Beiträge von main1a

    Wenn in (frühestens) 20 Jahren dort ein Hochhaus gebaut würde dann wäre auch die heutige Miete mit 50 EUR / qm nicht auskömmlich, da auf die Baukosten in diesem Zeitraum ebenfalls die Inflation wirkt.

    Das CA Immo, und nun die AIF Capital Group, in Anbetracht des geplanten Fernbahntunnels dort kein HH geplant und gebaut hat/werden ist m.E. nicht verwunderlich. Wer will dort als Eigentümer/Mieter direkt von den 'Vorteilen' einer Baustelle partizipieren?

    Weiterhin kann ich mir schwerlich Vorstellen, das DB InfraGO als Nachbar die Einwilligung gegeben hätte/wird wenn sie dort in absehbarer Zeit ein Stationsbauwerk in über 40 m Tiefe bauen möchten. Hier sei auf den Elbtower verwiesen und welche Auflagen DB InfraGO dem dortigen Eigentümer mit auf den Weg gegeben hat.

    Erinnert sei das in den nächsten 2 Jahrzehnten sich dieser Bereich mit der Inbetriebnahme des Fernbahntunnels und der Gutleut-Tram städtebaulich stark verändern wird, siehe tunnelklicks Beitrag.

    Im CBD dürfte nach aktuellen HHEP noch 1 oder 2 Bauplätze und 2 Erweiterungsplätze für HH vorhanden sein. Der CUD würde mehr HH-Bauplätze bieten. Will sagen ist gibt genügend andere HH-Standorte die in diesem Zeitraum baulich weniger anspruchsvoll sind.

    Wer sich das neue T3 anschauen möchte schaut sich die Episode "Terminal 3 startet – mehr Platz, mehr Flüge, mehr Frankfurt", Dauer 44'53" der Serie "Mittendrin - Flughafen Frankfurt" an.
    In der Sektion FAZ.net/aktuell gibt‘s ein Kurzvideo "Tour durchs Terminal mit Christoph Mäckler", welches sich nicht (von mir) verlinken läßt.

    In der Episode wird auch erwähnt, dass die Fluggastbrücken aus der PRC kommen. Für eine mögliche Nachrüstung von Pier G sollte das jedoch kein Hindernis sein (siehe hier).

    Besonders T1 hat in seinem jahrzehntelangen Betrieb gezeigt, dass nach der Fertigstellung vor der (nächsten) Fertigstellung ist. Das dürfte bei anderen Terminal in FRA, MUC, you name it nicht anders sein.

    ^ Bei diesem Vorhaben sind die Rückbauten wohl abgeschlossen und das T-förmigen Gebäude, das linke Gebäude in der 1. Visu, ist mittlerweile wieder um eine von zwei Etage gewachsen.
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    Beim L-förmigen Gebäude dürfte es wohl bald mit dem Höhenwachstum los gehen.
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    Zum Schluss noch ein Blick auf‘s Fassaden-Mockup.
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    Bilder: main1a

    Solmsstraße 5-7

    Seit Batos letzten Beitrag weiter oben ist einige Zeit vergangen. Einige Monate hat der Rückbau des L-förmigen hofseitigen Gebäudes gedauert bevor zum Jahresende 2025 das ganze Vorhaben wieder an Fahrt aufnahm und die Baugrube ausgehoben war. Aktuell wird die Armierung der Bodenplatte von Haus 1 erstellt um dessen Kellergeschoss herzustellen.
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    Bild: main1a

    Haus 1 verteilt eine Gesamtwohnfläche von ca. 1.168 m2, also 32 Wohneinheiten (WE), auf 5 Geschosse und neben 7 KFZ-Stellplätzen ist anscheinend noch ein kleiner Spielfläche vorgesehen. Haus 2 (Neubau mit der Hausnummer 7) verteilt 31 WE haben eine Gesamtwohnfläche von 626 m2 auf 6 Geschosse. Das Bestandsgebäude, Haus 3 genannt, wird mit 4 Stockwerke dargestellt und erhält (behält?) 11 WE mit 586 m2 Gesamtwohnfläche. Die Erhöhung um 2 weitere Stockwerke ist auf der Visualisierung nicht dargestellt.

    Die Ansicht des Haus 1 von Südost, pastellgelb die Rückseite des Bestandsgebäudes, …
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    … und dessen Ansicht aus Südwest, links in der Visu zu erkennen der in den Ebenen 0-5 tiefere Neubau (Haus 2).
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    Visualisierungen: Jaweed Unternehmensgruppe

    Neben der Firma Goldbeck (Pressemitteilung) ist auch die Firma Jungheinrich (Pressemitteilung) Auftragnehmer bei diesem Vorhaben. Goldbeck verantwortet die Erstellung der Gebäudekomplexes und Jungheinrich die Lagertechnik. Die Fertigstellung der Lagerhalle ist bis Januar 2027 geplant und die Inbetriebnahme Juni 2027. D.h. In der Zwischenzeit dürfte der Umzug aus dem Interimslager in den Neubau stattfinden (Logistikkonzept). Ab Mitte 2022 war lt. dem Konzept in der Gutleutstraße der Rückbau eines Lagergebäudes im Zuge einer Baufeldfreimachung notwendig.

    Zurück zum Neubau. In der Pressemitteilung von der Firma Jungheinrich ist auch eine Visualisierung vom Vorhaben zu sehen bzw. als Download verfügbar.

    ^ Da die Kampfmittelsondierung die Vorhabenträgerin bezahlt wird diese eine Sondierungstiefe beauftragen die relevant fürs Vorgaben ist. Eine tiefere Sondierung wird nur dann beauftragt wenn ein begründeter Verdacht vorliegt und/oder dies relevant für den Bauvorhaben ist (hier im Bereich des Mittelkorridores für die Kiessäulen mit 4 m). Bei der Herstellung von Verkehrsflächen und Versorgungsleitungen wird sicherlich nicht im gesamten Baufeld auf 5 oder 10 Meter Tiefe ohne Verdacht sondiert.

    Anderseits sind Auftragnehmer auch an einem kampfmittelfreien Baufeld interessiert da nur mit gesunden Mitarbeiter sich Geld verdienen läßt.

    Elektrifizierung Friedrichsdorf - Friedberg

    Zuletzt wurde hier im Strang am 03.10.2024 Bericht. Am 19.03.2026 berichtet die FNP über Neuigkeiten zu diesem Vorhaben.

    Die Finanzierung so scheint‘s ist gesichert, da die Finanziellen Mittel auf Bundesebene "gebunden" worden seien.

    Die für innerhalb der Bauzeit notwendige Sperrpause ist eingeplant.

    Voruntersuchungen des Baugrundes und zur Umweltverträglichkeit sowie Vermessungsarbeiten fand statt. Zur Erinnerung ein PFV-Pflicht besteht nicht und eine neue KNU kommt im Gegensatz zur fünf Jahre vorher durchgeführten KNU nun zu einem positiven Ergebnis.

    Ein Grund ist, dass die bis 2028 fertiggestellte Strecke mit Oberleitung als Ausweichstrecke für Zugverkehr aus der Wetterau nach Frankfurt dienen soll da bekanntermaßen der 2. BA der S-Bahn-Strecke Bad Vilbel - Friedberg begonnen werden soll. Aber auch andere Ausweichverkehr soll über diesen Streckenabschnitt geführt werden im Rahmen der erweiterten Netzflexibilität.

    Ein anderer Grund ist der geplante Ausbau der BAB 5, da Berufspendler einen 'Straßenersatzverkehr' haben könnten.

    Nun wären abschließend die Zusagen zur Bestellung von Verkehrsleistungen durch den RMV und die Finanzierung dieser Leistungen durch das Land Hessen notwendig, damit es Vorhaben realisiert werden könnte.

    Dieses Vorhaben ist eines von mehreren Vorhaben der DB InfraGO in der Wetterau. Siehe auch Beiträge von MathiasM im Strang "Friedrichsdorfer Bauprojekte".

    Soweit hier schon bekannt, wird nach dem Abschluss des Nachbaues der 3. Niederräder Brücke die Alte Niederräder Brücke durch einen Neubau ersetzt.

    Drei Visualisierungen mit Blick nach Norden über die aktuelle Situation, nach Inbetriebnahme der 3. Niederräder Brücke und nach Inbetriebnahme der Ersatzbrücke (in Mittellage):

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    Visualisierungen: DB InfraGO AG, Frankfurt a.M.


    Auf der zweiten Visu ist schon die fertige Stabbogenbrücke zu sehen, die wohl mittels Self-Propelled Modular Transporter (SPMT) Richtung Main transportiert wird. Die Brücke könnte mittels Verschub über den Main auf die Widerlager gelangen. Gleiches Prozedere wird zuvor wahrscheinlich bei der dritten Niederräder Brücke angewandt.

    Im Magistratsbericht B 94 2026 vom 09.03.2026 mit dem Titel "Sanierung und Nutzung der Villa Kleyer" ist manches zu erfahren. U.a. sollt nach dem Umbau, in erster Linie die Turnhalle, da die Villa innen und außen unter Denkmalschutz steht, durch einen viergruppigen Hort und viergruppigen Kindergarten ab August 2026 (Inbetriebnahme) bis Winter 2028/29 genutzt werden. Abschließend sollen Rückbauarbeiten für etwa 3 Monate stattfinden.

    Unter Ziffer 11 nennt der Bericht die baulichen Maßnahmen: "[…] Differenzierungs-, Sanitär- und Spielflächen in der Turnhalle untergebracht werden, ist der Einbau einer zweigeschossigen, rückbaubaren Holzkonstruktion vorgesehen. Diese eingestellte Konstruktion in Holzständerbauweise mit vorelementierter Holzdecke ermöglicht kurze Bauzeiten und gewährleistet nach der Nutzungsphase eine einfache Demontage und Wiederverwendbarkeit der Bauteile. Zudem wird eine sichere Entfluchtung der Aufenthaltsräume im Obergeschoss sowie im erhöhten Erdgeschoss durch von außen vor die Fassade gestellte Systemtreppen ermöglicht. Auch diese können nach Ende der Interimsnutzung schnell rückgebaut und weiterverwendet werden. Zusätzlich wird die Gebäudetechnik der gesamten Anlage erneuert bzw. angepasst. Von diesen Maßnahmen profitieren sowohl die Turnhalle als auch die Villa langfristig. Alle weiteren, dauerhaft geplanten baulichen Maßnahmen an der Turnhalle kommen dem Gebäude auch über die Interimsnutzung hinaus zugute. Dazu zählen unter anderem der Austausch der Fenster, die Dämmung der Außenwände und des Kellerbodens sowie der optimierte Brandschutz. Für die gesamte Anlage wurde bereits eine Regenrückhaltung im Außenbereich geschaffen."

    Erfreulich dass der Gebäudekomplex eine Nutzung, wenn auch erstmal für etwa 2,5 Jahren, erfährt.

    RTW, Abschnitt Nord, Bereich Eschborn Süd

    Rechtzeitig zum Ende der Vegetationspause wurde die Bäume hinter dem Parkdeck, von der Stuttgarter Straße aus gesehen, gerodet. Es sind nur noch die Baumstümpfe zu sehen und an die Parkplatzfläche vorm Nachbargebäude wird bereits Hand angelegt.

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    Bild: main1a

    Das Parkdeck hatte vor Jahren bereits eine bauliche Sanierung erfahren. In Abhängigkeit des aktuellen Zustand wäre ein Rückbau und dann ein Neubau in drei Ebenen opportun, da zurzeit nur zwei Ebenen für P+R - Nutzende zur Verfügung stehen. Nach Inbetriebnahme der RTW dürfe die Anzahl der potentiellen P+R - Nutzende nochmals steigen.

    Auch die Haltepunkte Helfmann-Park und Düsseldorfer Straße wären für P+R - Nutzende gut erreichbar, so dass dort mE ebenfalls P+R - Anlagen sinnvoll zu betreiben wären.

    Blick in Richtung Helfmann-Park.

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    Bild: main1a

    Die Pflanzungs- und Pflegekosten für 5 Jahre dürfte GP zahlen. Hoffen wir mal dass die Bäume dann soweit gut angewachsen sind und somit überlebensfähig sind. Andernfalls gibt‘s keine Abnahme und es erfolgen Neupflanzungen und bei der Pflege geht‘s in die Verlängerung einschließlich erneuter Abnahme. Alles in allem kostet das schon ein paar-Euro-fuffzig.

    Wenn ich die Visu richtig interpretiere, dann müsste der Standort vom Neubau des Lager- und Logistikzentrums hier (OSM) zu verorten sein. Die in der Visu dargestellt Gleisanlage ist die im Bau befindliche RTW entlang der Elisabethenstraße. Die im Vordergrund befindliche Straße mit Wendekreis ist die zukünftige Annemarie-Schlordt-Straße, was wohl auch die zukünftige postalische Adresse sein dürfte.

    Die zukünftige Straße ordnet OSM dem OT Eschborn-Süd zu; skyliner bitte ruhig Blut bewahren. 😉

    Mehr PV auf den Fassadenflächen wäre möglich und sollte auch realisiert werden.

    Ein interessantes und sehenswertes YT-Video mit dem Titel "Der Bau der U5: Münchens Mega-Projekt", Dauer 20'21" zeigt und erklärt die Bauarbeiten der Schlitzwand-Deckel-Bauweise für den Streckenabschnitt Bf Pasing - Bf Am Knie - Bf Baumschule/Willibaldstraße Die Schlitzwände bilden mit den im späteren Bauverlauf herzustellenden Decken eine bauliche Einheit um den Grundwasserschutz für die im inneren verlaufende U-Bahn herzustellen. Damit jedoch der Fluss des Grundwassers gewährleistet ist, werden etwa alle 100 m Düker gebaut wobei lediglich der Wasserdruck den Fluss des Grundwassers auslöst.

    Eine Fertigstellung wird bis 2031 angestrebt.

    Und noch ein YT-Video "Grundwasserfluss sichern mit Hilfe von Düker Taucher*innen / Münchner Stadtentwässerung", Dauer 4'42" welches die Thematik: Münchner Grundwasser, warum Düker notwendig sind, wie sie funktionieren und unterhalten werden.

    Mit dem Beschluss der STVV der Magistratsvorlage M 40 2026 soll die Gründung der Bühnenbaugesellschaft Frankfurt mbH ermöglicht werden.

    Diese soll in Räumlichkeit nahe der Doppelanlage residieren und es ist der Transfer des Leiters sowie von neun MA von der Stabsstelle Zukunft der Städtische Bühnen zur Gesellschaft geplant. Bis in das Jahr 2027 ist ein Personalzuwachs auf bis zu 23 MA geplant. Ihre geschäftliche Tätigkeit soll die Gesellschaft zw. Q1 und Q2 2026 aufnehmen. Die Gesellschaft wird nicht Eigentümerin von Immobilien.

    Die Stadt ist 100%-ige Eigentümerin der Gesellschaft, sodass die Stadt Aufträge an diese mittels Inhousevergabe nach Paragraph 108, Absatz 1 GWB vergeben kann. Dadurch wird die Gesellschaft selbst zur öffentlichen Auftraggeberin nach Paragraph 99, Nr. 2 GWB.

    Die "aktuellen bekannten Teilprojekte des Multiprojekts Zukunft der Städtischen Bühnen sind folgende:

    - der Rückbau der Bebauung des Sparkassenareals an der NMS,

    - der Neubau des Schauspielhauses an der NMs,

    - der Neubau des Interims-Campus an der Gutleutstraße,

    - der Neubau eines Lager- und Logistikzentrums auf einem noch zu finden Grundstück (Edit.: Annemarie-Schlordt-Straße),

    - der Rückbau der bestehenden Theaterdoppelanlage am WBP unter Berücksichtigung der Abstimmungsergebnisse mit dem Denkmalpflege und

    - der Neubau der Oper am WBP mit Werkstätten."

    Die Anlagen zur Vorlage:

    1. der Gesellschaftsvertrag der Bühnengesellschaft Frankfurt mbH,

    2. der Wirtschaftsplan für das Jahr 2026 der Bühnengesellschaft Frankfurt mbH.