Beiträge von Hyazinth

    @ Johnny:

    Was hat ein Berlin-Bashing mit Argumenten bzw. einem Mangel an Selbstbewusstsein zu tun? Wie geist- und hirnlos ist diese Art von Polemik eigentlich?

    Bashing basiert ja gerade auf der Grundlage eines Mangels an Argumenten. Und blank liegende Nerven stehen nicht mit einem mangelndem Selbstbewusstsein in Beziehung.

    Billiger kann Polemik nicht sein!

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ihr bestätigt meine These von dem heulenden Kind nur noch :D...

    Und welche Informationen und Inhalte außer Redunanzen willst du nun vermitteln?

    Echt nervig!

    Man möchte hier neueste Informationen zum BBI finden und bekommt solch inhaltslosen Müll zu lesen. Dieser ganze Thread ist voll mit solchem Müll und das nervt alle, die auf der Suche nach berechtigten Informationen sind.

    Bitte zum Thema dieses Threads zurück!

    Legendenbildung ...

    Dekoratives Anführungszeichen

    Hyazinth wirft "typisches Klischee-Denken" vor.
    Aha?
    Was habe ich denn gesagt? Daß es nicht genug engagierte Fürsprache in den Medien gibt und manches besser laufen könnte.
    Naja... :lach:

    Sicherlich wird es keine nackte Bauruine geben, weil das Geld für die Barockfassade nicht zusammen kommt.
    Aber es könnte eben eine witterungsfeste Verkleidung als Provisorium kommen, die dann Jahrzehnte überdauert.

    Bitte verschone uns mit solch einem BILD-Niveau!

    Ich habe damals in Dresden gelebt und kann sehr gut beurteilen,
    was an deiner Legendenbildung dran ist und was nicht!

    Dresden kann man nicht mit Berlin vergleichen. Es gab damals in Berlin mehrere historisch berechtigte Problemstellen. Und wenn es um einen Potsdamer Platz ging, dem einst über Jahrzehnte verkehrsreichsten Platz Europas (1910-1939) und vermutlich sogar der Welt (1920-1933). Berlin wird durch sehr viele Facetten ausgemacht, die man bei Dresden nie beachten musste. Ich kenne viele Gaststudenten aus anderen Ländern (aufgrund meiner Studienrichtung) und da gibt es Briten aus London, Italiener aus Rom, Österreicher aus Wien oder sogar Franzosen aus Paris, die Berlin gegenüber ihrer Heimatstadt den Vorzug geben und das gerade nicht wegen historischer Kulissen bzw. Architektur, sondern wegen dem Lebensgefühl.

    Es gab viele andere Probleme in Berlin neben dem Stadtschloss, die keine sekundäre Bedeutung hatten.

    Und bei genauem Hinsehen muss man feststellen, dass es wahrheitsgemäß in Dresden keinesfalls so rosig abgelaufen ist, wie dargestellt. Die Frauenkirche wurde größtenteils nicht aus Spenden wieder aufgebaut! Die Wiederherstellung der Frauenkirche fand kaum Beachtung, bevor nicht mit dem Bau begonnen worden ist! Lustig machte man sich damals über den lächerlichen Spendenstand, bevor überhaupt mit dem Bau begonnen worden ist. Der Beginn des Baus war die Initialzündung und die war primär politischer Ursache und nicht eines Engagements eines bürgerlichen Milieus.

    Mal sehen, wie es mit dem Spendenfluss aussieht, wenn mit dem Bau begonnen wird. Und im Notfall muss Berlin eben für eine längere Zeit mit einer zweiten 'La Sagrada Familia' (Barcelona) Vorlieb nehmen, deren Bau mehr als 100 Jahre dauerte.

    Dekoratives Anführungszeichen

    @ Treverer
    Obwohl ich schon zwei Mal für die Schlossfassade gespendet habe ist das natürlich auch für mich ein Problem.
    Anders als bei der Dredner Frauenkirche gibt es in Berlin keine breite bürgerliche Meinungsträgerschaft, die das Schloss voranbringt. Wenn sich laufend in Presse, Funk und Fernsehen prominente Berliner "pro Schloss" zu Wort melden würden, dann würde auch der Spendenstrom einstellen.
    So weit ich weiß, hat die staatliche Stiftung immer noch kein eigenes Spendenkonto, geschweige denn, daß dafür geworben würde... :nono:

    Das kann man als typisches Klischee-Denken bezeichnen,
    in dessen Rahmen der Osten gegen den Westen
    bzw. bürgerliches gegen nicht bürgerliches Milieu ausgespielt wird!!!

    Die Wahrheit ist, dass der Förderverein des Berliner Stadtschlosses in der
    Vorphase des Baus bereits drei Mal so viele Spenden eingenommen hat
    als in der Vorphase des Baus der Frauenkirche in Dresden eingenommen worden sind.

    Es ist eine Legende, dass die Frauenkirche aufgrund von Spendengeldern entstanden ist, denn auch dort machen staatliche Gelder die Mehrheit an den Baukosten aus und die Einnahme der Spendengelder erfolgte zu weit über 90% erst nach dem mit dem Bau begonnen wurde.

    http://berliner-schloss.de/de/Default.aspx?navID=183

    Außerdem gibt es eine Reihe von Institutionen, die sich für den Bau engagieren bzw. darüber informieren.

    Der Förderverein selbst unterhält eine öffentliche Stelle in der Nähe des Gendarmenmarkts:

    http://berliner-schloss.de/de/Dies-Das-Li…-Infocenter.htm

    Im Neuen Museum (Museumsinsel) fand eine spezielle Austellung statt,
    die Besucher zählte wie man bei Ausstellungen zur Frauenkirche und deren Bau nie gezählt hat:

    "Humboldt-Forum - Anders zur Welt gekommen"

    http://www.smb.museum/smb/hufo/index.php

    Weitere Links zum Humboldt-Forum:

    http://www2.hu-berlin.de/humboldt-forum/main/
    http://www.sbs-humboldtforum.de/frame.htm

    Weitere Links zum Berliner Stadtschloss und deren Funktion:

    http://www.humboldt-forum.de/
    http://www.stadtschloss-berlin.de/aktuelles1000.html
    http://www.bmvbs.de/Bauwesen/Bauhe…umboldforum.htm
    http://www.berlin.ihk24.de/produktmarken/…chlossplatz.jsp
    http://www.smb.museum/smb/kalender/d…21870&typeID=10

    Die Kosten und der Funktionszweck sind eben weitaus komplexer
    als eine Kirche, die auf religiöse und repräsentative Zwecke reduziert ist,
    aufzubauen. Anders als die Frauenkirche soll das Berliner Schloss die Hülle eines Welt-Forums werden (Humboldt-Forum), das verschiedene kulturelle, künstlerische und wissenschaftliche Richtungen und Strömungen vereint.

    Das Humboldt-Forum muss gleichermaßen öffentlichen Veranstaltungen, wissenschaftlichen Bibliotheken und Ausstellungen, den Erfordernissen der Humboldt-Universität, der deutschen Staatsbilbliothek, dem preußischen Kulturgut und letztendlich Teilausstellungen der Museumsinsel als preußisches Kulturerbe, die dort keinen Platz finden und vom Depot in Berlin-Dahlem geholt und seit dem 2. Weltkrieg endlich wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll/en, gerecht werden.

    Wo hatte man es bei Bau der Frauenkirche jemals mit so einer komplexen Thematik zu tun?

    Und Berlin ist wenigstens so bürgerlich, dass es mehrere private Firmen Firmen
    gab, die bereit waren in eine Humboldt-Box 5 Millionen EUR zu investieren,
    die den Bau begleitet und über diesen informiert. Das bürgerliche Lager in Dresden war damals zu knauserig und hat es noch nicht einmal geschafft, in einem Zelt über den Bau der Frauenkirche zu informieren:

    http://www.humboldt-box.info/
    http://www.humboldt-box.info/de/Konzept.html