Beiträge von Robbi

    ^ Bürgerentscheide sind so eine Sache... Direkte Demokratie ist schön, nur lassen sich leider häufig leichter die Gegner als die Befürworter einer Sache motivieren, zur Wahl zu gehen, was meiner Meinung nach die Ergebnisse verzerrt. Auch wenn die Ablehung in Mainz ziemlich deutlich war. Und man denen, die nicht zur Wahl gegangen sind, natürlich zurecht vorwerfen kann, dass sie durch ihre Trägheit und/oder ihr Desinteresse das Ergebnis mit zu verantworten haben. Aber gut, so weit so theoretisch :)

    Beim Bibelturm war ich etwas zwiegespalten. Nach meinem letzten Besuch im Gutenbergmuseum war ich schon zu der Überzeugung gekommen, dass dringend etwas getan werden muss. Das Ausstellungskonzept wirkt überholt und der Bedeutung Gutenbergs nicht angemessen. Und im Vergleich zu den anderen Entwürfen fand ich den Bibelturm ziemlich weit vorne, nicht nur was die Optik angeht. Viele der anderen Entwürfe nahmen einen weit größeren Teil des Liebfrauenplatzes in Anspruch. Da war der Bibelturm schon eher "platzsparend", auch wenn ich den geplanten Eingriff nicht gut fand. Warum die Stadt diese Flächen überhaupt zur Disposition stellte, war mir schon damals nicht klar, denn gerade diese Seite des Platzes mit ihren schönen Beeten und dem Baumbestand gehört zu den schönsten Ecken um den Dom (Foto von 2016). Wie es weitergeht, ist noch offen, derzeit wird debattiert und nach einer Lösung gesucht.

    Die damaligen Plätze 1-3 gibt es hier im Strang in #3, die 27 anderen (z.T. abenteuerlichen) Entwürfe hier zu sehen.

    Umzug der Kath. und Ev. Theologie ins "Taubertsberg III"

    Das Bauvorhaben "Taubertsberg III" an der Wallstraße 7-7a (Karte) war schon vor Jahren im Gespräch, bushfreak hatte es bereits Ende 2012 vorgestellt. Danach passierte lange nichts, außer dass man vorsorglich schonmal die Bäume auf dem Parkplatz fällte und eine unansehnliche Brachfläche zurückließ. Statt einer angedachten Erweiterung des beanchbarten Büro- und Ärztehauses soll der Neubau aber nun hauptsächlich von der Katholischen und Evangelischen Theologie (Fachbereich 01) genutzt werden, wie die AZ kürzlich berichtete.

    Bauherren des 11.000m² großen Grundstücks sind die MAG (Mainzer Aufbaugesellschaft) und die J. Molitor Immobilien GmbH. Die Theologen sollen voraussichtlich nächsten Sommer das Campusgelände verlassen und ihre neuen Räumlichkeiten in der Nähe des Hauptbahnhofs beziehen können. Das ist wohl notwendig, weil die derzeitigen Räumlichkeiten im Uni-Hauptgebäude Forum Universitatis saniert werden müssen. Der Mietvertrag am Taubertsberg soll 10 Jahre laufen, ob die Theologen danach auf den Campus zurückkehren, erwähnt der Artikel nicht. Eine Visualisierung konnte ich noch nicht finden, nur eine ungefähre Baumassenstudie in dem oben verlinkten AZ-Artikel.

    Sanierung Deutsche Botschaft

    Auch Deutschland baut in Paris, genauer gesagt der Bund. Das Kanzleigebäude der Deutschen Botschaft (13-15 Avenue Franklin D. Roosevelt) liegt ziemlich zentral auf der Rückseite des Grand Palais und nur wenige Schritte von den Champs-Élysées entfernt. 1960-1963 in Stahlbetonskelettbauweise errichtet wird es nun generalsaniert, weshalb der Botschaftsbetrieb an den Standort des Konsulats an der Rue Marbeau in der Nähe der Porte Maillot ausgelagert wurde.

    Auf der Seite des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung wird noch von einem Zeitrahmen von August 2015 bis August 2017 gesprochen, was offensichtlich nicht so geklappt hat. Auf der Seite ist noch eine Aufnahme der alten Fassade aus Travertin zu sehen, mit der neuen Fassade aus französischem Kalkstein wird sich das Gebäude zumindest vom Farbton her zukünftig besser in die Umgebung einfügen.

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    The Link (174m + 244m)

    Das Hochhausprojekt The Link ist schon länger geplant, nun wurde von staatlicher Seite die Genehmigung zum Bau der 174 und 244m hohen Türme erteilt (Le Moniteur). Auf der Projektseite kann man auch den genauen Standort erkennen. Momentan befindet sich auf dem Areal noch der Bürokomplex Le Michelet. Dieser besteht aus dieser Perspektive betrachtet aus den 2 dunklen und 2 helleren Glaswürfeln im Vordergrund; wenn man genau hinguckt, kann man etwas im Hintergrund unterhalb des Allianzturms den Schriftzug "Le Michelet" erkennen. Auch wenn die Büros noch nicht geräumt sind, wird mit einem Baubeginn noch in 2018 und einer Fertigstellung in 2021 kalkuliert.

    Seltsamerweise findet sich das Projekt noch nicht auf der Übersichtsseite zu La Défense, wo bisher nur das angrenzende Bauvorhaben Carré Michelet eingetragen ist.

    Das etwas düstere Bestandsgebäude aus anderer Perspektive.

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    Tours Hermitage (2x 320m)

    Direkt an der Seine sollen wohl bald die zwei 320m hohen Tours Hermitage gebaut werden, wie die von Camondo weiter oben verlinkte Meldung behauptet. Das wäre der Platz zwischen dem Novotel links und dem Allianzgebäude rechts. Allerlei Visualisierungen und Videos zum Gesamtprojekt Hermitage Plaza gibt es auf der Projektseite.

    Dafür müsste diese Betonschönheit abgerissen werden. Ein Großteil der Wohnungen, sowie der Ladengeschäfte scheint bereits leerzustehen. Außerdem soll die Uferstraße unter einem Betondeckel verschwinden und einen durch Stufen gegliederten Zugang zum Seineufer öffnen, das hier allerdings ein Steilufer ist und wohl nach den Visualisierungen auch bleiben wird.

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    Château de Vaux-le-Vicomte (3)

    Der Blick über die schöne Dachlandschaft hinweg auf die Nebengebäude.

    Wer nicht viel laufen kann oder will, hat die Möglichkeit sich ein Fortbewegungsmittel zu mieten. Damit kann man dann auch todesmutig die reißene Furt am Ende des Kanals durchqueren ;)

    Und als Abschluss dieses kleinen Ausflugs noch zwei Ansichten der eindrucksvollen Südseite des Schlosses.

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    Tour Hekla (220m), Tour Campuséa (75m)

    Südlich der Hauptachse und unweit des Grande Arche soll demnächst der Tour Hekla mit einer außergewöhnlichen, vielfältig gebrochenen Fassade entstehen. Die genaue Lage, sowie Visualisierungen kann man auf der oben verlinkten Übersichtsseite finden. Der Bau des Tour Hekla soll noch 2018 starten und 2022 abgeschlossen sein. Er wird vor dem noch im Bau befindlichen, rechten Turm errichtet. Der rechte Turm heißt Campuséa, misst 75m und soll noch diesen Sommer vollendet werden (Visualisierungen). Das links angeschnittene Gebäude wird nur saniert.

    Auch die Grande Arche selbst (Baujahr 1989, 110m) wird saniert, allerdings schon seit diversen Jahren und in verschiedenen Etappen.

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    Tour Trinity (140m)

    Der Tour Trinity wird in Nähe des Grande Arche und ebenfalls nördlich der Hauptachse gebaut. Nach der geplanten Fertigstellung in 2019 soll er 140m hoch sein. Visualisierungen finden sich hier.

    Der Turm entsteht zu großen Teil oberhalb von Verkehrsflächen, was man hier ganz gut erkennen kann.

    Von der Grande Arche aus kann man den Tour Trinity schon wachsen sehen.

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    Tour Saint-Gobain (169m), Tour Alto (150m)

    ^ Ein spannendes Projekt, danke für die Info! :)

    Hier mal ein paar aktuelle Aufnahmen der derzeitigen Baustellen in La Défense, beginnend mit den Hochhäusern Tour Alto und Tour Saint-Gobain. Eine exzellente Übersicht zu allen Projekten von La Défense bietet diese Website. Unter "Rechercher" kann man "En cours" (in Bau), "Réalisé" (fertiggestellt) und "À l'étude" (in Planung) wählen. Die beiden Projekte befinden sich nördlich der Hauptachse Richtung Seine, auf der Karte also rechts, kurz vor den geplanten 320m hohen Tours Hermitage, die Camondo im Vorbeitrag angesprochen hat.

    Von der Seinebrücke aus kann man rechts zwischen den Hochhäusern schon etwas den wachsenden Rohbau des Tour Saint-Gobain erkennen. Die geplante Höhe beträgt 169m, die Fertigstellung soll Mitte 2019 erfolgen.

    Blick am Tour Saint-Gobain vorbei zum für mich spannendsten Zuwachs der Skyline von La Défense, dem Tour D2 (171m, fertiggestellt 2015).

    Aus dieser Perspektive liegt direkt vor dem Tour Saint-Gobain die Nachbarbaustelle von Tour Alto. Er soll 150m hoch und 2020 fertiggestellt werden.

    Direkt daneben ein eigentümlicher Kontrast, der irgendwie charakteristisch für La Défense ist: Ein enges Nebeneinander von Bürotürmen und in die Jahre gekommenen Großraumwohnblöcken.

    Von dieser Seite kann man die Baustelle des Tour Alto besser erkennen.

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    Château de Vaux-le-Vicomte (2)

    Die Innenräume sind sehenswert, wurden aber fast alle im Laufe der Zeit und mit einhergehenden Besitzerwechseln immer mal wieder ummöbliert. Auch heute noch befindet sich Vaux-le-Vicomte in Privateigentum. Bemerkenswert ist dieser Speisesaal, der als erster seiner Art in Frankreich gilt. Zuvor wurden die Speisen in die Räume gebracht, wo sich die Herrschaften gerade befanden.

    Hübsche Dekoelemente.

    Der Blick aus dem nicht glattgeschliffenen Fenster hat meine Kamera ungeplant zu einem interessanten Ergebnis inspiriert.

    Ein (nicht im Eintritt inbegriffenes) Highlight im wahrsten Sinne ist die Kuppel. Über allerlei Treppen kommt man bis zur Balustrade unterhalb der Laterne und kann einen wirklich wundervollen Blick über die Gartenanlage genießen. Sie gilt als der erste Barockgarten Frankreichs und ein Meisterstück des oben erwähnten Gartenarchitekten André Le Nôtre und hatte großen Einfluss auf die Gartenbaukunst Europas.

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    Château de Vaux-le-Vicomte (1)

    Das Château de Vaux-le-Vicomte liegt etwa 50km südöstlich von Paris und wurde von 1656-61 von Nicolas Fouquet, einem Finanzminister des Sonnenkönigs Louis XIV, erbaut. Die Architektur stammte von Louis Le Vau, die Innenausstattung von Charles Le Brun und die Gartenplanung von André Le Nôtre. Die Gesamtleistung war ihrerzeit so überwältigend, dass Louis XIV die drei maßgeblichen Gestalter noch 1661 unter Vertrag nahm, um das damals noch kleine Jagdschloss Versailles zu seiner heutigen Größe auszubauen. Daneben hält sich auch die schöne Legende, dass Louis XIV - 3 Wochen nachdem er an der opulenten Einweihungsfeier des Schlosses teilgenommen hatte - den Bauherrn Nicolas Fouquet aus Neid über Vaux-le-Vicomte festnehmen ließ. Die ganze Geschichte findet der oder die Interessierte bei Wikipedia. Kurz ein Blick auf die Nordseite des Schlosses...

    ...doch zuvor muss der Besucher durch die seitlich liegenden Wirtschaftsgebäude laufen. Neben Kassen und Souvenirladen finden sich hier auch ein Restaurant, sowie eine Kutschenausstellung.

    Das Schloss ist von einem Wassergraben umgeben, der aber auch schon zur Erbauungszeit nur dekorative Zwecke erfüllte.

    Auf der Südseite des Schlosses hat man dann einen ersten Blick auf die weitläufige und symmetrische Gartenanlage.

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    Großbaustelle Porte Maillot

    Die Porte Maillot liegt auf der bekannten Sichtachse Arc de Triomphe - La Défense (Lage) und wird derzeit sowohl ober- als auch unterirdisch im großen Stil umgebaut.

    Zum unterirdischen Teil: Bereits seit 1900 gibt es dort eine Station der Métrolinie 1 ("Porte Maillot"), etliche Jahrzehnte später wurde parallel dazu der Tunnel des RER A errichtet, der jedoch nicht an der Porte Maillot hält. Ca. 90° versetzt dazu gibt es auch noch die Haltestellte "Gare de Neuilly - Porte Maillot", welche seit den 1980ern vom RER C bedient wird und mit der Métrostation unterirdisch verbunden ist. Soweit, so komplex. Nun soll auch der RER E durch die Porte Maillot verlängert werden und dort ebenfalls eine Haltestelle bekommen. Die Station wird parallel zur Métrostation "Porte Maillot" in einem Tunnel liegen, der über 8km Länge vom Bahnhof "Haussmann - Saint Lazare" in Paris über La Défense bis in den Vorort Nanterre reichen wird. Die Station soll unterirdisch mit den beiden anderen, bestehenden Stationen verbunden werden. Mit der Inbetriebnahme wird 2022 gerechnet, weitere Details zum Projekt des RER E gibt es hier (französisch).


    Bildreche für beide Visualisierungen: Paris17bg, veröffentlicht unter CC BY-SA 4.0 bei Wikipedia.

    Zusätzlich soll auch die Straßenbahnlinie 3b von der Porte d'Asnière her kommend über die Porte Maillot bis hin zur Porte Dauphine verlängert werden. Damit würde der Pariser Straßenbahnring über die Boulevards entlang der Stadtgrenzen (gut zu erkennen bei Wikipedia) noch ein Stück weiter geschlossen. Die zukünftigte Trassenführung findet sich auf der Projektseite, wobei man sich wohl für die östliche (rechte) Variante entschieden hat. Eine Fertigstellung wird für 2023 anvisiert. Kurz zusammengefasst: Aktuell wird die Porte Maillot von der Métrolinie 1, dem RER C und diversen Bussen bedient, ab voraussichtlich 2022/23 kommen der RER E und die Tram 3b hinzu.

    Neben dem Bau der Tram wird auch das restliche, oberirdische Erscheinungsbild grundlegend verändert. Der Park in der Mitte und der Kreisverkehr sollen verschwinden und Kreuzungen weichen. Durch den so gewonnen Platz können sowohl das nördlich davon liegende Palais des Congrès de Paris (eine Kongress- und Veranstaltungshalle), als auch der südlich davon liegende Park erweitert werden. Sehr schön mit vorher-nachher-Bildern dargestellt wird das auf der Projektseite der Stadt. Nördlich der Porte Maillot sollen über der Ringautobahn zudem die interessanten Projekte Ville Multi-Strate und Milles Arbres entstehen, aber das führt an dieser Stelle zu weit ;) Auf der oben verlinkten städtischen Seite gibt es ein wirklich sehenswertes Video, welches die Geschichte der Porte Maillot und die Umsetzung der ganzen aktuellen Planungen gut visualisiert zusammenfasst. Anbei zwei Impressionen der derzeit völlig aufgewühlten Porte Maillot von gestern:

    Im Hintergrund La Défense.

    -alle nicht anderweitig gekennzeichneten Bilder von mir-

    Centre Européen du Judaïsme (CEJ), 218 rue de Courcelles

    ^ Nur knapp eine Woche später sind die Fenster drin und auch der Bauteil im vorderen Fotobereich ist unwahrscheinlich in die Höhe geschossen. Aber ernsthaft, wie Ffm-Süd es im Londoner Strang schon anmerkte: Gerade bei Baustellenbildern ist es vorteilhaft, wenn sie zeitnah eingestellt werden, weil solche Aufnahmen hier im Forum eine gewisse Aktualität zumindest suggerieren.

    Zum Projekt: Hier entsteht das Centre Européen du Judaïsme (CEJ). Das Zentrum soll religiös und kulturell genutzt werden und dem interkulturellen Austausch dienen. Visualisierungen und weitere Informationen (fr/en) finden sich auf der Seite des Architekten Stéphane Maupin. Darüber hinaus gibt es ein sehenswertes, wenn auch nicht mehr ganz taufrisches Video zum Projekt, das interessante Aus- und Einblicke eröffnet.

    Den hinteren Teil des Neubaus kann aber wohl kaum als Hochhaus bezeichnen. Wie man aus etwas größerer Entfernung erkennen kann, nimmt er mit seinen acht Oberschossen die Höhe der umgebenden Bebauung auf, die rund um die porte de Courcelles mehr oder weniger durchgängig acht Obergeschosse hat.

    Ergänzend zu Bau-Lcfrs Foto eine nähere Aufnahme des angrenzenden Claude Debussy-Konservatorium, welches ganz interessante "Fensterläden" hat.

    -Bilder von mir-

    Waterkant Mainz + Super 8 Hotel Mainz-Zollhafen (Hafenallee II)

    ^ Anbei die aktuellen Visualisierungen zum Projekt Waterkant Mainz mit dem direkt angrenzenden Super 8 Hotel Mainz-Zollhafen (beide auf dem Baufeld Hafenallee II; DAF-Map). Wie man auf diesem Plan sehen kann, wird das Waterkant Mainz zum Rotterdamer Platz am Ende des nördlichen Hafenbeckens (Hafenallee II b) und das Zollhafen Hotel zur erweiterten Straßenbahnstrecke hin (Hafenallee II a) ausgerichtet sein.

    Hier die Ansicht der Waterkant Mainz vom nördlichen Hafenbecken aus. Die Fassade soll aus rötlichem Ziegelmauerwerk, sowie farbig angelegten Rahmenelementen bestehen. Mehr Details dazu in diesem Link, sowie der Projektseite.

    Der Innenhof soll eine hellere Farbgebung erhalten.


    © Turkali Architekten und Münchner Grund Immobilien Bauträger GmbH, mit freundlicher Verwendungserlaubnis für das DAF.

    Direkt angrenzend entsteht das Super 8 Hotel Mainz-Zollhafen. Wie beim Waterkant Mainz stammt der Entwurf hierzu von Turkali Architekten und wird ebenfalls von der Münchner Grund Immobilien Bauträger GmbH entwickelt. Das 2-Sterne Budget-Hotel mit 216 Zimmern erhält eine Lochfassade mit Klinkerriemchen, weitere Details auf der Projektseite. Die Fertigstellung soll, wie beim Waterkant Mainz, im vierten Quartal 2019 erfolgen.

    Holzhofstraße 8

    Letztes Jahr wurde der Neubau Holzhofstraße 6 fertiggestellt (Beitrag mit Bildern), zuvor war dafür das Caritashaus abgerissen worden (Foto). Schon damals war im Anschluss auch der Abriss von Holzhofstraße 8 geplant, der jedoch nicht erfolgte. Aus aktuellem Anlass hat die AZ das Thema kürzlich wieder aufgegriffen. Demnach liege ein noch zu prüfender Bauantrag vor, der den Abriss des Hauses vorsehe. Ursprünglich ein Industriegebäude wurde Holzhofstraße 8 die letzten Jahre von der Fachhochschule (jetzt: Hochschule) Mainz genutzt. Es ist rund 120 Jahre alt und wohl von der Bausubstanz her noch gut in Schuss, auch wenn das Äußere nicht danach aussieht. Unter Denkmalschutz steht es nicht. Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (RVDL) wendet sich nun mit einem Appell an die Öffentlichkeit, dieses seltene Zeugnis der Industriearchitektur in der Mainzer Altstadt zu erhalten. Weitere Details finden sich in dem oben verlinkten Artikel. Hier ein Foto mit dem Zustand von August 2011, der weitgehend auch die heutige Situation wiederspiegelt.

    -Bild von mir-

    St. Ignaz

    St. Ignaz (zuletzt hier und hier) ist noch immer nicht völlig gerüstfrei, aber ich möchte euch das schön sanierte Innere nicht vorenthalten. Der Blick Richtung Chor ist frei und im Vergleich zum Vorzustand kann man eine deutliche Verbesserung erkennen. Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern.

    Ein paar Details, rechts angeschnitten die Kanzel.

    Am Wiedereinbau der Orgel wird noch gearbeitet.

    Wenn man reinkommt, steht links am Rand diese Flammenvase (nennt man die so?). Irgendwo hatte ich vor Jahren mal gelesen, dass die fehlenden Flammenvasen rechts und links auf der Außenfassade wieder ergänzt werden sollen (Fassadenfoto). Dass hier eine Flammenvase steht, könnte dafür sprechen. Oder nur meine Wunschvorstellung sein ;)

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    Wallaustraße 93 + 99 (City Style), Rheinallee 107

    Auf dem Grundstück Wallaustraße 93 stand zwischenzeitlich eine temporäre Kindertagesstätte, nun baut dort die Wohnbau Mainz. Einer PM vom 29.01.2018 zufolge entsteht ein Gebäude mit 61 Wohnungen, wovon 24 gefördert werden. Darüber hinaus entstehen eine Kita und ein Familienzentrum. Laut AZ soll das Vorhaben Ende 2018 oder Anfang 2019 fertiggestellt werden.

    Direkt anschließend planen Fischer & Co in der Wallaustraße 99 bis zur Ecke Emausweg das Vorhaben City Style mit 50 Eigentumswohnungen zu errichten. Eine Visualisierung findet sich in diesem AZ-Artikel. Eine kleine Übersicht über die Lage der Bauvorhaben gibt es in dieser AZ-Grafik.

    Von der Karrié Bau GmbH werden an der Rheinallee 107 zwei Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage gebaut. Die Rückseite des Projekts reicht bis an die Wallaustraße auf Höhe des Quartiers Beethovenplatz. Irgendwie habe ich ganz vergessen, die Gesamtsituation zu knipsen, das kann man sich aber auch ganz gut mit der 3D-Funktion auf Google Maps anschauen. Im Hintergrund sieht man die Kräne von Wallaustraße 93. Vor anderhalb Jahren hatte bushfreak hier schonmal auf das Vorhaben hingewiesen, die Visualisierung auf der Seite von Karrié scheint noch aktuell zu sein: Klick!

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    Neustadtupdate

    Vom Kaiser-Wilhelm-Ring präsentiert sich der Neubau Josefsstraße 1 (zuletzt hier) derzeit so.

    Blick auf das Projekt entlang des eher rustikalen Wiesenwegs.

    Bei MIM - Midde in Meenz, Josefsstraße 11 (zuletzt hier), hat nun auch direkt an der Straße der Hochbau gestartet.

    Der Stadtgarten am Sömmerringplatz, Neckarstraße 3 (zuletzt hier) nähert sich der Fertigstellung. Um die Baustelle (oder die schöne Fassade von Neckarstraße 1) besser betrachten zu können, lässt sich das Bild durch Anklicken vergrößern.

    Bereits 2015 sollte an der Sömmerringstraße 27 ein Neubau ein ehemaliges Burger-Restaurant ersetzen (ganz unten in diesem Beitrag). Passiert ist wenig. Nun wird stattdessen von Engel&Völkers das Projekt Urban Living - "Wohnen in der Neustadt" mit 20 Eigentumswohnungen realisiert. Mehr Infos und Visualisierungen finden sich auf der Projektseite.

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