Beiträge von Trumpysky

    Naja hätte schlimmer kommen können. Das Gebäude hebt sich eindeutig von den anderen ab und hat mehr Wand als Fenster, die auch von Balken verdeckt werden. Bin gespannt wie es in echt nachher aussieht. Mich würde interessieren, ob die hintere Lücke zum Nachbargebäude geschlossen wird. Sieht fast so aus auf dem Bild.

    Im Puncto Kultur muss man uns wohl keine Lehrstunde verabreichen, dass zeigen schon die mehrfach preisgekrönten Institutionen dieser Stadt. Ein hoher Kulturetat sagt nichts über die Qualität der Kultur aus.


    tunnelklick

    Das Staatstheater Stuttgart gehört je zur hälfte dem Land und der Stadt Stuttgart. Einige Theater werden von der Stadt zu 100% gefördert oder sie springt ein, wenn bei manchen Theatern mal wieder das Geld ausgeht (z.B. Theaterhaus oder beim Varieté Friedrichsbau). Das sind nur einige Beispiele. Auch ist vielen nicht bekannt, dass z.B die Wilhelma (Zoo) nicht der Stadt, sondern dem Land Baden-Württemberg gehört.

    Regent, vergiss die vielen kleinen Feste im Sommer nicht (Bohnenviertelfest, Heugsteigviertelfest, Sommerfest, Marienplatzfest und Westallee usw.) Ich kenne viele aus Hamburg, Berlin und Köln, die gerade deswegen die Stadt besuchen.


    Das die Innenstadt innerhalb des Cityrings kein Schönheitswettbewerb gewinnt, ist wohl allen klar. Der Charme von Stuttgart ist mehr außerhalb des Cityrings zu finden. Besonders im Westen, Süden, im Lehnen-. Heusteig- und Stitzenburgviertel sowie die Gegend am Bopser und Teehaus (Weißenburgpark) herum. Auch besitzt Stuttgart viele schöne Hochpunkte Weißenburgpark, Landschaftspark Wernhalde direkt an der neuen Weinsteige mit seinen kalifornischen Mammutbäumen, Uhlandshöhe mit Sternwarte, Eugensplatz u. Karlshöhe mit schönen Biergarten usw. Auch der Killesberg Höhenpark ist nicht zu verachten. Das schöne an der Stadt ist, dass man schnell im Grünen ist und der Stadtwald direkt an der Stadt angrenzt und man in drei Mineralbäder innerhalb der Stadt schön den Tag vergessen kann.


    Das so manche in der Republik Stuttgart als hässlich empfindet, liegt auch daran, dass die meisten nur die Innenstadt innerhalb des Cityrings kennen und mehr nicht. Den Feinstaubalarm wurde aufgrund der guten Luftqualität auch wieder abgeschafft. Ich habe aufgrund Couchsurfing viele Gäste und viele sind über die Stadt positiv überrascht.

    Wo kann man den Gründerzeitler neben dem Hegelhaus sehen?

    Bei der Bildersammlung "Stuttgart 1942" von der StN und der StZ.


    Spannend an den ganzen Bilder ist, die unterschiedliche abwechslungsreiche Architektur der Bauepochen und vor allem die unterschiedlichen Bauhöhen der Gebäude. Heute sehen wir noch noch Einheitsbrei und gleichen Bauhöhen. Das Hegelhaus sieht neben diesem Gründerzeitler wie ein Zwerg aus.

    Ja das Gebäude an der Ecke Königstraße/Schmale Straße/Neue Brücke wird abgerissen und es kommt ein Neubau hin.


    Das Altersheim Haus Martinus an der Olgastr. gehört dem Caritasverband für Stuttgart e.V. und wird gerade kernsaniert. Geplant sind in der Olgastraße eine 4-zügige Kindertagesstätte, ein Pflegeheim mit 87 Pflegeplätzen und 11 sozial geförderte Wohneinheiten.

    Weil es keiner gab der in den letzten Jahren großes Interesse hatte dort ein Hochhaus zu bauen. Nach der Trump-Tower Pleite und den immer wieder kehrenden Diskussion bei Hochhäusern gilt Stuttgart nicht gerade als Hotspot für Hochhäuser. Die Investoren für Hochhäuser gehen lieber nach Frankfurt, da ist der Widerstand etwas kleiner.


    Vielleicht ändert es sich, wenn der Porsche Design Tower steht. Aber ich vermute, dass wird das letzte Hochhaus am Pragsattel dort sein.

    Wer spricht von einzelnen Häusern? Ein Investor kauft das letzte Grundstück und baut auf dem Grundstück in einem Guss aber unterschiedliche zusammenhängende Häuser mit z.B unterschiedlichen Höhen usw. und gestaltet jedes Haus etwas anders. Was ist da falsch daran? Es gibt in vielen anderen Städten außerhalb Deutschlands Blockrandbebauung mit unterschiedlicher Fassadengestaltung einzelner Bereiche, die wie einzelne Häuser aussehen. Nur weil alle anderen Gebäude in dem Quartier in einem Guss sind und mit gleicher Fassade langweilig aussehen, muss man es jetzt auch bei diesem Grundstück so machen.


    Zumindest wäre es ein Hingucker und würde sich vom Einheitsbrei drumherum abheben. Gerade das vermissen viele Leute. Die Stadt sieht überall gleich aus. Die gleichen langweiligen Blöcke mit immer der gleichen langweiligen immer wiederholenden Fassade. Ist das wirklich unser Anspruch? Ein weiter so, nur weil es gerade die Umgebung vorgibt? Man kann auch mal außer der Reihe tanzen, sowas macht auch eine Stadt lebendig in meinen Augen.


    Schaut mal von der Heilbronner Str. auf das Europaviertel. Das einzige Gebäude direkt an der Straße ohne die Bibliothek was aus dem Rahmen fällt ist das Cloud Nr. 7, das Milaneo und der Mailänder Turm sehen, wenn dieser fertig ist, etwa fast gleich aus sowie der Rest ab LBBW-Turm bis Hbf und jetzt so ein verrückter kleinteiliger Gebäudekomplex mit unterschiedlichen Gebäuden, unterschiedlichen Höhen, Farben mit oder ohne grüner Fassadengestaltung usw. Die Heilbronner Straße würde an diesem Abschnitt mit dem Look 21 und Z-UP auf der anderen Seite ganz anders aussehen als wieder so ein weiterer Block der sich von der übrigen Bebauung nicht richtig abhebt.

    Ich wäre für eine Halbierung des Grundstücks zur Heilbronner Str. Büros und von mir aus gerne im Erdgeschoss mit Einzelhandel keine Ketten, sondern so ein Art Fluxus und Bars sowie Restaurants usw. Der hintere Teil des Grundstücks zur Sparkassenakademie eine Art Wohnbebauung. Das ganze Gebäude mit einer grüner Fassade z. B. aus Gräser und einem begrünten Innenhof mit Bäumen. Sowas würde ich für gut finden oder statt einem Block eine kleinteilige Bebauung mit unterschiedlicher Fassadengestaltung und unterschiedlicher Gebäudehöhe.


    Aber vermutlich wird es am Ende ein Block und einer Fassadengestaltung aller LBBW-Bank und Co. Wir kennen doch unser Stuttgart ;)


    Die Firma Strabag hatte ja zum Mailänder-Turm auch schon gesagt, wenn Sie den Turm nochmal planen würden, dann wäre es ein reines Bürohochhaus geworden und kein Hotelturm mehr.

    Das Projekt wurde Ausnahmsweise von unserem OB Kuhn und vom BB Pätzold unterstützt und nicht abgelehnt. Die Ablehnung erfolgte von der CDU und von der SPD im Stadtbezirk Nord bzw. Feuerbach. Zum Glück hatte der Stadtbezirk Nord u. Feuerbach in dieser Sache kein Stimmrecht, sondern der Gemeinderat und der hat ja Bekannterweise mit den Stimmen der Grünen das OK für den Bau gegeben.


    Das einzige was die Grünen an dem Turm gestört hat war die einfachlose Architektur und da gebe ich denen so gar recht. Die ist für Porsche nicht gerade berauschend, da hat man sich beim Museum mehr mühe gegeben.

    A 1.4 Grundstück ist glaube ich ist laut Bebauungsplan ein reines Bürogrundstück, da wird es gerade in dieser Zeit schwer werden einen Investor zu finden der ein Bürogebäude baut. Anderseits wird immer gesagt, es gibt zu wenig Büros in der Innenstadt.

    Die Elite von Porsche wollte vielleicht nur unter sich sein. Man betonte ja von Seite Porsche man wollte nur im kleinen Kreis feiern. Also nur mit sich selbst


    Ich finde es schade, dass kein Vertreter der Stadt mit eingeladen wurde. So zeigt man der Stadt einfach nur die kalte Schulter, statt zusammen zuarbeiten und wundert sich später, warum so manche Stadtvertreter bei der nächsten wichtigen Entscheidung verschnupft reagiert und eine eventuell Projekt ablehnt.

    Beim Twotel-Gebäude hätte mir persönlich mehr Stockwerke gewünscht. Naja ist jetzt leider so.


    Die Entscheidung für das das letzte große Grundstück an der Heilbronner Str. scheint anscheinend doch etwas länger zu dauern als erhofft. Da man hier auf nichts warten müsste, hätte man es ja schon längst an den Mann bringen können. Oder die Bahn findet keinen Käufer, weil der Preis zu hoch ist und keiner es haben will. Wer weiß das schon.

    Für die Zeitung gibt es momentan auch nicht spannendes zu Schreiben, da stürzt man sich jetzt auf alles. Dem Autor und der StN und der StZ war es ja bekannt, dass vor der Bibliothek ein Hochhaus kommt. Konnte man ja schon in der alten Stuttgart 21 Ausstellung im Bahnhofsturm sehen und wo war dar die Debatte oder der Bericht als der Wettbewerb für den Turm ausgelotet wurde. Kein Aufschrei rein gar nichts. Die Bibliothek verschwindet sowieso ganz von der Heilbronner Str. aus, sobald das große Nachbargrundstück auch noch bebaut wird. Hierzu hat man gar nichts mehr gehört.


    Absolut Scheinheilig die jetzt geführte Debatte von der Zeitung und von so manchen Gemeinderatsmitgliedern, die sich hierzu im ersten Zeitungsbericht zu Wort gemeldet haben. Stuttgart halt :rolleyes:

    Generell würde ich es nicht ausschließen, wo Platz ist wird die SSB offenen Haltestelle weiterhin bauen, und wo kein Platz ist wird es wohl weiterhin unterirdische Haltestellen geben. In naher Zukunft werden bestimmte Stadtbahnäste, wie z.B. zwischen Olgaeck u. Bopser je nicht in den Untergrund verlegt werden. In den 70er Jahren wollte man dies schon mal, aber die Anwohner der Hohenheimer Str. haben es verhindert und das wird jetzt in heutiger Sicht genauso passieren. Das gleiche gilt auch für andere bestimmte Stadtbahnäste wie z. B. die Strecke Marienplatz zum Südheimer Platz, da ist nur die SPD für eine Tunnellösung und ein junger Grüner meinte hierzu nur "Unterirdische Stadtbahnstrecken sind von vorgestern und nicht mehr zeitgemäß".


    In S-Vaihingen wünscht sich die SSB AG sogar einen unterirdischen Verlauf der Stadtbahn, aber so manche Bezirksräte sind gegen eine unterirdische Wegführung. Begründung es ist einfach schöner oben zufahren als unten. Was die SSB AG aufgrund Platzmangel nicht will. Bin gespannt wer sich durchsetzt. Es ist auch eine Frage des Geldes. Gerade fehlt es der SSB aufgrund mangelnder Kundschaft das Geld für solche Vorhaben.

    Viele vergessen, dass die neue Haltestelle Staatsgalerie zusammen mit dem Tiefbahnhof geplant und sogar vom Architekt Christoph Ingenhoven mit entworfen wurde und da war die CDU noch stärkste Kraft im Gemeinderat und stellte den OB. Nur mal zur Erinnerung.


    Auch sollten wir mal mit Kritik warten, bis das Umfeld der Haltestelle und der Tiefbahnhof fertig ist. Jetzt ist ja noch alles eine Baustelle drumherum und trist.

    Ja sehe ich auch so. Ich denke die Häuser werden erstmal abgerissen, dann wird ein paar Monate oder ein Jahr gewartet und plötzlich hat man einen Käufer für die Grundstücke und der Käufer wird bestimmt die LBBW-Immobilien sein. Die Stadt ist ja an der LBBW beteiligt. Mal ganz ehrlich, was will die Stadt mit den Grundstücken, da Wohnbebauungen bereits ausgeschlossen wird. Also bleibt hier nur Brache oder Bürobebauung. Nach Corona und sinkenden Gewerbesteuereinnahmen, bestimmt ein Mittel neues Geld zu erwirtschaften.

    Grenzen diese Häuser nicht am Leo Business Campus. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Camus erweitert wird und man nur eine Ausrede für den Abriss der Gebäude sucht um dies gegenüber der Bevölkerung zu rechtfertigen. Die Frage ist wem gehören die Gebäuden?

    Man muss immer einen Grund haben um nicht dichter oder höher bauen zu wollen. Bei dem anderen Projekt ist es die Verdunkelung im Erdgeschoss, bei dem anderen Projekt sind es die Nachbarn und hier der Lärm usw. Das Problem man will immer nach außen als Wohnungsmacher gesehen werden und wenn es dann soweit ist, erklärt man oh schade wir wollten aber der Lärm usw. verhindert dies leider. Tut uns leid bla bla bla bla.


    Das selbe geschieht gerade beim neuen Stöckach-Areal von der EnbW. Die Experten drängen auf eine dichte höhere Bebauung und die Stadt sagt nein, weil Luftschneise, zu wenig Licht in den unteren Etagen usw. Aber gerade eine Dichte enge Bebauung ist sogar besser für die Stadt sagen die Experten, da weniger Sonne auf den Asphalt scheint und dadurch die Oberfläche weniger erhitzt wird und die Straßen besser abkühlen in der Nacht usw.


    Man muss sich ja nur die Städte anschauen, in dem heiße Temperaturen gang und gebe sind. Lockere Bebauung Fehlanzeige. Man sollte endlich aufhören, denn knappen Stadtboden für eine lockere niedrige Bebauung zu verschwenden. Die Grünen reden ständig von Nachverdichtung, dann macht es auch und redet nicht immer davon und verhindert es dann aus fadenscheinigen gründen.