Beiträge von nairobi

    Diebsteich bedeutet für einen nicht unerheblichen Teil der Pendler, einmal mehr umsteigen zu müssen als bisher. Ein Vorteil gegenüber Altona ergibt sich für fast niemanden. Altona ist, so wie es ist, noch voll funktionsfähig.


    Genau so ist es. Der neue Bahnhof Diebsteich wird so wie er bisher geplant ist für die große Mehrzahl der Nutzer, besondes die Pendler in den Regionalbahnen, deutliche Verschlechterungen mit sich bringen.
    Wurde ihr ja auch schon mal diskutiert.


    Nein. Naemlich weil:


    Danke, das sind alles Punkte die dafür sprechen, die Autoverladung im Bereich Nordwest zu belassen.
    Wenn allerdings jetzt an dem Standort am Diebsteich noch eine Autoverladestation zugeplant werden würde wäre das nicht optimal. Denn Platz, den dieser einnehmen würde könnte sinnvoller genutzt, etwa um die Einbindung in den Hamburger ÖPNV im Vergleich zum heutigen Bahnhof Altona auf gleichen Niveau zu halten.


    Selbstverstaendlich nicht. Eine neue Verlade-Anlage muesste, wenn sie nicht am Diebsteich selbst ist, logischerweise noerdlich / westlich des Bahnhofes liegen und nicht suedlich davon.


    Nun, alle Autozüge ab Hamburg fahren Richtung Süden. Ist es da nicht naheliegend die Verladung nach Süden zu verlagern?
    Das würde sogar den Hauptbahnhof und die Verbindungsbahn entlasten.


    Warum also "Selbstverstaendlich nicht"?

    Was heisst hier "an den Kragen"?
    Wenn das schlimme Nachkriegsdach dem Orignialzustand näher gebracht werden würde, wäre es ein Gewinn. Ich würde auch davon ausgehen, dass vom Orignal hinter der Fassade eh nicht allzuviel übrig geblieben ist nach dem 2.WK, so wie beim Görtz-Palais oder der Alten Post.


    So wird es wohl nicht wieder, aber zumindest ein paar Spitzen sollten drin sein.

    Flughafen, die City Nord, Barmbek,Wandsbek
    Was wäre denn so schlimm für jemanden, der aus dem Norden kommt, am HBF (S1) oder Dammtor (S11 im Berufsverkehr) umzusteigen? Da ist er eventuell sogar etwas schneller unterwegs, weil die Regionalbahn nicht so viele Zwischenhalte hat, wie die S-Bahn.


    Nichts, aber das kann sie/er ja auch schon heute tun. Allerdings fahren nicht allen Regionalbahnen bis Hauptbahnhof. Manche enden in Altona und später am Diebsteich.

    ^ Nur Pech wenn der zum Flughafen, die City Nord, Barmbek,Wandsbek oder Blankenese möchte. Entweder er nimmt ein Zug der bis zum Hauptbahnhof fährt oder muss noch mal umsteigen, gilt übrigens auch für die Pendler aus Elmshorn, Izehoe und alles was hnter Pinneberg liegt. Und das dürfte schon eine beachtenswerte Anzahl sein.
    Die Anbindung mit nur 2 S-Bahnlinien statt heute 5 bedeutet eine deutlich Verschlechterung. Das ist ein über den man eigentlich nicht lange nachdenken muss.


    Der Bahnhof hat zwar viele Vorteile, könnte architektonisch sehr reizvoll werden und die Umgebung aufwerten. Aber der heutige Bahnhof Altona ist nicht nur ein wichtiger Fernbahnhof, sondern auch der zweitgößte S-Bahn-Knotenpunkt.


    Hier muss denke ich noch nachgebessert werden.

    ^^
    Ach Midas, warum stellst Du Dich eigentlich so stur. Wer hier nicht nachdenkt bist leider Du. Das Prellbock mit sehr viel Blödsinn argumentiert, okay. Aber die Grafik vom SPON basiert auf reinen Fakten. Sie zeigt das sich für viele deutliche Verschlecheterung ergeben. Es sind eben nicht nur wenige.


    Selbst die Bahn geht davon aus, dass sich die Nutzer für Regional- und Fernbahn halbieren wird. Warum? Nee, ich wiederhole es nicht nochmal.
    Ein Blick auf den HVV-Netzplan und etwas nachdenken und Du kommst selbst drauf. Stichwort Anzahl S-Bahnlinien.


    Der Bahn bringt und den Fernreisenden sicher eine Menge. Aber für Pendler überwiegend deutliche Menge Nachteile.

    ^
    Ich mach nochmal ein Versuch.


    In der jetzt geplanten Form wird der Bahnhof für viele Nutzer erhebliche Nachteile haben.


    Der größte ist:
    Er wird nicht mehr von der Linie S1 angefahren. Somit werden sowohl die Strecke Richtung Wedel aber auch der Flughafen für Nutzer der Regionalbahnen, die dort ankommen oder abfahren deutlich schlechter erreichbar. Man muss ein weiteres mal umsteigen.


    Es ist also nicht alles Unsinn was die einen oder anderen vorbringen. Allerdings spricht das nicht Grundsätzlich gegen den Bahnhof. Aber man sollte die Planung nochmal überdenken.

    ^ Wieder toll Zeichnungen Midas, aber muss der erste Satz sein?


    Die durchschnittliche Auslastung der Dubai-Flüge ab HAM ist übrigens knapp über 80%, die ab FRA 63% (destatis).
    Von daher hat man natürlich ab FRA eine deutlich höhere Chance in einer schlecht augelasteten Maschine zu sitzen als ab HAM.

    ^
    Verstehe Deinen Einwand nicht. Es wird nie gleichzeitig ein und ausgestiegen.


    In Hamburg, wie in vielen anderern und z.T. wesentlich gröseren Flughäfen befindet sich der gesamte Sicherheitsbereich, mit ausnahme der Gepäckabfertigung in einer Ebene.

    Also mit gefällt der Moller Entwurf am besten. Der ist im wahrsten Sinn des Wortes schön rund.
    Bei GMP gefällt mit die Gestalltung der oberen Etagen weniger gut. Warum dieser Versatz?


    Allerdings hat der Bahnhof in der bisherigen Plannung ein ganz anderes Problem. Er ist unzureichend in das S-Bahnnetz integriert, was für viele Nutzer deutliche Verschlechterungen im Vergleich zu heute mit sich bringt.

    ^^ . Das Niveau der SPON-Berichterstattung bei diesem Thema liegt ungefaehr im Bermudadreieck von Reichsbuergern, Chemtrails und Flat-Earth. Mehr moechte ich dazu eigentlich nicht weiter sagen.


    Der SPON hat lediglich die Fakten grafisch aufbereitet und keine Meinung in meinem Link wiedergegeben. Wer sich hier also auf dem von Dir erwähnten Niveau befindet ist die Frage.


    Der Austausch mit Dir ist muessig und ermuedend, denn stringentes Argumentieren, sowie das inhaltliche Differenzieren zwischen Ansichten und Tatsachen, sind Dir offensichtlich nicht gegeben oder zumindest nicht wichtig


    Komisch warum denke ich das gleiche mitunter auch über Dich, zumindest mit einem Teil Deines Ichs.


    Ich glaube unser bisheriger Austausch zu diesem Thema reicht fuer jeden Mitleser voellig aus, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Weiterer redundanter Schleifen bedarf es in diesem Thread nicht, es waere Zeitverschwendung.


    Da hast Du allerdings Recht.

    Du waererst glaubwuerdiger wenn Du nur fuer Dich spraechest und Dich nicht zu 'der Bevoelkerung' aufplusterst. Ich bin z.B. ebenso 'die Bevoelkerung' wie Du und habe mir keine gewuenscht. Es ist immer ein Zeichen, dass man nur schwache rationale Argumente hat wenn man behauptet, dass gleich 'ganz Deutschland' oder gar 'die ganze Welt' seiner Meinung sei.


    Nicht nur im Forum bist Du, lieber Midas, eine Ausnahme (fast alle Beiträge sind pro Plattform) sondern es scheinen so viele Stimmen zu geben, dass die Politik aktiv wird. Oder meinst Du ich hätte soviel Einfluss? Und im Ignorieren von Argumenten bist Du ja ein Meister (siehe Neuer Fernbahnhof Altona). Selbst im SPONhaben sie meine Argumente schon erklärt ...



    Es gab keinen objektiven Fehler in der Ausschreibung, lediglich etwas, dass *Du* persoenlich und sicher auch andere falsch fanden/finden. Der Unterschied hierzwischen ist Dir (wie leider haeufiger im DAF) nur schwerlich zu vermitteln.


    Offensichtlich nicht nur ich, sondern alle Parteien der Bürgerschaft.


    Das ist nachweislich falsch. Es gibt sowohl rationale Gruende dafuer und dagegen und weder die einen noch die anderen sind finale Ausschlusskriterien. Man muss also irgendwann im Prozess zwangslaeufig eine Abwaegungs-Entscheidung treffen.


    Schön, aber welche sind das?


    Erfahrungsgemaess haben Investoren von mehrere hundert Millionen Euro schweren Hochbauprojekten in der Regel keine Ahnung von der Wirtschaftlichkeit ihrer Bauvorhaben oder von Kosten-Nutzen-Rechnung. Wenn sie sich aus eigenem Antrieb gegen eine bauliche Option entscheiden, dann meist gegen solche Dinge die Ihre 'Kosten locker wieder einspielen'. Geld moechte man ja letztlich mit einer Immobilie in der Regel nicht verdienen.


    Eine Aussichtsplattform kostet erstmal Geld und dass gibt ein Investor erstmal ungern aus. Vielleicht können sie mit einem besonderen Büro dort mehr Gewinn machen. Soweit nachvollziehbar. Aber angesichts der gesammten vermietbaren Bürofläche ist das Penuts.


    Midas, ich verstehe nicht wie Du es schaffst einerseits kluge und gutinformierte Beiträge hier einzustellen und auf der anderenseite so überheblich und ignorant zu sein. Gewöhne Dir letzeres bitte mal ab.

    ...
    Von mir aus kann man die Plattform ja bauen, aber der Prozess der letztlich zur Entscheidung dagegen fuehrte war bislang fair, nachvollziehbar, von einer breiten Fachjury getragen und transparent.


    Schön, dass Du Dich langsam damit abfindest, dass Bevölkerung sich eine öffentliche zugängliche Aussichtsplattform wünscht, die Politik (alle in der Bürgerschaft vertretenen Parteien) den Ruf gehört haben und jetzt versucht wird diesen Fehler in der Ausschreibung/Wettbewerb zu korrigieren.
    Denn einen rationalen Grund dagegen gibt es eigentlich nicht.


    Die Kosten dürften sich im Rahmen halten und die Einnahmen werden diese wohl locker wieder einspielen.