Beiträge von jo.ker

    Eine sehr gute Nachricht für ein Projekt, dessen langsames Versanden ich schon befürchtet hatte. Umso positiver, dass die zuständigen Stellen im Hintergrund offenbar nicht untätig geblieben sind.

    Wenn man den Vorentwurf sieht, so steht zu hoffen, dass sich "das Trumm" letztendlich unter die Hochhäuser einreiht, bei denen man einfach einsehen musste, dass ein solch voluminöser Baukörper an der entsprechenden Stelle nicht hinpasst. Und was passiert nunmal, wenn die Nutzfläche gleich bleiben soll, aber die Grundfläche kleiner wird?

    Wie bei der Commerzbank (zunächst auf 130 Meter projektiert, knapp das Doppelte kam dann raus) muss es ja nun nicht ausufern, aber ein schöner 200er sollte drin sein. Von dem Argument der "Torsituation" ist m.E. nicht viel zu halten, da schließe ich mich merlinammain an.

    @Noisy: Da stimme ich Dir zu. Um sich die Möglichkeit vor Augen zu halten, muss man, wobei das natürlich nur ganz grob überschlagen ist, einfach gemäß Schmittchens 500 Meter-Info das Gebäude falten und aufstellen, mit den gewölbten Dach-Seiten nach außen natürlich. Dann hätte man einen sehr schönen 250 Meter - Wolkenkratzer.

    Aber auch so wie gebaut und an diesem Ort ein wahrlich kolossales Gebäude.

    ^ Ja, merlin, das geht auch aus der Pressemitteilung hervor, wenn man zwischen den Zeilen liest. Hatte ich vorhin vergessen zu schreiben. Wieviele es letztlich auch sein mögen, diese Arbeitsplätze hat uns der Flughafen gebracht - ein Standortvorteil, der nicht mit Gold aufzuwiegen ist.

    Eine sehr gute Nachricht, merlinammain, insbesondere für die Stadt als Chemiestandort. Interessant wäre natürlich die Anzahl der Mitarbeiter, die in Frankfurt am Main angesiedelt werden sollen. Der Pressemitteilung ist lediglich zu entnehmen, welche Firmen sowohl die BASF als auch INEOS in das Joint-Venture einbringen wollen. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass sich eine der in den Styrolkunststoffbereichen bisher beschäftigten Mitarbeiter entsprechende Anzahl von Arbeitsplätzen (1460 bei BASF und 2200 bei INEOS) in Frankfurt etablieren wird - das wäre natürlich der Hammer.

    Wie auch immer, eine sehr gute Neuigkeit.

    Stadtentwicklungsinitiative

    Die Pläne im Rahmen der "Stadtentwicklungsinitiative" konkretisieren sich.

    In der Frankfurter Rundschau ist ein ausführlicher Artikel erschienen mit einer Übersicht zahlreicher Maßnahmen, mit denen die Stadtregierung lt. Planungsdezernent Schwarz dem Vorwurf entgegentreten will, "die Stadt sei für ihr Wachstum nicht gewappnet."

    Herausragend thematisiert werden

    • Der Rückbau des Miquelknotens zu einem Kreisel
    • Der Rückbau der Rosa-Luxemburg-Straße zu einer ebenerdigen vierspurigen Straße mit Stadtbahn in der Mitte
    • Damit verbunden die Umwandlung der Stadtbahn durch die Eschersheimer Landstraße zu einer Straßenbahn

    Bei Miquelknoten und Rosa-Luxemburg-Straße will man Raum für dichtere Bebauung gewinnen, die Stadtbahn auf der Eschersheimer soll möglich werden durch die Entlastung, zu welcher die neue Verbindung zwischen Ginnheim und Bockenheim entlang der Rosa-Luxemburg-Straße führt.

    Weitere Möglichkeiten zur Schaffung zusätzlicher Wohnungen werden an den folgenden Stellen gesehen:

    • Anne-Frank-Siedlung
    • ehem. Drake Kaserne
    • Wächtersbacher Straße
    • Schmidtstraße
    • Nördliche Gutleutstraße
    • Rebstockpark
    • Friedhof Westhausen

    Insgesamt soll so ein Potential von 11.000 (zusammen mit den schon bekannten 18.000 also 29.000) zusätzlichen Wohnungen erschlossen werden; hierzu nimmt die FR auch in einem Kommentar Stellung.

    Ideen zur Verdichtung: "Das Grün wegbauen"

    In der Online- Ausgabe der FR ist ein Artikel aus der Reihe "Frankfurt baut" erschienen, welcher mit "Die Kunst des Verdichtens" betitelt ist und zur Gliederung die o.g. Überschrift eines Absatzes enthält.

    Bemerkenswert ist zunächst die in einem Block mit Zusatzinfos gegebene Information "In den kommenden zwei Jahrzehnten könnte die Stadt Frankfurt, die Ende vergangenen Jahres knapp 690.000 Einwohner aufwies, um bis zu 47.000 Personen wachsen." Dies würde bedeuten, dass man bis 2030 mit 735.000 Einwohnern rechnet.

    Wie dem begegnet werden soll, haben die städtischen Planer in der sogenannten "Stadtentwicklungsinitiative 2030" versucht zu beantworten, worin über die bereits bekannten Gebiete weitere Areale zur Verdichtung ausgewiesen wurden/werden sollen. Genannt sind im Beitrag der FR die Housing Areas wie die Umgebung von Platen- und Hügelstraße in Ginnheim oder die Gibbs-Siedlung in Eckenheim, für deren Grünzüge "Nachverdichtung organisiert" werden kann, wie ein Planer zitiert wird. Aber auch Freiflächen in der Nähe der Wilhelm-Epstein-Straße oder der Bundesbank, nahe des Huthparks oder in der City an der Alten Mainzer Gasse werden genannt. Insgesamt sieht man "ein Potenzial für mindestens 40.000 weitere Wohnungen.", wobei dem Artikel nicht zu entnehmen ist, ob hier die bereits bekannten 18.000 WE eingerechnet sind oder noch nicht. Ein Interview mit dem Leiter des Planungsamtes, von Lüpke, hatte ich Ende letzten Jahres eingestellt.

    Der Internetauftritt des Planungsamtes selbst enthält keine Informationen zur "Stadtentwicklungsinitiative 2030", jedenfalls habe ich unter Suche nach diversen Stichworten nichts entdeckt. Aber die Einwohnerzahl verharrt dort auch noch bei 670.000, so dass man vielleicht auch anderes nicht immer gleich aktualisiert.

    ^ Die Zeit, in der es zwischendurch bergauf ging, gab es für Frankfurt am Main auch, das ist richtig. Zwischen 1988 und 1993 wuchs die Bevölkerung um rund 10.000 Einwohner pro Jahr, nur um dann nach leichtem Rückgang bei knapp 650.000 zu stagnieren (==> Wikipedia). Die Überschrift "Bald 700000 Einwohner" aus einem Artikel der Frankfurter Rundschau seinerzeit erwies sich demnach als verfrüht. Trotzdem wurde damals die Planung der "Martinsstadt" entscheidend vorangetrieben, wie der spätere Riedberg in Anspielung auf den Vornamen des Planungsdezernenten Wentz hin und wieder genannt wurde.

    Die Riedberg-Planung geschah allerdings nicht nur, um den nach Frankfurt am Main strömenden Massen überhaupt Quartier bieten zu können, sondern um einen Kontrapunkt zu attraktiven Umland-Lagen zu setzen und (möglichst gutverdienenden) Familien Siedlungsmöglichkeit auf dem Stadtgebiet zu geben. Die Fluktuation der Bevölkerung ist und war bekanntlich schon immer sehr hoch, und oft sind gerade die Bevölkerungsgruppen nach einiger Zeit abgewandert, die man gerne gehalten hätte. In dieser Hinsicht konnte man offensichtlich erfolgreich gegensteuern.

    Dass Umstände, die man als Stadtregierung nicht unbedingt beeinflussen kann, zahlreiche Menschen zu Investitionen in "Betongold" veranlassen, verstärkt einerseits den Handlungsdruck für die Stadt, bietet andererseits aber auch Chancen. Denn wenn man eine Sache an einer Immobilie nicht verändern kann, dann ist es die Lage, und ein Haus in Frankfurt am Main ist im Fall der Fälle einfach besser als eines in einer Kleinstadt, deren Namen und Lage man seinen Mitmenschen erstmal erklären muss. Und so verkaufen sich auch die, nun ja, architektonisch eher schlichten Reihenhäuschen (Beitrag #5 im Strang Gewerbe- und Wohngebiet nördlich der Heerstraße) des "Wohnparks Praunheim" offensichtlich wie warme Semmeln. Planungsrecht schaffen muss man aber auch für solche Gebiete, und es bleibt zu hoffen, dass die Stadt dies in Zukunft auch tut.

    @cardiac : Ich denke auch, dass sich der Stadt-Trend verstärkt und 725.000 Einwohner für Frankfurt am Main nicht das sprichwörtliche "Ende der Fahnenstange" sind. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt dabei wird m.E. sein, dass viele, die einst in die Vorstädte gezogen sind, sich überlegen, dass man im zunehmenden Alter vielleicht nicht mehr jeden Morgen 20 Minuten mit dem Auto zum nächsten Bäcker fahren kann. Eine Großstadt ist auch (und vielleicht gerade) für Senioren attraktiv. Ich denke nicht, dass Frankfurt am Main aufgrund seiner (hoffentlich auch zukünftig ungebrochenen) wirtschaftlichen Attraktivität nur Einwohner anzieht, die im Erwerbsleben stehen.

    @marty-ffm : Eingemeindungen wären so wünschenswert wie sie letztendlich unwahrscheinlich sind. HH hat sein Umland ins Stadtgebiet integriert, als Montagsdemos und Bürgerproteste relativ riskant waren (1937), aber bei uns sehe ich keine Chance. Frankfurt am Main muss aus der Fläche etwas machen, die es hat.

    Wenn man die Zuwächse in den letzten Jahren "interpoliert", dann könnte der historische Höchststand von 691.257 Einwohnern (==> Wikipedia) per 30.06.2011 übertroffen werden, und ich denke, wir werden hier bald das Durchbrechen der 700.000er - Schallmauer erleben. Ein Ende scheint vorerst nicht abzusehen, und wie die Stadt dem baulich begegnen soll, ist im Forum ebenfalls bereits diskutiert worden, so z.B. im Strang "Moderne Wohnhochhäuer" ab hier.

    Und was, wenn bei 725.000 Einwohnern nicht Schluss ist? Wenn die Flächen verbraucht und die Viertel verdichtet sind? Spannend!

    ...husch husch ans Brettchen!

    Kaum schaut man mal ein paar Tage nicht... marty-ffm kommt meinem ersten Eindruck noch am nächsten. Der Entwurf (also zu Baufeld Süd 1 in #604) erinnert an Straßenzüge in ostdeutschen Innenstädten kurz nach der Wende, ich meine in Dresden oder Magdeburg ähnliches gesehen zu haben.

    Abartig, dass solches im Europaviertel eine Neuauflage erfährt. Für die Verantwortlichen kann es nur heißen "husch husch ans (Zeichen-)Brettchen".

    Danke für Deine Antwort, Miguel. Wenn ich mir die jetzt die Satellitenkarte betrachte, habe ich inzwischen fast den Eindruck, die Marieninsel stünde aus dieser Perspektive sogar noch zwischen Commerzbank und MainTower. Wenn ich mich wirklich so verschätzt haben sollte, nehmen wir "meine" Marieninsel als Simulation für das von Dir genannte Hochhaus neben dem Skyper ;)

    Ansonsten denke ich, dass Du auch mit der von Dir genannten Abfolge bei den Hochbauten recht behalten könntest. Bis wir wissen, wie die Marieninsel wirklich aussieht, fließt noch viel Wasser den Main runter bzw. Beton in andere Verschalungen.

    Perspektive mit Taunusturm und Marieninsel

    Das brilliante Foto aus RMAs letztem Beitrag im Tower 185 - Strang habe ich zum Anlass genommen, die bekannte Perspektive um Taunusturm und Marieninsel zu ergänzen:


    Bild: RMA, Manipulation: jo.ker

    Dabei habe ich für die Simulation der beiden Hochhäuser nicht die bisherigen Visualisierungen herangezogen, sondern das genommen, was auf dem ursprünglichen Bild schon da war - jeder wird leicht erkennen, dass für den Taunusturm das alte BfG-Hochhaus "herhalten" musste und für die Marieninsel der MainTower. Dass die tatsächliche Massenverteilung wohl anders aussehen wird, ist klar, aber mir ging es darum, ob die beiden Wolkenkratzer die - wie ich finde - unschöne Lücke in der Skyline links neben dem Commerzbank-Hochhaus füllen können. Auf dem manipulierten Bild scheint dies so zu sein, ich stelle aber gerne zur Diskussion, ob ich die beiden Gebäude an der richtigen Stelle positioniert habe oder nicht. Falls ja, ist der Bau der Marieninsel schlicht eine fotoperspektivische Notwendigkeit... ;)

    Hier noch der Link zur großen Version des Bildes.

    Wie Ernst May Frankfurt prägte

    Unter der o.g. Überschrift weist die Frankfurter Neue Presse Architektur- und Städtebau-Interessierte auf einen Vortrag am morgigen Mittwoch, 16.03.2011, ab 18:00 Uhr im Karmeliterkloster hin.

    Laut FNP will dabei die Bauhistorikerin Angela Pfotenhauer nicht nur aufzeigen, wie die May'schen Siedlungen "die Stadt und ihre zeitgenössischen Bauprojekte bis heute prägen", auch der sozialpolitische Ansatz im Wirken des ehemaligen Baudezernenten soll gewürdigt werden.

    @bridget : Auch von mir vielen Dank, obwohl ich nicht danach gefragt oder gesucht habe :D . Das Modell von 2008 war irgendwie aus meiner Erinnerung verschwunden, vor allem als ich mich kürzlich hier und hier über die Wahrnehmbarkeit der FraSpa - Hochhauses mit 130m verbreitet habe. Ein 200m - Turm wäre natürlich sichtbar.

    @RaZor : Eine Übersicht zum aktuellen Stand der Projekte findest zu in Gizmo23s Beitrag im Hochhäuser - Spekulierstrang.

    Wie Phoenix aus der Asche...

    Ich habe schon gewartet, bis Du diesen Strang in der "Lounge" aufmachst, Mainolo, da ich die Idee sehr gut finde und die Diskussion hier mit einem Gebäude einleiten möchte, dass zwar viel früher schon urkundlich erwähnt wurde, jedoch durch seine - wenn auch nicht historische - Rekonstruktion Anfang der 1950er Jahre für mich wie kaum ein zweites Haus für den damaligen Geist steht: Das Salzhaus.

    Es existiert ein sehr detaillierter Artikel in der Wikipedia, in welchem sowohl die erste urkundliche Erwähnung als auch die Überlieferung des Namens "Salzhaus" reflektiert wird (beides 14. Jahrhundert). Demzufolge wäre das Salzhaus an sich natürlich fehl am Platze beim Thema 50er Jahre, allerdings hat der Wiederaufbau 1951/52 uns zwar ein Gebäude im schlichten damaligen Stil beschert, aber auch ein Wandmosaik, welches als Sinnbild des damaligen Aufbauwillens den Phoenix zeigt, der sich aus der Asche erhebt:


    Bild: Mylius (mit Lizenz cc-by-sa 3.0 @Wikipedia)

    Bei jedem der - viel zu seltenen - Besuche in meiner Heimatstadt bleibe ich immer einige Augenblicke stehen und lasse das Bild auf mich wirken, wenn mich mein Weg ins Zentrum der Stadt führt. Obwohl die Wertschätzung des heutigen Salzhauses natürlich meine persönliche Meinung darstellt und das Gebäude um Jahrhunderte älter ist, sollte es hier nicht fehlen.

    In Ergänzung zum vorherigen Post erwartet der Fraktionsvize der Römer-CDU, Heumann, "dass die weiteren Genehmigungen für die beiden Gebäudeteile gleichzeitig erteilt werden", dies meldet die FNP heute.

    Mit Bezug auf die noch nicht erzielte Einigung zur Betreiberschaft moniert die Frankfurter SPD, die Stadt hätte mit der Baugenehmigung ein "wichtiges Faustpfand" aus der Hand gegeben, wie Franktionschef Oesterling zitiert wird: "Die Verhandlungsposition der Stadt sei jetzt geschwächt". Heumann vermutet demgegenüber, dass die Investoren des Kongresszentrums dieses "notfalls" selbst betreiben würden.

    Nicht nur das, tosoul, die böse Politik baut auch fleißig unseren Flughafen aus, und wie die Fluglärm Rundschau (diese Verballhornung des Namens erlaube ich mir einmal) dazu steht, sollte ein jeder wissen. Im zweiten Beitrag des damals neuen Strangs Airport: Red Carpet Club habe ich versucht, die Argumentation gegen die neue Landebahn auf's Korn zu nehmen - aber gut, ein jedes Medium hat eben seine Meinung.

    Zurück zum Taunusturm: Hochhäuser haben nunmal per se etwas (groß-)kapitalistisches, und damit macht man sich nicht nur Freunde. Ein Investor hat offenbar nicht nur Mittel, ein solches Gebäude zu finanzieren, er zeigt es auch noch an exponierter Stelle. Also wenn das nicht die gleiche Hybris ist, mit der schon der Turmbau zu Babel angegangen wurde... Dass Hochhäuser auch etwas großstädtisches haben - oder vielleicht sogar die einzige originär großstädtische Bauform überhaupt sind -, wird gerne übersehen. Der Leerstand bei alten Gebäuden (den es natürlich gibt, aber da vergleicht man ja Äpfel mit Birnen) ist als Gegenargument nur vorgeschoben; wenn es keinen gäbe, wäre durch das Hochhaus eben die Frischluftschneise blockiert, die Nachbarschaft verschattet usw.

    Persönlich halte ich den Taunusturm insgesamt für gelungen, freue mich über die konkrete Aussage, dass es noch im März losgehen soll, und hoffe noch mindestens auf Metzler, FraSpa und Marieninsel in der näheren Umgebung ;)

    Ende März erste Bohrpfähle

    Laut einem Bericht der FR sollen bereits Ende März die ersten Bohrpfähle in die Erde getrieben werden. Der Artikel ergänzt insofern Schmittchens gestrigen Beitrag zur Teilbaugenehmigung, nimmt den Widerspruch der Opposition aufgrund der vom Rahmenplan abweichenden Höhe jedoch als Anlass für die reißerische Überschrift "Tumult um Taunus-Turm".

    Eher lesenswert als der Austausch der bekannten Argumente während des vorgeblichen "Tumults" ist der kurze geschichtliche Abriss über die Errichtung der Zentrale der Deutschen Genossenschaftskasse 1950/51 an der Stelle des künftigen Hochhauses und die geringe Mühe, die nun "der Abbruchbagger hatte, die Wände zu zerbeißen und zu zerbröseln".

    ^ Ich würde die Sache (also die Einschränkung des Skyline-Blicks aus dem Molenkopf-Hochhaus, wir diskutieren wohlgemerkt ein Luxus-Problem :D ) insgesamt sogar noch pessimistischer sehen. Außer dem Südabschnitt der Neuen Mainzer und dem einen oder anderen Turm Richtung Messe wird da doch nicht viel zu sehen sein, oder? Nicht zu vergessen natürlich, dass sich für einen Betrachter am Molenkopf die EZB wie ein gläserner Berg unmittelbar vor ihm aufbaut (Stichwort "in Spuckweite" aus skyliners Beitrag).

    @epizentrum, skyliner : Vielen Dank, dass Ihr auf meinen Beitrag noch eingegangen seid; in der Tat meinte ich das nur der Sparkasse zuzurechnende 130m Hochhaus aus dem Rahmenplan 1998. Der 197 Meter - Doppelturm trägt (in der Bezeichnung, die ich normalerweise verwende) einen Doppelnamen, in welchem die Sparkasse ebenfalls auftaucht, nämlich "Frankfurter Sparkasse / Württembergische Hypothekenbank", und er wäre natürlich auch zu sehen, ganz klar... Da wegen des - offenbar doch nicht so unmittlbar bevorstehenden Baubeginns - die alten Bestandsgebäude seinerzeit geräumt wurden und somit auch das Antiquitätengeschäft schließen musste, in dem meine Mutter gearbeitet hat, existiert hier sogar ein persönlicher Bezug :) .

    Eine schöne Übersicht zu den diversen City-/Entwicklungs-/Rahmenplänen habe ich übrigens hier gefunden; nicht erwähnt wird allerdings, dass der Standort Frankfurter Sparkasse / Württembergische Hypo auch kurzzeitig für die EZB im Gespräch war, und zwar unmittelbar, nachdem Frankfurt am Main den Zuschlag erhalten hatte. Mir ist noch das Zitat erinnerlich, dass die Stadtregierung hierfür "jede nur denkbare Nutzungsdichte" genehmigen würde.

    @RaZor : Schöne Simulation!