Beiträge von Josef

    unentschlossen

    Leider kann man nur Ja oder Nein ankreuzen. Einerseits ist Ikea das Beste, was der Großen-Berg-Straße passieren kann. Andererseits ist es nur zu deutlich, dass an dieser Stelle mit dem geplanten blau-gelben Klotz die Maßstäblichkeit der umgebenden Bebauung gesprengt wird - wie es ja auch schon in den 70er-Jahren passiert ist. Maßvolle Bebauung mit Rücksicht auf die erhaltenswerte Nordseite, das wäre, wie auch schon unter #32 und #34 beschrieben, das richtige.

    Noch unentschlossen, aber eher für Nein:
    Josef


    Nachtrag
    Paradox: Ich habe nun also mit nein stimmen müssen, obwohl ich eigentlich dafür bin.

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    ... überschätze ich den Kundenintellekt, aber ich denke, wer mit dem Auto zu Ikea will, wird sich auch künftig eher nach Schnelsen (A7-Anbindung!) oder Moorfleet (A1) orientieren, während die Ströme der ÖPNV-Nutzer sich von dort weg nach Altona ...

    Ganz, ganz weit hinten in meinem Hirnkastl hoffe ich das natürlich auch. Vielleicht wird ja auch was draus. Aber mehr Vertrauen habe ich in einen Laden mit angemessener Größe. Vor allem im Hinblick auf die Langlebigkeit - oder wie es so schon worthülsig heißt: Nachhaltigkeit. Wenn nach 10 Jahren Ikea pleite geht (wer weiß?), haben wir da diesen Riesenkasten stehen. So wie jetzt den Karstadt. Aber ok, das ist arge Zukunftsmusike, die lassen wir mal.

    Kaum wird ein neuer Plan -egal, welcher- vorgestellt, werden erst mal die Dagegen-Leute wach. Anschließend werden die Lauten laut, so dass eine vernünftige Diskussion nicht in Gange kommen kann. Das befürchte ich ein wenig beim Aktionismus in Bezug auf das Bürgerbegehren gegen den schwedischen Großbastel-Laden. Dabei ist eine Ikea-Ansiedlung das beste, was der Großen Bergestraße passieren kann.

    Leider ist aber der Bezirk gerade dabei, sich über den Tisch ziehen zu lassen; dem Möbeldiskaunter wird eine für diesen Platz viel zu große Verkaufs- und Parkfläche gewährt. Die Berücksichtigung der Maßstäblichkeit wäre hier zielgerichtet und wünschenswert und hätte wahrscheinlich auch die stärkere Belebung der gesamten GBStr zur Folge. Die vielen Parkplätze machen großen Andrang möglich, aber zu viele der PKW-Leute werden lediglich innerhalb von Ikea ihren Hot-Dog essen und sich vom Aufzug wieder zum Pakrdeck bringen lassen. Dadurch gewinnt der öffentliche Raum unten herzlich wenig.

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    ... Der Kreisel ist sehr grosszuegig angelegt: PKW und Lieferwagen und kleinere Lastwagen ...

    Kreisel, spitze Ecke, Schwierigkeiten beim Abbiegen - das sind Kleinigkeiten, um die es hier noch gar nicht gehen kann. Bei der weiteren Diskussion wird herauskommen, dass ein Kreisel zu viel Platzverbrauch hat, verkehrstaktisch an dieser Stelle unsinnig ist und dieser also nicht in Frage kommt. Die Diskussion hierüber erübrigt sich demnach. Weiter muss ich sagen, dass der Schlee-Park (zwischen Schule und Behnstraße) nicht überplant werden sollte, da er ganz gut funktioniert (wichtiger wäre doch die Gegend untere Virchowstraße / Mörkenstraße).

    Der Bereich, um den es mir eigentlich geht, hat sein Zentrum zwischen Trinitatis-Kirche und Königstraße - eben das alte Zentrum Altonas. Dieser erstreckt sich aber auch über einen größeren Teil des Stadtplans. Auf
    http://www.heydenundhidde.de/projekte/Gruenzug.html ist eine Planung zu sehen, die sich mit dem von mir genannten Grünzug S-Holsten(nicht König-!)straße - Fischmarkt beschäftigt. Hier ist übrigens auch das alte Rathaus wieder aufgenommen (wichtig: KEINE Rekonstruktion!), das jedoch ohne Verbindung zur Kirche eher verloren dasteht und so die Chance, das alte Zentrum zu betonen, vergibt. Um die Kirche herum sollten enge Straßen, Gassen und Wohngebäude entstehen. Insofern ist in der Planung von Midas der dort befindliche Block richtig und wünschenswert, bedarf aber der weiteren Differenzierung.

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    Aber ja, selbstverständlich ist der Grünzug bekannt! Er ist eine hervorragende Fahrradroute, und ich bin froh, dass es solche Grünzüge gibt. Is' ja wohl die Höhe, den wegplanen zu wollen! ;)


    Das stimmt!
    Aber zum Glück hat das ja auch keiner vor.


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    ... eine solche Petition anbieten, z.B. auch für einen Masterplan Altona-Altstadt.


    Ich glaube, das ist schon in der Mache.

    Südtribüne schön?!

    Die Südtribüne - jedenfalls die Südfassade - finde ich ziemlich abschreckend. Dieses Materialien-Durcheinander und die Formale Sprache...ein Graus! Aber nichtsdestotrotz: die andere Seite ist schon recht schön. Und wenn Kino ist, ist das auch sehr gemütlich. Aber gerade dieser unfertige Charakter der drei anderen Tribünen macht, neben dem Sport natürlich, den Reiz der Spiele aus. Daher ist es gut, dass ein weiterer Neubau noch etwas auf sich warten lässt.

    Historische Mitte Altona

    Dieses Thema habe ich nicht gefunden, halte es aber für eine gute Sache und dringend wert, dass darüber gesprochen wird:

    Die verschwundene Mitte Altonas sollte wiederbelebt werden. Wie? Mit einer wohldosierten und mutigen Bebauungsverdichtung im Bereich der Trinitatiskirche unter Einengung der Königstraße und ihrem nichtsagenden, verwahrlosenden Begleitgrün. Im Zuge dessen sollte man den gesamten Grünzug, der sich von der S-Bahn Holstenstraße bis zum Fischmarkt zieht, einer Umplanung unterziehen. Bemerkt überhaupt jemand, dass es diesen gibt?
    Es gibt bereits eine Initiative, die die Diskussion langsam angeschoben hat, das kann hier nun fortgesetzt werden.