Beiträge von Batō

    Hierzu konnte ich im Forum nichts finden. Die Treptowers werden offenbar erheblich umgestaltet und revitalisiert. Kernidee des Projektes Cule ist die Öffnung der Bebauung insbesondere zum Spreeraum und eine bessere Kommunikation mit dem Umfeld.

    In den Visualisierungen wird das vor allem von Spreeseite und Elsenstraße aus sichtbar:


    csm_01_cule_waterviewvejar.jpg


    csm_03_cule_boardwalka0kwk.jpg


    csm_02_cule_plaza_6dewqjhl.jpg


    csm_05_cule_courtyardl0kco.jpg

    (C) caspar.schmitzmorkramer gmbh


    Spreeseitig wird die Bürofläche zugunsten durchlässiger Stelzen und Freitreppen reduziert. An der Elsenstraße verschwindet die Rampe.


    Hier erfährt man, dass das Projekt bis Ende 2021 realisiert werden soll. Corona-bedingt tippe ich eher auf 2022.


    Weitere Links

    Projektseite

    Webauftritt Bauherr

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    Danke für die Bilder. Ein erfrischendes Sammelsurium unterschiedlicher Stile zu einem funktionierenden Ganzen. Die modernen Auf- und Anbauten ergänzen den Bestand auf stimmiger Weise. Insbesondere die Aufstockung der Bestandsbauten aus den 70ern finde ich gelungen.


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    Vor über 3 Jahren hatte ich mal über eine geplante Überbauung der Eckbrache Mariannenstraße Ecke Reichenberger Straße berichtet.

    Diese wurde in der Form glücklicherweise nie realisiert. Stattdessen soll dort nun das Mariannen Quartier errichtet werden:


    mariannenstrasseanj1d.jpg


    mr_37_an_sud_ehdk10.jpg

    (C) TETRAGON Projekt Management GmbH


    Baubeginn für die insgesamt 22 Wohneinheiten soll Mitte dieses Jahres erfolgen.

    Puh ein Blick in diesen Thread ist immer wieder ernüchternd. Die Stralauer Vorstadt ist zwar Innenstadtgebiet aber interessante Projekte Fehlanzeige. Beim Projekt Schilling vermag ich noch ein bisschen Gestaltungswillen erkennen. Beim Quartier Wallnertheater hat sich dieser anscheinend ausschließlich auf den Projektnamen beschränkt. Grau-weiße öde Kisten die genauso irgendwo am Stadtrand stehen könnten.


    Wie steht es eigentlich um das BG-Projekt in der Magazinstraße? Da sollte doch langsam auch mal der Baustart erfolgt sein.

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    Danke für den Link. Für die Kreuzung Albrecht- Ecke Schloßstraße ist der Zugewinn an Urbanität und architektonischer Qualität eine Wohltat.

    Ich frage mich nur ob die gesamte Sockelbebauung in diesem Stil gebaut wird. In Richtung Stadtautobahn sind solch einladenden Ergeschosszonen eher nicht notwendig.

    Nachdem sich nun abzeichnet, dass CA Immo (Eigentümer der insgesamt 5 Rieckhallen und des Hamburger Bahnhofs) den (Teil-)Abriss der Rieckhallen plant (siehe: https://www.deutsches-architek…php?p=628093&postcount=76), müsste CA Immo doch eigentlich auch schon fertige Pläne in der Schublade haben für einen Flächenausgleich/-ersatz gegenüber seinem Mieter, dem Land Berlin bzw. Museum für Gegenwart: https://www.preussischer-kultu…te/hamburger-bahnhof.html

    Ganz Berlin-typisch (okay Bund und SPK müssen hier auch genannt werden) ist hier natürlich gar nichts passiert; außer dass Flick seine Sammlung nächstes Jahr sang- und klanglos aus Berlin abziehen wird. Die Rieckhallen werden danach abgerissen und durch Neubauten ersetzt (Tagesspiegel).


    Den Thread-Namen werde ich dann wohl umbenennen. Aber wahrscheinlich vermarktet CA Immo auch nach dem Abriss das Areal unbeirrt als KunstCampus weiter.

    Das hässliche Teil schöner? Naja...


    Stephan Höhne hat sicherlich schon bessere Bauten hervorgebracht, aber für mich ist das hier noch gehobener Durchschnitt.


    Positiv finde ich auf jeden Fall die Kubatur und den Fassadenknick der die Bauflucht der Wallstraße aufnimmt. Schade, dass nicht ganz bis ans Nachbargebäude rangebaut werden konnte. Dann wäre es noch deutlich flüssiger.


    Das Fassadenmaterial sieht abgesehen von den weißen Putzflächen wertig aus, die Loggien wurden einigermaßen dezent untergebracht und wenn man genau hinschaut sind leicht vertikale Lisenen als Gestaltungsmittel zu finden.


    Davon ab sieht man dem Gebäude aber seinen Zweck möglichst viel Fläche und ETW auf wenig Raum unterzubringen recht deutlich an. Sowohl vertikal als auch horizontal wirkt der Bau auf mich gequetscht.

    Beim 1. OG stoßen mir insbesondere die dunklen Löcher (Loggien) über dem Eingang negativ auf. Dass das 1. OG auch insgesamt gestaucht aussieht ist eine häufige Schwäche bei traditionell angehauchten Neubauten. Ich hätte mir zudem mehr Gliederungselemente wie Gesimse oder stärker wahrnehmbare Lisenen gewünscht. So sieht es dann tatsächlich etwas plump aus.

    Ein postives Beispiel ist für mich dagegen das Gebäude in der Jägerstraße vom Büro Tchoban.

    In der Florastraße gibt es nur noch wenige Baulücken. Eine davon - und zwar die Nummer 46 - soll ab diesem Jahr bis 2022 geschlossen werden.

    Auch hier meint man mal wieder namenstechnisch sehr kreativ sein zu müssen. Das Projekt trägt den Namen Florentina No. 46.

    So soll es mal aussehen:


    flora_florentinawykwi.jpg

    (C) CIBIS Architekten


    Der florakiez Blog widmete dem Projekt vor kurzem einen Beitrag.

    Auch wenn Pankow hier ein wenig unterrepräsentiert ist gibt es dort weiterhin einige kleine Projekte abseits der üblichen weiß/grau Schuhkartons.


    So wird aktuell in der Mühlenstraße 25 ein langgestrecktes Wohnhaus mit rotem Backstein nach den Plänen von Bernd Albers gebaut. Der Rohbau steht bereits und äußerlich dürfte der Neubau vor Herbst fertig werden.

    Der Entwurf:


    mhlen25017nkg4.jpg


    mhlen2502nxkrl.jpg

    (C) Bernd Albers Gesellschaft von Architekten mbH | BDS Ing GmbH


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    Nicht weit entfernt auf dem Grundstück Mühlenstraße 27 musste das hiesige Autowaschcenter einem Neubau weichen:


    mhlenstr27htjuv.jpg

    (C) Abia Hoch- und Tiefbau GmbH


    Realisierung bis ca. Ende 2021.


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    Last but not least; wieder nur ein paar Meter weiter auf dem Grundstück Mühlenstraße 60 ist das Wohnprojekt PAN&CO (no comment) geplant.

    So soll es mal aussehen:


    222989-grossc6jkx.jpg


    In den weiteren Visus wird schon ein anschließender Neubau angedeutet:


    222983-grosszjjrh.jpg


    222980-grossjcj2g.jpg


    222981-grossnnjzb.jpg

    (C) 2020 Pan&Co


    Der Vertriebsstart ist für diesen Sommer, Realisierung vermutlich bis Frühjahr 2022 vorgesehen.

    Die Überarbeitung des ursprünglichen Wettbewerbentwurfs hat imho leider zu einer wesentlichen Verschlechterung geführt. War der Entwurf zunächst noch wie aus einem Guss, so ist insbesondere mit der geänderten Seite zur Schützenstraße und der polygonalen Gestaltung der Fenster im "Rachen" ein völliges Durcheinander entstanden.

    Die Seite zur Schützenstraße sieht aus wie die Außenseite einer Stadiontribüne.

    Naja, und zu den Schlieren sag ich nichts mehr.

    Auf dem Gelände Pistoriusstraße 35-37 sind ca. 90 Wohneinheiten sowie eine Tiefgarage mit ca. 60 Stellplätzen geplant. Vertriebsstart ist Frühjahr 2021.

    Visu:


    pistoriusstrae36_wvmitjjtf.jpg

    (C) 2020 WvM


    Weitere Infos hier.


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    Und noch eine größere Lückenfüllung erfolgt in der Charlottenburger Straße 135 - 138. Dort entsteht bis Jahresende das Quartier Charlotte mit 45 ETW.

    Der exquisite Projektname will aber nicht so zur mittelprächtigen Architektur passen:


    csm_2138-01-prm-e-01_3sjjc.jpg


    csm_charlottenburger-dskwn.jpg

    (C) Primus Immobilien AG

    Grau ja grau sind alle meine Fassaden...

    Die neue Fassadenlösung beim Trais heißt pulverbeschichtete Aluminiumpaneele (klick mich). Falls mal ein Vogel gegen das Haus kracht hinterlässt der Aufprall keinerlei Kratzer. Und das Berliner Wetter kann der Fassade nun auch nichts mehr anhaben :S

    Vielleicht wusste der Hausherr nicht, dass es auch andere Farben als grau gibt.

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    Du meinst sicherlich das geplante Toyoko Inn. Der Hotelmarkt in Berlin war schon vor Corona heiß umkämpft. Jetzt wo noch nicht absehbar ist wann sich die Branche wieder erholen wird (eine schwere Rezession wird erwartet) rechne ich dem Projekt nur sehr geringe Chancen aus.

    Positiv ist aber, dass uns deren hässliche Corporate Architecture erspart bliebe.

    Vielleicht verhandelt Signa ja bereits mit denen über einen Grundstückskauf.

    Auch wenn das 1. Projekt auf dem Areal Storkower Straße 142 - 146 / 150 - 156 mich jetzt eher kalt lässt, habe ich trotzdem aufgrund der schieren Größe dieser Projektentwicklung einen eigenen Strang angelegt.


    Der Bürokomplex Scale scheint hierbei einer von mehreren Neubauten zu sein die der schweizer Projektentwickler Townscape dort realisieren will.

    Hier der Entwurf:


    scale_4cwj7h.jpg


    scale_1y2jja.jpg


    scale_2u5kji.jpg


    scale_3zbky4.jpg

    (C) Townscape One Development GmbH & Co. KG


    Die Eckdaten dieses ersten Projektes:

    Standort: Berlin, Prenzlauer Berg
    Grundstücksgröße: 5.497 m²
    Gesamtfläche: ca. 24.000 m² BGF
    Einheiten: flexibel
    Nutzung: Gewerbe
    Baubeginn: Q1 2020
    Fertigstellung: Q1 2022

    Da es von Projektstart bis Baubeginn in diesem Jahr recht zügig voran ging und seitens des Bezirks Wohlwollen herrscht, dürften die weiteren Projekte nicht lange auf sich warten lassen.


    Weitere Links:

    Projektseite Scale

    Projektvorstellung Townscape

    Architektenseite

    Artikel Mopo

    Es gibt übrigens auch eine Projektseite die hier noch nicht gepostet wurde. Die dort gezeigten Visus unterscheiden sich nochmal zu den in Beitrag #6. Die Dachgestaltung wurde hier weiter verfeinert und harmoniert m.E. noch ein Tick besser mit dem historischen Unterbau:


    beam_spreebrueckepmkqn.jpg


    beam_rooftopf5k9p.jpg


    beam_rooftop-river_00nfktb.jpg

    (C) Signa Real Estate Management Germany GmbH


    Ich muss sagen die Visu im allerersten Post stieß bei mir auch auf wenig Gegenliebe. Aber im Laufe der Zeit hat das Projekt m.E. deutlich erfreulichere Züge angenommen.