Beiträge von Blablupp

    Kommt drauf an, was du meinst mit für die Allgemeinheit. Ich könnte mir dort schon ein Restaurant oder Club vorstellen (z.B. in Berlin gibt es am Alexanderplatz einen Club mit Dachterasse).
    Das es 'öffentlich' zugänglich ist, kann ich mir nicht vorstellen.

    Das ist ja gerade der Plan der Ratsopposition, das Projekt so zu verwurschteln, dass es einfach schlimm ist, um dann bei der nächsten Kommunalwahl zu sagen, wir sind ja immer schon gegen den Kö-Bogen gewesen, haben ja gesagt, dass es schlecht wird.

    Ich hoffe, dass es dazu nicht kommt, denn das wäre schlimmer als die vorherige Situation vor Ort.

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    Grandioser Vorschlag von Stadt und Rheinbahn. Geografisch stellt diese direkte Verbindung zwischen Rath und Altstadt allerdings einen kleinen Umweg dar. Es gilt hier noch zu beweisen, dass der Zeitvorteil im Vergleich zur 701 und (ab Nordstr.) U79/U78 entsprechend ist. Ich würde die U71 allerdings erst ab Lindemannstr. Richtung Rath abbiegen lassen. Dies würde a) den Ringelpietz im Bereich des Schillerplatz vermeiden und b) könnte die Strecke dann auf dem vom Individualverkehr getrennten Gleiskörper der nördlichen Lindemannstr. verlaufen (weiterer Zeitgewinn). Auch auf der Bremstr. sollte eigentlich genug Platz sein, um einen komplett getrennten Gleiskörper zu schaffen. Einzige Engstelle ist das Stadion. Wie auch immer. Für die geschätzten 10 Mio. ein Schnäppchen.

    Berechtigter Vorschlag, aber es gibt keine Abbiegemöglichkeit für Straßenbahnen an der Lindemannstraße. Die könnte man errichten (siehe U79/Werstener Dorfstraße). Man muss sicher auch bedenken, dass dies 2 Hauptverkehrsachsen sind und wenn möglich nicht zusätzlich belastet werden sollten.

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    Immerhin haben bald 1/6 der Bevölkerung die FDP gewählt. Das würde heute, wo jeder weiß (hätte man auch vorher wissen können) was man dafür bekommt, auch keiner mehr tun :o Würde man heute, wo das Thema tatsächlich aktuell und im Stadtbild sichtbar ist eine Bürgerbefragung durchführen, wäre das Ergebniss womöglich anders (das betrifft nicht nur den Abriss des 1000F, sondern auch die Bebauung des JWP). Außerdem: soweit ich mich erinnere hat die Mehrheit gegen die Bebauung des JWP gestimmt. Lediglich einige Tausend Stimmen haben gefehlt um die Wahl rechtens zu machen.

    In der letzten Kommunalwahl war der Kö-Bogen und der Abriss des Tausendfüßlers eines der Hauptthemen des Wahlkampfs (ähnlich wie Stuttgart21 bei der Landtagswahl in BaWü) und wurde von der Opposition vergeblich ins Feld gefürt. Zu behaupten, dass eine (nochmalige) Bürgerbefragung ein anderes Ergebnis hervorbringen würde, halte ich für vermessen.
    Gerade auch in Anbetracht der Umfragen in den Lokalmedien bzgl. des Themas.
    Und ob das bei der FDP kommunalpolitische Faktoren sind, die zu dem Absturz beigetragen haben wage ich sehr zu bezweifeln (gerade in Anbetracht, dass sie sich in Düsseldorf verglichen zum Bund sehr gut hält).
    Beim Bürgerentscheid muss man natürlich noch betrachten, dass es den Aufruf gab (von Erwin) keine Stimme abzugeben, wenn man mit dem Projekt einverstanden ist, so dass das Ergebnis mitnichten repräsentativ ist. (Ob der Aufruf mit einem gesunden Demokratieverständnis vereinbar ist wage ich zu bezweifeln, aber das müssen wir hier nicht diskutieren).


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    Meiner Meinung nach wird hier die Innenstadt zur reinen Playmobilstadt umgebaut. Was nicht gefällt wird abgerissen und anders neu gebaut - Natur und Denkmalschutz spielen hier keine Rolle!) - am Ende ist es egal ob du in Dortmund, Leipzig oder Stuttgart - jede beliebige 08/15 deutsche Innenstadt ist hier anwendbar - bist, oder in Düsseldorf. Was hier geplant ist, ist dieser Stadt einfach nicht gerecht! Beim Bau jedes kleinen Gebäudes gibt es Beschwerden es sei nicht interessant oder speziell genug und gerade bei diesem Projekt nickt (besonders hier im Forum) jeder einfach ab und folgt der RP-O Hetze gegen alle Gegner der Pläne. Mann muss nicht mal gegen das Projekt sein, aber was hier geplant ist, ist der letzte Schund! Der Tausendfüßler muss übrigens nicht grau und hässlich sein. Hätte man in den letzten zehn Jahren etwas Geld in die Instandhaltung gesteckt, dann wäre das Ding jetzt nicht so hässlich wie es ist. Das Areal um den 2. BA. hat auch mit 1000F noch Potential für Verbesserungen, sowohl in der Infrastruktur, als auch im Stadtbild! Ein paar mehr Ideen im Falle des Erhalts wören hier sicher nicht unangebracht gewesen...

    Gerade Stuttgart wird doch durch den neuen Bahnhof (falls er gebaut wird) einzigartig.
    Zum Punkt mit der Natur: Mir sind der JWP, die Berliner Allee und der Tausendfüßler nicht gerade als die grünen Oasen Düsseldorfs bekannt gewesen, aber ich bin sehr offen für Neuigkeiten.
    Ich denke, dass gerade durch den Kö-Bogen mehr grün in die Gegend kommen wird. Gerade auch durch eine eventuelle Verlängerung der Fußgängerzone und durch die Allee.

    Klar gäb es Möglichkeiten die jetzige Situation mit Änderungen am 1000F zu verbessern, ich glaube das sehen die Meisten hier so, jedoch überwiegt für den Großteil, die Vorteile die die radikaleren Maßnahmen des Kö-Bogens II generieren.


    Den Vorwurf der Undifferenziertheit diesem Projekt gegenüber halte ich für anmaßend. Es ist einfach so, dass bei so großen Projekten, die alle persönlich betreffen, meistens ein Effekt der Polarisierung eintritt. Da sich die Kritik dann gegen das Projekt als Ganzes richtet, wird das Projekt von den Befürwortern dann auch als Ganzes logischerweise verteidigt.

    Mir haben zB die ersten Entwürfe zur Bebauung des JWP überhaupt nicht gefallen. Dem Grundtenor, die Verlagerung des Verkehrs unter die Erde habe ich jedoch von Anfang an zugestimmt.

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    Ob der Städtebau nun gut oder schlecht ist, ist eine Entscheidung der Düsseldorfer, nicht der Nordrhein-Westfalen. Wenn der Minister seinen eigenen städtebaulichen Gusto entscheiden ließe, dann wäre das schlicht verfassungswidrig.


    Damit kennt sich die Landesregierung bestens aus :lach:

    Es müsste dann vor Gericht geklärt werden und wäre eine unnötige Verzögerung des Projektes. Mit all den Einschränkungen.

    Ich bin ja oft on Zürich unterwegs, oft auf mit dem Nahverlehr! Die 5 Franken Nachtzuschlag sind einfach eine Frechheit meines Erachtens. Aber die gibt es überall in der Schweiz. (ob nachts Bahnfahren oder Nachtbus). Ich mein, wenn ich um 2Uhr mit der Bahn von Zürich nach Basel oder St. Gallen fahre, ok, das ist ein großer Zug kaum gefüllt, aber für ne kurze Strecke in der Stadt sehr teuer.

    Warum in Zürich die Quote vom ÖPNV so hoch ist liegt einfach daran, dass Autofahren keine Alternative ist. Würde bei uns auch so ein Verkehrschaos herrschen und Parken so teuer sein, würden die Menschen auch auf die Tram umsteigen ;)
    Man muss halt immer die Alternativen sehen.

    Also in den Vorberichten war schon oftmals was zu sehen. Das es in Deutschland keinen Bericht zu Land&Leuten gab, ist auch verständlich.

    In der BBC gabs z.B. ne einstündige Reportage über Düsseldorf. (und ich denke, dass es in den anderen Ländern auch so war.)

    Wenn du dir die deutsche Presse anschaust, gab es dort auch jeweils mindestens einen Bericht über Düsseldorf (Spiegel, FAZ, SZ, vll andere).

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    die zu kurzen Landebahnen könnten allerdings auch ein Problem werden.

    Wobei das wiederum eher ein politisches/gesellschaftliches Problem ist.

    Die jetzige Landebahn reicht aus um mit mittelgroßen Gerät (A330, B777, B787, A350) die wichtigsten Destinationen anzufliegen (Nordamerika, (Nord-)China, Indien) Japan ist etwas knapp, aber ich denke das lässt im Moment noch Raum für Entwicklung. M.E. ist es ein größeres Problem, dass kaum noch attraktive Slots zur Verfügung stehen (Randzeiten).

    Aber das sollten wir vll lieber in die Flughafen Diskussion verschieben ;)

    wobei du selbst aus Köln genauso schnell am Düsseldorfer Flughafen bist, wie aus München im Erdinger Moos :D

    Darum würde ich das in Düsseldorf nicht ganz so eng betrachten. Meines Erachtens ist es ein besonderer Reiz Düsseldorfs die Möglichkeit nah/in der Innenstadt, aber gleichzeitig auch nah am Flughafen zu sein.

    Das größte Problem bei geförderten Wohnungsbau ist, dass man Personen, die den Anspruch verloren haben (weil starke Einkommensverbesserung) ja nicht einfach wieder herausschmeißen kann. Und dies führt meines Erachtens zu starken Ungerechtigkeiten. Z.B. gehörte unser Nachbarhaus bis vor kurzem der Stadt, man hat es damals als "sozialen Wohungsbau" gekauft und dann vermietet. So stellte sich beim Verkauf heraus, dass die Mieter (alle mittlerweile in einer sehr hohen Einkommensklasse) nur 3€/qm zahlen. (Marktumfeld zahlt 15€+).


    Wohngeld ist ein viel besseres Steuerungsmittel (flexibler , kann man besser an den Bedarf anpassen).