Ich denke es trifft nicht zu, dass BER als Zwischenstopp für einen Flug von Dubai, zum Beispiel nach Boston genutzt werden darf. Die Luftverkehrsabkommen lassen in der Regel keine Zwischenlandung, sondern nur ein Umsteigen zu Drittzielen zu. Es kommt es aber auf den genauen Wortlaut des Abkommens an, welches eine Zwischenlandung ausdrücklich erlauben müsste. ein Flug von Dubai über BER nach Nordamerika, ohne Umsteigen in Berlin wäre demnach nur dann vom Abkommen erfasst, wenn’s ausdrücklich drin stünde.
Beiträge von tunnelklick
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Linsenberg 22-24 (Abriss, update 6.9.2026)
Das von Schmittchen im Juni 2024 vorgestellte Bauvorhaben kommt offenbar voran. Zuletzt hatte Micha81 im Juli 2024 den Bestand noch mal abgelichtet. Jetzt ist das Gebäude Linsenberg 22 Geschichte, alle Gebäude sind vollständig abgebrochen worden und es ist Platz für den Neubau.
Franken Generalplaner hat das Vorhaben noch auf seiner Projektliste stehen, die Zeichen stehen anscheinend für baldigen Baustart.
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ICE-Abstell- und Waschanlage Kranichstein (update 8.9.2026)
Die im Jahr 2022 erstmals erwähnte Anlage der Deutschen Bahn in Darmstadt-Kranichstein war nach dreijährigem PFV vom Eisenbahnbundesamt im September 2026 planfestgestellt worden. Allerdings war der Beschluss gerichtlich angefochten worden. Da die Anfechtungsklage kraft Gesetzes keine aufschiebende Wirkung hat, beantragte der Kläger gleiczeitig vorläufigen Rechtsschutz mit dem Antrag, die aufschiebende Wirkung seiner Klage wiederherzustellen. Diesen sog. Eilantrag hat der HessVGH gestern abgewiesen; der Klage im Hauptsacheverfahren wird's genauso ergehen. Die wesentlichen Gründe des Beschlusses sind in einer Pressemitteilung vom heutigen Tage nachzulesen:
Eisenbahnrecht: ICE-Wartungsanlage Darmstadt-Kranichstein darf gebaut werden
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^ Die Flughäfen müssen Entgelte erheben (§ 19b LuftVG), die von der Aufsichtbehehörde genehmigt werden müssen, die Airlines müssen konsultiert werden. Die Luftfahrtaufsicht führen die Länder im Auftrag des Bundes durch (Auftragsverwaltung), im Fall BER ist es die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg. Da die örtlichen Verhältnisse und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sich erheblich voneinander unterscheiden, werden die Entgelte für jeden Flughafen gesondert kalkuliert, es gibt also keine deutschlandweiten, geschweige denn einheitliche Entgelte. Sollte sich der BER bzw. die GOLBB von den gesetzlichen Anforderungen nach § 19b LuftVG abwenden und Dumping-Entgelte festsetzen, käme das einer irregulären Beihilfe für den (noch) stark verschuldeten BER gleich, was sofort die EU-Kommision auf den Plan riefe (auf wessen Betreiben auch immer). Ich würde sagen, ein bißchen Spielraum gibt es, aber der Grat ist schmal.
Und überhaupt, es ist eine komplexe Materie, zu der es viel Rechtsprechung gibt, überwiegend von Airlines angestoßen.
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Was wir sehen, ist ein schwellenloser Oberbau, auch feste Fahrbahn genannt. Bisher waren die Schienen auf Schwellen befestigt, die in einem dicken Schotterbett lagerten. Bei der festen Fahrbahn werden die Befestigungsklemmen, mit denen die Schienen an den Schwellen befestigt werden, fest einbetoniert. Diese Befestigungsklemmen sind auf @Beggis Bild noch nicht zu sehen.
Feste Fahrbahnen wurden in Frankfurt bisher bei der SL 17-Neubaustrecke in der Stresemannallee und bei der Neubaustrecke der SL 18 nach Preungesheim verwendet (evtl. auch noch anderswo).
Details zu den Vor- und Nachteilen kann man hier nachlesen.
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Umgestaltung Hanauer Ldstr (zw. Gruson u. Ferdinand-Happ-Str)
Der Neubau des Deutschherrn-Brückenzugs" (= Deutschherrnbrücke plus EÜ über Hanauer Ldstr. und Mayfahrthstr.) wirft seine Schatten voraus. Im Zuge dieser Baumaßnahme muss die Bahn auch die sieben bestehenden Brücken (sie tragen jeweils ein Gleis vom Ostbf. zur Deutschherrnbrücke) über die Hanauer Landstraße erneuern. Die Stadt Frankfurt muss sich darauf vorbereiten und den Straßenraum im Bereich dieser Brücken neu gestalten. Dafür sind Planungsleistungen ausgeschrieben, die bis Ende 2027 erbracht sein sollen.
Alles anzeigen3. Beschreibung der Baumaßnahme
3.1 Umgestaltung der Hanauer Landstraße zwischen Grusonstraße und Ferdinand-Happ-
Straße
Die bestehende Eisenbahnüberführung (EÜ) soll aufgrund der veränderten Brückenachse des neuen, östlich parallel verlaufenden Brückenzugs sowie aufgrund des Alters der Bauwerke erneuert werden. Die lichte Weite wird von derzeit 30,11 m auf 35,10 m vergrößert. Die neue Durchfahrtshöhe beträgt > 4,50 m.
Hierfür werden das südliche Widerlager sowie die südliche Stützenachse nach Süden verschoben, während das nördlicheWiderlager unverändert bestehen bleibt. Eine Absenkung der Straßengradiente ist nicht vorgesehen. Die EÜ umfasst insgesamt sieben Einzelbrücken. Das westlichste Bauwerk bleibt erhalten und wird künftig in eine Grünverbindung eingebunden.
Die neuen Bauwerke werden in östlicher Parallellage neben den Bestandsbauwerken errichtet.
Auf Grundlage vorlaufend geführter Abstimmungen wurde ein favorisierter Straßenquerschnitt
entwickelt (siehe Anlage „Querschnitt“). Die Verkehrsanlage ist auf Grundlage ieses Straßenquerschnitts zu planen. Da der anforde-
rungsgerechte Querschnitt jeweils zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung für den Kfz-Verkehr, einen separaten Straßenbahnkörper sowie regelwerkskonforme Geh- und Radwege umfasst, reicht der im Bestand verfügbare Raum nicht aus.
Bei der Planung soll die gegenüber dem Bestand geänderte und nach Süden verschobene Lage des südlichen Stützenraums berücksichtigt und planerisch umgesetzt werden. Im Rahmen der Planung der Anschlussbereiche östlich und westlich der EÜ soll geprüft werden, ob auf der Westseite des KP Hanauer Landstraße/ Ferdinand-Happ-Straße/ Honsellstraße eine
signalgeregelte Fußgängerquerung ergänzt werden kann. Darüber hinaus soll für den Bahnkörper der Straßenbahn eine bauliche / taktile Trennung des Bahnkörpers / Kfz-Fahrsteifen vorgesehen werden. Diese Trennung muss für Einsatzfahrzeuge
überfahrbar ausgebildet werden.Grafiken: Stadt Frankfurt a.M, ASE
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VGF plant Verkehrsstromanalyse
Bevor die VGF konkrete Baumaßnahmen zur Generalsanierung des unterirdischen Verkehrsbauwerks Hauptwache zu planen beginnt, sollen die Verkehrsströme im Bauwerk über 12 Monate umfassend analysiert werden. Dazu wird die VGF eine Verkehrsstromanalyse in Auftrag geben.
Die Verkehrsstromanalyse dient der Fahrtgast- und Passantenzählung, sie wird nicht im Rahmen eines Projekts, sondern autark und vorab durchgeführt. Es handelt sich um eine Bestandsaufnahme der IST-Situation, um den Nutzerbedarf der VGF zu ermitteln:
• Retailplanung
• Nutzungskonzept / Funktionskonzept uPVA Hauptwache in Frankfurt am Main
• Optimierung der Wegeführung
• Bewertung von Frequenzen an Ein- und Ausgängen für Gestaltungsanspruch
• Möglichen Entscheidungen zu: Schließung / Umnutzung / Verlagerung von Zugängen anhand von Frequenzen
• Künftiger Anordnung von Handels-, Gastronomie- und ServiceflächenGemessen werden sollen:
• Frequenzen an allen Eingängen (Alle Treppen von A- bis zur D-Ebene)
• Frequenzen an den Aufzügen
• Frequenzen an Eingängen anderer Eigentümer jeweils im Eigentumsbereich der VGF (McDonalds, Allianzpassage, Galeria KaufhofLeistungsabgrenzung:
• Keine klassische Videoüberwachung
• Keine Erweiterung der bestehenden Videoanlage
• Keine Baustellenüberwachung
• Keine Einbindung in bestehende Überwachungssysteme oder das Prozessnetzwerk der VGFErfassungsbereiche
- sämtliche Zugänge zur B-Ebene
- Übergänge zwischen B-, C- und D-Ebene
- Bahnabgänge zu U-Bahn und S-Bahn
- Treppenanlagen
- Fahrtreppen
- Aufzüge
- Zugänge von Drittanliegern (z. B. Allianz-Passage, Galeria, McDonald's)
Soweit ersichtlich, ist es das erste Mal, dass derart umfassend Grundlagendaten erhoben werden. Eine gute Sache. Wenn gewissermaßen von unten nach oben geplant wird, macht es natürlich Sinn, mit der Gestaltung der Oberfläche und des Straßenraums nicht vorzugreifen, falls es im Zuge dessen zur Verlegung, Vergrößerung oder Schließung von Abgängen und Aufzügen kommen sollte.Im Oktober 2026 sollen die Vorbereitungen beginnen, im Oktober 2028 alle Ergebnisse und Auswertungen, Präsentationen, Heatmaps usw. vorliegen.
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Entlastungskanal für Sachsenhausen ("Bergsammler")
Wenn in den nächsten Monaten am Schaumainkai, Nähe Städel, Arbeiten am Mainufer und im Main sichtbar werden, sind dies keine Arbeiten für den Fernbahntunnel, sondern Arbeiten für ein Bauvorhaben der Stadtentwässerung. Eine Baumfällvorlage des Magistrats sowie die Ausschreibung der Bauarbeiten weisen uns darauf hin.
Nach mehreren Starkregenereignissen, die u.a. 2016 und 2023 die U-Bahnstation Südbahnhof und 2025 den Personendurchgang des Südbahnhofs fluteten, aber auch viele Privatgrundstücke in Mitleidenschaft zogen, ist die Unterdimensionierung des Kanalnetzes in Sachsenhausen offenbar geworden. Nun wird in Kürze eine Abhilfemaßnahme ins Werk gesetzt. Der sog. Bergsammler, der die Abwässer des Sachsenhäuser Bergs auffängt und nach Niederrad leitet, erhält einen Entlastungskanal. Was erst mal unspektakulär klingt, ist jedoch eine Baumaßnahme von beachtlichem Umfang.
Grafik: Stadtentwässerung Frankfurt
Von März 2027 bis Ende Oktober 2029 baut die SEF (Stadtentwässerung Frankfurt) vom Schaumainkai unter der Holbeinstraße und Oppenheimer Landstraße bis zur Mörfelder Landstraße einen Entlastungskanal in Gestalt einer Betonröhre mit einem Durchmesser (außen/innen) von 3,00/2,50 m (zum Vergleich: die Röhre der U 5 im Europaviertel hat einen Innendurchmesser von 5,90 m). Der Kanal wird mittels einer führerlosen Tunnelvortriebsmaschine gebaut. Von einer Startbaugrube in der Holbeinstraße Ecke Schaumainkai wird ein kurzer Tunnel (rd. 100 m) schräg Richtung Main gebaut, der in Höhe Rembrandstraße zu einem Pumpwerk und einer Auslaufeinrichtung führt. Beides wird unter der Grünanlage und im Main im Schutze einer abgedichteten Spundwand unterhalb der Wasseroberfläche bzw. unterhalb der Sohle des Mains gebaut, später sind davon nur ein paar Schachtdeckel zu sehen.
Grafik: Stadtentwässerung Frankfurt
Das Pumpenhaus wird bis in eine Tiefe von ca. 9,00 m unterhalb der Mainuferanlage reichen. Es wird benötigt, das Niederschlagswasser in die Auslaufeinrichtung zu pumpen, von wo es in den Main läuft. Die Sohle des Kanals trifft ca. 4,00 m unter der Sohle des Mains auf das Pumpwerk.
Grafiken: Stadtentwässerung Frankfurt
Von der Startbaugrube wird danach in gerader Linie ein rd. 1.000 m langer Kanal nach Süden zu einer Zielbaugrube im Kreuzungsbereich Oppenheimer-/Mörfelder Landstraße vorgetrieben, ebenfalls in großer Tiefe. In der Grünanlage in der Mitte der Holbeinstraße wird es eine weitere Startbaugrube geben, von der aus in beide Richtungen gebaut wird und die später für ein Einstiegsbauwerk genutzt wird, wovon aber auch nichts außer Schachtdeckeln zu sehen sein wird.
Grafik: Stadtentwässerung Frankfurt
Der Tunnel wird zwischen 8,00 und mehr als 10,00 m unter Straßenniveau liegen und mehrere Meter unterhalb der bestehenden Kanäle verlaufen. So wird auch der neu gebaute Kreisverkehrsplatz Holbein-/Hedderichstraße unangetastet bleiben.
Baubeginn ist im März 2027 an der Kreuzung Mörfelder- / Oppenheimer Landstraße, die bekanntlich wegen des Neubaus der EÜ Mörfelder Landstraße ohnehin schon teilweise gesperrt ist.
In einem 2. BA wird zu einem späteren Zeitpunkt noch ein rd. 400 m langer Entlastungskanal zwischen Schweizer Straße und Grethenweg gebaut.
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^ Niemand zwingt Bauherrn und Architekten, platte und extrem reduzierte Varianten zu bauen. Sag mir mal ein Beispiel guter Architektur, das wegen eines öffentlichen shitstorms abgesagt worden wäre. Nach hier im DAF schon oft vertretener Auffassung dürfte das Europaviertel, so deine These zuträfe, gar nicht gebaut worden sein. Ich habe noch nicht gehört, dass dort gute Architektur an irgendwelchem Protest gescheitert wäre.
Unser Problem ist, dass die Wohnkosten in mehr als 4- oder 5-geschossigen Gebäuden einfach höher sind. Gebaut wird, was der Markt abnimmt, aber in Frankfurt ist der Mieterkreis, der 20 €/m² ohne weiteres zahlen kann, oder ein Käuferkreis, der 5.000 €/m² und mehr zahlen kann, eher begrenzt.
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^ Bauherr ist eine Privatperson, die in Ausnutzung von zwei Baugenehmigungen das Dachgeschoss zurückbauen und in geänderter Form neu errichten will. Es soll ein Innenaufzug eingebaut werden und Kellerräume sollen in Wohnraum umgewandelt und der EG-Wohnung zugeschlagen werden. Von den Bestimmungen der Vorgartensatzung ist befreit worden, um im Vorgarten, der einzigen Freifläche, eine Wärmepumpe aufzustellen. Die beobachteten Erdbohrungen stehen im Zusammenhang mit der Nutzung von Erdwärme.
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Cranachstraße 25/Schneckenhofstr. 12
In der Nähe des Schweizer Platzes bahnt sich eine Baumaßnahme an, deren Art und Umfang noch unbekannt ist. Das Eckgebäude zur Schneckenhofstrasse wurde 1903 erbaut; die „Kriegszerstörungskarte“ des Stadtvermessungsamtes zeigt die Liegenschaft in blau, d.h. als schwer beschädigt; die Fassade hat den Krieg aber anscheinend weitgehend unbeschadet überstanden, es fehlt das ursprüngliche Dach bzw. Mansardgeschoss (darauf deutet die hohe Brandwand zur Schneckenhof 10 hin).

Grafik: geoportal.frankfurt.de, Basiskarte 8/2026 m. Markierung
Das Haus ist entmietet und vollständig leer, das Grundstück ist 352 m² groß und hat außer dem Vorgarten keine Freiflächen. Eine Besonderheit des Grundstücks liegt darin, dass es dort weder einen B-Plan noch eine städtebauliche Erhaltungssatzung (weder Milieu noch Gestalt) noch denkmalrechtliche Beschränkungen gibt (weder für's Objekt noch für die Straßenansicht des Ensembles), also im Grunde außer § 34 BauGB und der Vorgartensatzung keine baurechtlichen Beschränkungen. Von Abriss und Neubau bis zu mehr oder weniger bestandsschonender Sanierung mit oder ohne Aufstockung scheint alles möglich. Ein Bauschild gibt es (noch) nicht, wir wissen also weder wer baut noch was geplant ist. Vor einigen Tagen haben im Vorgarten Erdbohrungen stattgefunden; die bräuchte man für eine Sanierung im Bestand eher nicht.



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Ich bin sehr gespannt, wie verantwortungsvoll die Bauherrschaft mit der Ecke und dem vollständig erhaltenen gründerzeitlichen Straßenzug (vom Schweizer Platz zur Morgensternstraße) umgehen wird.
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Homburger Landstraße 5 (Wohnheim, Neubau)
Das auf dem Grundstück geplante Wohnheim für Soziale Zwecke ist im Rohbau weit fortgeschritten. Nach kurzer Diskussion in den lokalen Gremien wurde 2025 die Baugenehmigung erteilt. Bauherr ist ein Bauträger namens Stratos Zwei GmbH aus Bad Soden-Salmünster, Entwurfsverfasser der Architekt Prof. Alfred Jacoby aus Frankfurt. Das Vorhaben besteht aus zwei baulich getrennten Häusern (Haus A und Haus B), das kleinere liegt im hinteren Bereich des Baugrundstücks zum TOOM-Parkplatz weisend.





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Braunschweiger : wie soll das BER-Management das denn machen? Der BER bietet selbst keine Verbindungen an und schafft keine neuen Flugverbindungen. Der BER ist die Infrastruktur, die Fluggesellschaften brauchen, wenn sie Berlin anfliegen wollen.
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Friedberger Landstraße 49, 49a, 55 (ehem. Reifen Arndt)
Das von jonasrudi in seinem Rundgang erwähnte BVH Friedberger Landstraße 49 sind im Grunde drei einzelne Vorhaben, die in der Summe ein größeres Nachverdichtungsprojekt bilden. Die Liegenschaften Friedberger Ldstr. 49, 49a und 55 wurden bis vor ein paar Jahren von der Firma Reifen-Arndt genutzt, die dort im hinteren Bereich in beengten Verhältnissen, ohne Möglichkeit der Erweiterung, Kfz-Dienstleistungen erbrachte.

Bild: geoportal.frankfurt.de, Orthofoto 2011, eigene Markierung
Auf dem Grundstück Nr. 55 wird das ehemalige Firmengebäude im Prinzip erhalten, aber umgebaut und umgenutzt; ein Bauschild ist nicht vorhanden.

Grafik: geoportal.frankfurt.de, Basiskarte 8/2026 m. Markierung

eigenes Bild
Links im Bild sieht man die Brandwand der Nr. 49a.
Die Nr. 49a war mit einer Werkhalle bebaut, die abgerissen wurde. Die entstandenen Freifläche wird neu bebaut, laut Bauschild:
B-2020-1091-4: Errichten eines Mehrfamilienhauses mit 8 Wohnungen.Die Baugenehmigung stammt aus 2020 und wurde verlängert, der Rohbau ist fertig.

Grafik: geoportal.frankfurt.de, Basiskarte 8/2026, m. Markierung
eigenes Bild
Die Nr. 49 ist eine Kernsanierung nebst Aufstockung; laut Bauschild:
Rückbau Dachgeschoss und Aufstockung 4. OG und Dachgeschoss, Herstellen von 2 Wohnungen, Rückbau und Wiedererrichten einer Balkonanlage an einem Mehrfamilienhaus
Auch dazu stammt die Baugenehmigung schon aus 2020, die Sanierung des Bestandes ist genehmigungsfrei, wenn da nicht die Milieuschutzsatzung wäre.

Grafik: geoportal.frankfurt.de, Basiskarte 8/2026, m. Markierung

eigenes Bild
Bauherr aller drei Vorhaben ist Max Baum, Entwurfsverfasser ist das Büro Seitz Architektur aus Aschaffenburg.
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^ Die EU-Vergaberichtlinien gelten nicht gleichermaßen für alle Vergabestellen. Eine EU-Richtlinie richtet sich an die Mitgliedsstaaten, welche die Richtlinie durch ein nationales Gesetz effektiv umsetzen müssen. Bei uns ist dies das GWB. Eine Richtlinie entfaltet keine unmittelbare Rechtswirkung gegenüber Privaten oder öffentlichen Körperschaften in den Mitgliedsstaaten. Was die EU-Kommission prüfen kann, ist die Frage, ob die Richtlinie effektiv in nationales Rechts umgesetzt wurde. Anwendungsfragen in konkreten Vergabefällen mag die Kommission prüfen, aber sie kann Verstösse nicht sanktionieren. Passivlegitimiert für ein Vertragsverletzungsverfahren vor dem EuGH ist die BRD, nicht Hamburg, nicht Becken; es ist auch nicht erkennbar, was ein Vertragsverletzungsverfahren in diesem Fall bewirken könnte, denn die BRD hat den Verstoss - wenn es überhaupt einen gab - im konkreten Fall nicht begangen und weder das Land Hamburg noch die Elbtower KG noch Herr Becken sind davon betroffen. Der Bund hat gegenüber dem Land Hamburg oder einem privaten Bauherrn keinerlei Handhabe; im Zweifel wäre das durch die Vergabekammern und Gerichte zu prüfen - wenn dort ein Mitbewerber vorstellig würde.
Es gibt keinen Versuch von Becken, die Ausschreibungspflicht zu vermeiden. Die Elbtower KG ist ein privater Bauherr, der kontrahieren kann, mit wem er will, er unterliegt nicht der Ausschreibungspflicht nach GWB; es sei denn, das Vorhaben wird zu mehr als 50% mit öffentlichen Mitteln gefördert oder die Elbtower KG wäre staatlich beherrschtes öffentliches Unternehmen oder es gibt vertragliche Vereinbarungen zur Ausschreibungspflicht nach VOB/A.
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Da der Abendblatt-Artikel hinter der paywall liegt, ist hier noch mal eine andere Quelle. Die Auffassung des Petenten, Becken & Co gingen ein hohes Risiko ein, ist aber unzu treffend. Fall die Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren einleitet und der EuGH am Enbde gegen die BRD entscheidet, hat dies mit der Handestadt Hamburg und der Rechtswirksamkeit rechtwidrig geschlossener Verträge nichts zu tun. Die EU-Kommision ersetzt nicht die nationalen Instanzen zur Überprüfung von Vergaben.
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Nach dem Vertrag über die Arbeitsweise der EU (AEUV, Art. 258) kann die Kommission gegen einen Mitgliedsstaat (hier die Bundesrepublik Deutschland) ein Vertragsverletzungsverfahren einleiten und prüfen, ob das europäische Rahmenrecht effektiv in nationales Recht umgesetzt wurde (was im Fall der Wettbewerbsrecht, wozu das Vergaberecht gehört der Fall ist). Partei eines Vertragsverletzungsverfahren wäre nur die Bunderepublik, nicht das Land Hamburg. Die Kommission greift nicht in einzelne Verfahren in den Mitgliedsstaaten ein. Nach nationalem Recht (hier das deutsche Wettbewerbsrecht, GWB) sind nur antragsbefugt Marktteilnehmer mit eigenen wirtschaftlichen Interessen. Wer sollte das hier sein? Die müssten dann die Vergabekammern anrufen und ggf. den Rechtsweg beschreiten.
Dritte ohne eigenes wirtschaftliches Interesse am Ausgang eines konkreten (durchgeführten oder unterlassenen) Vergabeverfahrens (z. B. reine „Vergabewächter“, Verbände ohne eigenes Bieterinteresse, allgemeine Bürger) und Unternehmen, die keine Verletzung eigener Rechte, sondern nur allgemeine Rechtsverstöße ohne eigene Betroffenheit rügen, sind nicht antragsbefugt. So eine Petition führt demnach zu nichts.
Wenn der Senat beschließt, ein Museum zu bauen, müsste er das konkrete Projekt ausschreiben. Wenn er aber nicht bauen will, sondern ein bestehendes Objekt kauft oder mietet, muss er das eher nicht ausschreiben. Die Entscheidung, ob selbst bauen oder bauen lassen, etwas Bestehendes zu erwerben oder zu mieten, ist m.E, eine politische Entscheidung und kein Fall eines Verstosses gegen das Wettbewerbsrecht.
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Dann erklär uns doch bitte mal, was du unter sofortigsten hart einschneidenden und sofort wirksamen Maßnahmen verstehst. Warum um den heißen Brei herum reden?
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^ Ich staune über den Betrag der Baukosten pro m². Für 2.036 €/m² baut in Frankfurt niemand eine Wohnung neu. Es wäre interessant zu wissen, wie die Statistiker auf diesen Betrag kommen.
Nachtrag: recherchiert man über Google, ChatGPt oder Perplexity bekommt man Beträge, je nach Ausstattung, zwischen 3.500 und 5.000 €/m² für Frankfurt genannt.
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Cassellastr. 39, "Cassella-Eck", Neubau
Das Cassella-Eck war zuletzt 2023 von @Schmittchen dokumentiert worden. Ein Rohbau auf demselben Grundstück ließ mich nachforschen. Das Bauschild sagt:
Aufstellen eines Imbisscontainers befristet auf 2 Jahre und Errichten eines Vordaches und einer Überdachung sowie Herstellen von 2 Stellplätzen
Was wir sehen, deutet allerdings nicht auf eine 2-jährige Interimsnutzung und ist auch kein Imbiss-Container, das sieht nach etwas Dauerhaftem aus. Als Bauherr firmiert Ronald Stier aus Maintal, Entwurfsverfasser ist Erdogan Bünyamin vom Büro STUDIO ZB Architektur & Projektmanagement, Alzenau.
Der Bauherr gehört zum Kreis der Familie Stier, welche die bekannte Apfelwein-Kelterei Stier in Maintal-Bischofsheim betreibt.eigene Bilder
Grafik: geoportal-frankfurt.de, Basiskarte 8/2026, eigene Markierung






