Beiträge von jack000

    Ein kurzes Video von der Bahn über den neuen Zeitplan von 21:

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    Frage:

    Durch den Pfaffensteigtunnel wird dir Verbindung Zürich-Stuttgart um 15min kürzer (lt. dem Bahn-Video)

    Ein Regionalzug oder Intercity benötigt derzeit von Böblingen zum HBF 21 Minuten. (Woanders wird ja nichts erneuert, es geht nur um den Tunnel lt. Video.

    Wenn 15 Minuten eingespart werden, dann fahren die Züge in 6 Minuten von Böblingen nach S-HBF?

    - Allein vom Flughafen durch den Fildertunnel zum HBF braucht es 8 Minuten.
    - Dann gibt es noch einen Halt am Flughafen (3-4 Minuten)
    - Dazu kommt noch die Strecke durch den Pfaffensteigtunnel (mindesten 7 Minuten)
    => Also wenn alles gut geht: 18-20 Minuten von Böblingen zum HBF
    => Bisher: 21 Minuten
    => Wie kommen die auf 15 Minuten Zeitersparnis?

    Wurde hier mal wieder gelogen? Oder aus Unwissenheit irgendein Blödsinn verbreitet oder habe ich da irgendwas übersehen?

    Hier ist ein Interessanter Bericht vom ZDF zu dem Desaster. Es werden die Schwierigkeiten benannt (Sind ja nicht nur die Kabel) und es kommen zu Wort:

    • Fahrgäste
    • Bahnexperte
    • Langjähriges hochrangiges Bahnmitglied
    • S21 Gegner
    • BM Nopper
    • Hitachi

    Generell wird auch erwähnt, dass die falschen Kabel verlegt wurden, weil man nicht die Prüfungen abwarten wollte um Verzögerungen zu vermeiden. Nun ging der Schuss nach hinten los.

    Im Gesamten Bericht wird nicht in einer Silbe erwähnt, das die S21-Gegner an allem Schuld sind. Deses Märchen wird sich ja auch nun erledigt haben.

    Der sehenswerte Bericht:

    https://www.zdfheute.de/video/zdf-mitt…oegert-100.html

    Hans Maulwurf Ich würde schon meinen, dass die aktuelle Bahnchefin da reinen Tisch macht. Denn sie kann ja für nix belangt werden und die schlimmsten "Neuigkeiten" veröffentlichen und sie braucht nichts schön zu lügen, denn das Kind ist ja bereits in den Brunnen gefallen (Gelogen wurde ja schon genug von Anfang an!).

    Aber genau dieser "Kabelsalat" zeigt offen, wie die S21-Planer denken ... nämlich von hier bis zur nächsten Ecke. So wie ich es verstanden habe, mussten Leitungen doppelt verlegt werden, da sowohl ETCS wie auch das ursprüngliche System funktionieren muss.

    => Man ist also davon ausgegangen, dass im Großraum Stuttgart kein Zug mehr ohne ETCS (Inkl. Lokführer mit ETCS-Ausbildung, die es ja zu Hauf gibt) fährt. Das es noch ein paar Güterzüge gibt, die da einige Strecken nutzen, bzw. generell Züge ohne ETCS da lang fahren könnten, das konnte man vorher natürlich nicht wissen.

    => Man wird auch keinen Grasdaggl finden können, der für alles verantwortlich ist, denn es haben zu viele Köche den Brei verdorben! Es würde allenfalls darauf hinauslaufen, das jeder irgendjemand anderem die Schuld gibt!

    => Mich würde auch mal eine aktuelle Umfrage unter den Stuttgartern interessieren, wie hoch die Zustimmung zu S21 überhaupt noch ist

    => Ebenso würde mich mal interessieren, wie viele Stuttgarter überhaupt verstanden haben, was die Bedeutung von "ja" oder "nein" zum ankreuzen auf dem Stimmzettel zu der Landesbeteiligung von S21 (€) überhaupt für Konsequenzen hatte!

    Es wird immer besser:

    Die "Welt" betitelt S21 als Pannenprojekt, Cem Özdemir (aktuell MP) warnt vor einer "Lachplatte" und Bürgermeister Nopper sieht einen erheblichen Imageschaden für Stuttgart!

    https://www.welt.de/politik/deutsc…rieb-gehen.html

    Stuttgart verkommt zu einer Lachnummer und daran sind nicht einzelne Ingenieure Schuld, sondern das Gesamtkonstrukt war von Anfang an ein Fehler. Mein "Trailer" dazu war immer: "Es begann mit einer Lüge!"

    Nun bricht das Kartenhaus Stück für Stück zusammen (Wie vorausgesagt) und alle Verantwortlichen haben sich zurückgezogen oder sind bereits tot.

    Berufsklatscher und Schönredner haben sich (Auch in diesem Forum) weitestgehend zurückgezogen, bzw. sind schweigsam.

    S21-Befürworter kann man nur noch mit der Lupe suchen, bzw. die sind gar nicht mehr vorhanden/wollten nie von irgendwas wissen!

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    In Frankfurt ist derzeit ein Hochhaus im Bau (205 m, CBT). dort werden 1.500 km Kabel verbaut (Netzwerk, Schwachstrom, Sprechanlagen...). Was dagegen sind 1.200 km auf 8 km Streckenlänge?

    Weil (Wie du ja bereits erwähnt hattest), es "Netzwerk, Schwachstrom, Sprechanlagen, etc ..." gibt. Somit sind allein für jedes einzelne Stockwerk unzählige Verbindungen unterschiedlichster Art notwendig.

    Diese fallen in solch einer geringen Granularität bei Bahnanlagen nicht an. Bzw. stellt sich die Frage, welche Genauigkeit da vorgegaukelt werden soll, bzw. welchen Mehrwert es bringen soll zu wissen, weshalb ein Zug wieder mal Verspätung hat, bzw. gar nicht erscheint. Ändern tut sich dadurch nichts. In einem Bürohochhaus hingegen ist man auf funktionierende Netzwerke angewiesen!

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    Und jetzt wirklich ernstgemeinte Frage an dich als langjährigen Befürworter. Hast du das damals denn tatsächlich geglaubt dass ...

    Immerhin ist noch wenigstens einer da. Alle Anderen sind komplett verschwunden, bzw. untergetaucht. All die Jahre wurden sämtliche Argumente, die auf der Hand lagen, vertuscht, verharmlost und ins Lächerliche gezogen.

    Den Vogel abgeschossen (Ich weiß nicht mehr von wem) hat nach wie vor (Bezüglich der Kapazitätsproblematik): "In ein paar Jahren haben wir selbstfahrende Autos, dann brauchen wir die Bahn sowieso nicht mehr)"

    => Da sieht man, worum es die ganze Zeit ging ... Um ein Immobilienprojekt! Bahn/ÖPNV spielte da nur eine untergeordnete Kategorie.

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    ach das wird schon, schließlich will OB Nopper „nicht nur ungeduldig“ werden, sondern „auch ungemütlich“. Bereits an anderen Erweiterungsoptionen rumzubasteln halte ich für sehr gewagt ehrlich gesagt.

    Nun hat sich auch OB Nopper zu dem Thema geäußert. Aber eigentlich ist es egal, denn er kann sagen was er will, drohen mit was er will, fordern was er will => Ändern wird sich an dem zusammengefallenden Kartenhaus nichts mehr!

    https://www.facebook.com/reel/1326133479708118

    (Aber es ist sowieso egal, sollte S21 jemals fertig gestellt werden, ist er in Rente und kein Bürgermeister mehr von Stuttgart)

    ^

    Energieversorgung (Die müsste aber bereits vorhanden sein) und dann natürlich die Datenleitungen (selbstverständlich redundant, oder auch 3-fach oder 4-fach). Ich bin ja aus der Branche Elektrik/Elektronik Kabel&Co, mir erschließt sich nur nicht, wie man auf 1.200km Kabel auf so einer kurzen Distanz kommt.

    => Es muss da doch irgendwas stattgefunden haben, was weitaus über des eigentlichen Bedarfes hinausging um ein eigentliches Defizit zu verbergen. In der Kriminalität nennt man sowas "Overkill".

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    Das ist natürlich nur so eine populistische Ahnung die ich hier in Worte presse - vielleicht ist das auch völlig unsachlich und an der Sache vorbei...

    Aus meiner Sicht ist das weitestgehend zutreffend.

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    Doch Hauptproblem sind wohl mehrere hundert Kilometer falsch verlegter Kabel die keiner mehr zuordnen kann.

    Das wird nicht als Hauptproblem genannt, sondern nur eines von vielen, u.a. :

    • Probleme bei der Digitalisierung des Bahnknotens
    • Probleme mit der Notstromversorgung
    • Baumängel bei den Bahnsteigen
    • Kilometerweise falsche Kabel wurden verlegt

    https://www.zdfheute.de/wirtschaft/unt…g-2031-100.html

    Wobei ich davon ausgehe, dass die Probleme mit dem ETCS nicht nur an den falschen Kabeln liegt. Selbst wenn alle Kabel korrekt verlegt worden wären, würde das nicht funktionieren, weil das System diesen Abschnitt überfordert und es auch nicht genug Lockführer gibt, die dafür ausgebildet sind (ok, nun hat man ja ausreichend Zeit die auszubilden).

    Natürlich stellt sich ebenso die Frage, wieso so ein System extenziell notwendig ist um überhaupt die Versprechungen (Bezüglich Kapazität und Pünktlichkeit) einhalten zu können beim 2.-pünktlichsten Bahnhof in Deutschland (Der es mal zumindest gewesen ist).

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    ach das wird schon, schließlich will OB Nopper „nicht nur ungeduldig“ werden, sondern „auch ungemütlich“.

    Das bezog sich auf den verzögerten Fertigstellungstermin Dezember 2026 und die Erstellung des Rosensteinviertels (Als Bürgermeister muss man ja was vorzeigen können).

    Das mit dem "ungemütlich" kann er aber wohl vergessen, denn bis da was gebaut werden kann, ist der sowieso nicht mehr Bürgermeister und die Bahnchefin auch nicht mehr Bahnchefin.

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    Die Demonstranten hatten allerdings nicht vor falsch verlegten Kabeln und Bahnsteigfliesen gewarnt, sondern behauptet der Gipskeuper würde aufgeschwämmt und Stuttgart in einem riesigen Krater verschwinden.

    Es wurde vor diversen Dingen gewarnt, die bisher 1:1 oder noch schlimmer eingetreten sind. Das mit den Gipskeupern ist nur 1 Thema, von dem ich aber ausgehe, dass es eines der wenigen Warnungen ist, die (erstmal) nicht eintreten werden.

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    Das wir in Deutschland offensichtlich zu blöd sind die Digitalisierung vorran zu treiben und Kabel zu verlegen ist ja offensichtlich. Btw. sind Du und Jack nicht Ingenieure? Was läuft denn da in eurem Berufsstand falsch?

    Da läuft gar nix falsch und die Verzögerung bis 2031 liegt ja nun nicht an falsch verlegten Kabeln. Ja, ich bin Dipl. Ing. , allerdings in einer anderen Branche. Das die Sache (Zumindest erstmal) in die Hose geht, konnte ich aber auch als "Beobachter" beurteilen.

    Die neusten Nachrichten ... und oh Wunder:

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    Stuttgart 21

    Der neue Bahnhof in Stuttgart geht erst im Dezember 2031 in Betrieb


    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttga…DQkCEjxlmRIxvvg

    Was auch immer interessant ist, das bei jedem neuen Fertigstellungstermin immer Dezember der Monat in dem Jahr ist.


    Ggf. kann man dann vorher schon durch den Bonatzbau zu den Gleisen laufen, weil der bereits 2026/2027 fertig sein soll. Vorraussetzung, das Dach des Tiefbahnhofs muss dann ebenso fertig sein, bzw. Wege angelegt worden sein.

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    Ich kann die Debatte heute nicht verstehen: die Gestaltungsfragen rund um den "großen Freiraum" sind entschieden.

    Ich persönlich habe mit dem Kapitel der herrlichen Berliner Mitte abgeschlossen.

    Da ist noch gar nichts entschieden und das da irgendein Kapitel abgeschlossen ist, ist allenfalls der Wunschtraum von Steinzeitkommunisten.

    So ein hässlicher und verkommener Platz im Zentrum einer Weltstadt kann auf keinen Fall so bleiben. Man blamiert sich damit ja bis auf die Knochen.

    Worum es jetzt gehen muss ist, die Bausünden großflächig abzureißen und ein neues Konzept für eine urbane Innenstadtgestaltung zu erstellen, nachdem ja die vorherigen Konzepte alle komplett gescheitert sind!