Beiträge von DerBe

    Dekoratives Anführungszeichen

    In München hat man die Entscheidung getroffen, dass man lediglich im Innenstadtbereich keine Hochhäuser haben will, während außerhalb der Innenstadt sehr wohl Hochhäuser gebaut werden dürfen (und auch in den letzten Jahrzehnten gebaut worden sind). I

    Also darf man in München diskutieren in Berlin aber nicht? In Berlin steht immerhin ein Wolkenkratzer und mehrer Hochäuser mit über 100 Meter Höhe. Und zwar an den zentralsten Orten. Da kommt München lange nicht ran. Bedenkt man die ewigen Diskussionen um die HDM-Türme auf dem Paketpost-Areal Münchens, erscheinen deine Aussagen inkohärent. Dort wird genauso leidenschaftlich gestritten wie hierzulande.

    Da ich oft und auch sehr gern in Warschau verweile, stelle ich hier mal meine Eindrücke der Warschauer Skyline ein. Meine ersten Besuche fanden in den frühen Neunzigern statt und bis heute in regelmäßigen Abständen. Eine schon tolle Entwicklung hat diese Stadt genommen. Hier mal ein paar meiner Bilder um die Diskussion zu unterfüttern.


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    Hier mal der Blick auf die Skyline östlich der Weichsel. Also aus Praga kommend.

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    Eine Kirche, die von Beginn an dem Leitbild der offenen Kirche verpflichtet ist, die tagtäglich von morgens bis abends zur persönlichen Andacht oder einfach zum Innehalten einlädt. Eine Kirche, in der regelmäßig Andachten, Gottesdienste und Konzerte stattfinden und seit einem halben Jahrhundert stattgefunden haben, soll abgerissen werden? Ein Bau, der sich in das Gedächtnis der Westberliner und Touristen aus aller Welt eingebrannt hat, soll abgerissen werden, weil einige Leute ein ganz personlich ästhetisches Empfinden an den Tag legen? Und dieses ganz spezielle ästhetische Empfinden ist selbstverständlich das Maß aller Dinge und ist das einzig wahrhaftige? Was kommt dann, der Sturm auf das Bauhaus?

    Der Einzige, der sich an dem Glockenturm reibt ist Arty Deco. Und er liegt in mehrfacher Hinsicht falsch. Der Eiermannsche Glockenturm gehört zur Nachkriegsmoderne und wird nicht dem Brutalismus zugerechnet. Aber das schräge Einordnen kennt man ja schon von anderen Bauvorhaben.

    Der Glockenturm gehört jetzt endlich mal saniert! Der Platz aufgeräumt und endlich ein smartes Sicherheitskonzept instaliert.

    Für mich hat auch der Richtige gewonnen, Schöne Farben und Materialkombinationen, Sehr gelungen.Insbesondere die puzzleartigen Ausfransungen der Teppiche. die dem Parkett Raum lassen.

    Dar massive Einsatz der Thornet Freischwinger wird ja auch vom Preisgericht kritisiert. Da sollte sich noch was ändern.

    Ich denke, man hat bei der Positionierung der Treppe die Ausrichtung sehr wohl bedacht. Eine untergehende Sonne im Westen ist dann doch reizvoller als die Sonne ständig im Rücken zu haben. Diese Ausrichtung haben wir schon etwas östlicher an der Spree.

    Aber natürlich kann man immer das Haar in der Suppe suchen.

    ^ Also du bist der Meinung, man habe sich nicht vorher überlegt wo man die Freitreppe anlegt? - Ernsthaft?

    Ich hab mir mal den Spaß gemacht, während eines günstigen Moments darunter zu steigen. Die Aussicht war nicht so schlecht wie sie hier gemacht wird. Der Blick auf die Brücke oder schlicht aufs Wasser war schon gut.

    Ganz nebenbei, so als Tipp: Auch auf der ersten Stufe kann man sich umschauen und die Umgebung betrachten.

    Das wird schon gut. Ich nehme Wetten an, dass diese Freitreppe gut besucht sein wird.

    ^ Tut mir Leid, wenn du das so siehst. Für mich ist es eine angemessene Überspitzung, denn diese reaktionäre, ideologiegetriebene Verkehrspolitik ist gegen den Großteil der Bürger die dort wohnen und den Gewerbetreibenden die dort Handel treiben, gerichtet.

    Es betrifft doch nicht nur die Torstraße, es betrifft doch die Linden ebenso. Dort will man unbedingt die 4 Spurigkeit beibehalten, obwohl die Linden weder eine wichtige Ost-West Durchgangsstraße ist, noch den staufreien Abfluss garantieren kann. Die Spuren verengen sich zu einer vor dem Brandenburger Tor bzw. Wilhelmstr. Das ist Verkehrspolitik zum weglaufen. Und schadet überdies der Attraktivität Berlins.

    Wer will kann sich diese Versagen der Verkehrsverwaltung in der Kurzübersicht zu Gemüte führen. Ob bei der Parkraumbewirtschaftung, 30 km Zonen vor Kitas oder bei Neuanlagen von Radwegen. Es ist ein Desaster. Und das darf man auch mal kräftig und überspitzt so bezeichnen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Krass: „Fosdiltaliban von der CDU“ so ein übler Quatsch. Was soll man dazu sagen.

    Richtig. Meine Aussage ist überspitzt und unsachlich, aber im Kern richtig. Die CDU ist in der Verkehrspolitik rückswärtsgewandt und ziemlich rückständig. Sie ist in der Denke der letzten Jahrhunderts gefangen. Das ist nicht zukunftsträchtig.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Es ist in der sachlichen Diskussion einfach komplett verlogen und widerlich angesichts der politischen Situation in unserem Land.

    Sie bezichtigen mich der Lüge. Ich kann nichts dafür, dass Sie die Artikel nicht bis zum Ende gelesen haben. Ich erwarte eine Entschuldigung ihrerseits!

    Der aktuelle Senat hält an den Baumfällungen und der Straßenraumaufteilung auf der Torstraße fest. Demnach soll es 4 Fahrspuren für den motorisierten Individualverkehr geben. Bis zum 18. August können Unternehmen Angebote einreichen, im Oktober soll der Auftrag vergeben werden. Der Baustart ist damit für das vierte Quartal 2026 vorgesehen.

    Da werden also Bäume gefällt, der Gehweg verschmälert und dem Auto Vorzug gegeben. Die Torstraße ist für mich der Inbegriff des urbanen Lebens. Viel Einzelhandel, viel Restaurants. Das Leben findet so zu sagen auf der Straße statt. Eben urban. Und das wird kaputt gemacht durch die Fossiltaliban auf Seiten der CDU, gefolgt von der willfährigen SPD.

    Paris geht einen anderen Weg., da wird der Individualverkehr eingeschränkt, in Berlin ausgebaut. Es ist nicht die vermeintliche fehlende nächtliche Illumination der Stadt, es ist diese rückwärtsgewandte Verkehrspolitik, die diese Stadt Stück für Stück unattraktiver macht.

    Es ist ja immer ein stichhaltiges Argument, wenn jemand von sich behauptet, dass man wöchentlich an einer bestimmten Stelle oder Platz vorbei fährt. Als ob der Rest der Berliner Forumsteilnehmer nur in ihren eigenen vier Wänden sitzen würden.

    Den Potsdamer Platz als Highlight darzustellen geht aber völlig fehl. Wer das tut, hat den Platz nicht begriffen. Es ist nicht mehr oder weniger als ein Punkt unter vielen im Programm.