Leipziger Internetfirma will wachsen
Unister dementiert Spekulationen über Verkauf
Gesellschafter und Geschäftsführung des Leipziger Internet-Unternehmens haben Spekulationen über einen Verkauf der Firma zurückgewiesen. Wie Sprecher Konstantin Korosides dem MDR SACHSENSPIEGEL sagte, befindet sich Unister gerade mitten in einer Umstrukturierung. Deren Ziel sei, das Unternehmen für ein weiteres Wachstum fit zu machen. Dafür werde auch nach neuen Partnern gesucht, erklärte Korosides. Dass solche Aktivitäten Spekulationen hervorriefen, sei nicht ungewöhnlich. Allerdings entbehrten sie jeder Grundlage.
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Auch um den geplanten Bau einer neuen Firmenzentrale im Leipziger Zentrum wurde es ruhig.
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Beiträge von diogenes
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Nicht zu vergessen - der SCHILLERPARK - hier z. B. ohne Anführungszeichen.
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In einem Interview des MDR-TV-Magazins "artour" schiebt OB Jung den schwarzen Peter den beiden Leipziger Zeitungen zu. Diese hätten die drei erstplatzierten Entwürfe nicht erklärt, sondern sehr schnell polarisiert. Ich lese nur die LVZ und habe das keineswegs so gesehen. Ich gehe auch davon aus, dass die abgedruckten Leserbriefe repräsentativ ausgewählt wurden.
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Durch die zerschnittene Werbeplane, die nicht ersetzt werden soll, sei ein Schaden von rund 10.000 Euro entstanden.
Hinzu kommt, dass Teile der von den Sprayern entfernten Plane auf Leuchtmittel fielen und akute Brandgefahr bestand. Siehe Bild in der LVZ.
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Boxcutter, es gibt eine Fülle von Gegenentwürfen, z. B. die Verwandlung der "Milchtöpfe" auf dem Augustusplatz in stilisierte Kerzen.
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Offener Brief der Bürgerinitiative Freiheits- und Einheitsdenkmal in Leipzig:
"12.02.14 Bürgerinitiative Freiheits- und Einheitsdenkmal in Leipzig
Die Bürgerinitiative Freiheits- und Einheitsdenkmal in Leipzig, gestartet vom Stadtforum Leipzig, schreibt einen offenen Brief an unseren Bundespräsidenten, unsere Bundeskanzlerin, an den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen und an unseren Oberbürgermeister der Stadt Leipzig.
Im Kern geht es darum "dieses unwürdige Wettbewerbsverfahren" zu beenden. Wer sich diesem Text anschließen möchte, schicke mir bitte eine Mail mit folgendem Inhalt: Name, Vorname, Ort (keine komplette Anschrift), Beruf bzw. aktuelle Tätigkeit. Die Email Adresse finden Sie unter "Kontakt" auf dieser Seite.
Und wenn Sie schon mal da sind - ich freue mich auch sehr über einen Eintrag in das Gästebuch.
Herzlichen Dank!Februar 2014
Offener Brief zum Freiheits- und Einheitsdenkmal in Leipzig
Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,wie Sie wissen, beschloss der Bundestag 2007, zum Gedenken an die Friedliche Revolution im Herbst 1989 sowohl in Berlin als auch in Leipzig ein Denkmal der Freiheit und Einheit Deutschlands zu errichten.
Leipzig war Ausgangspunkt der friedlichen Montagsdemonstrationen.
Am 9. Oktober 1989 gingen 70.000 Menschen unter Gefahr für Leib und Leben für unsere Freiheit auf die Straße. Völlig gewaltlos haben diese Menschen Geschichte geschrieben. Von da an brach die SED-Herrschaft zusammen, so dass einen Monat später am 9. November 1989 die Mauer fiel. Ein Jahr später wurde Deutschland wieder vereinigt. Europa und die Welt haben sich verändert. Das Denkmal wird gemeinsam von der Bundesrepublik Deutschland, dem Freistaat Sachsen und der Stadt Leipzig errichtet. Die Mittel sind in die jeweiligen Haushalte eingestellt. Das Denkmal soll nicht nur für die Leipziger stehen, sondern für alle Bürgerrechtler Ostdeutschlands, namentlich etwa die in Plauen oder Dresden. In einem mehrstufigen Wettbewerb wurden drei Siegerentwürfe prämiert. Seitdem reißt die berechtigte Kritik an Verfahren, Standort und Qualität der Entwürfe nicht mehr ab. Über den Fortgang des Verfahrens wird erbittert gestritten. Die Leipziger Bürger äußern unablässig ihren wachsenden Unmut. Bundesweit hagelt es Spott (siehe etwa FAZ v. 29.7.2013). Das Projekt teilt die Menschen, anstatt sie zu einen. Die Entwürfe erschöpfen sich in mehr oder weniger spielerischen, von außerhalb wenig sichtbaren und damit wenig Aufmerksamkeit erzeugenden Freiflächengestaltungen, die der Aufgabenstellung eines würdevollen Gedenkens in keiner Weise gerecht werden. Die Ausschreibung hat den Grundfehler, dass die große Kriegsbrache Wilhelm-Leuschner-Platz mit Hilfe des Denkmals gestaltet werden soll. Dieser Ort hat aber keinen Bezug zu den Ereignissen vom Herbst 1989. Städtebaulich benötigen Platz und Umfeld eine urbane Gestaltung. Das Aussehen des Denkmals wurde einem förmlichen Verfahren nach Vergaberecht überlassen, das nun in peinlicher Weise die Gerichte beschäftigt und vor allem eine Mitsprache der damaligen Akteure sowie der hoch interessierten Bevölkerung ausschließt - und das bei einem Denkmal für den Freiheitskampf der Bürger!Es ist an der Zeit, dass die Politik endlich dieses unwürdige Wettbewerbsverfahren beendet!
Das laufende Wettbewerbsverfahren muss rechtlich beendet werden. Der Bund, Sachsen und die Stadt Leipzig müssen gemeinsam den Weg neu eröffnen für ein Denkmal, das seinen eigentlichen Zweck erfüllen kann. Die Menschen, die damals ihr Leben für unsere Freiheit riskierten, haben ein würdevolles Gedenken verdient!"
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Bürgerinitiative will Wettbewerb abbrechen
In Leipzig hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, die einen Neustart beim Thema Freiheits- und Einheitsdenkmal anstrebt. "Es ist an der Zeit, dass die Politik endlich dieses unwürdige Wettbewerbsverfahren beendet", heißt der zentrale Satz in einem offenen Brief, den die Initiatoren in der kommenden Woche an die höchsten Repräsentanten von Bund, Freistaat und Stadt Leipzig verschicken wollen. Zu ihnen gehören Bürgerrechtlerin Gudrun Neumann, der frühere CDU-Fraktionschef im Stadtrat Johannes Hähle, Wolfram Günther vom Stadtforum sowie Ex-Baubürgermeister Niels Gormsen. Seit der jüngsten Verhandlung am Oberlandesgericht hätten sich immer mehr Leipziger wie auch Ortsfremde bestürzt bei ihnen gemeldet, erklärte Neumann gestern gegenüber der LVZ. "Wir wollen einen neuen Weg für ein würdiges Denkmal am richtigen Ort öffnen."
In dem Brief heißt es unter anderem: "In einem Wettbewerb wurden drei Siegerentwürfe prämiert. Seitdem reißt die berechtigte Kritik an Verfahren, Standort und Qualität der Entwürfe nicht mehr ab. Das Projekt teilt die Menschen, anstatt sie zu einen." Alle drei Sieger-Entwürfe erschöpften sich in "wenig Aufmerksamkeit erzeugenden Freiflächengestaltungen, die der Aufgabenstellung eines würdevollen Gedenkens in keiner Weise gerecht werden". Dies liege an einer Ausschreibung mit dem "Grundfehler, dass die große Kriegsbrache Wilhelm-Leuschner-Platz mit Hilfe des Denkmals gestaltet werden soll. Dieser Ort hat aber keinen Bezug zu den Ereignissen vom Herbst 1989." Hinzu komme ein "peinlicher" Vergaberechtsstreit zwischen der Stadt und beteiligten Architekten. Vor allem aber werde den Akteuren der friedlichen Revolution sowie den Einwohnern die Mitsprache verwehrt: "Und das bei einem Denkmal für den Freiheitskampf der Bürger!" jr
@Der ganze Brief steht im Internet: http://www.einheitsdenkmal-leipzig.de. Unterstützer sollen sich per Mail melden: der-optimist@gmx.de.© LVZ 18. 2. 14
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Vielmehr wird das Verfahren in das Stadium vor der monierten Rechtsverletzung zurückgesetzt.
Die Rechtsverletzung bestand darin, die Platzierung der Wettbewerbsteilnehmer zu ändern. Entweder man schließt das Verfahren mit der ursprünglichen Platzierung ab oder man annulliert es und eröffnet ein neues (so das rechtlich zulässig ist).
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Meiner Meinung nach gehört die Fernbusentwicklung rückgängig gemacht. Denn sie ist Gift für das Bahnnetz - vor allem in Ostdeutschland!
Es wurde Zeit, das wettbewerbverzerrende Gesetz vom 1. 4. 1935 aufzuheben. Die jetzigen Kampfpreise der Busunternehmen werden nach Konkurs einiger Anbieter ohnehin der Vergangenheit angehören.
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Die Stadt hat diese Situation zumindest in Teilen selbst verschuldet, indem sie tausende Altbauwohnungen, die im Besitz der LWB waren (und nicht an Alteigentümer abgegeben werden mussten), an Investoren verkauft hat. Einige regelrecht verscherbelt, nur um sie loszuwerden.Nach anfänglich großzügiger Rückgabepraxis von zu DDR-Zeiten überschuldeter Wohngebäude unter dem späteren SPD-Bundestagsabgeordneten Fornahl hat die LWB sich zunehmend restriktiv verhalten und saß dann auf den immer mehr verfallenden Häusern.
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aedificator, da das Auswahlverfahren und der Standort Leuschner-Platz bei vielen Leipzigern für Verärgerung gesorgt hat, könnte dies mehrheitlich zu gänzlicher Ablehnung eines Denkmals geführt haben. Aber Du hast recht - es bleibt eine These.
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Wenn man die Entscheidung über ein derartiges Denkmal basisdemokratisch verwirklichen wollen würde, bliebe der Platz auf Dauer unbebaut, weil man sich nie einigen würde.
Doch, ich gehe davon aus, dass eine Mehrheit kein Denkmal will.
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Fragt man 500000 Leipziger, bekommt man 500000 unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie ein Einheitsdenkmal auszusehen habe.
Der siegreiche Entwurf wurde in allen Medien von einer klaren Mehrheit der sich äußernden Bürger abgelehnt.
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Diese kreischend bunte pappmachéartige Kindergartenpuppe überhaupt als Denkmal zu klassifizieren und damit einen marmornen Klinger Jugendstilsockel zu verunzieren ist schon allerhand. Deutschland, Deine Künstler!
Kommentar von Sonopro auf welt.deIch kann's nicht besser formulieren.
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Gab es damals nur drei Pusteblumen auf dem Sachsenplatz?
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Hier ein Artikel von Arnold Bartetzky. Die sehr unruhig gestaltete Fassade und die schiere Größe des Baus haben mich auch bereits irritiert.
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Detaillierte Angaben auch im Leipziger Mietspiegel 2012.
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Was soll denn beim erstprämiierten Entwurf "nachgebessert" werden? Er wurde mehrheitlich im Onlineforum und in Leserbriefen in der Lokalpresse rundweg abgelehnt.
Annabau: Statt genereller Ablehnung würde ich mir also mehr offene Fragen, mehr konstruktive Kritik wünschen.
Das Argument, daß "konstruktive Kritik" geübt werden solle, ist mir noch aus DDR-Zeiten bekannt. Es erinnert mich an Putins "gelenkte Demokratie".
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Wobei die politischen Botschaften von Entwurf 2, rein keinen Bezug zum eigentlichen Thema nehmen.
Entwurf Nr. 2: Was haben die ganzen derzeit aktuellen Slogans mit der Intention des Denkmals zu tun? Da stecken mir zuviele tagespolitische Äußerungen drin.
Zum 3. Mal: Ich denke, es handelt sich um Platzhalter.
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Und weiterhin bin ich der Meinung, dass hinter dem Entwurf eine glasklare Aussage steckt.
Der Bezug zu damals sind die 70.000 Würfel, die der Teilnehmerzahl der entscheidenden Demo am 9. 10. 89 entspricht. Die Buntheit mit dem Begehren der Bevölkerung nach einer Vielgestaltigkeit der grauen DDR gleichzusetzen, ist nur mit einer Erläuterung (z. B. auf einer Tafel) erklärbar. Ein Denkmal sollte jedoch für sich sprechen - sonst ist es beliebig.