Beiträge von Rundling

    Dekoratives Anführungszeichen

    Zwingerhof - letztes update vor Fertigstellung der sanierten Hoffläche

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    ...mittlerweile ist der Hof wieder begehbar:

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    Hier mal einer der neuen Wege (ohne Touristen!).

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    ...etwas andere Perspektive:

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    Ein Bild vom vorherigen Zustand, wenn auch bei anderen Lichtverhältnissen:

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    Noch vorherer:

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    Dass auf den Hauptwegen ein hellerer Mittelstreifen zu erkennen ist, scheint baulich gewollt zu sein (wie das ganz oben zitierte Bild zeigt), warum dieser Streifen auf dem Weg zum Wallpavillon fehlt, verstehe ich nicht so ganz bei einer auf Symmetrie ausgerichteten Anlage...

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    Und wem nach soviel Barock etwas blümerant wurde, der konnte seine Augen über die Balustrade...

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    ...in Richtung Postplatz schweifen lassen, um die baulichen Errungenschaften aus den letzten Jahrzehnten zu genießen:

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    Für den Fall, dass jetzt ein kräftiger Kaffee benötigt wird, ist Vorsorge getroffen worden:

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    Allerdings vermittelt die Bestuhlung nicht den Eindruck, dass man sich allzu intensiv mit der Frage befasst hat, welche Möbel hier am besten passen könnten.

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    ...von nun an ging's bergab:

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    ...und zum Dritten! Stumpf-Center Apel-/Bitterfelder Str.

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    Annäherung von der Berliner Str....

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    vorher:

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    In einem der Büros hing schon seit längerem ein altes Bild der Zigarrenfabrik Haschke:

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    ...die ihre Rauchwaren u.a. auch in der Gottschedstr. feilbot:

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    (hier zur Eröffnung aufgebrezelt)

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    Es besteht Anschluss an den modernen ÖPNV, heute wie damals...

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    Nach einem übersehenswerten Bauwerk folgt im Verlauf der Apelstr. dieses Objekt:

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    ...daran links anschließend:

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    ...gegenüber in der Wittenberger Str. weitere Sanierungskandidaten:

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    ...anschließend Wohnbebauung:

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    (wurde schon erwähnt, dass dieses Ensemble von der LWB zum Abriss vorgesehen war? Ja? Ok...)

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    Bonus: Straßenbahnfriedhof*ähm* museum.

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    Eine Veranstaltung der Kulturstiftung Leipzig unter der Überschrift „Präsentation archäologischer Funde im städtischen Kontext“ beginnt am Do ab 18:00 Uhr in der Stadtbibliothek im Oberlichtsaal.

    l-iz.de/veranstaltungen


    Außerdem ist zu berichten, dass nun auch Leipzig ein Hundertwasserhaus hat:

    ...und zwar als Modell

    ...im Rahmen der Ausstellung "Übern Zaun"

    ...im Zeitgeschichtlichen Forum, 3. Etage.

    Direkt nebenan gibt es noch ein weiteres Modell aus dem Bereich architektonisches Weltkulturerbe zu bewundern:

    Eine zeitnahe Umsetzung, bspw. auf dem Fockeberg, wäre wünschenswert. :cool:

    ^ ...zur Merseburger 77:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Bei DENK-Architekten findet sich die Merseburger Straße 77:

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    http://www.denk-ai.de/projekte/sanie…eipzig-lindenau


    ...dazu hatte ich auch schon mal einen Bildvergleich gepostet:

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    Außerdem Bilder aus dieser Woche:

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    Das weiter oben angesprochene Kaufhaus, im Hintergrund die Lützner/Ecke Endersstr.:

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    Der Aufbau lässt nichts Gutes ahnen:

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    ...zurück zum ehemaligen Kaufhaus:

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    Vorsätzliche Zerstörung eines Baudenkmals durch jahrelanges Unterlassen von Instandsetzungsmaßnahmen - nach wie vor kein Problem. :cool:


    Ein Stückchen weiter sieht es in der Merseburger so aus:

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    Abschließend noch erwähnt, beginnende Sanierung am Lindenauer Markt 18:

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    Sanierung und Umbau des ehemaligen Polizeipräsidiums zu Wohnungen,

    erbaut 1909 nach Entwürfen von Stadtbaurat Zachariae.

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    Visu:

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    Ein Gebäude dieser Größe und stadtbildprägenden Wirkung lohnt einen kleinen Rundgang,

    wir beginnen in der Dreyhauptstraße:

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    ...jetzt die Seite zum Hallorenring:

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    Fassade Richtung Hallmarkt mit Haupteingang:

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    Sehr positiv fällt auf, dass auf Balkonanbauten an den Fassaden verzichtet wurde.

    Bemerkenswert vielleicht auch noch, dass dieses Bauwerk das einzige größere Gebäude von Zachariae aus seiner Amtszeit in Halle war,

    wegen Unfähigkeit wurde 1912 durch Wilhelm Jost abgelöst.

    "Wilhelm Jost prägte in seiner langen Wirkungszeit, bis heute deutlich sichtbar, mit über 50 Bauten, die sich durch eine gekonnte städtebauliche Einordnung auszeichnen, das Bild der Saalestadt."

    Diesen Vorwurf kann man den Nachbarhäusern sicher nicht machen...


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    ...trotzdem blieb den dafür verantwortlichen Personen meiner Kenntnis nach das Schicksal von Zachariae bisher erspart, nunja.

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    (Fortsetzung folgt...)

    Delitzscher Straße 3 + 7

    Dekoratives Anführungszeichen

    Bleiben wir noch kurz beim Stichwort VLW:

    Ebenso will man sich der DDR-Häuser Delitzscher Straße 3 (manchmal auch etwas kess als "Chausseehaus" bezeichnet) und Delitzscher Straße 7 annehmen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Das Chausseehaus war eine Ausflugsgaststätte an dieser Stelle. Das wird von Alt-Leipzigern deshalb noch als Ortsbezeichnung verwendet, ähnlich wie die vor ca. 10 Jahren abgerissene "Grüne Schenke".

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ich weiß, gerade deswegen meine Bemerkung. Diesen schlichten 50er-Jahre-Bau nun so zu bezeichnen, erfordert, sagen wir es mal so, "historische Flexibilität".

    Dekoratives Anführungszeichen

    Die Gaststätte hatte den Namen aber auch nur übernommen:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Zitat von WIKIPEDIA

    Ein Chausseehaus war das Dienstgebäude des Chausseewärters, das er mit seiner Familie bewohnte. Gebaut wurden sie Ende des 18. Jahrhunderts und Anfang des 19. Jahrhunderts, als die Außerortsstraßen zu Chausseen ausgebaut wurden. Der Chausseewärter beaufsichtigte einen Chausseeabschnitt und kassierte für den Landesherrn das Chausseegeld, die Maut. Manche Chausseehäuser waren auch Zollstationen.


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    ^jetzt / 1x vorher:

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    Quelle: Appaloosa_LE bei wikipedia

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    ^rechts angeschnitten Nr. 7:

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    1x vorher:

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    Quelle: Appaloosa_LE bei wikipedia

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    ^ ...da scheint ja zumindest Charakter und Architektur bestens zusammenzupassen.

    Torgauer Str. 44 "Loux"

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    ...und einmal ohne Sonne:

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    ...hier kann man recht gut beobachten, wie vorteilhaft sich der Verzicht auf das ewige Weiß auswirkt.

    Außerdem noch das EG Dufourstraße 1-5 :

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    Am Freitag findet eine Veranstaltung statt, die sich ausführlich mit dem Leuschner-/Königsplatz befasst:

    "Wilhelm-Leuschner-Platz und Markthallenviertel - einst und heute"

    Auf der Kriegsbrache entsteht in den nächsten Jahren ein neues Stadtquartier.

    Bis 1945 standen hier das "Café Bauer", das Gesellschaftshaus "Harmonie" und

    das Panorama am Roßplatz sowie die prächtige Markthalle, die im 2. Weltkrieg

    zerstört oder schwer beschädigt wurden.

    Vortrag: Dave Tarassow, Stadtforum Leipzig

    18. 07. 2025 / 17:00 - 18:30 Uhr

    Veranstaltungsort:

    Bibliothek Gohlis "Erich Loest"

    Georg-Schumann-Straße 105

    04155 Leipzig


    Vom Stadtforum gab es auch einen Alternativvorschlag zur Bebauung:

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    ...bemerkenswert u.a. die Reminiszenz an den Markthallenturm.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Kaffeemuseum

    ...wie ich letztens auf der Suche nach ein paar sommerlichen Schnabel- oder Schnallenschuhen so die Petersstraße entlangflaniere,

    da schaue ich doch plötzlich in die Röhre:

    ...bzw. in ein Kaffeehaus!

    Wie konnte es nur dazu kommen...!?

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    Erbaut 1915/16.

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    Zur Zeit wird das EG für einen neuen Mieter umgebaut...

    ...dabei wurde die Zwischendecke:

    entfernt, so dass die alte Kaffeehaus-Architektur wieder zu erkennen ist.

    ...zurück in die 1920er:

    Wenige Jahre nach Eröffnung des Kaffeehauses "Drei Könige" erfolgten bereits kleinere Umbauten.

    Während auf dem Bild der Fassade oben im Beitrag noch alle Fenster im EG neben dem ganz links gelegenen Eingang dem Cafe vorbehalten waren,

    ist auf dem folgenden Bild der Einbau einer kleinen Konditorei zu bemerken:

    Im Angebot:

    "Edle Torten, Kuchen, Eisbomben, Figureneis und Pralinen, auf Wunsch ist Pückler-Eis bis 12 Uhr nachts zu erhalten."

    Und so sah es drinnen aus:

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    Regale, Wand und Leuchter jetzt im Art-Deco-Stil gestaltet, hinten eine kleine Tür, die ins Cafe führte.

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    Dementsprechend erfolgten auch im Kaffeehaus Veränderungen...

    Zustand zur Eröffnung, das vierte Fenster rechts im Bild angeschitten,

    anschließend nach Umbau mit Trennwand zur Konditorei:

    Eingangstür ins Cafe ab 1916:

    Links neben der Tür der Bereich, in dem die Konditorei eingebaut wurde, rechts eine Wanddekoration, deren Mittelteil wahrscheinlich dieser Imkermeister war (eindeutig zu erkennen sind jedenfalls die vier kleinen Bienchen):

    Nach dem Umbau:

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    Mittig die neue Konditorei mit der kleinen Tür neben dem Haupteingang, darüber und rechts neue Art-Deco-Wandbilder.

    Vermutlich wurden bereits bei dieser Neugestaltung Teile der alten Dekoration ins Treppenhaus verlegt, wo sie sich bis heute erhalten haben:

    Direkt im Eingangsbereich befinden sich noch 2 weitere Majolika-Reliefs, die möglicherweise von Anfang an dort platziert waren und die Funktion als Messe-Handelshaus symbolisieren sollten.

    Zurück ins Cafe, andere Seite, Originalzustand:

    An der Fensterseite zwei Felder mit Majolikas, dann anschließend Fake-Fenster.

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    Papagei im Vergleich, der Musikant ist wohl nicht mehr vorhanden,

    die Deckengestaltung blieb unverändert und bis heute erhalten...

    Auch auf diesem Bild ist sie gut zu erkennen:

    Von größeren Kriegsschäden blieb das Gebäude verschont, in den 50ern wurde es weiter als Messehaus genutzt:

    Die über der ersten Etage befindlichen Köpfe wurden bei passender Gelegenheit noch abgeschlagen,

    vielleicht zur Inthronisierung des Herrn Honecker...

    In den 90ern machte sich dann ein Schuhgeschäft im EG breit...

    Vermutlich wurden in diesem Zusammenhang die an dieser Stelle völlig sinnfreien Arkaden angelegt,

    die Decke mit einer Rolltreppenanlage zerlöchert und diese zauberhafte Zwischendecke eingezogen:

    Nochmal zur Erinnerung:

    Egal, es handelt sich ja nur um ein stadt- und messegeschichtlich bedeutsames Baudenkmal, das ärgerlicherweise den Krieg überlebt hat,

    da muss man nicht so genau hinschauen...

    Im Hinterhof...

    ...des Vorgängergebäudes befand sich übrigens ein Pferdestall.

    Wie aus ungewöhnlich gut informierten Kreisen zu erfahren war, besteht hier nicht die Gefahr einer denkmalgerechten Sanierung.

    Wer also einen Blick ins ehemalige Kaffeehaus werfen möchte, muss sich sputen!

    ...denn demnächst verschwindet alles wieder unter einer neuen geschmackvoll drangeklatschten Abdeckvorrichtung

    und die Kundschaft wird nicht unnötig vom Ramsch in den Warenverteilern abgelenkt.

    Dufourstraße 1 - 5

    Mittlerweile sieht es so aus:

    Floßplatz links...

    ...und rechts.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Das "Via Regia" am Waldplatz bekommt eine m. E. doch recht ansprechende Sockelgestaltung, die das Gesamtbild deutlich aufwertet.

    ...dazu weitere Bilder:

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    Zunächst eine Annäherung über die Jahn-Allee.

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    ...dann das angesprochene EG:

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    ...welches zuvor so aussah:

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    Schade ist die Garageneinfahrt, die farblich aus dem Rahmen fällt. Auf meinem Foto sieht es ja noch harmlos aus, vor Ort eher nicht.

    Dahinter:

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    Dekoratives Anführungszeichen

    "Wie, ist das ein Neubau? Ich dachte, das ist ein Altbau."

    Uns im Forum amüsiert das wahrscheinlich, aber offenbar fügt sich ein Haus zumindest aus der Sicht von Architektur-nur-aus-den-Augenwinkeln-Betrachtenden schon dank weniger Zutaten nahtlos ins Ensemble ein.

    Und das wäre auch die Mindestanforderung an Neubauten im historischen Umfeld: "Bitte nicht stören!". Hier wird das in erster Linie durch die Dachpartie erreicht, die Fassadengestaltung ist eher unpassend...

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    Noch ein kleiner Rückblick auf die vorherige Bebauung:

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    Der Tanzsaal befand sich allerdings nicht im Eckhaus am Waldplatz, sondern im Künstlerhaus (ein Begriff, der in diesem Thema irgendwie sehr unpassend wirkt... :cool: )

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    Zurück zur Leipziger Realität. Leutzsch, William-Zipperer-/Klopstockstraße:


    Auch dazu noch 2 Bilder...

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    ...anschließend weiter zur William-Zipperer-Str. 121:

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    Das Umfeld sieht so aus:

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    Das war die Visu:

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    Aber egal, warum nicht noch ein Stockwerk oben draufklatschen...

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    ...und den "Erker" von jeglicher Gestaltung befreien?

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    ...es passt ja auch sonst nichts zusammen.

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    Immerhin ist die Baustelle originell beschildert...

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    Wer sich morgen am Sonntag mehr drinnen als draußen aufhalten möchte, dem sei die "Tour de Franz" empfohlen...

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    ...die außerhalb von Leutzsch noch recht wenig Aufmerksamkeit erfährt.

    "In der Franz-Flemming-Straße öffnet die Ateliergemeinschaft ihre Türen für ein abwechslungsreiches Wochenende der Kunst, Musik und Kultur. Einmal im Jahr findet die Tour de Franz statt, bei der rund 30 - 40 Künstler/-innen ihre Arbeiten konzentriert in vier großen, ehemaligen Fabrikgebäuden präsentieren."

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    Bei dieser Gelegenheit können also neben den mehr oder weniger interessanten Kunstwerken auch die alten Industriegebäude erkundet werden...

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    In der "Glasfabrik" Nr. 25 kann auch ein Gewitter gemütlich vom Liegestuhl aus betrachtet werden...

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    ...und für den Notfall gibt es oben ein paar Gästezimmer:

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    Im Atelierhaus Nr. 15 gibt es neben großer...

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    und kleiner Kunst...

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    auch Ausblicke in die Nachbarschaft:

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    ...sowie Kunst am Bau in Form eines erhaltenen Bleiglasfensters:

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    Dazu passend befindet sich im gleichen Haus die Glaskunstwerkstatt von Inka Schubert.

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    Hier wird u.a. Glas für Restaurierung und Rekonstruktion gefertigt, z.B. für Kirchenfenster in historischer oder neuer Gestaltung.

    Neuester Stand bei Hupfelds:

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    vorher:

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    jetzt:

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    Der Gnubbel is wieder druff... aber das Dach bleibt hoffentlich nicht in diesem Zustand...?

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    Dekoratives Anführungszeichen

    Auf mich wirkt die Draufsicht auf die Südwestseite leider ein bisschen wie ein abgesägter Baumstamm.

    ja, nun... das ist gewiss nur die erste Ausbaustufe... in Zukunft kann es sich noch zu einem richtigen Gebäude auswachsen...

    und vermehren...

    ok, bis dahin sieht es erstmal "abgesägt" aus...

    ...und das ist auch mein wesentlichster Kritikpunkt am Gewinner. Die Verweigerung eines wie auch immer gestalteten Abschlusses lässt es unfertig und aus seitlicher Perspektive eher plump wirken.

    Außerdem bleibt abzuwarten, wie der Entwurf tatsächlich umgesetzt wird, gerade bei aufwendigen Fassadenelementen wird ja gerne das letzte bisschen Originalität noch weggespart...

    (Visu im Detail)

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    Von dem was ich mitbekommen habe während der Begutachtung war der Favorit bei den Hallensern ein auf dem Kopf stehender Kegel (unten ca. 30 Meter im Durchmesser, oben über 60 Meter). Der Hauptgang hat sich dann spiralförmig bis nach oben gewunden. Eine Mischung aus Guggenheim Museum in New York und Porsche-Gebäude in Leipzig.


    ...das war dann wohl dieser Entwurf:

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    Von dem gründerzeitlichen Viertel rund um den Riebeckplatz ist heute kein einziges Gebäude mehr erhalten.


    ...das ist z.B. weg.

    Nach den Um-, Aus- und Neubauten zu DDR-Zeiten hätte seit den 90ern die Chance bestanden, ein langfristig geplantes Gesamtkonzept kontinuierlich umzusetzen, aber dazu fehlt bis heute der Wille...

    Selbst im Hinblick auf die Frage der Hochstraßenbrücken gibt es Bilder vom begrünten Erhalt...

    (Bild vom letzten Jahr)

    vom Neubau einer schmalen Brücke

    und ganz ohne Brücke, dafür mit Hochhaus fürs Zukunftszentrum an etwas anderer Stelle.

    Auch wenn es in dieser Form nicht überzeugt, wird deutlich, dass ein Hochhaus in dieser Größe wesentlich besser die erhoffte Wirkung des Zentrums erzielen könnte und an dieser Stelle auch städtebaulich passen würde.

    Gab es denn Argumente, die den Abriss/Neubau der Brücke(n) notwendig und sinnvoll erscheinen lassen?

    Aus Kostengründen wäre doch der Erhalt und Umnutzung zumindest einer Brücke günstiger...?

    Das wurde letztes Jahr auch schon mal ausprobiert:

    Allerdings hat man von oben auch eine gute Sicht auf die bisherigen stadtbaukünstlerischen Bemühungen...

    ...und da fällt besonders dieser Hotel-Klumpen sehr unangenehm auf.

    Da hätte man auch das zuvor an dieser Stelle beheimatete Hochhaus stehen lassen und mit einer neuen Fassade versehen können... (oben rechts im Bild)

    stattdessen wurde die alte Ödnis durch eine neue ersetzt, durch die annähernd gleiche Höhe der Bebauung unvorteilhaft unterstützt.

    Aus der Fußgängerperspektive wirkt es auch nicht besser, beim Nachbarn links im Bild hat man sich an einer neuen Fassade versucht...

    Vorher sah es so aus... und im Vergleich finde ich es jetzt schlimmer als zuvor.

    Die Fäuste hätten einfach stehen bleiben können (ev. umdekoriert oder sonstwie verändert) und die alte Fassade

    größeres Bild

    hatte zumindest ein bisschen Originalität und Charakter, während die neue einfach nur todsterbenslangweilig daherkommt.

    Ein weiteres originelles Objekt, das den Platz ein wenig belebte, wurde ebenfalls entfernt:

    ...und zwar dieses zauberhafte, denkmalwürdige UFO, welches sich im Inneren des Kreisverkehrs befand.

    Im Jahre 2004 war dann genügend Geld und Zerstörungswut beisammen...

    ...und nu isses endlich weg.

    Frohe Zukunft. :cool:

    Chopinstraße 19-21 und Reudnitzer Straße 2

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    Start in der Chopinstraße.

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    Gegenüber wird auch gewerkelt:

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    ...jetzt wieder zurück und nach einem Blick in den Hof:

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    ...weiter in der Reudnitzer Straße:

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    Schöne Fenster:

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    (jedenfalls auf einer Seite :cool: )

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    Und wenn wir schon mal hier sind, lohnt auch ein Blick zurück...

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    ...über die jetzt bebaute Fläche zum ehemaligen Verlagsgebäude von J. J. Weber.

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    Im Vergleich:

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    Das Kugeldenkmal...

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    Dekoratives Anführungszeichen

    Große Steinstraße 34

    Dazu einige vorher/nachher-Bilder:

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    Dekoratives Anführungszeichen

    Eckneubau Oleariusstrasse / Ecke Steinbockgasse - das wird ein moderner spezieller und geschwungener Neubau.

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    Dekoratives Anführungszeichen
    Die Stadt ist trotz ihrer Wunden wunderschön

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    jeweils im Hintergrund die Oleariusstr.

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    Das Haus direkt rechts neben dem Haus in der Mitte findet sich auch im folgenden Bild rechts anschließend an das Hauptmotiv:

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    Das Haus ganz links am Bildrand schließt heute an den Neubau an.

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    Eigentlich ist es ja ganz gut, dass mal keine weitere öde Kiste aus der untersten Schublade der Architekturentwürfe hervorgekramt wurde, das Ergebnis überzeugt mich aber trotzdem nicht. Insgesamt ist das Objekt zu groß geraten und die Auskragungen verengen die ohnehin schmale Straße noch mehr, im Detail sind die Rundungen dann doch nicht rund und die versetzten Fensterachsen nerven einfach nur noch... nunja.