Beiträge von sdranil

    Neuplanungen

    An und für sich sind die Neuplanungen nicht schlecht, aber bei den meisten Entwürfen gefielen mir die früheren besser. Vor allem der alte Entwurf Leipziger 13 ist besser als der neue. Finde, dass es besser es ist, das Gelände für drei Gebäude aufzuteilen als für zwei. Denn obwohl die Gebäude so kleiner geworden wären, so sahen sie doch irgendwie imposanter aus, was wahrscheinlich an der etwas stärkeren Betonung der vertikalen loiegt, während der neue Entwurf mehr die Horizontale betont. Schade das das Haus von Patzschke nicht gebaut wird. hab aber nicht ganz verstanden, ob die Torhäuser in der Form gebaut werden. Könnte mir da jemand helfen?

    Also ich finde eine Seilbahn schon irgendwie reizvoll. Ich bin zwar nicht in der Lage zu beurteilen, ob so eine Zusammenlegung der Bahhöfe Sinn macht, aber wenn dem so sein sollte, so finde ich wäre eine Seilbahn schon interessant. Das hat vielleicht weniger mit praktischen Überlegungen zu tun, als dass ich immer Städte mit verschiedenen Arten von öffentlichen Nahverkehr spannend finde. Auch wenn Seilbahnen nun wirklich nichts Neues mehr sind, so haben sie für mich noch immer etwas Futuristisches. Ist jetzt aber alles sehr subjektiv.

    Ich hab da eine Frage. Zeigt die erst Animation der Edison Höfe die selbe Version wie die nachfolgenden Animationen. Immerhin schaut das Mauerwerk in der ersten Animation nicht so rötlich aus wie in den übrigen. Könnte aber auch nur das Licht sein. Ansonsten gefällt mir der Entwurf sehr gut, vor allem im Vergleich zum Nordbahnhof-Caree. Weiß jemand was für eineNutzung für die Edison Höfe vorgesehen war? Schade, dass sie bisher nicht realisiert worden sind.

    Als ich meinte, das MEF sei ein großer Luxus für Berlin und sollte deshalb unbebaut bleiben, hieß das nicht, das man die Freifläche nicht modernisieren sollte. Ich war vor zwei Jahren da und muss ehrlich sagen, dass der Platz nicht gerade zum Verweilen einlädt. Trotzdem bin ich optimistisch, dass sich gute (Landschafts)Architekten finden lassen sollten, die es schaffen würden, das ganze Gebiet aufzuwerten ohne den Platz zu bebauen, zB. durch neue Straßenbeläge, Grünflächen, Parkbänke, etc.Auch wenn ich sonst eher für eine Rückkehr zur Bebauungsdichte (nicht Architektur) der Vorkriegszeit bin, so finde ich doch, dass in diesem Fall dies nicht angebracht wäre, da die riesige freie Fläche mitten in Berlin schon zu sehr in der Vorstellung von Berlin der Leute verankert ist. Ich persönlich kann mir eine urbane Bebauung an dieser Stelle nicht vostellen.

    Ich begrüße zwar die Umgestaltung des Alexanderplatzes, aber warum baut man immer diese Einkaufszentren? Ich dachte die Gegend soll urbaner werden und da fände ich Blockrandbebauung mit Geschäften im Erdgeschoss und Büros/Wohnungen im Obergeschoss sinnvoller als diese Konsumtempel, die mich persönlich doch eher an "Grüne Wiese" erinnern.

    Die neue Planung ist an sich auch nicht schlecht, aber nichts besonderes. Die Gebäude fügen sich gut an den Altbau an. Nur im vergleich zu den vorher geplanten Bauten erscheint das jetzt wie eine Entäuschung. Der Entwurf von Patzschke gefiel mitr sehr gut, insbesondere der wuchtige Mittelteil und das Dach. Gut das es überhaupt noch Architekten die nicht nur Flachdächer bauen wollen. Auch die Farbe gefiel mir sehr gut. Überhaupt sollten vermehrt kräftigere Farben verwendet werden, z.B dieses Orange. Manchmal scheinte es mir das Bauten heute fast nur noch Glasfassaden (also durchsichtig) oder Sandsteinfassaden haben. Das wirkt zwar edel, wenn ganze Straßenzüge so aussehen kann es aber schnell langweilig werden.

    Ich wollte mal fragen als was die Randbebauung des Opernturms eigentlich genutzt werden soll? Eine Mischnutzung, welche dafür sorgt, dass das Gebäude nicht nur als "Bürobunker" wahrgenommen wird, wäre ja zu begrüßen.
    PS: Der Turm sieht von unten gewaltig aus.

    Lieber Dykie,
    ja, du hast Recht. Ich hab tatsächlich keine oder nur wenig Ahnung von Bautechnik. Deshalb vertraue ich deiner Einschätzung der Lage und schließe mich dieser an. Ich hatte keine Ahnung wie gravierend die Konsequenzen dieser auf den ersten Blick (zumindest auf den ersten Blick eines Laien) nicht so schlimmen Schäden sein können. Deshalb finde ich es schon verwunderlich wenn bei so neuen Gebäuden solche Schäden auftreten. Tja, da hab ich mich wohl geirrt. In meinen Augen war das halt nur ein wenig Schmutz, der sich halt nach einiger Zeit auf Gebäuden absetzt.

    Ich vertrete eine ähnliche Meinung wie Richard Neutra. So ein großer freier Platz im Zentrum einer großen Stadt ist ein Luxus. Er sollte neu gestaltet werden um als Freizeitfläche in mitten Berlins zu fungieren. Andererseits ist eine Verdichtung des Gebietes rund um den Alexanderplatz dringend notwendig. Dazu braucht man aber doch nicht den Rathhausplatz zu überbauen.

    Also ich finde, so lange es keine groben Schäden sind, die die Qualität des Viertels sehr beeinträchtigen würden, sehe ich diese Verunreinigungen nicht weiter schlimm. Sie tragen dazu bei, dass die Hafencity in ein paar Jahren nicht mehr wie ein Neubaugebiet sondern wie ein richtiges zentrumsnahes Viertel aussehen wird.

    ^^ Das liegt meiner Meinung nach auch daran das es kaum Nutzung der Erdgeschosse als Läden oder Ähnliches gibt. VOr allem bei den größeren Pojekten könnte man sich so eine Nutzung doch gut vorstellen, bei den Townhouses selbst eher nicht, sind ja per Definition reine Wohnhäuser, oder? Ich bin zwar kein Berliner, finde aber trotzdem das die Ecke doch relativ zentral liegt und deshalb ein wenig mehr Erdgeschossnutzung verdient hätte. Da es mein erter Post über die Townhouses ist, muss ich noch sagen, dass ich sie architektonisch sehr gelungen finde. So etwas sollte man öfters auf innenstadtnahen Brachflächenbn bauen, statt einen einzigen Investor ein ganzes Areal zu geben, auf dem er dann einen einzigen Klotz hinstellt.

    Nutzung der Erdgeschosse in der Hafencity

    Hallo erstmal, dies ist mein erster Post im DAF. Ich verfolge die Entwicklung der Hafencity schon seit längerem und war schon mehrfach dort. Als Nichthamburger stellt sich mir immer wieder die Frage, ob die Hafencity im Bereich der Erdgeschosse der Gebäude ausreichend offen ist. Damit meine ich, ob für einen Stadtteil, welcher so Zentrumsnah ist die Nutzung der Gebäude fur Einzelhandel und Gastronomie nicht vielleicht ein wenig zu gering ist. Ich weiß die Architektur der Gebäude sehr zu schätzen und weiß auch, dass mit dem Bau einer echten Fußgängerzone begonnen worden ist, trotzdem finde ich das die Hafencity teilweise zu sehr nur aus Wohnungen und Büros besteht. Was sagt ihr dazu?