Beiträge von MathiasM

    Schwer zu sagen ob nach den Berichten zuvor der Abbruch komplett durchgeführt wird. Im wesentlichen laufen aktuell Schredder-Arbeiten und man hat den für den Abriss verfüllten Keller weitgehend leergebaggert.


    Blick von der Jakobistraße aus


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    Von der Urseler Straße ergibt sich eine schöne Übersicht über die Gebäude, die auch noch alle fallen sollen (auf dem ersten Bild) bzw. ein anderer Blick in die Keller.


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    Zu guter Letzt noch ein Blick von der Zufahrt Thomasstraße aus durch den Bauzaun


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    Ostpreußenstraße 16 A - C


    Seit dem letzten Post vor knapp 7 Monaten ist einige Zeit vergangen, aber wie so oft nach Erstellung des Rohbaus, der langwierigen Sache mit der Wärmedämmung und dem Verputz geschuldet bis sich sichtbare Veränderungen zeigen. Aus der Blickrichtung Ostpreußenstraße heraus gesehen sieht es schon so aus als wenn demnächst die Gerüste fallen. Der Baukran in dem Bereich wurde vor wenigen Wochen bereits demontiert.


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    Aus der Industriestraße heraus betrachtet ist man noch nicht ganz so weit. Die Dimension des Neubaus ist jedenfalls beachtlich.


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    Sehr sehr schön, dass hier doch noch Vernunft eingezogen ist. Die jetzt angedachte Entwicklung ist auch in meinen Augen die Beste die man machen konnte. Vielleicht haben die vielen Forumsbeiträge ja doch geholfen hier jetzt mal in die Pötte zu kommen :)


    Die Neue Mainzer kann damit aufgewertet werden, der aktuelle Bestand schreit ja mit seiner teilweise fensterlosen Wand danach weg zu kommen. Dass der Hochhausstandort im nördlichen Bereich liegt gibt dem neuen Schauspiel auch mehr Luft in der Planung und Umsetzung. Mal gespannt welche Perspektive die FraSp als Eigentümer für das Hochhaus sieht. Ich würde sogar einen Wohnturm begrüßen, angesichts der aktuellen Lage denke ich hat er mehr Chancen als ein Büroturm. Würde zur weiteren Belebung des gesamten Bereichs beitragen.

    Die Verkehrsanbindung durch die Öffentlichen für das Schauspiel denke ich ist gegeben, auch wenn es ein paar Meter mehr zu laufen sind als heute. Wenn hier die Umgebung attraktiver gestaltet wird, z.B. auch die Neue Mainzer urbaner wirkt, nimmt man die paar Minuten Fußweg gerne in kauf.


    Auch am Standort der Oper sollte es somit mehr Gestaltungsmöglichkeiten mit einer Verbesserung der Umgebung geben. Ich denke da an mehr Grün in Richtung Mainufer und einer Umgestaltung des Willy-Brandt-Platzes, der in meinen Augen heute zu viel "Beton" aufweist.


    Bleibt letztlich zu hoffen, dass es schneller geht als gedacht und nicht mit der Zeit alles wieder zerredet wird. Hier kann sich Mike Josef vielleicht wirklich ein "Denkmal" setzen, wenn das jetzt alles zügig eingetütet wird, tolle Entwürfe vorgestellt werden und dann auch rasch mit der Umsetzung begonnen wird. Er wird sich jetzt daran messen lassen müssen.

    Ein Dank aber auch an die Grundstücksbesitzer hier mit in diese Richtung zu denken zum Wohle der Standorte Oper und Schauspiel.

    Ich Frage mich wann die Kräne das erste mal erhöht werden. Das Gebäude ist schön höher als die Kabinen der Kranführer bei den Wipper-Kränen.

    Die Hochhauskräne werden meistens erst erhöht, wenn der Kranführer die zu bebauende Fläche fast nicht mehr einsehen kann, z.B. durch den Wetterschutz. Das hat auch damit zu tun, dass ca. alle 8 bis 10 Stockwerke horizontale Befestigungen des Krans am Hochhaus gemacht werden, der Kran also nicht bis zur Gesamthöhe frei stehen wird. Die Klettereinrichtung bleibt dann auch meistens oberhalb der letzten Verankerung am Hochhaus am Kran sitzen, bis das Spiel von neuem beginnt.

    Und nun ein paar Bilder von einer Führung diese Woche, in der es hautsächlich darum ging Dinge mit den Augen eines "Lost Places" zu sehen und diese mit der Handy-Kamera festzuhalten. Das Thema Nachbearbeitung mit Software hatte der Guide auch auf der Agenda, die Bilder hier sind aber nicht nachbearbeitet worden.



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    Und wenn dann schon mal die Balkontür zur Friedrich-Ebert-Anlage aufstand:


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    Einen zweiten Besuch im Alten Polizeipräsidium nehme ich mal zum Anlass eine Bilder-Sammlung darüber zu eröffnen. Alles zum Thema Neuentwicklung findet sich dem Strang "Das Praesidium - Neuentwicklung...." wieder. Da unterschiedliche Führungen in der Vergangenheit und auch jetzt noch unterschiedliche Bereiche des Präsidiums betreffen, können hier gerne Ergänzungen vorgenommen werden, auch wenn es schon ältere Aufnahmen sind. Durch Verzögerungen bei der Neuentwicklung kommen immer mal wieder neue Besichtigungstermine noch hoch, auch jetzt noch.


    Die ersten Bilder stammen vom 31 Juli 2022. In dieser Führung ging es viel um die Geschichte des Präsidiums, inhaftierte Täter, Vernehmungsräume usw., weniger mit dem Focus auf altes à la Lost Place. (dazu der darauf folgende Post). Die Bilder zeigen das imposante Eingangsportal mit seinen Kirchen-ähnlichen Fenstern.


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    Eines von zwei Portalen des Sitzungssaals.


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    Das Hobbit-Geschoss und das darüber liegende Hotelstockwerk erhalten die Fassade aus einem "Guss". Zur Großen Gallusstraße hin schon fast komplett und zum T3 hin sind die Kollegen vom Bau gerade dabei die Lücke zu schließen. Auf dem dritten Bild ist das Fassadenelement als solches besser zu erkennen und auch der Kollege, der in das niedrige Geschoss geschickt wurde.


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    Von der Kreuzung Friedrich-Ebert-Anlage/Mainzer Landstr. schließt sich mit dem T1 vom 4 eine Lücke in der Hochhausfront.


    Man könnte aber auch sagen, dass die beiden Kräne am T1 eine Antenne darstellen, die wie wir wissen ja nicht kommen wird.


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    Betreffs dem Fassadenthema zuvor habe ich mal eine Visualisierung zuerst angestellt in der man glaube ich gut erkennen kann, das rund um die Fenster Rahmen sind. MMn viereckige Körper die hervorstehen.


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    Bild: B&L Gruppe, Hadi Teherani Architects, Renderings: Panoptikon


    Jetzt folgen frische Bilder von heute. Das rechte der beiden Häuser hat von oben gezähle bereits neun Stockwerke ohne Gerüst. Aus der Ferne ganz ansehnlich im Zusammenspiel mit dem Scandic und dem EZB Turm. Auf den Bildern kämpfen wir uns näher und näher an die offene Fassadenfrage heran.

    Was ich mich nur Frage ist, ob die aktuell sichtbaren Balkone unverglast bleiben im Vergleich zur Visualisierung zuvor.


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    Die Front des Gebäudes macht auch einen schönen Eindruck. Vor allem der oberste Balkon muss ein großes Panorama geben.


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    Und noch das höhere der beiden Häuser, noch komplett eingerüstet. Der Stand der Fassade hier lässt sich nur schlecht erkennen im Vergleich zu den Bildern zuvor.


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    Fassadenkräne haben beide Hochhäuser bereits, was man Dank der schräge gut von hintern erkennen kann.


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    Home-Burg


    Das in #156 von TimK angesprochene Projekt Home-Burg läuft bereits an wie man der Taunus Zeitung am Samstag entnehmen konnte. Die Wescon Bau- und Investment GmbH hat im April die Baugenehmigung erhalten. Seit gut 3 Wochen werden in dem Wescon Büro im Objekt bereits die 74 Wohnungen beworben. Mit den Entkernungsarbeiten soll dann im September gestartet werden.


    Nach der Entkernung soll das Grundgerüst des sternförmigen Gebäudes erhalten bleiben. Auf das Dach wird noch ein Staffelgeschoss gebaut und die Balkone werden mit einem Kran an die Häuser angestellt und verbunden. Die Wohnungen werden 2 bis 6 Zimmer haben, jeweils 8 bis 10 Wohnungen werden sich einen Eingang teilen. Im Garten um das Gebäude sollen 2 Pavillons, nutzbar von allen Bewohnern, angelegt werden. Die Tiefgarage wird 104 Stellplätze bieten und zubuchbar wird ein Concierge Service sein. Ein Fitness Studio im Untergeschoss soll den vorhandenen Service abrunden.


    Die Preisen reichen von 7.000€ bis 10.500€ pro Quadratmeter für die Wohnungen. Etwas teurer werden die Penthouse Wohnungen mit ca. 14.000€ pro Quadratmeter. Bereits 7 Wohnungen sollen an Käufer aus der näheren Umgebung verkauft sein.


    Informationen zum Projekt gibt es auf der Web-Seite, in einem YouTube-Video und einem PDF Dokument. Visualisierungen folgen hier:


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    Visualisierungen: Wescon Bau- und Investment GmbH

    Betreffs dem 4: Wie schlank Turm 2 perspektivisch auf dem Bild von Adama wirkt, im Zusammenspiel mit den Türmen 1 und 3. Wenn man das Bild vergrößert und auf das 4 Ensemble fokussiert, sieht man es erst richtig. Vielleicht postet ja Adama mal den vergrößerten Ausschnitt?

    Und die Lärmschutzwand zeigt sich abwechslungsreich an der Außenseite zur Homburger Landstraße hin, durch die Schatten der Bäume. Man hätte zumindest wilden Wein anpflanzen können, dann wäre die Wand in zwei Jahren komplett begrünt von unten bis oben. Hier hätte aber auch die Stadt Friedrichsdorf mal auf den Bauherrn einwirken können, immerhin ist das der Ortseingang und jeder muss sich das mit Tempo 50 im vorbeifahren ab Grundstücksgrenze anschauen.


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    Zwischen den Garagen und den Häusern sowie vor den Häusern finden finale Gartenarbeiten statt


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    Irgendwie gar nichts mehr tut sich vor dem Eisspeichergebäude (die leeren Paletten sind aber schon mal weg) und an der Gestaltung des Parks zwischen den beiden Bauabschnitten. Letzteres liegt vielleicht auch daran, dass im Moment wohl nichts mehr weiter geht im zweiten BA.


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    Und auch das wieder zumachen der Löcher um das Feuerwehrhaus herum, ohne provisorischen Schotter meine ich, zieht sich schier ins Endlose hin (wenn man rückwärts blättert im Thread.....).


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    50 Millionen € Problem


    Zumindest in 2023 scheint der vom Kreis fest eingeplante Einnahme-Betrag für das alte Klinikgelände von 50,4 Millionen € nicht zu fließen (Quelle FNP).


    Die geplante Einnahme für das 2021 veräußerte Grundstück, steht unter dem Vorbehalt, dass die Stadt Bad Homburg bis Ende 2023 einen Bebauungsplan aufstellt. Das ist bis jetzt nicht geschehen und ist wohl auch im laufenden Jahr nicht mehr zu bewerkstelligen. „Aktuell müssen wir davon ausgehen, dass ein Bebauungsplan in diesem Jahr aus verschiedenen Gründen, die ausdrücklich nicht von der Stadt Bad Homburg zu verantworten sind, wohl nicht beschlossen werden kann“, heißt es aus dem Landratsamt.


    Die Stadt Bad Homburg verweist darauf, das mit dem Investor ein vorankommen in Sachen Vertrag schwierig sei, da er mehrfach bereits verhandelte Punkte neu aufgerufen hat. Da u.a. auch Wegebezeichnungen nicht geregelt sind, gibt es auch noch keinen B-Plan, damit kein Baurecht und damit kein Geld. Zur aktuellen Lage äußerte sich Landrat Krebs in der Art, dass man mit allen Beteiligten im Gespräch sei. Eine Neuausschreibung müsste dann gegebenenfalls stattfinden wenn es zu keiner Einigung kommt.


    Damit ist wohl sicher, dass nach dem Abriss sich die Entwicklung des Areals verzögert.

    .......

    Das unter auf Land installierten PV-Modulen keine Pflanzen gedeihen ist nicht richtig. Im Gegenteil, für die Betreiber ist es durchaus ein betriebliches Thema da der Rückschnitt der Vegetation für die Betreiber Kosten verursacht. Sicherlich gibt es auch Anlagen unter denen nichts wächst, dass ist aber ehr selten......

    In Bayern gibt es ja relativ viel PV Anlagen, meistens gut von Autobahnen aus zu sehen, aber auch versteckt im Bayerischen Wald. Was mir dort mehrmals auffiel, betreffs des Grüns unter den Anlagen, ist dass dort Schafe den Rückschnitt des Grüns erledigen. Das war dann auch nicht immer eine Herde, manchmal auch nur ein paar Schafe. Wie hoch dafür die Kosten sind weiß ich nicht, vermute mal eher am unteren Ende.


    Übrigens ein toll geführte Diskussion von allen!