Beiträge von DerBe

    Was zu belegen wäre und zwar mit Fakten, ohne Bauchgefühl. Selbstverständlich ist Holz ein passender und klimaschonender Baustoff. Der Einsatz ist hier auch nicht allzu umfangreich, da es sich um ein Hybridbauweise handelt. Dass AFD-Fanboys Klima und Wetter nicht auseinander halten, verwundert kaum.

    [mod]Bitte auf pauschale Unterstellungen wie AFD-Fanboy verzichten! Danke. [/mod]

    ^ Semantisches Geschwurbel. Ich habe behauptet, dass das Volk diese Haus genauso wenig oder genau so viel wie andere, etwa die neuen Hochhäuser, annimmt. Nichts anderes.

    Der Ort ist schon jetzt belebt durch nachbarschaftliches Engagement. Es wird gegärtnert, es wird gekocht, Filme werden gezeigt, Musik gespielt und Partys veranstaltet. Das reicht Ihnen nicht?

    Was schlagen Sie denn vor?

    Dekoratives Anführungszeichen

    ^ Die Entscheidung über den Erhalt des Hauses der Statistik hat das Baukollegium getroffen. Und nicht das Volk.

    ^ Das habe ich auch nicht behauptet. Was ich geschrieben habe: Leute haben sich für den Erhalt des Gebäudes engagiert. Das sind Teile des Volks.

    Auch wenn es Ihnen nicht passt.

    Andererseits gab es keine Bewegung die dafür gekämpft hätte, dieses Gebäude abzureißen. Es ist ganz einfach zu verstehen.

    Das HdS nicht abzureißen, wurde maßgeblich durch das Engagement der Initiative „Haus der Statistik“ und eine Allianz aus Kunst, Kultur und Stadtplanung herbeigeführt, die den Erhalt des Gebäudes der Ostmoderne gegen ursprüngliche Abrisspläne durchsetzte. Das Land Berlin erwarb daraufhin das Gebäude vom Bund.

    ^Das Volk nimmt diese Gebäude nicht an? Was für eine steile Behauptung. Das Volk der ewigen Dauernörgler hier im Forum etwa? Nein, das Volk nimmt dieses Gebäude genau so an, wie andere Gebäude auch und noch viel mehr. Das geht so gar so weit, dass Teile des "Volks" sich drum gekümmert haben, dass dieses Haus einer Nutzung zugeführt wird, mit dem das "Volk" viel anfangen kann.

    ^ Das westdeutsche Klientel, wieder du es nennst, hat zumindest verhindert, dass ganz Kreuzberg dem Erdboden gleich gemacht wurde und so erheblich zum alten Stadtbild beigetragen. Das sollte man doch bitteschön nicht vergessen. Rechtskonservative, die sich aktiv um das Stadtbild kümmern, habe ich hingegen nicht in Erinnerung. Na gut, Ingo Hasselbach und dessen Kameraden in der Weitlingstraße mal ausgenommen. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass konservative Senate hier viel besser agiert hätten. Im Gegenteil. Es werden aber ausschließlich linksgerichtete Senatsregierungen, sicherlich nicht grundlos, für die eingebildete Unattraktivität verantwortlich gemacht. Wie durchschaubar.

    Wie an den Bestandsgebäuden des Holzmarkts zu sehen ist, verändern sich die Fassaden halbjährig. Sie werden aufgefrischt und übermalt. Das Fassadenbild ändert sich also in unterschiedlichen Abständen. Das finde ich spannend. Ob das bei dem Neubau auch so sein wird, wird man dann sehen. Der Vorwurf des Greenwashings für diese Gebäude wird von interessierter Seite sehr gerne lanciert und wirkt mehr oder weniger konstruiert. Bei WDVS Fassaden bleibt man hingegen auffällig blass. Warum auch immer.

    Das alles kann ich mir nicht vorstellen. Wie soll der Anschluss des Apothekerfkügels an den bestehenden Ostflügel gelingen? Das wäre doch ein unglaubliches Gemurxel. Die gar nicht mehr so kleinen Bäume haben für mich ohnehin eine Raumkantenwirkung.

    Das MEF wird in den nächsten 30-50 Jahren bestimmt nicht bebaut. Aktuell laufen die Umbauten zu einem verschönerten Park mir hoher Aufenthaltsqualität. Eine wie auch immer gründerzeitliche Bebauung fehlt mir da nicht um den Ort als Zentrum Ostberlins, als Zentrum einer modernen Metropole, zu identifizieren.

    Gut, dass die FAZ den Preis nicht vergibt. Ich kenne das Haus sehr gut, deshalb ist mir schleierhaft, wie man dem Haus mangelnde Funktionalität vorwirfen kann. Man möchte der Redaktion zurufen: Schuster, bleib bei deinen Leisten!

    ^ Danke. Das habe ich mir auch gedacht. Mir gefällt das verwitterte Holz ebenfalls. Warum sollte Holz nicht auch altern und etwas Vergleichbares wie Patina bei Steinfassaden bekommen? Die unterschiedlichen Zustände der Verwitterung werden sich mit der Zeit ohnehin angleichen. Warum der ökologische Fußabdruck darunter leiden muss, leuchtet mir nicht ein. Ich vermute, hier geht es um was anderes.

    Ein offener Wettbewerb würde wohl andere Ergebnisse erziehlen, als die oben verlinkten, überwiegend studentischen, Ideen.

    Das taugen jetzt nicht wirklich als Referenzen.

    Schade, ich hätte da gerne Vergleichsarbeiten gesehen und zwar mit den gleichen Wettbewerbsanforderungen, ob historisch oder modern.

    ^ So wie am Kollhoff-, am Bahn-, am Estrel Tower oder am Mynd. Schlimme Sockelgestaltung. Schaun wir uns doch mal um. Die wunderbare Sockelgestaltung am Four FFM. Oh wait. Das Ensemble steht ja gar nicht in Berlin.

    Es gibt keine Architekturkitik diesbezüglich, weil dieser vermeintlich flächendeckende Mangel nur in Arty Decos Welt vorkommt.

    Wir als Eigentümer zweier Gründerzeithäuser mit offenem Hofdurchgang tolerieren Graffities, Tags, Murals etc. Das wird auch rege genutzt. Eine exorbitante Zunahme kann ich nicht feststellen. Das trifft in meiner Straße nicht zu.

    Was aber zutrifft ist, dass degenerierte Rechtsextreme das zum Anlass nehmen, sich vor unseren Häusern zu produzieren und ihre politischen Botschaften auf unsere Wände zu verbreiten. Pech für den Bodensatz, dass eine gegenüber installierte Hauseingangskamera mit aufgezeichnet hat.

    Ich persönlich finde die Graffities eigentlich nur noch langweilig. Immer das Gleiche. Seit den späten 8oern gab es da keinen Entwicklungsschub. Copy to copy.

    ^ Allerdings. Gleitet stark in's offtopic ab.

    Von mir nur soviel: Wenn ein Konflikt so ausartet, dass man um seine körperliche Unversehrtheit fürchten muss, dann muss man den Konflikt nicht selbstbewältigen. Dann ist Hilfe von Außen zwingend notwendig!

    Und wenn ein User hier wider besseren Wissens, sprich Fakten argumentiert, dann muss man das auch nicht hinnehmen. Dieser Scheiss ist eben auch neu und eine ebensolche Fehlentwicklung. Den weißen Mann hätte man sich aber sparen können.

    Wenn man sich die letzten Seiten des "Rund um den Potsdamer Platz-Threat" durchliest, dann könnte man meinen, der PP bzw das Sony Center hätte so überhaupt keine Aufenthaltsqualität. Offenbar wird das unterschiedlich bewertet. Ob der PP, so glanzvoll ist, wie hier dargestellt, würde ich mal bezweifeln. Die Architektur mag bei einzelnen Gebäuden toll sein, insgesamt funktioniert dieses Quartier aber auch nur leidlich.

    Zu Arty Decos Wüten bezüglich des vermeintlich woken Handelns am HBF, Schwammstadt, Regenwassermanagement etc, kann man nur sagen: Im letzten Jahrhrtausend stehen geblieben und nichts dazu gelernt. Das selbe könnte aus dem Mund der echten "woken" Vorsitzenden stammen.

    Die Website von ISSS finde ich im übrigen prima. Out of the Box.