauen, den gibt es nicht erst seit der O² Arena, viele Touristen kommen aufgrund dieser Clubkultur überhaupt erst nach Berlin.
    Das hat nichts mit 'Artenschutz' zu tun, es handelt sich hierbei um die Partymeile schlechthin in Berlin.

    Da könnte man ja auch den Fernsehturm abreißen, um Platz für ein Wohnhochhaus zu schaffen.

    Dekoratives Anführungszeichen


    Ich würde ein Bürgerbegehren klar befürworten, welches zum Ziel hat einen etwas größeren Park zwischen Revaler Straße und Bahngleisen zu schaffen. Das RAW-Gelände müsste größtenteils platt gemacht werden. An der Warschauer Str. könnte ein bis zwei Häuserblöcke enstehen.

    Ich weiß nicht, ob das sarkastisch gemeint war unter der Implikation, dass die Mehrheit der Clubgänger dort das Bürgerbegehren gegen das Bauvorhaben unterstützen würde. Das glaube ich aber nicht, außerdem ist das nicht zielführend.
    Gerade entsprechend dichte Bebauungen funktionierten gut in Berlin kleine Privatparks bringen in solch einer belebten Umgebung doch gar nichts und sind hier auch nicht nötig.

    Vielen Dank Klarenbach für diese interessanten und erklärenden Perspektiven. Ich kann das Versprechen von Modernität und Fortschritt, dass diese Hochhäuser darstellen, gut nachvollziehen.
    Der Makel der dieser Art von Architektur innewohnt ist freilich, dass sie nur aus der Ferne oder aus der Bewegung heraus wirkt, man möchte dort nicht verweilen. Zusätzlich trennt die Breite Straße die Fischerinsel vom Rest der Spreeinsel ab, wodurch ein sehr privater Raum geschaffen wird.
    Das mag für eine solche Wohnsiedlung ja genau das Ziel gewesen sein, mir fehlt aber die Lebendigkeit der Stadt.

    Der Novotel Block ist freilich ein Fremdkörper und wird dazu noch überaus billig. Ich könnte mir aber schon vorstellen, dass eine Behutsame Nachverdichtung durch Blockrandbebauung das lokale Straßenbild ansehnlicher (sprich: weniger öde) machen kann, nunmehr ist die Perspektive eh dahin. Ich finde die Fischerinsel sollte sich viel mehr an die Luisenstadt anschließen, nach Norden hin stellt die Breite Straße eine zu große Barriere dar.