Neues aus der Überseestadt
Wenngleich ob noch nicht freigegeben, kann man die Promenade vom Europahafen mittlerweile bis zum Landmark-Tower befahren. Dort noch einmal als wäre es eine Selbstverständlichkeit die Absperrung vor den Restaurantbesuchern öffnen und die Fahrt fortsetzen.
Für die Wohnbebauung hinter dem Landmark-Tower (Hafenkante und was die nicht noch für Marketing-Phantasienamen haben) sind die Erschließungsstraßen nun fertiggestellt und die Bauvorbereitung läuft.
Auf dem Gelände für das "Krokodil" (Sheddach-Bau) am Speicher XI werden die ersten Bauvorbereitungsarbeiten getätigt.
Für das GOP-Varieté und Steigenberger Hotel am Wesertower sind bereits die Gründungsarbeiten weit fortgeschritten, so dass das wohl diesen Herbst langsam Form annehmen wird.
Zudem liefen heute noch einige "Lord Helmchen" (Schwarzer Anzug, schlecht sitzender Bauhelm und Kulli mit Laserpointer) über das an den Wesertower in Richtung Kellogs angrenzende Gelände. Da soll wohl die Firmenzentrale von einem Windanlagenhersteller hin, wenn ich mich recht erinnere. Sah mir schon alles sehr geschäftig aus, weshalb da wohl auch in nächster Zeit ein "erster Spatenstich" für den Wirtschaftssenator im Terminplan vermerkt ist.
Bin mal gespannt, ob dieses Eingangstor zur Überseestadt in nächster Zeit ausreichend "Leben" auf sich ziehen kann. Es ist jedenfalls schon auffällig, dass in letzter Zeit vermehrt Hochseeschiffe wie die MS Stubnitz oder die MS Cap San Diego anlegen (am Wesertower ist die letzte Anlegemöglichkeit vor der nur noch für Binnenschiffe passierbaren Eisenbahnbrücke). Die lockten beide sowohl Touristen als auch im Fall der MS Stubnitz Liebhaber alternativer Musik.
Allerdings muss man das schon wissen, denn die hoch frequentierte Schlachte ist einfach noch zu weit entfernt, als dass sich Laufpublikum hierhin verirren könnte. Ob die Schlachte wirklich deutlich über die "Am Brill" Kreuzung hinauswachsen kann, hängt sowieso stark davon ab, ob es gelingt, die stark trennende Wirkung der Bm-Smit-Straße durch Ampeln oder eine Verkehrsberuhigung in Höhe der Schlachte aufzuheben.