Ich denke nicht, dass es in dem Artikel um eine Architekturkritik geht, vielmeher um das städtebauliche Konzept, welches von Investor und Architekten als innovativ dargestellt wird. Absolut richtig ist da der Kommentar der Autorin (vielen Dank, dass der Name nochmal dezidiert genannt wurde), dass dies absoluter Quatsch ist. Keines der drängenden Probleme der Stadt Frankfurt wird mit diesem Projekt angegangen. Ich denke ihr Argument ließe sich noch präzisieren: bei solch großen Bauvolumina und einer so hohen Dichte, da wäre auch Platz für andere (weniger gewinnorientierte) Nutzungen gewesen, ohne gleich ein rieisiges Verlustgeschäft zu machen. Das alles kann man ja finden wie man möchte, innovativ und europaweit einzigartig ist an dem Projekt aber tatsächlich nix.
Beiträge von Simmel
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^ dort sitzt nicht der Asta, der ist nach wie vor im Studierendenhaus in Bockenheim untergebracht. In den Containern sind Teile der universitären Infrastruktur beherbergt, für die man schlichtweg keinen Platz in den bisherigen Neubauten eingeplant hat. Unter anderem das Goethe Card Center (rechter Pavillion) und das Baumanagement (linker).
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^So allmählich nervt das stark ideologisierte Gelaber aber etwas. Ich dachte, dies sei ein Architektur- und Städtebauforum. Da kann man solche Kommentare doch gesondert in die entsprechenden Subforen packen, oder?
Zum Thema: Wie der abgeänderte Entwurf aussieht, wird sich noch zeigen oder habe ich da schon was verpasst? Dass ein Hochhaus mit 80 Metern Höhe per se "hässlicher" ist als mit 100 Metern, erschließt sich mir nicht. Das kommt stark auf den Auftraggeber und die Architekten an (und weniger auf die Politik oder den Planungsdezernenten).
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Es wurde eine Hebebühne aufgebaut und eine Fassadenplatte entnommen.
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Ja, feste Arbeitsplätze an denen sich der individuelle Mitarbeiter unter Umständen auch noch wohl fühlt sollten streng vermieden werden.
Aber zurück zum Ernst, beide Behörden weisen ja auch externen Publikumsverkehr auf. Allein hierfür müssen zusätzliche Flächen parat gehalten werden.
Ich hoffe es handelt sich bei dem Interimsquartier nicht um die Gutleutstraße/Ecke Baseler aber der Kasten steht zu größten Teilen leer.
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Der Blog des Historischen Museums hat eine Galerie mit vielen Innenaufnahmen des Erweiterungsbaus online.
"Ein schneller Gang über die Baustelle"
https://moenusmade.de/schneller-gang-ueber-die-baustelle/ -
Könnte Sinn machen, weil so die an das Gebäude anschließende Überdachung des Busbahnhofs nicht direkt vor den Fenstern des ersten Obergeschosses des Hotels liegen würde. Das sah auf den Visualisierungen höchst seltsam aus. Aber das hätte man sicher auch kostengünstiger lösen können, als mit extra-hohen Erdgeschossdecken.
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^ Ein schönes Beispiel für ein Argument im post-faktischen Zeitalter. Die Druckstuben und die liberale Drogenpolitik sind schuld, nicht die Kriminellen, die dort ihr Unwesen treiben. Aber das ist ja eh alles ein Brei und man weiß ja, das eine bedingt das andere und alle die anders denken haben´s nicht kapiert oder glauben diesen lächerlichen "Fakten". Um es nochmal klar zu sagen: Die Druckräume und Drogensüchtigen sind natürlich kein Fest für den Standort, die hier beschriebenen Probleme gehen aber auf einen anderen Personenkreis zurück. Die Dealer, die sich versuchen, die regulierte Szene zunutze zu machen. Leider mit Erfolg. Der Beitrag oben vermischt da leider viele Dinge, die auch von den Betroffenen so nicht gesagt werden...
Und jetzt etwas Inhalt: Im FAZ Interview zum Thema gibt einer der vier Besitzer an, der ultimative Grund für den Auszug sei eine überzogene Mieterhöhungsforderung gewesen. Die Vermieter wollen nach dem Auszug von Cream eine Bar oder ähnliches eröffnen lassen. Dann hoffen wir mal, dass Schwesta Ewa bis dahin aus dem Knast raus ist und die Gelegenheit nutzt. Bessere Lage gibts nicht!
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Ich denke auch, dass die von Golden Age vorgeschlagenen Maßnahmen absolut sinnvoll sind, da sie kriminelle Akte bekämpfen und nicht ganze Gruppen von Menschen per se kriminalisieren. Demensprechend ist die Strategie von Eagle1 meiner Meinung nach pauschal abzulehnen, vor allem aber auch an jeder Ecke unrealistisch.
Und ich weiß nicht in welchem LA du so unterwegs bist, ich hab die letzten Jahre jedes Mal am Greyhound direkt in Skit Row an der Alameda Street, im Mc Donalds gegenüber und auch auf dem Betriebsgelände von American Aparell nebenan schlimmste Szenen von Delinquenz beobachtet. Von Drogenkonsum über Prügelleien, sexuelle Nötigung, Polizeigewalt bis zu Tierquälerei. Wohlgemerkt alles nur, während ich auf den Bus oder jemanden der mich abholt gewartet habe. Aber ist ja gut für dich und LA, wenn es bei dir so einen "positiven" Eindruckk hinterlassen hat.
Ich denke nichts desto trotz, dass LA schwerlich mit Frankfurt vergleichbar ist und es mehr Sinn macht, sich hier über lokal geeignete Konzepte zu unterhalten, statt einfach zu sagen: Wir machens jetzt so wie irgendeine andere Stadt. Die Voraussetzungen sind meist (und im Fall von LA sowieso) ganz andere. Zero Tolerance ist zudem natürlich ein populärer Kampfbegriff, meist stehen dahinter aber keine nachhaltigen oder wirklich hilfreichen Konzepte. -
Ich finde eigentlich nicht, dass die Stadt Pendlern und Touris gehört. Und ein HBF ist Gott sei dank schon mehr als ein Privatgrundstück, wo lediglich zahlende Kunden "bedient" werden. Und wo Drogensüchtige besser aufgehoben sind in der Stadt, wie einer meiner Vorredner schrieb, erschließt sich mir auch nicht so ganz. Sollen die ins Nordend gehen oder in gleich in den Stadtwald?
Ich wohne direkt am HBF und erlebe jeden Tag, wie sich die Situation zunehmend verschlechtert. Mich erfüllt der Anblick auch zunehmend mit Unbehagen, da bin ich ganz ehrlich. Zu versuchen die Junkies einfach zu verjagen, löst trotzdem nicht das Problem. Wie bereits erwähnt werden Sie nämlich nicht einfach verschwinden.
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Ich denke nicht, dass es eine kluge Entscheidung wäre, einfach alle Drogensüchtigen aus dem Hauptbahnhof und dessen Umfeld zu vertreiben. Verschwinden werden sie deshalb nicht.
Mal abgesehen davon, dass ich nicht genau nachvollziehen kann, mit welcher Motivation hier einige argumentieren, sollte aber doch klar sein, dass sich dadurch das Problem der Drogenkriminalität nur weiter in der Stadt verteilen oder verstreuen würde und so noch schlechter zu kontrollieren ist.
Die Druckräume deshalb in der Nähe der Szene zu betreiben ist klug und richtig. Die Polizei sollte vielmehr ein Auge auf die professionellen Dealer haben, die mittlerweile an jedem Ausgang zum HBF patrollieren und dafür sorgen, dass die illegale Szene wieder massiv wächst. Hier braucht es viel Personal und hartes Vorgehen.
Im Übrigen ist ein Vergleich mit den USA und UK irreführend. Dort gibt es ganze Elendsviertel die mit nix aber auch absolut gar nix in Frankfurt vergleichbar sind. Nur weil der allgemeine Touri das nicht sofort sieht, ist es nicht abwesend, aufmerksame Beobachter nehmen die krassen sozialen Verwerfungen vielmehr fast überall in Städten wie London oder New York wahr.
Ps: Broken Windows wurde mir damals im Studium als Beispiel für blanken Wissenschaftspopulismus gelehrt. Aber der Wikipedia Artikel berichtet ja ausnahmsweise mal recht ausgewogen über die Rezeption.
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Laut Benachrichtung an die Mieter handelt es sich um eine Hochdruck-Reinigung.
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Und den Bildern der Webcam nach zu urteilen, beginnt gerade der Abbau der Gerüste am westlichen Stadthaus

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Cube Hotel am HBF
An der Ecke Wiesenhüttenstraße, direkt am HBF-Vorplatz, entsteht ein Cube 4-Sterne Hotel. 88 Zimmer sind geplant Als Architekten werden Scharnberger Architekten und Ingeneure angegeben. Offensichtlich ein Umbau. Das Gebäude steht seit langer Zeit größtenteils leer, zeitweilig hatte die Bahn Teile der Ladenflächen im Erdgeschoss angemietet. Der Bereich um das Gebäude dient bisher vielen Obdachlosen, viele davon Roma-Familien, als Schlafmöglichkeit.
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Mit viel Glück nimmt Kaufhof dann auch sein Sportgeschäft mit in das Haupthaus auf und auf dem Grundstück der Sportarena wird die Möglichkeit für Neues geschaffen?
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Neues Studierendenhaus
Die Homepage der Uni Frankfurt berichtet heute, dass der Wettbewerb für das neue Studierendenhaus entschieden wurde. Folgende Preise wurden vergeben:
1. Preis (20.000 €): hjp architekten, Prof. Jürgen Hauck, Herbert Osel; Gießen
2. Preis (14.000 €): Bez + Kock Architekten Generalplaner GmbH, Martin Bez, Thorsten Kock; Stuttgart
3. Preis (10.000 €): bogevischs büro architekten & stadtplaner GmbH, Rainer Hoffmann; München
4. Preis (8.000 €): wulf architekten GmbH, Prof. Tobias Wulf, Kai Bierich, Alexander Vohl; Stuttgart
5. Preis (6.000 €): pbr Planungsbüro Rohling AG, Architekten und Ingenieure, Heinrich Eustrup; Braunschweig
Anerkennung (4.000 €): Prof. Zvonko Turkali Architekt BDA – Turkali Architekten; Frankfurt am Main
Sonderpreis des ASTA: hjp architekten, Prof. Jürgen Hauck, Herbert Osel; Gießen (4.500 €) und Architekten Stein Hemmes Wirtz, Frankfurt am Main (1.500 €)
Hier gibt es die Begründung und eine Visualisierung des Siegerentwurfes:
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Bei allen berechtigten Zweifeln, das müsste zumindest jemand mit relativ starker institutioneller Verankerung in der Unileitung sein. Ich habe mir die Vorlage nochmal angeschaut. Erwähntes Kunstprojekt wird "mit freundlicher Unterstützung durch die AWR-Abbruch GmbH und die ABG-Frankfurt Holding" realisiert. Diskutiert wird das Papier, welches eine Sprengung an besagtem Termin dezidiert erwähnt, in den höchsten fachbereichsinternen Gremien mindestens eines Fachbereichs. Sicher ist dies keine Garantie für eine spannende Show am 02.02.2014, es handelt sich aber ebenso wenig um einen Studistreich.
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Die Existenz dieses Schreibens kann ich bestätigen. Wird in den ehemaligen Turmfachbereichen auf offizieller Ebene zirkuliert. Eine Sprengung ist an diesem Termin geplant. Es ist auch ein Turm-Kunstprojekt im Rahmen der 100 Jahr Uni Frankfurt-Feierlichkeiten geplant.
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google maps Aktualisierung
Google maps hat seine Frankfurt-Karten in der Satellitenansicht aktualisiert. Der Stand scheint jetzt äußerst aktuell, zumindest ist am Campus Westend bereits der Park zu den Neubauten (PEG und PA) hin erweitert worden, was auf ein Aufnahmedatum frühestens Sommer 2013 hindeutet.
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Broken Windows ist meines Wissens alles andere als eine gültige wissenschaftliche Weisheit. Vielmehr ist das Konzept in der eigenen Disziplin massiv abgestraft worden. Ich empfehle gängige und trotzdem topaktuelle Fachliteratur von Annika Mattissek (zur Zeil) und Bernd Belina (zu pauschaler Bewertung von Raum).
Diskussionen mit Niveau reichen zudem meist über polemische Kommentare, Scheinweisheiten, persönliche aber natürlich höchst objektive Beobachtungen und die Bildung von Stereotypen hinaus. Nicht nur deshalb diskutiere ich hier solche Themen nicht mit. Trotzdem habe ich keine Lust, die "man wird doch wohl mal sagen dürfen" -Mentalität stets unkommentiert zu lassen und somit den Eindruck zu erwecken, alle, viele oder die meisten seien hier eurer Meinung. Und das konnte ich so zumindest einmal loswerden. Ab jetzt darf wieder munter weiter über den korrekten Umgang mit unerwünschten Mitmenschen diskutiert werden.