Beiträge von philmo1

    Dekoratives Anführungszeichen

    ^ Noch kürzlich gab es Wünsche, dass die Sachthemen weit mehr diskutiert werden... Nur knapp zum Corneliusplatz - die Umgestaltung ist zwar eine Konsequenz der Investitionen Wehrhahnlinie und Kö-Bogen, doch städtebaulich sehe ich keine Begründung, dass die Kö-Bogen-Gestaltung dort die neobarocken Elemente konterkariert. Als nördliche Verlängerung der Königsallee hätte der Platz solche Laternen bekommen können, wie sie für die Kö entworfen wurden (links und rechts sieht man je eine im Kö-Bogen-Design), diese würden mE besser passen.


    Das sehe ich ähnlich. Der Platz gehört zum historischen Ensemble Königsallee und sollte sich in der Gestaltung an dem Zustand vor dem Bau des Kö-Bogens orientieren. So wurde der Brunnen und die Wegestruktur auch rekonstruiert - warum bei der Möblierung eine Ausnahme machen?
    Der Stil ist historisch, jedoch nicht historisierend.

    (Ich übergehe bewusst Betonrüttlers Beitrag. Don't feed the troll. Leider wird das Admin-Team nicht aktiv.)

    @47:

    Völlige Zustimmung! Mir ist keine weiteres moderiertes Forum bekannt in dem über Jahre und Monate Respektlosigkeiten am Rande zum Hass geduldet werden. Das Mitglied 'Betonrüttler' muss gesperrt werden. Es trägt kaum -meistens nicht- konstruktiv bei.
    Sollte sich an der Forumkultur nichts ändern, verliere ich den Spaß an dieser Plattform.

    ^

    Es sind nimmt auch für mich mittlerweile unerträgliche Ausmaße an. Bau-Lcfr mag sehr "eigene" Ansichten haben, das Dauerfeuer auf ihn ist aber völlig unangebracht. :Nieder:
    Ich würde mir ein verstärktes Eingreifen der Admins wünschen. Mittlerweile haben wir ja mit dem Betonrüttler sogar ein Troll-Problem im Board. :nono:

    Korrekt.
    Zitat Stadtplanungsamt: "Baufeld 10 ist ein Baufeld innerhalb des Bebauungsplanes 5477/125 "Kö-Bogen 2. BA". Der Bebauungsplan bietet somit die Möglichkeit an dieser Stelle - unter Berücksichtigung seiner textlichen Festsetzungen - ein Gebäude zu errichten."

    ^Ohne eine konkrete Nutzung wird dieser - verhältnismäßig große(!) - Platz völlig unbelebt bleiben. Es besteht an dieser Stelle auch keine frequentierte Wegbeziehung für Fußgänger oder Radfahrer.
    Ein architektonisch ambitionierter Pavillon als Café könnte an dieser Stelle mit einem interessanten Ausblick und einer ausgesprochen zentralen Lage punkten! Er hat im Gesamtkonzept schon Sinn gemacht. Vor etwa 1,5 Jahren fragte ich bei der Stadt an, ob mit einer Umsetzung gerechnet werden könne. Damals konnte man mir allerdings keine Auskunft geben. Ist der Pavillon nun sicher vom Tisch?

    Als langweilig würde ich den Bau nicht unbedingt bezeichnen. Seine schiere Größe und die selbstbewussten, langen Fensterbänder werden den Bau mit Sicherheit - im lokalen Kontext - zu einem Hingucker werden lassen. Das ist jedoch mitnichten ein Wert für sich! Der Entwurf stellt aus meiner Sicht keinen Bezug zu seiner Umgebung her. Der Verzicht auf eine feiner gegliederte Fassade, welcher sicher nicht mit 'mangelnder Mühe' begründet werden kann, und die Wahl von Glas und Klinker als Fassadenmaterialien lassen ihn als Fremdkörper wirken.
    Dennoch ist die Architektur an sich weit davon entfernt ein bloßes Investorenprodukt zu sein. Auf dem Rendering macht das Gebäude einen hochwertigen Eindruck auf mich. Es hätte diese B-Lage sicher schlechter treffen können.

    Rheinbahn-Grundstück

    Nach Umzug der Rheinbahn in ihr neues Verwaltungsgebäude wird auf dem Grundstück ein Neubau mit fünf Vollgeschossen sowie einem Staffelgeschoss entwickelt. Ankermieter ist die HSBC. RKW zeichnen sich für den Entwurf verantwortlich.
    Aus meiner Sicht ein - durch die betonten Horizontalen - sehr großzügiger Entwurf im eher kleinteiligen linksrheinischen. Die Fassade soll lt. RP-Artikel aus 'Klinker und Glas' bestehen. Im zu schlecht aufgelöstem Rendering sieht das eher nach einer Metall-Oberfläche aus. Ich hoffe, dass dieses Projekt - neben den anderen Neubauprojekten in unmittelbarer Nähe - endlich zu einer ernst gemeinten und radikalen Neugestaltung des Belsenplatzes führt!
    Mit Huawei, Vodafone und der HSBC wären somit drei echte Schwergewichte in Neubauten im linksrheinischen zu finden.


    Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/du…t-aid-1.6174837

    Dekoratives Anführungszeichen

    ^ Und da sieht man wie dich das Ingenhoven Tal dem Schauspielhaus auf die Pelle rückt.

    Und somit den Platz auf eine übersichtliche Größe schrumpft, die der Belebung des ehemalig toten Platzes zu Gute kommen wird. Vorstellbar ist beispielsweise eine Nutzung durch Sommerfestspiele in Zusammenarbeit mit dem Schauspielhaus ähnlich wie bspw in Dresden.

    Der Kö-Bogen-II Entwurf ist aus meiner Sicht weder zu monströs noch 'erdrückt' der das Schauspielhaus. Das Gegenteil ist der Fall! Das Schauspielhaus ist der große Profiteur des Innenstadtumbaus. Erst der Tal-artige Einschnitt zwischen Dreiecks-Pavillon und Kö-Bogen-II-Neubau holt das Schauspielhaus aus seiner Jahrzehnte währenden Hinterhoflage. Dies wird besonders deutlich, wen man den Ingenhoven Entwurf mit den anderen Wettbewerbsbeiträgen vergleicht. Bei einem Großteil der Konkurrenzbeiträge habe ich mich ernsthaft gefragt, ob die Planenden jemals persönlich vor Ort waren und die Stadt kennen. Ganz abgesehen davon handelt es sich bei Ingenhovens Entwurf mit Sicherheit um den Kreativsten. Der Dreieckspavillon bietet bei filigraner Ausführung das Potenzial zu einem echten Hingucker zu werden. Dass die Flaneure die Möglichkeiten der begehbaren Dachfläche zu Nutzen wissen steht für mich nicht ernsthaft infrage.

    Zwei Dinge sind jedoch wichtig.

    1. Es bedarf eines durchdachten Nutzungs- und Gestaltungskonzepts für den GGP. Ob zum Innenhof ausgerichtete Gastronomie dort funktionieren kann bezweifle ich. Die Etablierung eines Open-Air-Kinos im Sommer halte ich bspw. für interessant

    2. Eine funktionierende Begrünung kann aus diesem interessanten Projekt ein echtes architektonisches Highlight machen. An dieser neuralgischen Stelle der Düsseldorfer Innenstadt dürfen keine Kompromisse gemacht werden - auch wenn Nachbesserungen den Baustart um weitere Monate verschieben! Der Kritik an der Wahl von Buschhecken anstelle immergrüner Pflanzen kann ich mich anschließen. Inwiefern Pflanzkästen (Keine Balkonkübel!) keine gute Wahl sind, wage ich nicht zu beurteilen. Sind jemandem Beispiele für eine ähnlich durchgeführte Fassadenbegrünung bekannt??

    Ein dringend nötiger und lange überfälliger Entwicklungsschritt für die Messe Düsseldorf! Baulich ist die Messe der Konkurrenz in Köln, Hannover, Frankfurt und co. deutlich unterlegen. Für die Ansiedelung großer Publilumsmessen ist das mit Sicherheit ein Hindernis! Mit einem neuen Entree und der Anbindung des Flughafens an die Messe mittels Statdtbahn gewinnt der Standort deutlich!

    Architektonisch ist der Entwurf sicherlich keine nie dagewesene Offenbarung aber mit Sicherheit guter internationaler Standard. Die Einbindung der Konferenzräume weiß zu gefallen. Ich bin mir sicher, dass die Reservefläche für ein Messehotel mit Sicherheit nicht lange unbebaut bleiben wird! Die Investitionssumme von 1 Mrd. Euro im kommenden Jahrzenht ist gewaltig! Damit ließe sich das gesamte Messeglände einmal durchsanieren.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Die WZ berichtete gestern, dass das Projekt Papillon für den nächsten Mipim Award der im März stattfindenden Immobilienmesse Cannes in der Kategorie Wiederinstandsetzung nominiert wurde. In dieser Kategorie wurden außerdem zwei Pariser Projekte und ein in Buenos Aires nominiert. 2015 gewann das Dreischeibenhaus in dieser Kategorie. Es sei die siebte Nominierung eines Düsseldorfer Bauwerks für den Mipim Award.

    Wie ist der mipim Award eigentlich zu bewerten? Ist das ein Preis unter Hunderten in der Architekturwelt oder nimmt er tatsächlich den Rang eines "Architektur-Oscars" ein, an dem kein Weg vorbei geht?
    Wer fühlt sich in der Lage dazu eine Einschätzung abzugeben?

    Rheinbahn veräußert Wendeschleifen-Grundstück

    Einer Pressemitteilung der Rheinbahn zufolge hat das Unternehmen das am Rheinbahnhaus gelegene Wendeschleifen-Grundstück an die Concepta Projektentwicklung GmbH aus Düsseldorf verkauft. Die Concepta Projektentwicklung zeichnet sich u.a. für die Kö-Galerie und das Airview in der AirportCity verantwortlich. Über den Kaufpreis wurde stillschweigen vereinbart.

    Die Gleisschleife bleibt dauerhaft erhalten und bietet im Inneren 2 000qm Platz für Bebauung. Ob eine Überbauung des Gleiskörpers rechtlich möglich ist, erwähnt der Artikel nicht. Dies wäre allerdings mMn eine baulich und evtl. auch ökonomisch interessante Überlegung... :daumen:

    Dekoratives Anführungszeichen


    Der Entwurf sieht großartig aus. Anscheinend gibt es sogar eine Dachterrasse.

    Der Entwurf sieht in der Tat hervorragend aus! Sollte es zu einer Umsetzung kommen ist das ein großer Gewinn. Leider hast Du keinen Link dazu gepostet - könntest du das nachholen?
    Das Kö-Bögen-Projekt hat eine gewaltige Strahlkraft. Es bleibt zu hoffen, dass diese groß genug ist um das verbleibende Top-Filet Grundstück "Tuchtinsel" mit hochklassiger Architektur neu zu entwickeln. Hier besteht unglaubliches Potential!

    Hafenstraße 4 - Carlstadtufer

    Anbei zwei bisher hier nicht gezeigte Visualisierungen des Projekts Hafenstraße 4, entnommen aus der Broschüre des Entwicklers zum Projekt.

    Insgesamt natürlich eine erhebliche Aufwertung des Bereichs auch wenn die Fassadenausführung nicht wirklich in den altstädtischen Kontext passt. Den hier geäußerten Vorschlag das bestehende Gebäude abzureißen und einen Platz zur Hafenkante hin zu schaffen kann ich weder ökonomisch noch städtebaulich nachvollziehen. Eine Belebung einer solch großen Fläche in dieser Lage stelle ich mir ausgesprochen schwierig vor. Unbelebte Plätze würden sicherlich auch nichts an der schwierigen Situation rund um das Hafenbecken ändern.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Dort, wo jetzt die provisorische Rampe entfernt wird, war ursprünglich der Gastro-Pavillon geplant. Weiß jemand, ob dieser noch verwirklicht wird und wenn ja, ob wie beim KIT auch der "Resttunnel" dann irgendwie genutzt wird?

    Dazu erreichte mich im Februar folgende Mail des Stadtplanungsamts:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass bislang noch keine endgültige Planung für das Baufeld 10 vorliegt. Über eine Realisierung wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

    Dieses Baufeld bietet -wie die Renderings schon andeuten- Platz für ein architektonisches Experiment. Am liebsten wäre mir hier ein gastronomisches Angebot um diese Stelle abseits von Kö-Bogen I & II zu beleben.