Beiträge von Aeppler

    Wieso kauft die Stadt nicht das riesige Areal nebendran. Ich glaube es handelt sich um das Haus der Landesversicherungsanstalt. Das bestehende Gebäude könnte man meiner Meinung nach ruhig abreissen. Hier könnte man die Erweiterung des Städels unterbringen und durch einen Tunnel verbinden. Unter Umständen könnte man auf diesem Areal auch das Museum der Weltkulturen, dass ja auch noch nach einem geeigneten Standort in Citynähe sucht, bauen.
    Oder steht der Bunker auch schon unter Denkmalschutz?

    Danke. In der Ecke sind noch so viele freie Flächen, es wird wohl noch ewig dauern, bis dieses Gebiet hochwertig bebaut ist. Unverständlich meiner Meinung nach auch, wie man den hässlichen Raab-Karcher Baumarkt genehmigen konnte. Es war doch damals schon absehbar, dass die Ecke sich entwickeln wird. Dabei ist der Bedarf an Wohnungen direkt am Wasser so gross.

    Hm, bin ja mal gespannt auf die Wohnungen die auf dem Parkhaus aufgesetzt sind. Kann mir das momentan nicht so richtig vorstellen, dass dies hochwertig rüber kommt, was ja laut Schwarz das Ziel.
    Ich lese ja aufmerksam alle Nachrichten, aber vom Schwedler-Carre habe ich bis heute noch nichts gehört. Aber es hört sich so an als ob das Stadtwerk gestorben ist. Gibt es schon einen Post zum Schwedler Carre?

    Mich wundert der Umbau nicht, denn von hier berichten viele TV-Stationen über das aktuelle Geschehen am Aktienmarkt. Die aktuelle Einrichtung, die eine Charme der 70er verbreitet, passt nicht zum Anspruchsdenken der Deutschen Börse. So ist das nunmal mit modernen Einrichtungen/Bauten. Nach 30/40 Jahren kann es kein Mensch mehr sehen. Hier könnte ich wieder ohne Schwierigkeiten auf das Areal des technischen Rathauses überleiten, aber ich lass es an dieser Stelle lieber.

    JMD schrieb: "Gibt es rationelle Gründe (technisch, gestalterisch, emotional).."


    Emotionale Gründe sind leider nicht rational. Auch meine angeführten Beispiele bedienen sich eher der emotionalen Ecke.


    Ein rationaler Ansatz koennte eine Hochrechnung für den Tourismus sein.
    Wir haben ja einen grossen Teil an Messe bzw. Tagungsgästen. Wenn man also annehmen würde, dass wir den Anteil der Städetreisenden um X erhöhen koennten (vielleicht kann man die Steigerung der Touristenzahlen nach Wiedereröffnung der Frauenkirche in Dresden als Grundlage nehmen), die dann Y in der Stadt ausgeben und ganz nebenbei an den Wochenenden die leerstehenden Hotels füllen würden, was wuerde dann ca. bei der Stadt pro Jahr an zusätzlichen Steuereinnahmen hängen bleiben? Wieviel neue Arbeitsplätze wuerden hierdurch entstehen? `
    Wenn man das auf 50 Jahre hochrechnet, dann muesste eine erstaunliche Zahl herauskommen. Zudem muesste man die Häuser nach 40 Jahren nicht wieder abreissen, wie jetzt beim technischen Rathaus. Das muesste man ja auch mal kalkulieren

    Also ich finde ein absolute Mehrheit zu haben schon ein sehr überzeugendes Argument.
    Weitere Argumente:
    - Alte Oper und Römer werden immer als erstes genannt, wenn man über Frankfurt spricht bzw. wenn man seinen Besuch durch Frankfurt führt. Klar sieht man sich auch mal die Skyline an, aber dass war es dann auch. Aufhalten möchte man sich dort nicht.
    -Alte Oper und Römer sind absolute Touristenmagneten. Anscheinend finden die Touristen dies einfach schöner als Betonhochhäuser, die es in jeder anderen Stadt auch gibt. Tourismus bringt zusätzliches Geld in die Stadt und Frankfurt haette mit einer schmucken Altstadt endlich mal was zu bieten
    - Auch Einheimische koennen sich mit Objekten wie alte Oper oder Römer besser identifzieren als mit den Hochhäusern.
    - Dies gilt auch für die Umlandbevölkerung, die F aufgrund der Kälte eher ablehnt. Wenn Rhein/Main zusammen wachsen soll, dann muessen sich auch die "Umländer" mit F identifizieren koennen
    - Es gibt keinen modernen Platz in F wo sich Menschen ähnlich gern aufhalten
    - Moderne Architektur ist heutzutage, aufgrund der Kostenvorgaben der Bauherren, minimalistsich konzipiert oder, falls es keine Vorgaben gibt, in den seltensten Fällen zeitlos. Warum möchten denn die meisten heute bereits den Schandfleck Berliner Strasse gerne wieder verändern? Das sollte doch eine Warnung sein.
    - Das technische Rathaus galt zu seiner Zeit auch als hochmodern und für die Gegend passend. Das ist noch nicht einmal 40 Jahre her


    Ich bin ein absoluter Hochhaus Fan und ich begruesse jedes neue Hochhaus, aber auf emotionaler Seite, sprich alte Gebäude wo man sich wohlfühlt, hat F nichts zu bieten. London ist ja auch nicht wegen seiner Hochhäuser, sondern wegen den alten Gebäuden so ein Magnet.
    Wir reden hier über einen kleinen, aber sensiblen Bereich der Innenstadt. Was spricht denn dagegen, dass man der Mehrheit in diesem kleinen Bereich gewährt, was ein paar Architekten partout nicht wollen?
    Ich möchte auch noch hinzufügen, dass ich eine vollständige Reko befürworte, aber deswegen trotzdem kein Nazi bin :-)

    Das Verkehrskonzept des Waldstadions ist viel besser gelöst als z.B. in Gelsenkirchen. Und soo schlecht ist die Lage auch nicht. Direkt an einer der Haupteinfallstrassen zur Stadt. An der Autobahn, an der täglich tausende Autos vorbeifahren, wäre natürlich noch besser. Vielleicht sollte man es auf das Gateway Gardens Areal errichten.
    Schade ist, dass man das Waldstadion so schlecht sieht und auch von der Nike Zentrale oder der Rennbahn bekommt man zu wenig mit. Man sollte, auch wenn das sonst nicht meine Überzeugung ist, ein paar Bäume aus der Sichtachse entfernen und von der Kennedyallee bis zum Stadion Bebauung zulassen.

    Ich habe mal eine ganz andere Frage. In meinem Falk Stadplan ist eine Verlängerung der U-Bahn vom Südbahnhof zur Mailänder Str. und dann zur Sachsenhäuser Warte eingezeichnet. Wenn auch noch das Henninger Areal bebaut wird, dann macht das ja auch durchaus Sinn. Ist dieses Teilstück noch geplant oder ist es schon wieder verworfen?

    Also ich halte von diesem Projekt gar nichts. Wer soll denn da in die Büros? Lieber sehe ich die Innenstadt Hochhäuser oder das Europviertel entwickelt. Als günstigere Alternativen gibt es genügend Flächen in Niederrad oder im Ostend (Hanauer). Meiner Meinung nach sollte es ein reines Wohnprojekt werden. Ein Büroriegel zur Landmann Strasse wäre ok, aber bestimmt keine Hochhäuser.
    Wenn ich in Niederrad im Büro sitze habe ich einen tollen Blick auf die Stadt. Meiner Meinung nach sind die Hochhäuser und die Bürogebäude (15-20 Stockwerke) viel zu weit über das Stadtgebiet gestreut und so ergibt sich kein harmonisches Stadtbild.

    In der fnp stand gestern, dass das Bayer Haus am Eschenheimer Tor zum Hotel umgebaut wird. Weiss jemand welche Hotelkette da reinkommt? Ich hoffe nur, dass durch die massiven Hotelneueröffnungen, die wichtigen Projekte am Ende nicht noch scheitern. Das wichtigste Projekt meiner Meinung nach ist das Hotel an der Oper (Oriental)

    Also das mit der Attika ist ja in Ordnung, allerdings ist es jetzt einfach ein quadratischer Klotz. Bisher bestach der Turm auch, wie soll ich es als Laie ausdrücken, durch seine filigrane Struktur, durch die jeweils von aussen nach innen abnehmenden Flügel. Das scheint jetzt aus Kostengründen entfallen zu sein. Schade

    Mir hat gestern jemand erzählt, dass Le Meridien in Frankfurt ein konkretes Projekt verfolgt. Dieses Hotel soll in der Innenstadt entstehen und soll schon sehr sicher sein. Allerdings habe ich keine Ahnung wo das sein soll. Kann es sich um den ehemaligen Bundesrechnungshof handeln? Weiss jemand mehr? Ich habe über meine Quelle nicht mehr in Erfahrung gebracht.

    Ich finde die Idee des Kongresscenters mit Abstand die beste, wenn man das Center gleichzeitig auch für andere Grossveranstaltungen nutzen kann (Konzerte oder an Wochenenden Basketball etc.)
    Wenn das Einkaufszentrum gekommen wäre, dann haette man wohl grosse Schweirigkeiten gehabt, die Ladenflächen auf dem Europaboulevard zu füllen. So könnte der Boulevard eine echte Einkaufs- und Flaniermeile werden.