Beiträge von brickman

    Peek & Cloppenbrug fast fertig

    Ich antworte mir jetzt mal selbst. Heute ist auf HNA.de folgender Artikel zur aktuellen Stand der Bauarbeiten des Modehauses erschienen, mit Foto der Fassade:

    http://www.hna.de/nachrichten/st…us-1556813.html

    http://www.hna.de/bilder/2012/01…35-neubau.9.jpg

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    es wird Zeit für Hamburg 21

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    ...Hamburg hat ein Problem: Es hat diesen bloeden Hafen. Was koennten wir alles Tolles machen wenn der nur weg waere.
    ... :nono:

    Wenn man sich mal ganz unsentimental damit beschäftigt: ja, was könnten wir wirklich alles Tolles machen, wenn der Hafen nicht da wäre.

    Früher war der Hafen in der Stadt, weil Waren nach Hamburg transportiert werden mussten. Wenn wir heute sagen, der Hafen sei "stadtbildprägend", ist das zwar eine richtige, aber im Grunde nostalgische Vorstellung. Denn der Hafen ist nicht dafür da, um hübsch auszuschauen oder den Hamburgers ein paar große Pötte vor der Nase rumfahren zu lassen. Er soll einfach Waren umschlagen, und das geht in Stadt nun mal nicht so gut:
    Heute stören sich nicht nur Hafen und Stadtentwicklung, sondern auch Wohnen und Hafenlärm, Umwelt und Elbvertiefung, und vieles mehr.

    Es gibt genau einen Grund, warum der Hafen (vielleicht) so bleibt wie er ist: weil Hamburgs Politik dafür alles tun wird. Das ist allerdings gesamtwirtschaftlich ein absoluter Irrsinn. Denn günstiger (und billiger) wäre es, wenn der Hafen an der Elbmündung wäre.

    Hey, ich sage: es wird Zeit für Hamburg 21.

    Ob die Glasfarbe zum Stein passt?

    Je mehr Fotos ich sehe, und je häufiger ich mir die Baustelle von Ort anschaue, desto mehr frage ich mich, ob das blaugrüne Glas zum roten Stein passen wird, wenn das Haus fertig ist.

    Rot und Grün - nicht gerade die oberstylische Kombination...

    Jetzt fällt das noch nicht richtig auf, denn der Klinkerteil ist noch mit Gerüstplanen verdeckt. In den Visualisierungen ist das Glas immer schön weiss und luftig gewesen - dass das nicht so sein würde, war zwar allen klar (denke ich), aber der jetzt gewählte Farbton scheint mir gewagt zu sein.

    Was denkt Ihr?

    Dekoratives Anführungszeichen


    Ich will ja niemandem was unterstellen, aber meiner Meinung nach wird hier mit nicht ganz fairen Mitteln gekämpft.

    Stimmt, und das Abendblatt hat auch durch eine unfaire Bildauswahl dies noch unterstützt. Die Perspektive des Gegenentwurfs ist vom Standpunkt Zollenbrücke dargestellt, d.h. man schaut über die Straße Grimm Richtung Kirchturm. Diese Perspektive hätte es für den Originalentwurf auch gegeben, aber da hat die Frontalansicht gedruckt. Also ein ganz anderer Standpunkt, so dass nicht vergleichbar ist, welcher Entwurf mehr von der Kirche zeigt.

    Aber: im Gegenentwurf ist das Original ja noch schemenhaft zu erkennen - und was sieht man: das Originalgebäude ist viel kürzer als der Gegenentwurf und lässt viel mehr Platz frei, und damit natürlich auch einen freieren Blick. Aber das Abendblatt möchte wohl die Diskussion noch künstlich anheizen. Ist wahrscheinlich gut für die Auflage...

    Katharinenquartier geht endlich weiter

    Die Planung am Katharinenquartier geht nach den langen Diskussionen zwischen Stadt und Kirch endlich weiter, und es wird bald ein Bebauungsplan öffentlich ausgelegt:

    http://www.abendblatt.de/hamburg/articl…attackiert.html

    Vielleicht nicht unberechtigt im Artikel ist der Hinweis im letzten Satz, das die "Interessengemeinschaft Katharinenquartier" eventuell auch im eigenen (Auftrags-) Interesse handelt...

    Sieht gut aus. In Berlin haben sie die durchgehenden Wagen schon lange, wirklich viel besser für die Sicherheit und Übersichtlichkeit. Man findet auch leichter ein Platz, weil man einfach durchgehen kann.
    Noch besser hätte ich es gefunden, wenn statt der 4er Sitzgruppen durchgehende Bänke an den Seiten hat - wie in den Bildern auch teilweise zu sehen. Dann hätte das ewige Fuß-Gehakele ein Ende, und mehr Platz zum Stehen in der Mitte wäre auch.

    Betrifft Beitrag #428

    Ich weiss ja nicht, worin der Image-Schaden bestehen soll, aber wenn du die Elbphilharmonie meinst, liegst du total falsch. Das wird der größte Image-Schub den Hamburg seit langem erlebt hat. Für uns Steuerzahler ist das vielleicht traurig, aber wen interessiert in ein paar Jahren noch ob teurer war als geplant oder später fertig. Interessiert sich irgendjemand ob die Oper in Sydney im Kostenrahmen geblieben ist? Natürlich nicht, und das übrigens zu Recht.

    Mod: Wie oben Zitat aus gleichem Grund entfernt. D.

    Sichtbeziehungen sollten kritisch hinterfragt werden

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    Ich vermisse den Blick auf diese Solitaere nicht. Die Angeblich schuetzenswerten 'Sichtachsen' sind schliesslich nicht das Werk eines Baron Haussmann sondern haben einen anderen Architekten.


    Ich finde es richtig, dass die oft geforderten "Sichtbeziehungen" kritisch hinterfragt werden. Midas hat völlig recht, dass sich die sogenannten Sichtbeziehungen erst durch die Kriegsschäden ergeben haben. Für den historisch gewachsenen Stadtgrundriss in Hamburg sind solche Sichtachsen völlig untypisch.
    In Paris hat Napoleon zur Repräsentationszwecken die Boulevards von Haussmann anlegen lassen. Im direkten Gegensatz dazu wurde Hamburg von Bürgern und Kaufleuten geprägt wurde, und hat sich unregelmäßig und organisch entwickelt.

    Schlimm genug, dass der 2 Weltkrieg uns die Willy-Brandt-Straße als Erbe hinterlassen hat -aber das muss man doch nicht auch noch durch künstliche Definition von Sichtbeziehungen als Grundlage für weitere Planungen nehmen. Darin liegt ja der Reiz einer "bürgerlichen" Stadt, im unregelmäßigen Grundriss, der keine Achsen kennt, sondern ständig wechselnde Ansichten.