Beiträge von Schmittchen

    Projekt "Westend Gardens"

    Fortune fehlt beiden Projekten in diesem Thread. Schlechte Nachrichten gibt es gerade zur geplanten Revitalisierung der Ludwig-Erhard-Anlage 4-8, dem aus dem Jahr 1992 stammenden Bauteil der ehemaligen Oberpostdirektion. Zwei Gesellschaften, die das Projekt „Westend Gardens“ aktuell verantworten, Näheres lässt sich hier nachlesen, haben beim Amtsgericht Hamburg Insolvenz angemeldet. Es handelt sich um Gesellschaften, die in Verbindung mit dem Hamburger Projektentwickler Garbe stehen. Das berichtet die Immobilien Zeitung heute.

    Auf Nachfrage erfuhr die IZ, dass erste Entkernungsmaßnahmen durchgeführt wurden, sich dann aber herausgestellt haben soll, dass die ursprüngliche Konzeption wirtschaftlich nicht mehr umzusetzen war. Als Gründe wurden unter anderem gestiegene Bau- und Finanzierungskosten genannt. Zurzeit sollen „verschiedene alternative Entwicklungs- und Nutzungsperspektiven für die Immobilie untersucht“ werden. Die Zustimmung aller Finanzierungspartner für ein „neues Konzept zur Fortführung und Strukturierung des Projekts“ liege aktuell nicht vor.

    Foto von 2023, mehr gibt es hier.

    5598_westend_ensemble.jpgBild: Schmittchen

    Neubau Insulin-Produktionsanlage | 36.000 m² | Baustart Oktober 2026 | Investitionssumme zwei Milliarden Euro

    Die EU-Kommission hatte in einem "Non-Aid-Verfahren" zu prüfen, ob staatliche Investitionshilfen für Sanofi in Höhe von 400 Millionen Euro für den Bau eines neuen Insulinwerks zulässig sind. Die Entscheidung fiel jetzt zugunsten des zwei-Milliarden-Euro-Projekts. Schon im Oktober will Sanofi mit dem Bau beginnen. Das neue Werk wird die bisherigen Produktionsstätten, in Frankfurt-Höchst wird seit 1923 Insulin hergestellt, ersetzen. Die PM der Stadt:

    Oberbürgermeister Josef und Wirtschaftsdezernent Kößler: „Ein starkes Bekenntnis für den Pharma-Standort Frankfurt“
    EU-Kommission gibt Sanofi-Investition für modernes Insulinwerk frei

    „Das letzte Hindernis ist aus dem Weg geräumt. Brüssel stimmt dem Bau des modernsten Insulinwerks der Welt im Industriepark Höchst von Sanofi zu. Jetzt kann es losgehen. Mit 36.000 Quadratmetern so groß wie fünf Fußballfelder ist dieses Pharmaprojekt ein starkes Bekenntnis zum Pharmastandort Frankfurt und Hessen“, sagt Oberbürgermeister Mike Josef.

    „Vor dem Hintergrund mehrerer gescheiterter Investitionsprojekte in letzter Zeit bin ich sehr froh, dass nun dieser wichtige Schritt für diese Investition gelungen ist. Es ist ein Beitrag, um die globale Insulinproduktion resilienter zu machen, und stärkt den Wirtschaftsstandort Frankfurt, der sehr viel diverser ist als nur europäischer Finanzplatz oder nationales und internationales Verkehrsdrehkreuz“, sagt Josef. „Gleichzeitig möchte ich mich bei Bund und Land für die gute Zusammenarbeit bedanken. Das zeigt wieder einmal, wie stark wir gemeinsam sind.“

    Die Neubaupläne Sanofis hatten eine starke politische Komponente, da von Stadt, Land und Bund insgesamt Fördermittel in dreistelliger Millionenhöhe zugesagt wurden. Die staatlichen Investitionshilfen für das Zwei-Milliarden-Euro-Projekt mussten von der EU-Kommission in einem Non-Aid-Verfahren überprüft werden. Dies gilt besonders für staatliche Investitionen in Großkonzerne.

    „Das neue Insulinwerk, das das alte Werk ersetzen soll, ist von hoher strategischer Bedeutung für die Pharmaindustrie, die Versorgungssicherheit und die regionale Wirtschaft“, sagt der Oberbürgermeister. „Es ist ein zentrales Element der europäischen Pharmastrategie“.

    Für Nils Kößler, Bürgermeister und Dezernent für Wirtschaft, Recht und Innovation, steht das übergeordnete strategische Interesse im Vordergrund. Er sagt dazu: „Der Neubau einer modernen Fertigungsanlage und der Erhalt der Insulinproduktion am Industriepark Höchst sind Grund zur Freude für die Stadt Frankfurt. Gewerbesteuereinnahmen in beträchtlichem Umfang werden abgesichert, dazu kommen die vielen positiven Effekte für die lokale Wirtschaft, Zulieferer, Dienstleister etc.“ Entscheidend sei aber die Absicherung der Insulin-Versorgung von einem Drittel der Diabetespatientinnen und -patienten in Deutschland. Kößler dazu: „Deutschland muss in einer veränderten geopolitischen Situation auch strategisch denken und an seiner Resilienz arbeiten. Nicht auszudenken, wenn die Versorgung von heute auf morgen wegbräche, weil zum Beispiel eine Lieferkette nicht mehr trägt, eine Transportroute versperrt wird, ein neuer internationaler Konflikt ausbricht.“

    Kößler verweist in dem Zusammenhang auch auf das „Standortbekenntnis auf Jahrzehnte“, das die Milliardeninvestition für das Pharmaunternehmen bedeute. Sanofi sei mit der Insulinproduktion ein Erbe von Kernbeständen der früheren Hoechst AG und Farbwerke. Seit 1923 wird in Frankfurt Insulin hergestellt. „Diese Verantwortung ist durch die öffentliche Förderung nun noch einmal deutlich gestiegen“, sagt Kößler.

    Gebäude G650 mit bestehender Insulin-Wirkstoffproduktion:

    sanofi-industriepark-hoechst-g650-1.jpgBild: Martin Joppen / Sanofi

    Sanofi im Industriepark Höchst:

    sanofi-industriepark-hoechst.jpg
    Bild: C. Stoll / Sanofi

    Zum Thema berichtet auch die FAZ.

    Die FAZ befasst sich heute mit dem Four (hinter Bezahlschranke). Besonderen Neuigkeitswert dürften die Ausführungen zum Distrikt Marquet haben. Eröffnet werden soll die Food Hall spätestens Anfang 2027. Neben Gastronomieangeboten, einer Kochschule und einem Weinladen wird eine Brasserie des schwedischen Kochs und Restaurantbetreibers Björn Frantzén genannt. Frantzén ist der weltweit einzige, der drei Restaurants mit je drei Sternen betreibt. Im Distrikt Marquet vertreten sein wird auch Martin Weghofer, der bereits ein mit Stern ausgezeichnetes Restaurant im Main Tower führt.

    Den Zwischenstand beim Ausbau des Distrikt Marquets illustriert die Zeitung mit einem Foto.

    Erwähnung findet auch das denkmalgeschützte Gebäude Junghofstraße 11, in dem sich einst unter anderem das Foyer des Hermann-Josef-Abs-Saals der Deutschen Bank befand. Der Saal wurde bekanntlich abgerissen, doch die Junghofstraße 11 soll an der Fassade, dem Eingang und dem Treppenhaus wieder wie zur Zeit der Erbauung 1959 aussehen. Die ausgelagerten Originalbauteile wurden inzwischen an alter Stelle eingebaut.

    Der Baustart ist Anfang 2027 geplant. Weitere Einzelheiten teilt Uniper selbst mit, die Presseinformation findet sich hier. Daraus die Fakten:

    • Standort: „New Heart on the Block“ am Kennedydamm / Hans-Böckler-Straße 37–39, 40476 Düsseldorf
    • Geplanter Einzug: 2030
    • Fläche: rund 36.500 Quadratmeter
    • Gebäude: 31 Etagen, rund 120 Meter Höhe
    • Arbeitsplätze: rund 1.800 Arbeitsplätze für rund 2.900 Mitarbeitende
    • Architekt: UNStudio/HPP
    • Projektentwickler: die developer Projektentwicklung GmbH


    newheartontheblock.jpg
    Bild: Uniper SE

    Neubau Mainzer Landstraße 135-137

    Bei diesem Projekt gilt weiterhin, dass sich erst aus dem Baufortschritt ergibt, wie es einmal werden wird. Inzwischen zeigt sich ein hoher Glasanteil an der Fassade. Die recht schmalen Geschossbänder und Lisenen werden wohl mit Aluminiumblechen verkleidet. Diese sind offenbar schwarz, was an den Stellen zu erkennen ist, an denen sich die helle Schutzfolie abgelöst hat.

    6741_mainzer_landstr.135-137.jpg
    Bild: Schmittchen

    Konkrete Zahlen kommen heute in Form einer Pressemitteilung von Quest Investment Partner: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat einen Mietvertrag für 15 Jahre über rund 23.000 Quadratmeter abgeschlossen. Damit steigt die Vorvermietungsquote des rund 51.000 Quadratmeter großen, denkmalgeschützten Ensembles auf rund 60 Prozent. Die Bafin wird drei Gebäudeflügel beziehen und dort eine eigenständige Haus-in-Haus-Lösung erhalten. Nach Abschluss der Revitalisierung ist der Einzug für 2028 geplant. Mehr an dieser Stelle.

    Projekt "HAYDN" – Revitalisierung Bürogebäude Bockenheimer Anlage 15 (Mozartplatz)

    Am Mozartplatz kommen die Bauarbeiten richtig in Fahrt. War bisher nur das Abbruchunternehmen Antal tätig, hat nun Dreßler Bau das Heft in die Hand genommen. Die Aschaffenburger Firma ist als Generalunternehmer beauftragt, wie sich aus dem Bauschild ergibt. Darauf steht auch der bisher nicht bekannte Entwurfsverfasser, nämlich das Büro Caspar Schmitz-Morkramer aus Köln. Neu für uns ist auch der Projektname. Er lautet „HAYDN“.

    Dreßler wird das schon mehrmals umgebaute und erweiterte Bürohaus, das aus den 1950er-Jahren stammt (was ich nicht erwartet habe), bis auf die Rohbaukonstruktion zurückbauen. Beim folgenden Ausbau werden Grundrisse neu gestaltet, die Fassade erneuert und eine Aufzugsgruppe mit Mikropfahlgründung eingebaut. Dabei wird umfangreich in die bestehende Stahlbeton- und Stahlbetonskelettkonstruktion eingegriffen, Dreßler schreibt von über 50 Rohbaumaßnahmen.

    Es entstehen Büroflächen für bis zu 400 Arbeitsplätze, außerdem Konferenzbereiche und eine begrünte Dachterrasse. Das Parkdeck an der Rückseite des Gebäudes soll in eine Parkanlage mit Sitzgelegenheiten umgestaltet werden.

    Fotos der Baustelle von heute und zum Schluss die im vorletzten Beitrag schon gezeigte, unterdessen aber überarbeitete Visualisierung.

    6735_projekt_haydn_am_mozartplatz.jpg

    6736_projekt_haydn_am_mozartplatz.jpg

    6737_projekt_haydn_am_mozartplatz.jpg

    Nordseite:

    6738_projekt_haydn_am_mozartplatz.jpg


    6739_projekt_haydn_am_mozartplatz.jpg
    Bilder: Schmittchen


    projekt_haydn_am_mozartplatz.jpg
    Bild: Caspar Schmitz-Morkramer / Conren Land

    Neuentwicklung Ex-Siemens-Areal Lyoner Straße 27

    Der einst für Anfang 2025 angekündigte Neubaubeginn auf dem früher von Siemens genutzten Grundstück Lyoner Straße 27 blieb aus. Das Areal wurde dann erst später im Jahr freigemacht, dazu mehrere Beiträge oben. Zur Planung wurde bisher kaum etwas Offizielles bekannt.

    Gestern teilte die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte / Wohnstadt in einem Online-Netzwerk mit, sie habe mit Hochtief und LIM-Bau einen Generalunternehmervertrag für das Neubauprojekt in Niederrad unterzeichnet. Begleitend wurden diese Eckpunkte genannt:

    • Wohnquartier mit 624 Wohnungen und Gewerbeflächen
    • Fertigstellung 2029
    • Gliederung in zwei Teilprojekte:
    • im ersten Teilprojekt vier Wohn- und Geschäftshäuser mit insgesamt 517 Wohneinheiten (237 freifinanziert, 280 gefördert), ergänzend Nahversorgermarkt, zwei Läden, zwei Büros und zwei Restaurants
    • im zweiten Teilprojekt weitere drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 107 Eigentumswohnungen, Gesamtwohnfläche rund 8.900 m²,
      die Gebäude werden sich, zurückgesetzt von der Straße, an einem parkähnlichen Grünzug orientieren
    • die Neubauten erhalten eine gemeinsame Tiefgarage mit 294 Stellplätzen
    • gegenüber baut die Stadt die „Grundschule Niederrad Lyoner Viertel“ für ca. 500 Kinder (Lage | Info), Fertigstellung Q2 2028

    Diese Visualisierungen waren der Mitteilung beigefügt:

    lyonerstr.29_(c)_nkw_pic1.jpg

    lyonerstr.29_(c)_nkw_pic2.jpg
    Bilder: Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte / Wohnstadt | Stilight

    Die Flächen des ehemaligen Wormland, Biebergasse 2, hat Flaconi gemietet. Die Parfümerie startete vor 15 Jahren als Online-Shop. Nun eröffnet das Unternehmen Flagshipstores in München, Berlin und eben Frankfurt und steigt damit verstärkt in den stationären Handel ein.

    Nach der Eröffnung, voraussichtlich im 2. Quartal 2027, soll die Biebergasse 2 so aussehen:

    biebergasse_2_planung_flaconi.jpg
    Bild: Flaconi

    Denkmalgeschützte Kunstverglasung von Georg Meistermann

    In einem oder mehreren Treppenhäusern der ab 2018 abgebrochenen alten Deutsche-Bank-Zentrale Junghofstraße 5–11 (Foto Hofseite) befand sich Kunstverglasung, gestaltet von Georg Meistermann (1911–1990), Maler, Grafiker und Professor an der Städelschule. Um diese denkmalgeschützten Bauteile ging es bereits oben in den Beiträgen #336 ff.

    Geplant war, die Verglasung in das neue Restaurant von Giuseppe Greco im sechsten Obergeschoss des Rizon (Turm 2) einzubauen. Heute teilte Groß & Partner auf verschiedenen Social-Media-Kanälen u. a. mit, dass die Planungen für die Restaurants der Greco Group weitgehend abgeschlossen seien, sodass der Innenausbau zeitnah beginne. Begleitet wurde diese Mitteilung durch Fotos der damals ausgebauten und dann eingelagerten Kunstverglasung von Georg Meistermann. Weil mich dies sehr freute, nicht zuletzt, weil diese Bauteile aus der alten Deutsche-Bank-Zentrale in den damaligen Beiträgen unbekannt waren, wage ich es für einmal, die Bilder direkt einzubinden:

    four_meistermann-verglasung_01_copyright_gross_&_partner.jpg

    four_meistermann-verglasung_copyright_gross_&_partner.jpg
    Bilder: Groß & Partner

    Ferner wird von @sixth.frankfurt berichtet, einem geplanten "hochwertigen Steakhouse mit einer großen Weinauswahl" in der sechsten Etage des Rizon. Eröffnen soll es noch 2026, während "ein zweites Restaurant mit großen Zielen" dort für das kommende Jahr in Aussicht gestellt wird.

    Heute wird der letzte Abschnitt der bis zu 2,30 Meter mächtigen Stationsdecke betoniert. Das Bauwerk ist dann geschlossen.

    Davon kann man sich demnächst selbst überzeugen, denn am 19. September 2026 ist Tag der offenen Baustelle. An jenem Samstag, von 10 bis 16 Uhr, laden die Stadt und die SBEV alle Interessierten ein. Weitere Informationen finden sich hier unter sbev-frankfurt.de.

    Das erste von drei aktuellen Fotos zeigt das Baufeld mit der Baugrube für das Zugangsbauwerk Südost unterhalb der Auskragung des Spin Towers.

    u5_ins_europaviertel_08.26_pic01.jpg

    Im zweiten Foto ist dieser Bereich, der einmal so aussehen soll, aus der Nähe zu sehen. Es ist die erste Baugrube für einen von insgesamt vier Zugängen.

    u5_ins_europaviertel_08.26_pic02.jpg

    Blick in die zukünftige Station Güterplatz:

    u5_ins_europaviertel_08.26_pic03.jpg
    Bilder: Copyright Helbig / SBEV

    Zur erforderlichen Änderung des rechtsverbindlichen Bebauungsplans Nr. 529 ("Neckarstraße") hat der Magistrat eine Vorlage zur Beschlussfassung durch die Stadtverordneten gefertigt. Das PDF zum Aufstellungsbeschluss findet ihr hier.

    Aufgrund des ausgerichteten Wettbewerbs entspricht die Vorlage dem Erwartbaren. Bemerkenswert wohl, dass die "öffentliche Zugänglichkeit der kulturellen Nutzungen, der Gastronomie- und Einzelhandelsnutzungen sowie der Zugang zur Dachterrasse des Gebäudesockels" im Bebauungsplan durch eine öffentliche Durchwegung durch das Sockelgebäude gesichert werden soll. Deren genaue Lage soll "im Zuge der Projektfortschreibung festgelegt" werden.

    Das Strukturkonzept als Thumb:

    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/neckarstrasse_aenderung_plan_2026.jpg
    Grafik: Stadt Frankfurt am Main

    Die Beschriftung weist auf die Lage der öffentlichen Dachterrasse hin. Diese soll etwa 18,5 Meter über der Neckarstraße und der Gallusanlage liegen.

    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/neckarstrasse_aenderung_plan_2026_01.jpg
    Grafik: © Nightnurse Images für HEIDE, Beschriftungen Stadtplanungsamt Frankfurt

    Den Einzug von C&A und TK Maxx in den Ex-Karstadt bestätigt heute ein FR-Artikel. Decathlon ist interessiert, hat aber bisher nicht unterschrieben.

    Ferner hat auch GoAsia seit dem 17. August geschlossen. Es bleibt das Geschäft im Untergeschoss des MyZeil.

    Wichtiger sicherlich ist ein bevorstehender Umbau des Gebäudes. Im September sollen Arbeiten im Innern beginnen. 2027 soll dann die Fassade erneuert werden. Geplant ist eine Glasfassade bis zur dritten Etage. Der Einzug der neuer Mieter ist zum 1. Juli 2028 vorgesehen. Umgebaut und vermietet wird laut FR vom Untergeschoss bis zum dritten Obergeschoss. Die Etagen darüber werden voraussichtlich leerstehen.

    Oddo-BHF mietet im Büroensemble "Skyper“

    Heute wird die Anmietung im Skyper #1.060 bestätigt (bereits #1.060). Insgesamt 14.700 Quadratmeter Bürofläche übernimmt die ODDO BHF SE im Jahr 2029. Die Flächen verteilen sich auf das Hochhaus und die denkmalgeschützte Villa Taunusanlage 1. Die ehemalige Hauptverwaltung von Philipp Holzmann wird zuvor umfassend modernisiert.

    Konstablerwache – A Sky Full of Hope

    Am vergangenen Freitag wurde die Aufhängung des gewebten Kunstwerks abgeschlossen. Die offizielle Eröffnung mit einer Licht- und Soundinszenierung folgt am Dienstag, 11. August zum Einbruch der Dunkelheit. Die Veranstaltung beginnt um 20.45 Uhr. Zu diesem Auftakt sind alle eingeladen, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Kunstwerk "A Sky full of Hope" soll drei Jahre über der Konstablerwache schweben.

    a_sky_full_of_hope_1.jpg

    a_sky_full_of_hope_2.jpg

    a_sky_full_of_hope_3.jpg
    Bilder: Stadt Frankfurt am Main

    Eschenheimer Anlage 26 - Abbruch und Neubau Wohngebäude geplant (Nordend-West)

    An der Ecke Eschenheimer Anlage und Sternstraße steht ein Bürogebäude mit drei Vollgeschossen, das vermutlich in den späten 1950er- oder frühen 1960er-Jahren errichtet wurde. Das Grundstück ist laut amtlichem Verzeichnis 572 m² groß. Aus Südosten gesehen:

    6732_eschenheimer_anlage_26.jpg

    Aus Südwesten:

    6733_eschenheimer_anlage_26.jpg

    Das Gebäude dürfte noch in Nutzung sein.

    6734_eschenheimer_anlage_26.jpg
    Bilder: Schmittchen

    Das Frankfurter Büro Stefan Forster Architekten zeigt auf seiner Website eine Planung, die den Neubau eines fünfgeschossigen Wohngebäudes mit elf Wohneinheiten auf diesem Grundstück zum Gegenstand hat. Für den umlaufenden Gebäudesockel ist strukturierter Naturstein geplant, für die Obergeschosse eine grüne Putzfassade mit verschiedener Körnung. Zur Gliederung der Fassade sind horizontale Gesimse und Fensterfaschen aus Naturstein vorgesehen.

    eschenheimer_anlage_26_neubauplanung_stefan_forster-architekten_01.jpg

    Modell Vorzugslösung:

    eschenheimer_anlage_26_neubauplanung_stefan_forster-architekten_03.jpg

    Etliche Varianten wurden demnach geprüft, darunter auch zahlreiche Dachformen.

    eschenheimer_anlage_26_neubauplanung_stefan_forster-architekten_02.jpg

    Nachtrag:

    eschenheimer_anlage_26_neubauplanung_stefan_forster-architekten_04.jpgBilder: Stefan Forster Architekten

    Die Natursteinbekleidung an Gebäude C ist an der Konrad-Adenauer-Straße gut vorangekommen. Die über zwei Geschosse fensterlose Ecke rechts im Bild wäre doch geeignet, den berühmten Schriftzug zu tragen, der viele Jahre am 2024 abgerissenen Schwurgerichtssaal 165 C hing, oder? Derzeit befindet er sich in der Paulskirche im Exil. Der neue Ort blieb bislang offen, "an prominenter Stelle" hieß es, auf Renderings verdeckt wie durch Zufall ein Baum diese Ecke.

    6726_gerichtsviertel-neubauten.jpg

    Die unteren Geschosse erhalten eine andere Steinfarbe, das stimmt nun mit dem Fassadenmuster überein. Realität geworden sind auch die jeweils nach Süden abgeschrägten Laibungen.

    6727_gerichtsviertel-neubauten.jpg

    Das neue Gebäude Z schafft die zuvor vermisste Raumkante an der Klapperfeldstraße.

    6728_gerichtsviertel-neubauten.jpg

    Die entstandene Flucht tut der Heiligkreuzgasse gut, auch wenn ich mir bei den Fassaden etwas Plastizität gewünscht hätte.

    6729_gerichtsviertel-neubauten.jpg

    Heiligkreuzgasse nach Westen geblickt:

    6730_gerichtsviertel-neubauten.jpg

    Auch zwischen Gebäude Z und Gebäude D, vorwiegend vom Oberlandesgericht genutzt, entsteht ein mehrgeschossiges Verbindungsbauwerk.

    6731_gerichtsviertel-neubauten.jpg
    Bilder: Schmittchen