Beiträge von Noc Aud

    Bestimmt nicht nur der eine Haltebolzen, der diese Trägerseite am Sockelbau des T1 in Position hält. Weiß jemand wozu das Teil dient?


    Bei dem Teil handelt es sich um ein sog. Ausspindelgerät. Das blaue Element hält eine Ausspindelwelle in Position und ist temporär am Träger verschweißt. Ein weiteres Element dürfte auf der uns abgewandten Seite des Trägers das andere Ende der Welle halten und gleichzeitig eine Antriebseinheit beinhalten, die die Welle in Rotation versetzt. Ziel wird es wohl sein durch dieses "Paket" an Stahlplatten , die mit Abstand zueinander parallel angeordnet sind, eine Bohrung auszudrehen bzw. auszuspindeln, die in jeder einzelnen der Stahlplatten den exakt gleichen Durchmesser haben (Toleranz ca. 0,05 - 0,3mm, abhängig vom fertigen Solldurchmesser) und exakt in der Flucht liegen. Die Vermutung, das die fertige Bohrung am Ende einen dicken Bolzen aufnehmen wird liegt m. E. nahe

    Ich denke, wenn ganze Etagen aus dem gesamtbaulichen Gefüge herausgeschoben werden, müssen die Kräfte, die normal senkrecht nach unten wirken würden, eben abgefangen und umgeleitet werden. Aufkommende Zugkräfte brauchen da eben eine Extraportion Eisen im Beton. Davon abgesehen erscheint mir die Menge der Bewehrung im obigen Fall gar nicht mal so übermäßig.

    Ja, ich glaube die erste Darstellung ist durch ihre Verzerrung etwas unglücklich geraten. Siehe Eurotheum. Siehe Größenbezug und Abstände zueinander. Wenn man sich allerdings das zukünftige Baufeld und die schon bekannten Grundrisse ansieht, sollte ersichtlich werden, daß die Dichte der Baukörper so gering nicht sein kann.

    ^
    So vorteilshaft diese Arbeitsweise auch sein mag, eines ist sie wohl nicht, nämlich zügig. Man verzeihe mir diese Binsenweisheit, allerdings finde ich es mal wirklich sehr aufschlußreich, wie diese Art der Aushebung einer Baugrube stattfindet. Das habe ich bisher in dieser bilddokumentarischen Form noch nie gesehen. Bitte mehr davon.

    ^^
    Ich frage mich jetzt ganz ernsthaft, wie man in dieses in sich doch planungstechnisch abgeschlossene Gebäude ein weiteres Stockwerk einbringen will. Wird das gesamte Terminalgebäude nun insgesamt 3 - 4 Meter höher oder nur partiell oder schachtet man dafür noch ein Kellergeschoss zusätzlich aus oder zwackt man von bereits geplanten Geschosshöhen etwas ab, um ein weiteres innerhalb der geplanten Gesamthöhe hinzuzugewinnen? Das erscheint mir alles etwas zweifelhaft. Wie geht man sowas an?

    Aus Sicht von Tishman Speyer muss dieses Objekt vis-à vis dem TaunusTurms entsprechend der Coup des Jahrhunderts sein. Vielleicht ist es das sogar und rechtfertigt am Ende das Thema des Videos. ;)
    Wer hätte noch alles als Entwickler dieser Ecke in Frage kommen können?

    Nanana! Was in den 70ern gut war, kann doch heute nicht plötzlich schlecht sein.
    Nein, im ernst, dieses Gebäude schreit nach wie vor nach Abriss und Neubau. Wer hat so viel Geld um diese uninspirierte Bausünde abzukärchern und für weitere Jahre(zehnte) der Bevölkerung zuzumuten?

    "Metzler" soll´s nicht sein und "Gallus" auch nicht aus oben genannten Gründen. Einen Ortsbezug soll der "Turm" laut TS-Namensschema aber schon haben.
    Warum dann nicht "MellusTurm"? Da fallen die negativen Assoziationen nicht so sehr bis gar nicht ins Gewicht.

    Bei den Entwürfen von Jean-Paul Viguier und Bille Beye Scheid fühle ich mich direkt nach Rotterdam versetzt. Gebäude mit frappierend ähnlicher Fassadengestaltung existieren dort bereits. Ein Erfolgsdesign, dass sich auszubreiten versucht scheinbar.


    Der Siegerentwurf empfinde ich als frische Idee, die Frankfurt mal wieder nötig hat, wobei der Ole Scheeren-Entwurf m. E. noch zwei bis drei Schippen oben drauf packt. Die Fassade, die auskragende Wohnabteilung und der Sockel erst... :daumen:

    Möchte hier auch mal eine Lanze für den Siegerentwurf brechen. Hier allerdings eher für den Ursprungsentwurf mit den Stelzen und der unregelmäßigeren Fassade vis a vis dem Nextower. Die Verschlimmbesserung bezüglich dem Gebäudeabschluss Richtung T&T-Palais empfinde ich als Rückschritt. Keine Ahnung auf wessen Geheiß... Der Ursprungsentwurf hat m.M. nach sowohl eine gewisse Leichtigkeit des Baukörpers aufkommen lassen und zudem den Stil der 50er mit eben diesen Stützen Rechnung getragen. Außerdem wurden zumindest an dieser Stelle die so häufig erwähnten runden Ecken 'zitiert'.
    Beim neuen Entwurf wird man im Bereich des Erdgeschosses unterhalb der Auskragung förmlich erdrückt. Wie oben schon so treffend erwähnt, ein Refugium für Obdachlose und ein kostenfreies öffentliches Urinal

    Einzelne unbefestigte (aber eingefasste) Wege, die mit Kies, Split, Schotter o. ä. belegt sind (siehe Taunusanlage) sind ja ganz in Ordnung, aber eine derart große Fläche wie der Roßmarkt? Das wirkt auf mich entweder wie ein Tennisplatz oder ein notdürftig plattgewalztes und verdichtetes Bauareal an dem sich bald die Bagger zu schaffen machen werden. In jedem Fall aber lieblos.

    ^Das trifft's ganz gut. Zur 2ten Darstellung lässt sich vielleicht noch ergänzen, daß sobald die Verwahrlosung eingesetzt hat, das ganze Gelumpe abtransportiert werden kann. Denn das alles sieht doch sehr provisorisch und aufgesetzt aus.

    Hier wurde wahrscheinlich in anderen Sphären schwebend jede Linie, Proportion, Farbegebung, Rasterung und was weiß ich nicht alles glorifiziert und zu mehr erhoben, als es für den Otto-Normal-Betrachter letztendlich ist. Kommt doch immer wieder in allen Bereichen des alltäglichen Lebens vor.
    Ein Häufchen Pommes wurde auch schon zu Kunst erhoben. Alles eine Frage der Betrachtungsweise ;)

    Ich frage mich, ob es überhaupt möglich sein wird den entstehenden Platz sinnvoll und dauerhaft mit Einzelhändlern füllen zu können. Kaufhof wird sich ja nicht grenzenlos ausbreiten und sämtliche der üblichen Einzelhandelsketten sind teilweise sogar mehrfach in und um der Zeil vertreten. Ein Umzug in die neuen zukünftigen Räumlichkeiten würde die leerstehende Verkaufsfläche auch nicht füllen, sondern nur verlagern.
    Bliebe eigentlich nur noch ein Konzept, welches kleineren bis mittelgroßen Geschäften mit evtl. Nischenprodukten Platz bieten würde. Dies wurde aber ja auch schon in seiner jetzigen Darreichungsform nicht angenommen.


    Ich halte eine Shopping-mall an dieser Stelle grundsätzlich für problematisch seitdem "MyZeil" eröffnet hat.
    Eine sinnvolle Nutzung des zukünftigen Neubaus kann m.E. eigentlich nur in einer Mischung aus Gastronomie, Entertainment und Einzelhandel liegen, in etwa in dieser Reihenfolge

    Schade, immer noch keine aussagekräftigere Darstellung. Wurde bei dem Rendering des erstplatzierten Entwurfs nun bewusst auf eine "Entzerrung" verzichtet, oder verjüngt sich das Gebäude nach oben? Werden die dunklen Bänder immer schmaler oder ist der optische Eindruck der Perspektive und der zunehmenden Entfernung vom Betrachtungspunkt aus geschuldet? Wird das Gebäude tatsächlich der dargestellten strikten schwarz-weiß-Abfolge nachkommen, oder wurde bei dem Rendering nur der Kontrast-Regler hochgeschoben? Weitere Renderings aus anderen Blickwinkeln und mehr Details tun Not.