Sehe ich genau so. Selbstverständlich muss es eine Radweg auf der Schadowstr. geben. Selbstverständlich OHNE so etwas wie eine tageszeitliche Begrenzung und selbstverständlich auch OHNE Tempolimit.
Ohne Limit wird ja jetzt oft schon gefahren.
Würden sich mehr Radfahrer an Verkehrsregeln halten, könnten Radfahrer mit angemessener Geschwindigkeit und mit Rücksicht auf Fußgänger gerne auch durch eine Fußgängerzone fahren.
Ich selber fahre auch Fahrrad; da ich aber auch Fußgänger und Autofahrer bin, fahre ich vermutlich rücksichsvoller und vermeide die klassischen, selbstgefährdenden Fehler mancher Radfahrer (einen Airbag habe ich ja nur im Auto).
Für ein schnelles vorankommen mit dem Fahrrad sollte es aber möglichst durchgehende Trassen geben; idealerweise abseits von stark mit Autoverkehr belasteten Straßen oder auf "Umwelspuren", die man sich noch mit Bussen teilen muss.
In Münster gibt es einen Fahradwegring entlang des ehemaligen Stadtwalls. Soetwas ist eher sinnvoll.
Solche Trassen dürften auch in Düsseldorf zu finden sein.
Auf der Kö könnte in Verlängerung des Radweges Talstrase einer der Parkstreifen am Stadtgraben für einen richtigen, eigenen Fahrradweg geopfert werden.
Die Talstrase könnte eine richtige Fahrradstraße werden, auf der Fahrräder dann gegenüber Autos Vorrang haben.
Den Autoverkehr wird man in Düsseldorf übrigens nur reduzieren können, wenn Tickets für Bus und Bahn deutlich günstiger werden, z.B. wie in Wien.
Aktuell ist es in Düsseldorf günstiger, zu zweit mit dem Auto in die Stadt zu fahren und dort drei Stunden im Parkhaus zu parken, als mit der Bahn hin und zurück zu fahren.
OK - Zug fahren ist ja auch oft teurer, als fliegen 