Beiträge von mamamia

    Das Grundstück an der Haroldstrase ist schon lange im Eigentum des Landes.
    Schon bevor dort in den 80ern von HPP das damalige Innenministerium gebaut wurde, gab es diverse Planungen für ein Behördenzentrum.
    Bis zum Bau der Kniebrücke existierte dort ein Wohnquartier.

    Es gibt keinen wirklich besseren Standort für ein neues Opernhaus, als an der Heinrich-Heine-Allee - sollte es überhaupt neu gebaut werden.
    Bislang ist das ja auch nicht entschieden.

    Ein Neubau würde auf jeden Fall einen höheren dreistelligen Millionenbetrag kosten; da ist auch eine grundlegende Sanierung günstiger.

    In der aktuellen Bauboom-Phase sollte ein Neubau sowieso begonnen werden - Terminpläne und Kosten sind derzeit auch für private Bauherren kaum noch einzuhalten.

    Die zurückhaltende Farbgebung ist bei dem jüngsten Hotel Projekt allerdings nicht das Problem;
    die Fassadengestaltung ist absolut banal und lässt das Hotel wie einen getünchten Bunker wirken.

    Die Farbgebung des nördlichen Abschnittes des Quartier Central unter Verwendung von hellen und weissen Farbtönen finde ich im Rahmen eines einheitlichen Ensembles sogar vorteilhaft; nebenbei entspricht es dem Zeitgeschmack.
    Die Differenzierung der einzelnen Gebäude an der Marc-Chagall- Straße ist dennoch gegeben, wenn auch subtiler als im südlichen Teil.

    Die bunte Farbgebung des ersten Teilbereichs an der Schinkelstraße empfinde ich ebenfalls im Ensemble als in sich schlüssig.

    Es sind so eigenständige Quartiere innerhalb der Gesamtmaßnahme entstanden.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Sehe ich genau so. Selbstverständlich muss es eine Radweg auf der Schadowstr. geben. Selbstverständlich OHNE so etwas wie eine tageszeitliche Begrenzung und selbstverständlich auch OHNE Tempolimit.

    Ohne Limit wird ja jetzt oft schon gefahren.

    Würden sich mehr Radfahrer an Verkehrsregeln halten, könnten Radfahrer mit angemessener Geschwindigkeit und mit Rücksicht auf Fußgänger gerne auch durch eine Fußgängerzone fahren.

    Ich selber fahre auch Fahrrad; da ich aber auch Fußgänger und Autofahrer bin, fahre ich vermutlich rücksichsvoller und vermeide die klassischen, selbstgefährdenden Fehler mancher Radfahrer (einen Airbag habe ich ja nur im Auto).


    Für ein schnelles vorankommen mit dem Fahrrad sollte es aber möglichst durchgehende Trassen geben; idealerweise abseits von stark mit Autoverkehr belasteten Straßen oder auf "Umwelspuren", die man sich noch mit Bussen teilen muss.

    In Münster gibt es einen Fahradwegring entlang des ehemaligen Stadtwalls. Soetwas ist eher sinnvoll.
    Solche Trassen dürften auch in Düsseldorf zu finden sein.

    Auf der Kö könnte in Verlängerung des Radweges Talstrase einer der Parkstreifen am Stadtgraben für einen richtigen, eigenen Fahrradweg geopfert werden.
    Die Talstrase könnte eine richtige Fahrradstraße werden, auf der Fahrräder dann gegenüber Autos Vorrang haben.

    Den Autoverkehr wird man in Düsseldorf übrigens nur reduzieren können, wenn Tickets für Bus und Bahn deutlich günstiger werden, z.B. wie in Wien.
    Aktuell ist es in Düsseldorf günstiger, zu zweit mit dem Auto in die Stadt zu fahren und dort drei Stunden im Parkhaus zu parken, als mit der Bahn hin und zurück zu fahren.
    OK - Zug fahren ist ja auch oft teurer, als fliegen :(

    Nach meiner eigenen Erfahrung sind viele Radfahrer wenig rücksichsvoll.
    Auf der Kö wurde ich selber schon auf einem auch für Fahrräder freigegebenen Fußweg von einen zu schnell fahrenden Radfahrer angerempelt und noch beschimpft - dort gilt Schritttempo.
    Im Park vor meiner Haustür ist der Hauptweg für manche eine Fahrrad-Rennstrecke und die Radwege an der Hauptstraße werden häufig in falscher Fahrtrichtung befahren; die Falschfahrer weichen dann entgegenkommenden Rädern auf den Fußweg aus.
    Selbst in unserer Spielstraße müssen wir aufpassen, wenn wir das Haus verlassen.

    Wenn in der Mitte ein regulärer Radweg gebaut würde, wäre es keine echte Fußgängerzone mehr, da dort eine gefahrlose Querung kaum möglich wäre.

    Einen Radweg könnte man bequem parallel führen, z.B. am Hofgarten; Eventuell auch eine Fahrradstraße.

    In einer Fußgängerzone möchte ich nicht auf Fahrräder achten müssen; andernfalls wäre ein Shopping-Center entspannter.

    Wer als Radfahrer zu einem Laden in der Fußgängerzone will, kann ja sein Fahrrad schieben.

    Shared Space, oder im Amtsdeutsch Mischverkehrsfläche ist ein bewährtes Mittel zur Verkehrsberuhigung; funktioniert aber nur, wenn alle Verkehrsteilnehmer Schritttempo fahren - auch Radfahrer.

    Rund um die Kö Schritttempo zu fahren, ist ja heute schon für Autofahrer zumindest an Samstagen fast normal - und dabei kann man ja auch besser seinen Lamborghini oder dergleichen präsentieren.

    Würden sich alle Verkehrsteilnehmer an Regeln halten, wäre manches einfacher; bis dahin ist zumindest für die Schadowstraße eine reine Fußgängerzone unumgänglich - auch ohne Räder.

    Bei derart großen Werbedisplays sollte darauf geachtet werden, dass es nicht zu einer Licht-Vermüllung der Stadt und zu einer unangenehmen Reizüberflutung kommt.
    Zudem muss im Sichtbereich der Tunneleinfahrt FR Nord eine visuelle Ablenkung der Autofahrer durch Videos etc. vermieden werden.

    Generell finde ich aber, dass die Schadowstraße recht viel Lichtwerbung verträgt.
    Die Vielzahl der Lichtreklamen dort haben mich schon als Kind begristert.

    Zum Hofgarten hin sollte Lichtwerbung grundsätzlich stark reduziert bleiben.

    In den Wohngebieten dagegen sollten alle blinkenden Weihnachts-Lichterketten an Balkonen und in Gärten verboten werden! Das ist definitiv unnötiger Lichtmüll.

    Man kann nur hoffen, dass das ein Marketing-Gag bleibt.
    Dieses Ungetüm würde den Straßenraum der historischen Allee und die Sichtachsen massiv stören; vermutlich dürfte auf Grund der drei dort stehenden Baudenkmäler der Denkmalschutz Bedenken anmelden.

    Ein Kreisverkehr ist dort unsinnig, wenn nicht sogar contra-produktiv.

    Wichtiger wäre es, das unsägliche Loch mit der Sitzstufenanlage rund um den Pavillon am Carsch-Haus zu beseitigen, sowie endlich die nicht mehr genutzte Straßenbahnhaltestelle vor dem Wilhelm-Marx-Haus zu entfernen.

    Du unterliegst immernoch der optischen Täuschung.
    Als visuelle Hilfe können die regelmäßigen Befestigungspunkte und die Schalungsabschnitte dienen.
    Du musst den Baukörper mit einem größeren Abstand betrachten.
    Zudem dürfte mit den verwendeten Schalungen ein fließender Neigungswechsel schwierig sein.

    Eine interessante Ausstellung historischer Fotos zur Industriegeschichte Düsseldorfs und der Gerresheimer Glashütte im Alten Bahnhof Gerresheim, Heyestraße 194
    (neben dem S-Bahnhof)
    läuft noch bis zum 4. November 2018
    mittwochs und freitags von 16 bis 20, samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.
    Eintritt frei.

    Solche Leitungs- oder Netzpläne werden für Bauvorhaben bei den jeweiligen Versorgern angefragt, z.B. bei den Stadtwerken.
    Die können auch Aussagen darüber nachen, ob ein Bauvorhaben an ein vorhandenes Netz angeschlossen werden kann, ob die Kapazitäten aktuell nicht ausreichen oder z.B. keine Fernwärmeleitung in der Nähe liegt.
    Größere Vorhaben werden immer frühzeitig abgestimmt; dann können die Versorger rechtzeitig reagieren und gegebenenfalls ihr Netz anpassen.
    Zudem gibt es ja die übergeordnete Flächenplanung, auf deren Basis die Netze erweitert und ausgebaut werden können.

    Die gezeigte städtebauliche Studie dürfte keinen ausreichenden Raum für die notwendigen Bühnen bieten; es dürfte eher nur für einen Konzertsaal reichen.

    Ein Opernhaus Neubau sollte hierfur allerdings mehr Raum bieten als das aktuelle Gebäude; in soweit sehe ich die modischen Visualisierungen nicht als ernstzunehmende Diskussionsgrundlage.

    Nach meinem Wissensstand gibt es bislang auch keine konkreteren Schritte bezüglich Neubau.
    Bislang ist alles nur politisches Spätsommerloch Theater.

    Die Baugeschichte des Opernhauses ist für mich ein gewichtiger Grund für den Schutzstatus; die Gestaltqualität ist es eher nicht.
    Gründe für Besuche sind zudem die guten Inszenierungen und Choreographien des überregional bekannten Hauses.

    Der Bau ist allerdings städtebaulich gut integriert.
    Auch ich bräuchte hier, an der Nahtstelle zwischen Hofgarten und Altstadt, keine verhaltensauffällige Architektur.