Beiträge von Jilib

    Das Planungsreferat legt ein neues Konzept für die Aufteilung des Straßenraums innerhalb des Altstadtrings vor.

    Neben der Aufwertung einiger Plätze und der Ausweitung der Fußgängerzonen soll fast überall das überirdische Parken eingeschränkt werden.


    https://www.tz.de/muenchen/stadt…n-12177978.html


    Erfahrungsgemäß wird sich die Umsetzung noch ewig hinziehen, ich hoffe jedoch auf baldige Umsetzung! Zumindest teilweise..

    Es ist schade, dass nicht mehr rausgeholt wurde. Man hätte hier tatsächlich etwas besonderes schaffen können.

    Andererseits ist es nun mal der Wunsch der BVK keinen extravaganten Turm zu schaffen, sondern eine Zentrale mit "Understatement". Das ist schade, in diesem Fall sogar plump, aber es ist nun mal so. Der Bauherr ist - zu Recht - derjenige, der das letzte Wort hat.

    Bleibt nur zu hoffen, dass der fertiggestellte Bau aufgrund der geschuppten Fassade und der ein oder anderen eventuellen Überarbeitung am Ende doch noch was her macht. Vielleicht wird ja der zweite Turm nochmal etwas angehoben.

    Wir sollten auch nicht vergessen, dass der neue Bau im Vergleich zum Bestand eine deutliche Aufwertung ist. Auch macht kein einziges Hochhaus im näheren Umfeld (mit Ausnahme der Hypo natürlich) mehr her. Sämtliche Wohn- und Hoteltürme in der Gegend liegen auf einem niedrigeren Niveau. Auch wenn viel mehr möglich gewesen wäre, schafft Chipperfield immer noch eine Aufwertung. Damit werden wir uns wohl begnügen müssen.

    Um den Bau zu verhindern jetzt übereilt den Schulterschluss mit Leuten wie Brannekämper zu suchen, kann nicht der richtige Weg sein.

    Die vier Stationen sind wohl auch eher erstmal als Teststrecke gedacht.

    Gleichzeitig sollte man schon mal über eine Verlängerung nachdenken. Meiner Meinung nach ergeben sich dadurch Synergien, die das ganze Projekt noch viel interessanter machen.

    Bsp: Verlängerung Westen: OEZ (U1, U3, U7) und Moosach (S1, RB, RE und Tram17)

    Verlängerung Osten: Johanneskirchen (S8)

    Die ganz besondere Freundschaft von Seehofer und Söder ist ja bekannt, doch was bedeutet der Machtwechsel bei der CSU für den Raum München?

    Muss man befürchten, dass Söder Seehofers Beschlüsse und Zusagen wieder rückgängig macht und neue nicht endende Diskussionsrunden angestoßen werden? Oder kann man sich auf ergebnisorientiertere Politik freuen?

    Ein paar Stellungnahmen wurden in der SZ zusammengefasst:

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/macht…eutet-1.3788851


    1. Tram durch den Englischen Garten: Söder will Seehofers Zusage einhalten

    2. Untertunnelung Englischer Garten: Auch hier soll es bei den staatlichen Zuschüssen bleiben.

    3. Verkehr: Söder will langfristiges Verkehrskonzept über den Raum München hinaus schaffen

    4. Flughafen: Soweit ich weiß steht Söder für die dritte Bahn. Neues Bürgerbegehren oder Umwandlung der Flughafengesellschaft in eine Aktiengesellschaft?

    5. Wohnbau Söder: "Größere Wohnungsbauprogramme sind nötig, die Bauzyklen dauern zu lange und Wohneigentum muss auch für Normalverdiener wieder möglich sein."
    Das könnte so auch von Reiter stammen. Bleibt es bei den Phrasen oder kann man mehr erwarten?

    Ich bin gespannt wie sich das entwickeln wird.

    Wieso soll man nicht beide Vorhaben parallel angehen? Ich sehe nicht, dass SEM Nord und Nachverdichtungsprojekte sich in irgendeiner Weise im Wege stehen. Ganz im Gegenteil.

    Um in absehbarer Zukunft die SEM überhaupt umsetzen zu können, müssen jetzt die ersten Schritte eingeleitet werden. Nachverdichtung ist wichtig und kann kurzfristig für mehr Wohnraum sorgen, ersetzt aber die SEM nicht.

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    Ich denke, wir als Laien sind nicht in der Lage zu prognostizieren, welchen konkreten Einfluss die Völkerwanderungen der letzten und nächsten Jahre auf die Einwohnerzahlentwicklung im Raum München hat. Ich gehe aber davon aus, dass die Statistiker das bereits einberechnen, da die aktuellen Prognosen Zu- und Abwanderung auch von außerhalb der EU mit einbeziehen.


    Dein Vertrauen in die Prognose der Statistiker in allen Ehren, aber ich habe leichte Zweifel daran, dass der Flüchtlingsstrom der letzten Monate hier mit einberechnet wurde. Das ginge ja in Richtung hellseherische Fähigkeiten. Das kann so doch niemand vorausgesehen haben.


    LugPaj: Du gehst in deiner Rechnung von 1 Mio Asylbewerbern dieses Jahr aus. Man muss hier auch berücksichtigen, dass nicht jeder Antrag bewilligt wird und es auch Flüchtlinge gibt, die sich trotz Bewilligung nicht für einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland entscheiden werden. Wie hier die Quote aussieht kann wohl noch niemand genau sagen, aber ich würde jetzt mal 50% annehmen sprich etwa 75.000 für Bayern und 10 bis 15.000 für den Raum München für 2015.

    Wie auch immer die endgültige Zahl aussehen mag, es muss etwas getan werden um der nochmal höheren zusätzlichen Nachfrage an Wohnraum zu begegnen. Wenn man jetzt von einem Zuzug von 50.000 plus 15.000 ausgeht bedeutet das man braucht etwa 20.000 zusätzliche Wohnungen pro Jahr (im Großraum München) um die jetzige Situation nicht zu verschärfen. Man kann also nur hoffen, dass anstehende Projekte zügig umgesetzt werden und auch baldig neue Projekte dazu kommen.

    Soweit ich informiert bin wird momentan von einem Wachstum von etwa 25.000 / p.a. für das Stadtgebiet ausgegangen und so etwa die selbe Nummer noch einmal für das Umland.

    Diese Zahlen sind allerdings schon mindestens ein Jahr alt und unter Berücksichtigung der Entwicklung des Flüchtlingsstroms der letzten Wochen / Monate doch sicher nicht mehr aktuell. Hierzu klare Zahlen zu finden ist nicht einfach und auch nur schwer abzuschätzen. Allerdings kann man wohl sagen, dass die Zuwachszahlen, jedenfalls für dieses und wohl auch nächstes Jahr etwas nach oben zu korrigieren sind.

    Die meisten Unterkünfte sind im Augenblick noch temporär, es sollen aber wohl bald dauerhafte Einrichtungen geschaffen werden, hauptsächlich dezentral über vermehrten sozialen Wohnbau. Ich denke es ist noch zu früh um hier nach konkreten Plänen zu fragen, allerdings gerät hier die Stadt und Umland immer mehr in Zugzwang.

    Meine Frage dazu: mit wie vielen zusätzlichen Neubürgen ist für den Raum München etwa zur rechnen? Ist 5000 jeweils in Stadt und Umland zu hoch gegriffen? Ich beziehe mich hier nicht auf offene Verfahren, sondern ausschließlich auf genehmigte Anträge mit dauerhaftem Bleiberecht und der Aussicht auf einen längeren Aufenthalt in München und Umgebung.

    @ Bau Lcfr
    Verstehe jetzt nicht ganz woran du dich genau aufhängst. Daran, dass ich sage die Schaffung von Engstellen mit dem alleinigen Sinn Engstellen ohne Mehrwert zu schaffen macht keinen Sinn? Die Beispiele die du nennst kenne ich zwar persönlich nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass hier ein klarer Mehrwert durch die Schaffung von mehr Raum und besserer Aufenthaltsqualität geschaffen wurde. Da bin ich doch auf deiner Seite.


    @ krylosz
    Wo habe ich den Ausbau von achtspurigen Cityautobahnen beworben? Um weiteren Annahmen vorzubeugen: ich habe momentan kein eigenes Auto, fahre hauptsächlich öffentlich oder mit dem Rad und bin absoluter Befürworter der Ausweitung innerstädtischer Fußgängerzonen und der Vermeidung von lärmendem und stinkenden Verkehr zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität vor Ort. Da bin ich auch gerne für Rückbau von Straßen zu haben, allerdings nur wenn sich dadurch ein Mehrwert ergibt, dh. wenn man als Motivation für den Umbau einen direkten Benefit vorweisen kann. Davon war aber oben nicht die Rede. Oben heißt es, das man bewusst Engstellen schaffen will um den Verkehr zum Erliegen zu bringen und versucht die Autofahrer solange zu zermürben bis sie frustriert umsteigen. Das halte ich für kein vernünftiges Konzept. Man schafft ja dadurch künstlich mehr Abgase und Lärm und bewirkt genau das Gegenteil. Wenn der Verkehr irgendwann zuviel wird und man nicht mehr mit dem Auto voran kommt, werden ein paar Autofahrer schon von selbst auf die Idee kommen umzusteigen. Je nachdem wo man herkommt und hin will und es eben Alternativen gibt. Aber einfach nur Problemstellen schaffen verbessert doch nichts. Umso besser aber die Alternativen, umso höher auch die Umsteigebereitschaft.

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    Warum nicht Sendlinger und Landwehrstraße verkehrsberuhigen? Und ich glaube nicht, dass ein Multikulti-Markt in der LW-Straße dazu führen würde, dass die Standeln am Viki dichtmachen müssen.

    Sehe ich genau so. Die Fußgängerzone bis zum Sendlinger Tor hätte man damals in einem Aufwasch umsetzen sollen. Jetzt muss man wieder die Diskussion beginnen... Das ist einfach nur Zeitverschwendung, Vorteile liegen doch klar auf der Hand.

    Auch was die Landwehrstraße angeht, könnte man hier viel erreichen. Die Märkte wachsen ja sowieso schon auf die Gehwege raus, würde man hier die Straße sperren, den Boden auf eine einheitliche Ebene bringen und ein paar Bäume pflanzen würde sich das Viertel sehr aufwerten.
    Anstatt die ganze Landwehrstr. zu sperren könnte man auch andenken um die Kreuzung Landwehr/Goethestr. jeweils einen Block in jede Richtung zu sperren mit dem Kreuzungsbereich als Zentrum. Sprich entlang der Landwehrstr. von Paul Heyse bis Schillerstr. und entlang der Goethestr. von der Pettenkofer bis zur Schwantaler (oder sogar gleich noch ein Block weiter bis zum HBF). Hier konzentrieren sich jetzt schon die meisten Märkte.

    Für die Touristen in der Gegend als auch für Münchner wäre dies eine klare Verbesserung zur jetzigen Situation. Die Bedenken, dass der Viktualienmarkt darunter leiden könnte kann ich nicht teilen, denn das Publikum und der Charakter des Marktes sind doch grundsätzlich unterschiedlich.

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    - Verkehrsplaner raten deshalb vom Straßenausbau ab; sie empfehlen stattdessen, MIV-Engpässe bewusst zu erhalten und neue zu erschaffen, damit für Verkehrsteilnehmer das Umsteigen auf den ÖPNV attraktiv wird.


    http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Das-sol…id35194352.html


    Meiner Meinung nach ist dies grundlegend der falsche Ansatz! Durch Gängelung zu versuchen eine Änderung in der Denkweise zu erzielen ist auf so vielen Ebenen rückständig und falsch, da fragt man sich wo man anfangen soll. Das geht dann in die selbe Richtung wie künstlich eine rote Welle zu schaffen - ob Gerücht oder tatsächlich wahr kann ich hier nicht beurteilen- aber das Prinzip ist das Selbe und ist wie man in München sehr gut beobachten kann eben nicht zielführend, sondern kontraproduktiv. Ständiges anfahren und abbremsen führt zu mehr Lärm, mehr Abgasen und hält die Autos unnötig lange im Stadtbereich gefangen.

    Alle Verkehrsinfrastruktur muss auf bestmögliche Weise ausgebaut werden, so dass es möglichst viele attraktive Alternativen gibt. Dazu gehört die Förderung des Radlverkehrs und Ausbau der Radwege, Vermeidung von Staufallen, Engpässen und roten Wellen, Schaffung von Umgehungsstraßen etc und natürlich(!) der Ausbau des ÖPNV.

    Engpässe bewusst zu erhalten und sogar neue zu schaffen ist schwachsinnig und kann eigentlich nur ideologisch begründet werden.

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    1. Der Münchner OB versucht mit den Umlandgemeinden zu kooperieren.
    2. Innenminister Herrmann appeliert an die Umlandgemeinden deutlich mehr Bauland auszuweisen.

    Unlängst jedoch hat der Münchner Landrat verlauten lassen, dass die Umlandgemeinden hinsichtlich Ausweisung von neuem Bauland
    skeptisch bis ablehnend gegenüberstehen.

    Dann müsste man halt an geeigneten Stellen mit Infrastrukturknoten extrem konzentriert Satellitenstädte mit sehr dichter Hochhausbebauung
    gegensteuern, um in den übrigen Gebieten die vorhandenen kleinteiligen Strukturen zu bewahren.


    Bevor man auf andere zeigt, sehe man sich mal die endlosen Flächen östlich und südlich von Gröbenzell bis zur A99 an, alles Stadtgebiet München auf dem Landwirtschaft betrieben wird. Würde man diese Fläche städtebaulich erschließen, könnte man Wohnraum für Hunderttausende schaffen.

    Das Gleiche gilt für den Nord Osten entlang der S8 oder die Gebiete südlich der Regattastrecke. Riesige Flächen Stadtgebiet. Man braucht also nicht den Umlandgemeinden die Schuld in die Schuhe schieben, München kann auch ohne Kooperation (obwohl ich diese sehr wichtig und richtig finde) für massenhaft Wohnraum sorgen!

    Es wäre möglich in diesen Gebieten weitere drei Projekte in der Größenordnung wie in Freiham gleichzeitig anzugehen und wäre so auch nicht auf Satellitenstädte angewiesen.

    Sowohl Fernbahnanschluss als auch die dritte Startbahn sind wichtig um den Flughafen weiterhin wettbewerbsfähig zu halten und um in Zukunft weiter expandieren zu können.

    Da bis zum Bahnanschluss wohl noch ein paar Jährchen ins Land ziehen werden, kann man doch einen Busbahnhof einrichten, der entweder Städte im Einzugsgebiet anfährt, wie etwa Augsburg, Nürnberg etc, oder aber auch verschiedene Punkte in München bedient wie etwa Messe, Pasing, ZOB etc. Möglich wäre auch nur als Zwischenstopp den Flughafen anzufahren. Soweit ich weiß gibt es nur den LH Shuttle Bus und verschiedene Linienbusse aus dem direkten Umland.

    Ein interessanter Artikel in der TZ mit Plänen zum Ausbau des ÖNV abseits der 2.Stammstreckendiskussion.


    http://www.tz.de/muenchen/stadt…#idAnchComments


    Es sind hier einige Verlängerungen angedacht, oft um zusätzliche Knotenpunkte zu schaffen. Auch der Ausbau des Tramnetzes wird hier stark in den Mittelpunkt gerückt und es kommt zu einigen dezentralen Querverbindungen.

    Interessante Ansätze wie ich finde. Mal sehen was daraus alles umgesetzt wird, und vor allem wann.

    Der Appell an die Kommunen mehr Bauland auszuweisen ist grundsätzlich sehr richtig. Auch bei der Argumentation, dass der Bodenpreis nur aufgrund des knappen Angebots so hoch ist gebe ich ihm recht. Warum aber dringend gebrauchte Fördermittel einbehalten werden macht für mich kein Sinn.

    Die Argumentationskette "um so weniger München wächst, desto besser für alle" hat er wohl aus dem Handbuch zum nachhaltigen Ruin eines funktionierenden Wirtschaftsstandorts übernommen... :confused: Schwach!

    Berliner Mieten sind so weit weg von den Münchner Mieten wie jeher. Es gibt ein zwei Bezirke in denen die teuren Lagen langsam an den Münchner Schnitt rankommen. Alternativ dazu gibt es auch in sehr guten Lagen schöne Altbauten zu Preisen von denen wir hier nur träumen können.

    Inwiefern sich dieses Preisniveau auf kreative Menschen mit einem alternativen Lebensmodell auswirkt muss man wohl nicht wirklich noch erörtern. Künstler, Musiker, Modedesigner, Startups etc haben hier ganz andere Unterhaltskosten. Dass hier die Miete für den eigenen Laden, Galerie, Wohnung, Proberäume usw viel mehr ins Gewicht fällt liegt auf der Hand. Dadurch sind auch Restaurants, Bars und Cafes um einiges teurer, was das Nachtleben an sich verteuert und bremst.

    Und was Nachtleben und Langeweile angeht, so stößt auch der lebensfrohste und positivste Mensch an seine Grenzen, wenn man unter der Woche zu späteren Abendstunden vor die Tür geht. Ab 23 Uhr findet man kaum noch Restaurants, hat ab 20 Uhr keine Einkaufsmöglichkeiten usw. Alles Umstände die einer Kreativszene nicht gerade förderlich ist.

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    Mal wieder mit dem warnenden und alarmierenden Unterton: "es wird eng und voll, und all das nur wegen des Wachstums... Noch gibt es Idyllen in München.. Wo es überall enger wird... Hier geht nichts mehr....".

    Wachstum ist für München nicht das Problem sondern ein Segen. Ohne Wachstum ist es schnell wieder vorbei mit der florierenden Landeshauptstadt. Schade, dass die Medien Wachstum nicht als Chance begreifen und entsprechend kommunizieren, sondern weiterhin Angst und Bedenken schüren.

    Die SZ beschreibt in diesem kurzen Artikel sehr gut was das Problem an der 2. Stammstrecke ist:

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/komme…blauf-1.2514685


    Im besten Falle, also wenn man sich über die Finanzierung einig wird, keine Klagen den Bau verzögern, die zeitlichen Planungen realistisch sind und es zu keinen anderen Zwischenfällen kommt, dann können 2030 die ersten Züge durch den Tunnel rollen.

    Ob das alles so eintrifft ist äußerst fraglich und bis dahin wird sich an der Situation nichts zum Guten ändern, die Stadt wächst schließlich weiter.

    Die 2. Stammstrecke als Lösung wurde verpennt, es wird Zeit einen (zusätzlichen) Plan zu erstellen, der in den nächsten 5 Jahren fassbare Ergebnisse bringt.

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    Wenn man dabei bedenkt, dass fast alle großen neuen Wohnviertel immer noch in der Planung stecken...


    Das ist mir auch unverständlich, sowohl aus wirtschaftlicher Sicht als auch aus politischer.

    Man scheint es nicht eilig zu haben mit den neuen Quartieren. Östlich der Flughafenlinie hat sich, wie schon erwähnt, nichts getan in den letzten Jahren, nicht einmal bei den direkt an die S-Bahnstationen Englschalking und Daglfing angrenzenden Felder. Deutlich zentraler sogar, direkt angrenzend an den Arabellapark, liegen auch noch riesige Flächen, auf denen Raps angebaut wird. Alles infrastrukturell erschlossen mitten in Bogenhausen.

    Auch das Viertel am Ackermannbogen füllt erst jetzt langsam die letzten Jahre alten Baulücken auf und die Parkstadt Schwabing zeichnet sich bis heute durch enorme Lücken aus. Wenn man sich so schwer damit tut, Interessenten für Büros zu finden, kann man hier bei konsequenter 7-stöckiger Blockrandbebauung mit gelgentlichen Hochpunkten Wohnraum für etliche Menschen schaffen. Leerstand ist nicht zu befürchten, ganz im Gegenteil.

    Ich finde die Kritik ist durchaus angebracht.