Beiträge von Paule

    Wer sagt denn, dass Primark mit der möglichen "Deutschland-Zentrale" unbedingt im selben Gebäude wie die Filiale sein muss.. Wenn es eine Filiale von zwei Etagen Verkaufsfläche gibt und es sich um Produkte handelt, die in Massen verkauft werden sollen, wird auf jeden Fall Lagerplatz benötigt und darüber hinaus Räume für die Mitarbeiter und eine hauseigene kleine Verwaltung.


    Selbst wenn die "Deutschland-Zentrale" nicht zu groß ausfallen sollte, wäre das alte C&A-Gebäude zu klein..
    Ich denke eher, dass in diesem Fall extern Räume angemietet werden. Ich wäre ja für das Gebäude zwischen dem neuen DB-Standort in der alten Bahndirektion und Sparda-Bank an der Krupp-Straße :-)

    naja.. Objekte wie die Alte Synagoge auszuleuchten, kosten aufs jahr gerechnet sehr viel Geld.. Da lässt es sich in einer Stadt, die den Gürtel enger schnallen muss, leider schwer rechtfertigen, das Rathaus, die Synagoge etc. nachts elegant auszuleuchten.. Vielleicht findet sich ja mal ein Sponsor oder die jüdische Gemeinde sammelt etwas.

    ..laut Radio Essen hat der Rat entschieden.. Es soll keine Sparmaßnahme auf Kosten der Tribünenzahl geben. Es wird ein Stadion mit vier Tribünen kommen, allerdings bleibt die Gästetribüne vorerst ohne Dach. Das folgt erst, wenn es sportlich bergauf geht.
    Der VIP-Bereich wird auch erst ausgebaut, wenn der Verein sportlich wieder höher spielt.

    ... wir müssen uns auch mal bewusst werden, was für Voraussetzungen hier herrschen.. Hochhäuser von 150m und mehr wären ja ganz toll.. Aber die sind auch im Unterhalt super teuer. Je höher die Gebäude, desto höher sind auch die Betriebskosten pro m².. Die Baukosten sind auch nicht ohne.. Und wenn hier ein Bürohaus gebaut wird, mit dem ein Investor in Essen Geld verdienen will, dann ist von der Höhe nicht so viel drin wie in Frankfurt..

    Büromarktdaten

    Liebe Forumsmitglieder,


    vielleicht habt Ihr einen Tipp!? Ich recherchiere derzeit für meine Masterarbeit an der Uni Köln. Schwerpunkt ist ein immobilien-ökonomisches Problem mit Fokus auf Frankfurt.
    Meine Frage an Euch lautet nun - habt Ihr Ideen, wo man ältere Büromarktdaten zum Standort Frankfurt am Main auftreiben kann.. Insbesondere Daten vor 1990 wären spannend für mich. Bis dahin bin ich ganz gut ausgestattet.. Wenn Ihr eine Idee oder einen Tipp habt, wäre ich Euch sehr dankbar!


    Viele Grüße aus Essen!

    Das sind gute Nachrichten - wahrscheinlich hat die Bahn gezögert, weil mit dem Durchbruch nun etwas weniger Passanten den Weg entlang der Ladenzeile nehmen werden..
    Ich habe nur mal irgendwo aus unseriöser Quelle erfahren, dass die Läden dort z.T. noch recht lange Mietverträge hätten.. Dann wird es ja spannend, wie man die dann abfindet.. oder gibt es da einfach Optionen, die der Vermieter ziehen kann?

    Naja.. das ist Wettbewerb und gewiss wird das ein oder andere Hotel auf der Strecke bleiben.. Ich denke da besonders an kleinere Hotels, die sich im gleichen Preissegment wie acom, motelone etc. bewegen..


    Für mich ist spannend, wie sich die ganzen neuen Hotels auf den Kruppgürtel und die Planungen dort auswirken werden. Wenn sich bislang kein Investor für ein Hotel am Standort dort gefunden hat, wird es nach den Nachrichten über die Hotel-Planungen an der Kreuzkirche, im Hochhaus an der Kruppstraße, im Heroldhaus, auf Zollverein (Designstadt), Univiertel(?) ... sicher nicht einfacher, dort Geldgeber zu motivieren..

    Wie auf der ExpoReal bekannt wurde, wird die RAG Montan Immobilien ab Oktober für 20 Millionen Euro ihren neuen Firmensitz auf dem Gelände der Kokerei Zollverein bauen. Auf dem Bild sieht man das neue Gebäude unten modelliert.
    Der Entwurf stammt von Architekten Bahl + Partner BDA und Projektentwickler ist Kölbl-Kruse.


    image.php (JPEG-Grafik, 1193x870 Pixel) - Skaliert (67%)


    Mod: Grafik wurde in einen Link umgewnadelt. Grund: Hotlinking. Bitt zukünftig unsere Richtlinien für das Einfügen von Bildern beachten. Danke. nikolas


    Bild: RAG Montan Immobilien GmbH



    Hier
    der Link zum WAZ-Artikel.

    GenerationenKult / Haus

    Ich weiß nicht, ob es schon ein eigenes Thema wert ist - aber an der Viehofer Straße tut sich etwas sehr Positives! Als Ableger des Unperfekthauses entsteht dort ein kleines Highlight für die nördliche Innenstadt.
    Genaueres findet man unter der Homepage des "GenerationenKult-Hauses" (Name wird wohl noch geändert..).

    .. klingt gut! Aber was wird denn da jetzt gemacht? Wird die Fassade aufgefrischt? Das ist doch die Kirche neben der Synagoge!?
    Ich war länger nicht mehr in der Heimat - tut sich da generell im Umfeld der Synagoge schon was? Da ist doch einiges geplant!?

    also ich finde den Standort Hafenstrasse auch nicht optimal.. Tradition hin oder her.. Ein Umzug innerhalb der Stadt an einen besseren Standort würde dem Verein kaum Schaden.
    Beispiele hierfür gibt es genug.. Mainz, Augsburg, München, Mönchengladbach, Paderborn.. u.v.m.... So richtig schaden, tut das keinem Verein. Alle haben einen Neubau an einer strategisch besseren Stelle gebaut und die Tradition leidet kaum.

    Aufbruchstimmung

    Gute Nachrichten für den Kiez Rottstraße/Viehofer Str.! Wie es aussieht [laut WAZ], hat der Betreiber des Unperfekthauses eine Immobile an der Viehofer erworben und möchte hier (auf 2500m²) einen Ableger aufmachen..
    Jetzt scheint es auch bei Wolff voranzugehen - vielleicht wird ja doch noch etwas aus einer lebendigen (studentischen) Szenegegend:daumen:
    Wenn man bedenkt, dass am Freitag auch der Park am Berliner Platz Eröffnung feiert, entwickelt sich die Schmuddelecke langsam zu einem lebenswerten Fleckchen..

    die Antwort ist simpel..
    Die Paradestadt, in der Hochhäuser wachsen ist Frankfurt.. dort werden aber auch Mieten von bis zu 34€/m² erzielt.. dort gibt es ein Internationales Verkehrsdrehkreuz.. das macht ungalublich viel aus.. Außerdem ist dort ein Finanzcluster.. Das ist eine Branchen, die weltweit ihre Macht mit Hochhäusern demonstriert.. Das etabliert sich nicht so schnell in Essen..
    In Essen erzielen wir gerade mal bis zu 13€/m².. [Quelle]...das sind Welten.. auch zu anderen Stäten--
    ..in München sind es 30€, in Düsseldorf immerhin 23€..


    Da kann man romantisch denken, wie man will.. wer Millionen für einen Büroturm in die Hand nimmt, will Renditen sehen.. und ein Hochhaus ist teuer, hat hohe Nebenkosten und die Baukosten sind im Vergleich zu flacheren Bauten auch nicht zu verachten. Wenn sich also ein architektonisch anspruchsvoller Bau hier nicht lohnt, wird nicht gebaut. Jedes Extra, wie Dachterassen, tolle Wasserspiele, Grünflächen um den Turm etc. kosten viel Geld. Und da lohnen sich eben solche Investitionen eben nur dort, wo sich dieses Geld auch wieder einspielt.. Kaum ein Turm wird dabei von lokalen Investoren gebaut.. Das sind Fonds mit Anlegern aus der ganzen Welt.. Denen ist vollkommen egal, wo der Turm gebaut wird, solange die Rendite stimmt.. Und um die in Essen zu erzielen, muss man bei geringerem Mietspiegel eben an der Kostenschraube drehen..


    Die großen Bauten, die wir hier haben (Evonik, RWE, Eon-Ruhrgas etc.) sind größtenteils eigene Projektentwicklungen.. Da ist unser Turm IV schon eine positive Erscheinung. Es kommt nicht von ungefähr, dass sich das Europacenter so schwer tut.


    Und ob alles mit einem anderen Marketing zu verbessern ist, wage ich zu bezweifeln. Das sind immer nur intuitive Einschätzungen.. Die Stadt, die Wirtschaftsförderung, der Kommunalverband sind bei allen großen Immobilienmessen mit aufwändigen Ständen vertreten und tun eine Menge.. Da sind Immobilienexperten am Start.. Aber solange die Rendite nicht stimmt, nützt das beste Marketing nichts.


    Und an den weichen Standortfaktoren wird auch gearbeitet.. Mehr Aufmerksamkeit als die Kulturhauptstadt bekommt momentan maximal Berlin als Bundeshauptstadt..


    Darüber hinaus, versucht die Stadt nach und nach Schandflecken zu beseitigen.. Der Berliner Platz bekommt einen Park und wird neu entwickelt, der Hbf ist neu.. Das Museum Folkwang ist neu.. In Essen spielen mehr TV-Serien.. Die Loveparade ist im Revier.. mehr geht fast nicht.. Was soll denn noch an Marketing kommen..


    Und außerdem .. Essen holt ja auch auf - nur geht das auch nicht von heute auf morgen.. Wenn wir auf Highlights hoffen, dann ist das momentan nur über Entwicklungen wie im Krupp Gürtel möglich, wo eine Firma selbst entwickelt. Wir sollten froh sein, dass es hier so viele Firmen gibt (die allerdinsgs wegen vieler Eigenbauten den Mietmarkt nicht so sehr determinieren). Entwicklungen - gerade in den Nachwehen der Wirtschaftskrise - dauern eben an einem momentan noch B-Standort wie Essen.


    Fazit: Ich wünsche mir auch tolle Türme, aber die sind momentan eben kaum drin..

    ..den Westfalentower kenne ich tatsächlich nur von Bildern.. Dann bleibt ja zu hoffen, dass die Kombination mit dem Glas ein bisschen was rausholt..


    Mir wäre es auch lieber, wenn ein bisschen Bewegung im Turm wäre - sprich eine Scheibe etwas höher als die andere..
    Auch die urspüngliche Variante IV aus Glas sieht auf den ersten Blick noch ein bisschen ansprechender aus.. Wo ist eigebtlich der Vorsprung auf dem linken Gebäudeteil geblieben? Ich finde die aktuelle Variante nicht überragend, aber auch nicht schlimm.. Ich hoffe nur, dass die Außengestaltung nicht mit jedem Entwurf billiger wird..


    ..aber da müssen wir wohl mal abwarten, was der schließlich endgültige Entwurf noch so bringt.

    Also ich finde die Variante 4 für den Standort absolut okay. Es ist schon etwas dran, dass sich der kleinere Turm besser ins Gesamtbild einfügt.
    Naturstein und Glas als Fassade finde ich auch in Ordnung - eine Aufwertung für die Ecke ist das in jedem Fall.


    Einen größeren Turm erhoffe ich mir vom Europacenter.. An der Stelle könnte eine Landmarke gesetzt werden, ohne dass das Gesamtbild durcheinander gebracht wird..


    Aber momentan müssen wir uns in Essen damit abfinden, dass hier eben nicht die ganz großen Renditen zu holen sind.. Da hilft auch eine von Philip angesprochene Vermarktungsstrategie herzlich wenig..
    Hier sind Immobilienexperten am Werk und die können wahrscheinlich schon einschätzen, ob sich mit aufwendigeren Objekten in Essen momentan entsprechende Renditen erzielen lassen..
    Bei einem solchen Projekt ist eine Menge Geld im Spiel und bei dem Essener Mietspiegel ist das Risiko nicht zu verachten, wenn die Mieten mal eben 10-20% höher liegen als in umliegenden Bürogebäuden. Gerade in Zeiten der Krise wird es noch komplizierter entsprechende Mieter zu finden. Die Firmen, die ihren zentral gelegenen Hauptsitz hier haben, mit dem es zu repräsentieren gilt, bauen eben alle selbst..

    Die AOK baut neu

    Die AOK Rheinland/Hamburg will für ihre 500 Mitarbeiter eine komplett neue Verwaltung bauen. Das alte Gebäude in der Jägerstraße platzt aus allen Nähten - jetzt wird neu gebaut. Hierfür sucht die AOK noch einen Investor und ein Grundstück in der City. Spekuliert wird dabei schon über die Weststadt und den Berliner Platz.
    Quelle: WAZ


    Ich persönlich würde einen Abriss des C&A-Gebäudes vorschlagen: In den Obergeschossen Büros, einen repräsentativen Eingang am Kennedyplatz und vermietbare, moderne Ladenfläche in Richtung Kettwiger.. Leider ist das aber wohl eher unwahrscheinlich...


    Was auch seinen Reiz hätte und bei den Kommentaren der WAZ vorgeschlagen wird, sind zum einen das Europacenter-HH, zum anderen das geplante Hochhaus am Hauptbahnhof.. Das Europacenter könnte sich dann zum Versicherungscluster entwickeln :-) die Barmer ist ja schon im kleinen Teil neben dem potentiellen Hochhaus..