Beiträge von Miguel

    Dekoratives Anführungszeichen

    Neue U-Bahn-Strecken sind praktisch unbezahlbar geworden

    Ich bin zuversichtlich, dass du damit falsch liegst, da ich die U-Bahn auch in Zukunft als das absolut überlegene Nahverkehrsmittel ansehe. Die Renaissance wird kommen, und die Vision eines Mannes wird dabei helfen:

    https://www.boringcompany.com/faq/

    Hoffentlich genauso, wie er der etablierten Automobilindustrie mit Anlauf in den Hintern tritt, um den angeblich so unersetzlichen Verbrennungsmotor auf den Müllhaufen der Geschichte zu befördern.

    Anlässlich des gestrigen Todes von Helmut Kohl schlage ich den Beinamen "Helmut Kohl" für unseren Frankfurter Flughafen vor. Ich denke, für den größten deutschen Flughafen ist das ein angemessener Namenspatron. Die Gründe:

    • Der BER trägt den Beinamen "Willy Brandt", der Flughafen Köln/Bonn heißt "Konrad Adenauer", der Flughafen München "Franz Josef Strauss". Für einen Staatsmann wie Helmut Kohl - Architekt der Deutschen Einheit und der Europäischen Union - wäre es passend, auch einen Flughafen nach ihm zu benennen. Und der Frankfurter Flughafen hat noch keinen Beinamen im Gegensatz zu den anderen genannten.
    • Was die Herkunft Helmut Kohls angeht, so kommt er zwar nicht aus Frankfurt, aber der Frankfurter Flughafen ist das zu Ludwigshafen nächstgelegene internationale Drehkreuz, insofern auch regional passend.
    • Schließlich hat sich Helmut Kohl auch um die Stadt Frankfurt verdient gemacht, indem er sich dafür eingesetzt hat, die EZB an den Main zu holen. Frankfurt wäre ohne ihn nicht die Stadt des Euro.

    Mein Vorschlag hat nichts mit Parteipolitik zu tun, ich bin kein CDU-Mitglied. Es geht um die Ehrung eines der größten deutschen Politikers.

    Oh la la, jetzt wird's aber schon ziemlich krude hier. Saxonia hat zum Thema Bedeutung Frankfurts in Preussen bereits richtig argumentiert. Und dass der rekonstruierte Lange Franz nicht ganz an den Big Ben (bzw. Elizabeth Tower) heranreichen wird, auch was die Bedeutung für den Tourismus und das Image der Stadt angeht, ist auch klar - da steckt ein bisschen viel Wunschdenken in Pumpernickels Aussage, wenngleich ich die Argumentation im Kern unterstütze.

    Aber das kann man nicht unkommentiert stehen lassen:

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    Mit noch mehr Rekonstruktionen verwässern wir nur das Profil von FFM als <global city> und rücken ...

    Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? London ist doch gerade die Global City, nicht nur, aber auch aufgrund ihres historischen Erbes, das sich an allen Ecken und Enden an der Bausubstanz ablesen lässt. Dein eigenes Beispiel mit dem Big Ben widerlegt deine Behauptung. Ohne ihn wäre London also noch mehr Global City? Abgesehen davon ist es gerade das Spannende an Frankfurt, dass sich Altes, oder eben Historisch-Rekonstruiertes neben dem Neuen und Modernen, oder sogar mittendrin befindet. Die Mischung ist einzigartig, das zeichnet Frankfurt aus. Bildhaft gesprochen, eine Skyline bestehend aus Kirchtürmen, historischen Rathaustürmen (hoffentlich bald) und markanten Hochhäusern. Nur Hochhäuser, Messe, Börse und Flughafen gibt's auch in vielen anderen Großstädten weltweit.

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    mit dem unfassbaren Weichspül-Echo einer "Berliner Republik" nach 1990 als bürgerfern-autoritäre Fortsetzung.

    Wie bitte? Das gehört zum einen nicht hierher, zum anderen widerspreche ich vehement. Selten so einen Quatsch wie "bürgerfern-autoritär" im Bezug auf das heutige Deutschland gehört.

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    Ffm. ist nicht einmal ein eigenes Bundesland (das mindeste was man als Voraussetzung haben müsste, um an diese glorreiche Vergangenheit durch noch mehr Rekonstruktionen anzuknüpfen).

    Eine Stadt muss also ein eigenes Bundesland sein, um Gebäude rekonstruieren zu dürfen? Aha.

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    (Berlin ist immerhin Bundeshauptstadt - leider !)

    Welche Stadt sollte denn sonst Bundeshauptstadt sein, wenn nicht Berlin? :nono:

    Nur mal zu meinem Verständnis: warum "sinnfreie" Eisenbahnbrücke über der Schmidtstraße? Inwiefern ist diese Brücke denn sinnfrei, die Eisenbahnstrecke wird doch genutzt?
    Und meiner Meinung nach sollte sie sogar stärker genutzt werden, nämlich als zusätzliche S-Bahn-Strecke mit neuen Haltestellen, z. B. einer an der Überführung der Mainzer Landstraße mit Umsteigemöglichkeit zur Straßenbahn, möglicherweise auch einer neuen Station "Am Römerhof" für das neue Wohnquartier (und mit Umsteigemöglichkeit zur verlängerten U5, die ich auf dem ehemaligen Gleisbett weiter nach Westen führen würde), sowie evtl. einem weiteren Halt in Nied.
    An Rückbau würde ich hier nicht im Traum denken, im Gegenteil. Frankfurt braucht mehr ÖPNV bei steigender Bevölkerung!

    Ohje, ohje! Das hat vorher deutlich besser ausgesehen - nicht, dass es wirklich schön war, aber das Orange hat einfach viel besser zum benachbarten Altbau gepasst. Außerdem sind die steinernen Säulen verschwunden bzw. gestutzt worden. Vorher war hier eine Arkade wenigstens angedeutet, wie man bei Streetview noch sehen kann. Spätestens jetzt ist es ein hässlicher 70er-Jahre-Kasten, der sofort abgerissen gehört.

    "Weit in die Stadt hineinleuchten" soll die Lichtkrone? Hm, bestenfalls in Richtung Hauptbahnhof kann sie überhaupt irgendwo hin leuchten... für alle anderen Richtungen ist der Turm leider zu kurz geraten. ;)

    Schön, dass auf ganzen vier Ebenen Außengastronomie geplant ist. Jedenfalls dann, wenn die Sonnenschirme das andeuten sollen. Ich nehme Wetten entgegen, dass am Ende nur im Erdgeschoss auf dem kleinen Platz tatsächlich gastronomisches Leben einkehren wird. Warum? Weil auch beim Opernturm auf dem Sockelgebäude, in der blauen Glaspyramide auf dem Eckgebäude zur Goethestraße oder am neuen südlichen Eingangsgebäude zur Zeil an der Hauptwache oben auf dem Dach Cafes oder Bars hätten entstehen sollen. Nichts davon wurde umgesetzt.

    Das kann man wohl sagen. Das ist die uninspirierteste Revitalisierung, die überhaupt möglich war. Weniger Originalität geht nicht. Einzig die Farbe der Fassade könnte mit Glück noch dazu führen, dass es eine Verbesserung zum aktuellen Stand wird... obwohl mir die runden Ecken sogar besser gefallen, wie sie jetzt sind.

    Auf der Webseite von Unmüssig wird der Architekt zitiert:

    „Das klassische Aufbauschema mit zwei Türmen an den Ecken, einem viergeschossigen Sockel mit einem mittig zentrierten Eingang, ähnelt dem der Kathedrale Notre-Dame in Paris. Deren Westfassade entspricht relativ genau den Proportionen der Nord-Ost-Fassade des Wohnturms Blue Horizon.“ (Michael Landes)

    Zwei Türme? Was denn für zwei Türme? Ohne diesen Begleittext wäre mir auch kein viergeschossiger Sockel aufgefallen, jedenfalls nicht auf diesem Bauschild. Vielleicht sind die Backsteine unten minimal dunkler. Aber diesen monotonen Klotz mit Notre Dame zu vergleichen, das muss man sich auch erstmal trauen! :D

    Ja, zum großen Glück wird die Dominanz des Coba-Towers endlich gebrochen! So schön, außergewöhnlich und extrem präsent er auch ist, er steht halt bislang an der falschen Stelle. Nämlich am äußersten Rand der Skyline in Richtung Innenstadt. Das fällt aus der klassischen östlichen Perspektive von einer der Mainbrücken nicht auf, aber aus Norden oder Süden betrachtet eben schon, und zwar unangenehm.

    WINX ist schon eine Korrektur dahingehend aus Süden. Der Operntum aus Norden, aber beide "funktionieren" nur aus wenigen Perspektiven. Dieses neue Quartier, und insbesondere der höchste der vier Türme, wird entscheidend dazu beitragen, den Standort der Commerzbank städtebaulich sozusagen nachträglich harmonischer und verträglicher zu gestalten, also eine bessere städtebauliche Einbindung zu schaffen. Als ob es von Anfang an so geplant gewesen wäre, nur erst 20 Jahre später umgesetzt wird. Aber auch die kleineren Türme, die am östlichen Rand des Quartiers stehen, tragen erheblich zu dieser positiven Entwicklung bei.

    Daumen hoch für dieses Sensationsprojekt. Ich bin sehr glücklich, dass sich Groß & Partner für den kompletten UN-Studio-Entwurf entschieden hat. Die beste Entscheidung! Das wird großartig.

    Wie auch immer die Neubauten am Standort in Bockenheim aussehen werden, eins ist klar: die VGF und das Verkehrsdezernat sollten jetzt damit anfangen, die Ginnheimer Kurve mit einer Station "Bundesbank" endlich ernsthaft voranzutreiben und zu bauen. Der Kosten-Nutzen-Faktor für den längst überfälligen Lückenschluss muss mit einem Halt am Campus Westend und der erweiterten Bundesbank-Zentrale riesig sein! Hoffentlich verpennt das die Stadt nicht wieder wie im Europaviertel, rechtzeitig mit dem Bau anzufangen.

    Um Himmels Willen! Es gibt sicher einige erhaltenswerte Bauten aus den 70er Jahren in unserer Stadt. Das alte Cityhaus vor der Renovierung gehörte dazu, das FBC auch und der Silberturm sowieso. Aber das hier? Eine einzige optische Zumutung. Mal ganz abgesehen davon, dass es quasi ausgeschlossen ist, dass das alte Posthochhaus ohne Revitalisierung erhalten bleiben könnte - schließlich fallen seit Jahren immer mal wieder Fassadenteile herunter - , wäre dieser charakterlose Allerweltsbau meiner Meinung nach ganz sicher nichts, was nicht durch beinahe jede Maßnahme aufgewertet würde.

    Dem kann ich mich nur anschließen. Es ist ästhetisch gesehen einfach grauenvoll, was hier geschehen ist. Und das Ganze nur aufgrund von ideologischen Überzeugungen des Architekten (und womöglich auch der Auftraggeber), von denen ich dachte, sie wären seit mindestens 20 Jahren überwunden. So kann man sich täuschen. Das gebaute Resultat sieht genauso beschissen aus wie der Dachaufbau auf dem Nordgebäude des Rathauses, nur dass in diesem Fall damals vielleicht tatsächlich ein praktischer Grund eine Rolle spielte: man musste halt das Dach nach dem Krieg irgendwie schnellstmöglich schließen und hatte kein Geld. Andernorts rekonstruiert man sowas später in Richtung Ursprungszustand, hier macht man das genaue Gegenteil. Und es kann mir keiner erzählen, dass das aufgrund des Platzbedarfs des Museums so sein muss und nicht anders zu lösen gewesen wäre. Ich wünsche den Verantwortlichen des Senckenbergs, dass sie keinen einzigen Cent für ihren anstehenden Verschandelungsumbau des restlichen Museums einnehmen und dass diese Maßnahme eines Tages kopfschüttelnd rückabgewickelt wird.

    ^ Das ist leider das städtebaulich wesentlich größere Problem als der zu kurz geratene T8 aus meiner Sicht. Dass die Marieninsel genauso hoch werden wird wie die DB-Türme und der Skyper wird mindestens aus dieser Perspektive ein Graus werden! Wie kann man nur die Fernwirkung eines Gebäudes so komplett ignorieren. Dann noch lieber niedriger als Einheitshöhe. Schrecklich.

    Wenn die Bundesbank tatsächlich einen Turm in Bockenheim baut und dann den Standort an der Taunusanlage aufgibt, könnte das wiederum eine wunderbare Möglichkeit sein, den Marieninsel-Höhentotalausfall vergessen zu machen. Denn dort tut sich erneut die Chance auf, einen neuen Höhenrekord für Frankfurt aufzustellen. Es wäre ein Turm in zweiter Reihe, also auch kein Gegenargument "nicht zu hoch direkt am Park" möglich. Auf dem Gelände könnte ich mir sogar zwei Türme vorstellen...

    Dekoratives Anführungszeichen

    ...ein Gebäude mit eigenem Charakter zu entwickeln, statt nur einen Adapter zwischen Kaufhof und MyZeil.

    ^ Das trifft es für mich sehr genau: das Gebäude ist jetzt nicht sonderlich hässlich, aber mehr als ein Adapter zwischen links und rechts eben auch nicht. Die Zeilgalerie hatte Charme, auch wenn dieser durch die "weiße Renovierung" schon etwas verloren gegangen war. Dennoch, dieser "zeitlose Glaskasten", der jetzt geplant ist, trägt sicher nicht zur Aufwertung der Zeil bei. Der Abbruch der Zeilgalerie inklusive der Aussichtsterrasse ist ein großer Verlust. Und der Name? Wie peinlich kann's noch werden?

    Was soll denn an unterirdischen Stationen in einfacher Tiefenlage so viel teurer sein als bei oberirdischen Stationen? Das einzige, was Mehrkosten verursacht, ist der Strom für die Beleuchtung (kriegt man kostengünstig mit sparsamen LEDs hin, und auch oberirdische Stationen sind beleuchtet!) und für die Rolltreppen. Dazu kommt die Heizung im Winter - was einen deutlichen Komfortgewinn für die Fahrgäste darstellt, weil diese dann nicht in der Kälte warten müssen. Das wiederum bringt mehr Leute dazu, die U-Bahn zu nehmen statt das Auto, es gleicht sich also aus. Alles andere gibt es auch oberirdisch (Videoüberwachung, Notrufsäulen, Wartung, Fahrtzeitanzeigen, etc.). Außerdem wurde nur geprüft, was ein Tunnel mit B-Ebenen und unter Berücksichtigung des Alleentunnels kosten würde, was jetzt nicht mehr notwendig wäre. Die geringen Mehrkosten, die ich gar nicht abstreiten will, können bei weitem nicht die Nachteile der jetzigen Situation aufwiegen.

    Und was die anderen Projekte in der Pipeline für den städtischen Haushalt betrifft: klar, auch die von dir genannten, tunnelklick, sind alle wichtig und richtig. Nur das Problem ist, dass die jetzige Situation ein Provisorium darstellt, was es seit 40 Jahren gibt! Vierzig! Und auch wenn alle genannten Projekte finanziert und umgesetzt sind, wird es wieder andere geben, die dann wieder vermeintlich wichtiger sein werden. Mit dieser Argumentation ginge das ewig so weiter - und mit der Argumentation, es geht doch auch so, wäre niemals auch nur eine U-Bahn-Linie in Frankfurt unter die Erde verlegt worden, denn die meisten Linien waren früher oberirdische Straßenbahnen. Da möchte ich die Stadt heute mal sehen, wenn vorherige Generationen genauso gedacht und gehandelt hätten wie die heutige und der gesamte ÖPNV würde heute noch immer oberirdisch und, noch schlimmer, straßenbündig stattfinden. Es wäre der vollständige Verkehrkollaps. Wann, wenn nicht jetzt, bei Nullzinsen und sprudelnden Steuereinnahmen, könnte der Staat den letzten verbliebenen Abschnitt im Netz, der nicht mal Stadtbahnstandard erfüllt, langfristig und nachhaltig ertüchtigen?

    Ob sich das für die VGF auf Heller und Pfennig lohnen würde, im Sinne von ob damit Gewinn erwirtschaftet werden könnte, weiß ich nicht und würde ich auch bezweifeln. Aber darum geht es nicht. Warum investiert man denn in Verkehrsinfrastruktur? Warum fließen jetzt Milliarden in den Ausbau der Autobahnkreuze in Hessen? Doch nicht, weil sich damit direkt ein Gewinn erwirtschaften ließe. Sondern, um das Land buchstäblich am Laufen zu halten und Engpässe zu beseitigen. Die U5 ist heute bereits ein Engpass - das kann jeder nachvollziehen, der sich mal morgens zum Bürobeginn in eine U5 stadteinwärts gesetzt hat. Und es werden noch mehr Nutzer dieser Linie hinzukommen, aus drei Gründen:

    • Erstens wächst die Stadt stark, allein dadurch erhöht sich das Fahrgastaufkommen
    • Zweitens kommen bald täglich tausende von Studenten hinzu, wenn erst einmal die Frankfurt School umgezogen sein wird (Haltestelle Nationalbibliothek)
    • Drittens wird irgendwann die Lücke zwischen Preungesheim und dem Frankfurter Berg geschlossen - ich würde davon ausgehen, dass bei einem Anschluss an die S-Bahn auch darüber mehr Fahrgäste hinzukommen


    Das sind, neben dem oben genannten Punkt, der einen Tunnelbau jetzt günstiger machen würde, neue Argumente, die die Situation in Zukunft verschärfen werden. Mal ganz abgesehen von den zentralen Vorteilen eines kreuzungsfreien U-Bahn-Betriebs, die hier schon öfter detailliert beschrieben worden sind...

    Am Dienstag nach Ostern beginnt der Umbau der U5-Stationen Musterschule und Glauburgstraße, berichtet die FAZ. Die Eckenheimer Landstraße wird für fünf Monate vollständig gesperrt, ein Schienenersatzverkehr über die Friedberger Landstraße wird eingerichtet. Die U5 wird nur zwischen Preungesheim und Marbachweg verkehren. Die Kapazitäten der U4 werden verstärkt, um den zusätzlichen Verkehr zwischen Konsti und Hauptbahnhof aufzunehmen, der durch den Wegfall der U5 zu erwarten ist. Zwischen Marbachweg und Konsti geht es per Bus weiter.

    Zum Zeitpunkt der (meiner Meinung nach unsinnigen) Entscheidung, Hochbahnsteige zu bauen, war noch der Alleentunnel geplant. Dieser ist zwischenzeitlich ja aus dem Verkehrswegeplan gestrichen, insofern müsste man diesen mit einer echten U-Bahn auch nicht mehr unterqueren. Damit könnte man jetzt mittlerweile eine Tunnelstrecke in kostengünstiger einfacher Tiefenlage ohne B-Ebene von der Konstabler bis hinter den Alleenring bauen. Warum wurde das nicht wenigstens einmal geprüft, nachdem sich die Rahmenbedingungen geändert haben? Jetzt wird es mindestens weitere 25 Jahre dauern, bis das ungenügende Provisorium der straßenbahnartigen Führung der U5 endlich verschwindet. :mad: