Beiträge von Martyn

    Knackpunkt in meinen Augen: Die quasi nichtexistente gastronomische Infrastruktur in dieser Gegend. Denn viele möchten einen Konzertabend damit ja verbinden. Der Pizza-Hut von gegenüber wird da wohl eher mit Naserümpfen von den Damen und Herren aus den Nobelvororten und dem Seenland aufgenommen. Die Öffnungszeiten der Angebote in der BMW Welt kenne ich nicht. Ansonsten is in der Gegend Diaspora. Auch hab ich irgendwo - vielleicht hier im Forum - den Kommentar vernommen, dass die Zielgruppe stärker im Stadtsüden und südlichen Umland heimisch ist und somit ein Konzertsaal im Norden nicht das Ideale sei.

    Es gibt aber ganz klar Vorteile für diesen Standort, nämlich ein Grundstück in städtischem Besitz, die von Olympiapark-Gesellschaft lange erstrebte Belebung des Parks, die Möglichkeit eines städtebaulichen Akzents an dieser exponierten Stelle und die Möglichkeit, die Gasteig-Philharmonie so zu belassen und für weniger rocklastige Veranstaltungen im populären zeitgenössischeren Bereich zu nutzen, sei es für Jazz, Chanson- und sonstige Konzerte. Sowas findet eh immer wieder statt dort. Joan Baez, Liza Minelli, eher gesetztere Sachen die ausschließlich Sitzplätze erforderlich machen.

    Ein Abriss des Gasteigs scheitert an den Kosten und daran dass er noch nicht abbezahlt ist, aber ein Komplettumbau ist auch Geldverschwendung.

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    Ich wollte mal eine Liste an Standorten aufstellen, an denen in den letzten 10 Jahren - also innerhalb einer krassen Boomphase - viel zu locker oder zu niedrig gebaut wurde. Dieser Standort wäre auf jeden Fall ganz sicher sehr weit oben dabei!

    Das dürfte dann aber eine sehr lange Liste werden. :nono:

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    Eine Unverschämtheit, was sich hier die Stadtplanung erlaubt hat. Manchmal bekommt man das Gefühl, man wird in dieser Stadt komplett verarscht.

    Ähnlich verhält es sich ja in der Bundes- oder Weltpolitik auch. Wird der Unfug zu groß, vermutet man System dahinter.

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    Etwa 900 Euro für 53,8 qm. Ist aber ein nettes Haus.

    Gibt es denn noch die Staatsbedienstetenwohnungen des Freistaats? Über die hat man meist gutes gehört (was man von den städtischen ja nicht behaupten kann).

    Unter 60 qm wär für mich inzwischen schon ein Kompromiss den wenn dann ein schönes Haus oder eine praktische Lage wettmachen könnte. Und bevor ich in eines dieser kleinen Einzimmerappartments ziehen würde ginge ich lieber aufs Land. München ist meiner Meinung nach nicht attraktiv genug um in so einem Wohnklo zu leben, das würde ich wenn dann in Manhattan akzeptieren.

    Gebildeter Mitmenschen

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    Ich kann nur sagen: Das Forum ist wesentlich angenehmer zu lesen, seit ich einen gewissen User auf die Ignorier Liste gesetzt habe und ich den polemischen Unsinn nicht mehr ertragen muß. Mit dem zu diskutieren ist sowieso sinnlos.

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    An Endokins Grammatikkenntnissen, Schreibstil, Rechtschreibfehlern und Qualität seiner Beiträge kann man wenigstens seinen IQ sehr gut einschätzen. :nono:

    .......

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    Ich weiss ja nicht wie das bei euch in der Familie ist, aber nicht jeder erwachsene junge Mensch möchte auf Kosten vom Papa oder der Geschwister leben, sondern vielleicht die eigenen vier Wände uneingeschränkt selbst auswählen und finanzieren.

    Hier geht es nicht um mich, ich stehe auf eigenen Beinen. Jedoch kenne ich keinen einzigen Fall von Familien mit genügend Geld- und / oder Grundbesitz, wo – weder von der gebenden noch von der nehmenden Seite – darauf verzichtet wurde. Seien es Bauplätze bei Leuten auf dem Land, oder großzügiges Beisteuern beim Kauf einer Stadtwohnung. Wenn man Wohnungen im eigenen Bestand bereits hat, wird eine davon in der Regel befristet vermietet für den eintretenden Fall, dass ein Kind einziehen möchte.

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    Dazu gehört natürlich auch eine gewisse Portion Selbstachtung und Stolz, die heutzutage offenbar nicht mehr jeder mitbringt.

    Ich finde es in der Retrospektive auch nicht verkehrt es ohne nennenswerte Finanzspritze geschafft zu haben mich hier zu halten, jedoch gab es auch Phasen, in denen ich gerne mal flexibler gewesen wäre, da darf man sich nicht in die eigene Tasche lügen. Und wie heißt es so schön: „Dummheit und Stolz wachsen am selben Holz“.

    Sehr wohl beobachtet habe ich bei Leuten die von zuhause den Weg geebnet bekommen haben jedoch eine gewisse Verweichlichung und nicht selten auch berufliches Scheitern (nach dem Motto „ich falle ja eh weich“).

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    Komisch finde ich nur, dass er das Alter seiner Schwester mit "ca. 35" angibt :lach:

    Die Anonymität von Internetforen kann geradezu ein Tummelplatz sein zum Ausleben histrionischer und borderline-ähnlicher Verhaltensmuster.


    :confused:

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    Heir ein aktuelles Beispiel aus dem Münchner Mietmarkt:

    Meine Schwester, die ist ca 35, hat sich eine 3 Zi Wohnung in Schwabing gesucht. Elisabethstr. 5.OG Life 88m², sehr nette Whg, 1300 Warm.... Alles nette Nachbarn, sagt sie:D
    Ich finde das jetzt nicht so unmenschlich und nicht finanzierbar!


    Fakt!

    Seltsam dass die Schwester sich auf dem Münchner Mietmarkt rumschlagen muss, wenn doch der Herr Papa, wie dauernd erwähnt, offenbar straßenzugweise Wohnhäuser sein eigen nennen darf...

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    Luxusprobleme. Die Tram fährt durch das Areal und sowohl der S-Bhf. Rosenheimer Platz als auch der U-Bhf. Kolumbusplatz sind fußläufig erreichbar.

    Ja, aber dauert schon etwas je nachdem wo man ist...

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    Und dabei wohnt man am östlichen Isarhang. Der Nockherberg ist eines der attraktivsten Areale, die jemals in München zur Neuentwicklung ausgeschrieben wurden.

    Ja, gerade die Hochstraße ist für mich eine der schönsten Straßen der Stadt.

    Ein großes Manko der Au, vor allem der Oberen Au, ist, dass sie beim U-Bahnbau vergessen wurde. Sicher wird sich das Problem mit 3500 Neubürgern noch potenzieren, aber dem kann man ggf. mit Taktverdichtungen bei Bus & Tram begegnen. Im SZ-Artikel wird zudem erwähnt, dass 500 brauereibedingte LKW-Fahrten künftig wegfallen. Das ist nicht nur für die Au eine gute Nachricht, sondern für die ganze Stadt.

    It’s a Long Way to Tipperary

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    Wenn die Entscheidung gefallen ist, dann kann auch zügig mit dem Bau begonnen werden heißt es des Öfteren, da wohl bereits alle Planungen derart weit vorangeschritten seien, dass Bagger und Co. sofort anrücken könnten.

    Das bezweifle ich stark. Hier steht zumindest dass erst für einen der drei Planfeststellungsabschnitte Baurecht besteht:

    http://www.2.stammstrecke-muenchen.de/das-projekt/pl…lungsverfahren/

    Zudem ist beim Abschnitt Ost aufgrund der breiten Haidhauser Front mit einer Menge juristischem Gegenwind zu rechnen.

    In Laim und Neuhausen dagegen halten Bürger und Lokalpolitiker relativ still, vermutlich weil dort die Baustellenlogistik einfacher als im Osten, aber auch nicht unproblematisch abzuwickeln ist.

    Es müssen also alle drei Abschnitte planfestgestellt sein, dann muss die Finanzierung stehen und der politische Wille erklärt werden. Dann folgt meiner Meinung nach erst die europaweite Ausschreibung der Bauarbeiten. Mit sofort loslegen schauts da eher schlecht aus.

    Drehhofer

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    Interview mit dem Münchner U-Bahn- und Erste-S-Bahn-Stammstrecke-Erbauer H.-J. Vogel. Nachdem die Planungen 1963 begonnen hatten, war 1968/69 Baubeginn für das S-Bahn-Netz inkl. Stammstrecke im Tunnel unter der Altstadt durch. Bereits 1972 war alles fertig. In weniger als zehn Jahren vom Planungsstart bis zur Fertigstellung eines solchen Großprojekts, das erscheint heute unvorstellbar.

    http://www.merkur-online.de/lokales/muench…ch-4690796.html

    Bei unserem Landesvater schon. Seehofer wird in der SZ vom 03.02. zitiert:
    "Jedes Hinausschieben kostet aber mehr Geld, und man kann heute schon sagen, die Inbetriebnahme 2019 ist sehr wahrscheinlich nicht mehr einzuhalten." :nono:

    Wie bitte? Meiner Einschätzung nach wäre nicht mal ein Baubeginn 2019 einzuhalten....

    Eine Bürgerwerkstatt zur künftigen Bebauung des Osramgeländes wird voraussichtlich innerhalb der nächsten Monate stattfinden, allerdings nicht auf dem Gelände selbst. Wie der Vorsitzende des zuständigen BA aus Gesprächen mit Vertretern des neuen Eigentümers berichtete, geht das Gelände erst im September in Eigentum des Immobilienunternehmens über, das vor knapp vier Monaten mit Osram ins Geschäft gekommen war. Osram hat die Gebäude inklusive der als Veranstaltungsort vorgesehenen Kantine mit der weitgehenden Stillegung der Haustechnik eingemottet und könne sie daher auch nicht zur Verfügung stellen. Damit scheide auch eine etwaige kulturelle Zwischennutzung aus.

    Ebenfalls gestorben ist die Idee, das Fürstenrieder Frühlingsfest auf den Parkplatz am Candidplatz zu verlegen. Das Fest musste den alten Festplatz an der Züricher Straße räumen, da dieser bebaut wird.

    Arnulfpost

    Dieser Thread wurde vor genau neun Jahren eröffnet! Es geht um das ehemalige Paketzustellamt, das in den Sechziger Jahren durch das Frachtzentrum weiter stadtauswärts – das nun wiederum im Laufe dieses Jahres aufgegeben und abgebrochen wird – ersetzt wurde.

    In den zurückliegenden Jahrzehnten erlebte das Areal verschiedene Nutzungen durch die Post selbst oder durch Untermieter. In der großen Rotunde, an der früher die Postwagen zum Beladen andockten, entstand die Postkantine. Heute wird sie als Veranstaltungszentrum mit dem Namen Postpalast genutzt.

    Zur Geschichte des Areals gibt es hier was nachzulesen:

    http://www.postpalast.de/geschichte.htm

    Der Planungsausschuss des Stadtrates wird voraussichtlich am 21.01.2015 den Billigungsbeschluss und vorbehaltlichen Satzungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 2056 - Deroystraße (östlich) zwischen Tillystraße und Arnulfstraße – beschließen.

    Es geht allerdings nach wie vor nur um den „Westhof“ zur Deroystraße hin. Die westlichen Gürtelbauten sollen durch einen markanten Mittelbaukörper für Wohnnutzung ergänzt werden. Der Gürtelbau zur Tillystraße ist ebenfalls für Wohnnutzung vorgesehen, im Erdgeschoss sind Räume für Nahversorgung angedacht. Der Gürtelbau an der Arnulfstraße soll gewerblich genutzt werden, wozu auch Hotel- oder Boardinghousenutzung zählt.

    Hier geht es zu den Beschlussentwurfsdokumenten:

    http://www.ris-muenchen.de/RII/index.jsp?…risid%3D3538950

    Was mit den restlichen Gürtelbauten sowie den „Postgaragen“ passieren soll ist mir nicht bekannt. Scheinbar finden inzwischen flächendeckend Zwischennutzungen statt. Ob sich die in den Postgaragen stattfindenden Discoparties mit der künftigen Wohnnutzung noch vertragen ist eher fraglich. Allerdings hat der Grünwalder Investor fünf Jahre ab Beschlussfassung Zeit, das Vorhaben umzusetzen. Somit ist auch ein weiterer Dornröschenschlaf noch nicht ausgeschlossen.

    Büromarkt 2014

    Am Münchner Bürovermietungsmarkt wurden 2014 über 600.000 Quadratmeter Büroflächen vermietet. Die Durchschnittsmiete sank trotz zurückgehenden Büroleerstands, da zunehmend in weniger zentrale Lagen ausgewichen wird.

    Die größten Vertragsabschlüsse erfolgten durch Brainlab (Messestadt), BayWa (Werinherstraße), Panasonic (Ottobrunn), Bosch (Neuperlach) sowie das Schulreferat der Landeshauptstadt München (Landsberger Str. 30). http://www.immobilienreport.de/gewerbe/Landsberger-Str-24-30.php

    Am meisten Fläche wurde aber im Segment von 2.001 bis 5.000 Quadratmeter umgesetzt. Der Büroflächenleerstand gemessen am Durchschnitt der Analysen sank von 6,6 Prozent Ende 2013 auf 6,14 Prozent Ende 2014. Die Neubaufertigstellungen entsprachen nur einem knappen Drittel der Neuvermietungen.

    http://www.immobilienreport.de/gewerbe/Bueromarkt-2014.php

    Ich persönlich bin erleichtert dass in den beiden Oldtimer-Neubauvierteln Arnulfpark und Parkstadt Schwabing die letzten freien Grundstücke in Angriff genommen wurden. Wären die Entwicklungsgebiete nach nunmehr zwei Jahrzehnten unvollendet geblieben, hätte man dies doch als Scheitern der Stadtplanung interpretieren können.