Beiträge von ole

    Die Arbeiten am Gravensteiner Platz laufen bereits, zur Zeit werden die Bürgersteige inkl. der neuen Bushaltestelle in der Weilbrunnstraße neu angelegt. Auch die Arbeiten am Erweiterungsbau der Carlo-Mierendorff-Schule machen große Fortschritte, so ist der Rohbau abgeschlossen und die Fenster eingesetzt. Die Fassade zum Schulhof hat bereits ihre grüne Farbe erhalten. Daneben ist das Betriebsgebäude für die Straßenbahnlinie im Bau, dort befindet sich später die Toilettenanlage für die Fahrer. Die Straßenbahnlinie selbst macht in Bereich des Gravensteiner Platzes große Fortschritte, so sind die Fahrleistungsmasten gesetzt und in den nächsten Wochen wird mit dem Bahnsteigbau begonnen.


    Anbei ein paar Impressionen von Heute.



    Blick von Kreuzung An den drei Hohen/Weilbrunnstraße in die Weilbrunnstraße Richtung Gravensteiner Platz. Gut sind die neuen Bürgersteige und Parkbuchten zu erkennen.



    Detailansicht der zukünftigen Bushaltestelle Gravensteiner Platz.



    Erweiterungsbau der Carlo-Mieredendorff-Schule von der Straße Am Jessenapfel, davor die Baustelle der Straßenbahn. Direkt vor dem Erweiterungsbau der Schule entsteht das Betriebsgebäude.



    Blick auf die künftige Endstation der Straßenbahnlinie 18, links das im baubefindliche Betriebsgebäude, rechts liegen bereits die Bahnsteigkanten für den Einbau bereit. Wenn ich den Plan vom Gravensteiner Platz richtig interpretiere, sind die Fundamente zwischen den Gleisen für die Dachkonstruktion.

    Das Bild in Post 1252 muss während der Renovierung des Bahnsteigs 12/13 entstanden sein, damit wäre das Aufnahmedatum August 2010. Das Bild ist im Tunnel unter dem Bahnsteig außerhalb der Halle aufgenommen worden. Der Lichteinfall im Hintergrund kommt von den fehlenden Bahnsteigelementen in der Halle. Der Tunnel wurde übrigens bei der Sanierung des Bahnsteiges 12/13 erhalten.

    Die Ausrüstung der Baureihe 420 mit Klimaanlagen wurde in Frankfurt relativ früh verworfen. Zum sind in Frankfurt Fahrzeuge aus den 80zigern unterwegs und zum anderen wäre die Investition im Zuge der Ausschreibung des S-Bahnnetzes wirtschaftlich nicht zu vertreten gewesen.


    In Stuttgart allerdings fahren Fahrzeuge, die Anfang bis Mitte der Neunziger gebaut worden sind. Diese sind also deutlich jünger, so dass eine Modernisierung sinnvoll erschien, daher wurden zwei Züge umgebaut. Im Zuge der Ausschreibung des S-Bahnnetzes Stuttgart wurde aber seitens des VVS der Wunsch nach Neufahrzeugen geäußert, so dass am Ende die Entscheidung gegen die Modernisierung der Baureihe 420 gefallen ist.


    In Frankfurt fahren mitlerweile auch Züge aus den 90zigern, diese wurden letztes Jahr aus Stuttgart übernommen.

    Bei der Festen Fahrbahn handelt es sich um ein System der Firma Travetto. Dieses wurde bereits beim Bau der Rebstockstraßenbahn verwendet. Darüber hinaus wird das System in vielen weiteren deutschen Städten angewendet.


    In Frankfurt wird das System zur Zeit auch auf der Straßenbahnstrecke zum Frankfurter Bogen verbaut. Dort auf dem Abschnitt zwischen der Friedberger Landstraße und der Endstation Gravensteiner-Platz.


    Wer sich näher für das System interessiert, dem kann ich die Präsentation der Firma Travetto empfehlen. Dort sind auch die verschienden Rasenbaugleisformen aufgeführt.

    Bei dem Gebäude handelt es sich allerdings nicht um die DB Netz Zentrale, diese befindet sich an der Theodor-Heuss-Alle, sondern um den Sitz der Personenverkehrsgesellschaften. Bis Anfang des Jahres waren dort auch noch die Frankfurter Vorstandsbüros untergebracht, die sich nun im ehemaligen Vorstandsgebäude der Dresdner Bank befinden.

    Die Deckenverkleidung wurde an der Hauptwache und an einigen weiteren unterirdischen U- und S-Bahn-Stationen aus Brandschutzgründen abmontiert. Im Falle eines Feuers steigt der Rauch nach oben. Durch die fehlende Deckenverkleidung ist mehr Raum vorhanden, wo sich der Rauch ausbreiten kann. Eine neue Deckenverkleidung wird es nach und nach in Form von Gittern geben, wie sie beispielsweise schon an der U-Bahnstation Holzhausenstraße zu sehen sind.


    Hintergrund ist das Feuer am Düsseldorfer Flughafen gewesen. Als Reaktion darauf wurden neue Brandschutzbestimmungen erlassen. Deswegen sind auch am Flughafen (Terminals) neue Decken eingebaut worden.


    Nun ist es aber nicht so einfach, die Anforderungen umzusetzen, da für jede Station neue Berechnungen notwendig sind.


    Die DB wird auch wieder Decken anbringen, allerdings wie gesagt in Form von Gittern. Vorher müssen aber auch noch Nachrüstungen an den Brandschutzanlagen vorgenommen werden. Dazu gehören zum Beispiel auch die Rauchkammern an den Abgängen Konstablerwache. Um zu verhindern das Rauch aus den Tunnelanlagen in die B-Ebenen gelangt, wurden an den Aufgängen Türen eingebaut.

    City Mall im T1 ist nun offen

    Der erste Teil, der erneuerten B-Ebene (City-Mall) im T1 ist seit letzter Woche geöffnet. Dafür ist der noch nicht erneuerte Teil seit gestern geschlossen, hier wird in Kürze die Erneuerung beginnen.


    Interessant an der Neugestaltung der City-Mall ist die Farbwahl des Granits, anstatt grauen Granit zu verwenden, wie im Ankunftsbereich oder im Bereich Teegut, wurde nun brauner Granit verwendet. Der Mc-Donalds hat auch wieder geöffnet und ist nun deutlich größer.

    Naja, es sind ja nicht nur 12 Stationen, da gehört noch eine ganze Menge mehr dazu.


    Da wären:


    - Strekneneubau Nordweststadt-Höchst
    - Streckeneubau Höchst-Flughafen
    - Umbau Stadion Ostkopf
    - Verlängerung Neu-Isenburg


    Allerdings bis gebaut werden kann, muss die Planung erst ein Mal fertiggestellt werde, wozu ja die Planungsgesellschaft gegründet worden ist. Diese hat auch einige Hürden zu nehmen. So muss schon im Verlauf der Planung, das endgültige Fahrzeugkonzept geklärt werden, da davon der Bau der neuen Stationen abhängt. Eisenbahnfahrzeuge sind breiter als Stadtbahnfahrzeuge und haben andere Einstiegshöfen. Daneben muss auch die Streckenführung der Neubaustrecken geklärt werden. Ist das fertig, geht es an die Planfeststellung, dauert je nach Streckenlage 1-2 Jahre.


    Folgender Zeitplan ist denkbar:


    2009-2012 Detail Planung für Planfeststellungsfahren, Vereinbarungen mit VGF/DB AG/Stadt/Komunen
    2012-2013 Planfeststellung
    2013-2014 Baureife Planung und Ausschreibung Bauleistungen
    2014-2018 Bauarbeiten an der neuen Strecke, insbesondere Tunnel Nordweststadt dürfte 4 Jahre dauern
    2014-2015 Ausschrebung der Fahrlestungen inkl. Fahrzeuge anhand der Vorgaben as der Detailplanung
    2015 Auftragsvergabe, anschließend Ausschreibung des Gewinners von Fahrzeugen
    2016 Bestellung der neuen Fahrzeuge, Entwicklung, Lieferng und Bau dauern 2 Jahre
    2018 Lieferung der neuen Fahrzeuge, Ausbildung Fahrpersonal
    2018 10.12. Betriebsaufnahme.


    Der Zeitrahmen ist mit 10 Jahren zwar sehr lang, allerdings in meinen Augen nicht wirklich schneller zu bewältigen. Was wirklich lang gedauert hat, war die Planung von der Idee bis heute, das hätte viel schneller gehen müssen.


    Allerdings sollte nun auch mit anderen Planungen im Zuge der RTW Planungen zügig weter gearbeitet werden. Z. B. Verlängerung Gonzenheim- Bad Homburg Bahnhof. Dies würde durchgehende Verbindungen Flughafen-Riedberg ermöglichen. Verlängerung Heerstraße - Steinbach mit einer Verzweigungsstation Taunusblick. So würde eine schnelle Alternative Höchst-Bockenhem entstehen. Was zwar nicht direkt mit der RTW zu tun hat, aber dennoch dazu gehört ist die Verlängerung der Straßenbahn von der Zuckschwerdtstraße zum Bahnhof Höchst.


    Die RTW sollte man nicht alleine betrachten, sondern als Netzergänzung, sie wird vor allem im Frankfurter Westen neue Reisemöglichkeiten bieten, die für die Fahrgäste viee Vorteile haben.


    Einen Verlierer der RTW gibt es bereits, das MTZ, durch die direkte Anbindung des NWZ an die westlichen Stadtteile, werden sich die Kundenströme vom MTZ dorthin verlagern.

    Ja, die Verlängerung unter dem Europaboulevard.


    Zur Riedbergstrecke, die Politik (besonders Sikorski) verschweigt immer gern, dass die DIV (Riedberg Anbindung) schon immer so geplant wurde, es fehlt halt jetzt DII ( Tunnel Ginheim)


    Es ist also keine neue Erfindung, sondern einfach eine herausnahme eines Teils aus einer Gesamtplanung.

    Es scheint auch so, als würde man nur noch die 2 Hallen bauen wollen, anstatt die 3. Besonders dass die Halle 10 abgerissen werden soll, überrascht doch, die Halle ist doch zum Teil vermietet.


    Zu dem Kongresszentrum stand in der faz, dass man mit Aurelis bereits in Verhandlungen ist, das Gebäude gemeinsam zu bauen. Aurelis soll sich interessiert gezeigt haben.

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    Der Beschluss ist ja mit dem GVP getan wurden, über die deatailierten Pläne müsste demnächst abgestimmt werden.


    Allerdings meint der OBR 3 auf einmal unbedingt die Hochbahnsteige verhindern zu wollen, obwohl man noch vor einem halben Jahr dafür gestimmt hat. Die Grünen im OBR 3 wollen Sikorski überreden, dass dieser die U5 doch noch in eine Straßenbahn umwandelt.


    Allerdings sind noch die OBR 5 und 10 beteiligt, die sich eindeutig für Hochbahnsteige ausgesprochen haben. Nun kommt es wohl darauf an, wer als erstes sein ok gibt.


    Noch ein anderes Thema ist die Straßenbahn zum Frankfurter Bogen, hier gibt es zwei Termine für den Baubeginn vom Magistrat. Einmal im Oktober und einmal im nächsten Jahr. Hier weis man anscheinend auch nicht, was Sache ist.

    Ja die Pläne gibt es, hängen aber von dem Bau des Terminal 3 ab. Sollte das gebaut werden, wird es ein neuen Bahnhof am Fernbahnhof geben in Höhe des Terminals 1 C soll es eine gemeinsame Station geben, der Platz ist bereits vorhanden. Im Terminal 2 existiert die Station auch bereits, allerdings ist das heute eine Auststellungsfläche. Die Strecke soll dann entlang der Autobahn bis unter das Terminal 3 geführt werden.


    gruß ole

    Ich finde es schon erstaunlich, dass man die Beschlüsse zum GVP wieder gekippt hat.
    Dann hätte man sich den GVP auch sparen können.
    Für mich ist das letzte Wort in der Sache noch nicht gesprochen. Zu mal das Planfeststellungsverfahren für die DII wohl noch zu Ende geführt wird.


    Mal sehen welche Aufgaben das Verkehrsdezenat wirklich bekommt.