Beiträge von freshF

    hm....also gibt es keine Stadterweiterung bis an den Kanalhafen, so wie es die visionären Ideenskizzen in der Broschüre verheißen?


    Das wäre wirlich schade, denn dort wo Heilbronn an Wasser stößt ist es wirklich attraktiv geworden. Ich kannte Heilbronn immer nur von Einkaufstouren aus der Kindheit und hatte es extrem hässlich im Sinn. Letztens hab ich mir mal einen Überblick über das Gebiet gemacht und war sehr überrascht von der Waterfront Heilbronns im Bereich Hagenbuchner und Neckarterassen.

    Isek
    Man kann die Agglomeration Moskau niht mit der Metropolregion München vergleichen. Die MR München umfasst 40% der Fläche Bayerns, incl. Ingolstadt und Augsburg. Die generieren ja aber kaum für München relevanten Verkehr. Beide Ballungsräume haben jedoch gemeinsam , dass sie komplett monozentrisch sind. Der Ballungsraum um München macht bestimmt nicht mal 200 000 Einwohner aus. Aber das ist nur eine Behauptung, (ortsansässige?).


    Also müssen wir wohl doch die 1,5 Mio mit den 17 Mio vergleichen.

    BerlinFan


    Vom einzelnen Quartier und von der architektonischen Umsetzng hab ich nicht geredet. Was mir beim Regierungsviertel gefällt, sind die großzügigen Räume, die im gesamten eine parkähnliche "Mitte" für Berlin gestalten. Die städtebauliche Anbindug an die angrenzenden Quartiere ist schon weniger gut gelöst, auch bei der architektonischen Ausgestaltung lässt vieles zu wünschen übrig. Das Schöne hier ist doch: Hier kann ich mich orientieren und habe das Gefühl den ganzen Rest von Berlin zu spüren, vergleichbar mit dem zusammenhängenden Stadtraum in Paris zw. Louvre und Charles de Gaulle. Natürlich sprengen solche Räume den menschlichen Maßstab, aber wenn sie gut gemacht sind schaffen sie es zw. Mensch und dem Maßstab einer Millionenstadt zu vermitteln.

    Also Leute, findet denn niemand von euch die gesamte Situation, mit dem Quartier, dem Bahnhof und der Bebauung am Hafen in der Gesamtheit auf das übelste misslungen? Zwischen dem Bahnhof und den Quartieren entstehen total komische Räume, die in den Proportionen überhaupt nicht mit dem Bahnhof harminoieren. Der Banhof sieht aus wie reingequetscht. Ich weiß zwar dass die Schrägstellung dem Verlauf des Tunnels geschuldet ist, aber dann hätte man doch mit den anderen Quartieren daruaf Bezug nehmen können. Schade, denn das Regierungsviertel finde ich als große Geste städtebaulich insgesamt gelungen. Aber das jetzt? Ich weiß nicht ob ich das zum Heulen, Lachen oder Kotzen finden soll.

    Schlagen wir doch mal ein anderes Kapitel auf....Welche Stadtstrukturen werden überleben? Wie ist es um die Struktur der europäischen Stadt bestellt? Hat sie eine Zukunft? Wie entwickelt sich die Zwischenstadt? Wie entwickeln sich riesige Stadtregionen? Wie ist es um die Lesbarkeit, Orientierung/Identifikation bestellt?
    Ist der Gegensatz Stadt/Landschaft (und damit natürlich auch Mensch/Natur) aufzuweichen oder sogar aufzulösen? Wie wird sich der physische Raum gegenüber dem virtuellen Raum verhalten? Wird der physische mehr und mehr unbedeutend oder entdecken wir ihn irgendwann als den tollsten virtuellen, den wir uns vorstellen können?


    Ich denke, ein wichtiger Motor für Strukturänderungen im Städtebau wird sich aus Auflösungen von gesellschaftlichen Strukturen ergeben. Bauherrengemeinschaften, gemeinsames Wohnen, jetzt noch als Hippie-/Alternative Wohnform verschrien, wird sich wohl mehr und mehr durchsetzen. Eine Ende der Anonymität in unseren Nachbarschaften? Wohl eine Utopie, aber eine mit großen Potentialen, was gesellschaftliche Organisation anbetrifft.
    Wenn wir uns an die Zukunft der Stadt hernawagen wollen, müssen wir beim Zweck der Stadt an sich beginnen: Effektivitätssteigerung des menschlichen Zusammenlebens.

    Beim ersten mal fand ich das Weltstadthaus für Meiermaßstäbe auch ziemlich langweilig. Nach ein paar Monaten kam ich wider und mir fielen Details, Proportionen und Gesamtkomposition auf, die für mich dafür sprechen, dass dieses Gebäude wohl langfristig mehr Gehalt hat als die Zackenfassade.

    Oh ja!! Da haben die Deutschen Städte noch großes Potential, gerade Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen, Stuttgart und jetzt auch Heilbronn.
    Die Rhein-Main Städte scheinen mit ihren Flüssen schon ne ganze Weile anders umzugehen....

    Den Riegel an der Mannheimer Straße finde ich nicht so glücklich platziert.
    Hier hätte man die Neckarpromenade, die, wenn ich richtig informiert bin, bald in ein reines Fußgängergebiet umgestaltet werden soll, mit einem größeren Platz an die Mannheimer Straße anbinden könnnen. Aber vlt. ist das für Heilbronn auch übertrieben.

    Will ja nicht klugscheißen, aber seid ihr sicher dass die gezeigten Beispiele Rasterfassaden sind? Sind nicht eher die ganz stinknormalen Fassaden, die strikt nach Raster gebaut sind, Rasterfassaden?

    Wie wäre es mit Konzept und Struktur des zweiten Entwurfs und der Kreativität der Fassadengestaltung des Erstplatzierten? Das wäre mein Favorit *träum*
    Die Fassaden des Zweiten erinnern mich an Karlsruhe Marktplatz aus den 50er Jahren, die jetzt zugunsten der wiederherzustellenden Vorkriegsbebauung abgerissen werden.

    Heilbronn: Bundesgartenschau 2019

    Nachdem Karlruhe die Chance zur Ausrichtung der BGS 2015 verpasst hat; richtet Heilbronn sie definitiv 2019 aus. Es gab Ängste auf Seiten der Stadtverwaltung, das Land könne nicht 2 große Schauen innerhalb kürzester Zeit stämmen.


    Das Konzept:
    http://www.heilbronn.de/dateien/wir_inn/buga/Buga2019.pdf


    Was mich allerdings wundert: Heilbronn scheint sein komplettes Hafengebiet in neue Wohn und Büroflächen umzuwandeln...oder hab ich die Karten falsch interpretiert?

    Danke für die Zusammenfassung, die Schule ist übrigens aus den 80ern, als Mohl wohl noch kreativ war....
    Wird nördlich der Ludwig-Erhard-Allee eigentlich auch noch in Richtung Osten weiter gebaut? Dann hätte man hier bald eine neue und schöne Stadt-Achse...


    Ein anderes Thema: Weißt du übrigens was hinter dem Landratsgebäude gebaut werden soll?