Beiträge von mamamia

    Der heutige Mittelstreifen der Heinrich-Heine-Allee entspricht in etwa der historischen Gestaltung der Alleestraße; der Fußweg selber ist Nebensache.


    Der Jugendstil-Pavillon stand ursprünglich dort, wo in den 20er Jahren das Wilhelm-Marx-Haus errichtet wurde.
    Insoweit ist der Standort der historischen Rekonstruktion schon passend.


    Alle regen sich über die eigenartige Sitzstufenanlage mit der sinnfreien Absenkung rund um den Pavillon und die sich dort oft aufhaltenden Personen auf.


    Ein noch größeres Loch in der Platzfläche macht da noch weniger Sinn.


    Der Stadtraum am Südende der Allee muss eine für alle Bürger nutzbare und überschaubare Freifläche erhalten.


    Es ist öffentlicher Stadtraum und kein privater Vorgarten!


    Aber die Visualisierung stellt ja auch nur eine nichtoffizielle Idee dar.

    Die RP berichtet über einen Vorschlag von Rene Benko / Signa über die Zukunft des Carsch-Hauses als KdW.
    In dem Zusammenhang will er den Musikpavillon entfernen und ein großes Loch auf dem Vorplatz, mit direktem Zugang zum Basement schaffen.


    Ich halte das für eine Verschlechterung der Situation; zudem dürfte es nicht ohne Proteste möglich sein, den Musikpavillon zu entfernen.
    Das Problem dort ist ja gerade die Absenkung der Platzfläche rund um den Pavillon.


    Statt eines noch größeren Loches, dass nur als Eingang wahrend der Öffnungszeiten dient, sollte die Platzfläche nivelliert werden.
    Der Nachbau des historischen Pavillons selber ist kein Problem und sollte erhalten bleiben.


    Um mehr Tageslicht in das Basement zu bekommen, könnte ein Teil der Fläche rund um den Pavillon mit einer begehbaren Glassfläche gebaut werden.


    Ein weiterer Vorschlag, das Dach des Carsch-Hauses rundum zu öffnen, um dort wohl soetwas wie im Berliner KdW zu schaffen, halte ich ebenfalls für eher nicht realistisch.


    Der Denkmalschutz wird hier sicherlich ein Wort mitreden wollen und die heutige Fressmeile im UG ist zudem viel besser an die Kundenströme angebunden als das Dachgeschoss.
    Auch ist das Dachgeschoss für einen wirklich interessanten Ausblick nicht hoch genug gelegen.


    Nebenbei ist das Basement kürzlich aufwendig umgestaltet worden und nach meinem Dafürhalten scheint es zu funktionieren.


    Benko sollte vielleicht eher das grundsätzliche Problem der klassischen Warenhäuser angehen, als nur einzelne Perlen für eine kleine Klientel zu schaffen.


    Der Kunde muss ja einen Grund haben, noch in ein Warenhaus zu gehen, anstatt online zu shoppen.
    Früher gab es in den Häusern ein breites Angebot an Dingen des täglichen Bedarfes, welches man unter einem Dach erwerben konnte. Im Laufe der vergangenen Jahre wurde das Angebot immer mehr ausgedünnt und in der Folge schwand auch der Marktanteil am Einzelhandelsumsatz.

    Der historische Teil der Rheinterrassen steht, wie auch der benachbarte Ehrenhof, als bedeutendes Werk des rheinischen Backstein-Expressionismus unter Denkmalschutz.


    Auch der Hofgarten steht unter Schutz, weshalb auch an dem jetzigen Standort, an der Nahtstelle zur Altstadt, nicht einfach ein Hochhaus gebaut werden könnte; jeder Entwurf müsste auf seine Wirkung in Bezug hierzu betrachtet werden.


    Es ist schon erstaunlich, was einige lokale Architekturbüros aktuell so raushauen;
    ein realisierbar wirkender Entwurf oder auch ein Entwurf von einer für eine derartige Aufgabe angemessenen Gestaltqualität ist bislang nicht dabei gewesen.



    Ein teurer Neubau ist auch nicht unbedingt notwendig; aktuell geht es ja eigentlich um ein Sanierungskonzept für das denkmalgeschützte Haus und eine etwas genauere Kostenkalkulation.

    Diese Idee ist völlig schwachsinnig - endlich mal ein Hotel für Düsseldorf.
    Wie soll eigentlich die Tiefgarage erschlossen werden?
    Von der Störung des Stadtbildes an der Stelle mal ganz zu schweigen.


    Bislang sind weniger als 150 Mio für Renovierungen des Opernhauses kalkuliert; jeder Neubau würde ein mehrfaches kosten.
    Bei den bislang ungefragt vorgelegten Entwürfen lohnt allerdings noch nicht einmal eine Kostenschätzung.

    Ein Streckenverlängerung auf Basis uralter Verkehrsplanungen ist sicherlich eher so nicht realisierbar.
    Die Bahntrasse muss such das vorhandene Straßenprofil passen oder es müsste eine neue Trasse freigeräumt werden; Brücken (z.B. A46 Eller) müssten vermutlich neu gebaut gebaut werden, um die schweren Straßenbahnen tragen zu können.
    Am Bahnhof Gerresheim dürfte auf der Südseite kurzfristig keine Umsetzstelle oder sogar eine Schleife errichtet werden können.


    Auch schon erwähnte Verlängerungen der Stadtbahn nach Himmelgeist bzw. eine Verlängerung der U79 über Uni-Ost hinaus dürfte an mangelnden Trassen scheitern.


    An der geplanten U81 kann man zudem sehen, wie solche Projekte von direkten Anwohnern als mögliches Lärmproblem bekämpft werden.

    Das Grundstück an der Haroldstrase ist schon lange im Eigentum des Landes.
    Schon bevor dort in den 80ern von HPP das damalige Innenministerium gebaut wurde, gab es diverse Planungen für ein Behördenzentrum.
    Bis zum Bau der Kniebrücke existierte dort ein Wohnquartier.


    Es gibt keinen wirklich besseren Standort für ein neues Opernhaus, als an der Heinrich-Heine-Allee - sollte es überhaupt neu gebaut werden.
    Bislang ist das ja auch nicht entschieden.


    Ein Neubau würde auf jeden Fall einen höheren dreistelligen Millionenbetrag kosten; da ist auch eine grundlegende Sanierung günstiger.


    In der aktuellen Bauboom-Phase sollte ein Neubau sowieso begonnen werden - Terminpläne und Kosten sind derzeit auch für private Bauherren kaum noch einzuhalten.

    Die zurückhaltende Farbgebung ist bei dem jüngsten Hotel Projekt allerdings nicht das Problem;
    die Fassadengestaltung ist absolut banal und lässt das Hotel wie einen getünchten Bunker wirken.


    Die Farbgebung des nördlichen Abschnittes des Quartier Central unter Verwendung von hellen und weissen Farbtönen finde ich im Rahmen eines einheitlichen Ensembles sogar vorteilhaft; nebenbei entspricht es dem Zeitgeschmack.
    Die Differenzierung der einzelnen Gebäude an der Marc-Chagall- Straße ist dennoch gegeben, wenn auch subtiler als im südlichen Teil.


    Die bunte Farbgebung des ersten Teilbereichs an der Schinkelstraße empfinde ich ebenfalls im Ensemble als in sich schlüssig.


    Es sind so eigenständige Quartiere innerhalb der Gesamtmaßnahme entstanden.

    Sehe ich genau so. Selbstverständlich muss es eine Radweg auf der Schadowstr. geben. Selbstverständlich OHNE so etwas wie eine tageszeitliche Begrenzung und selbstverständlich auch OHNE Tempolimit.


    Ohne Limit wird ja jetzt oft schon gefahren.


    Würden sich mehr Radfahrer an Verkehrsregeln halten, könnten Radfahrer mit angemessener Geschwindigkeit und mit Rücksicht auf Fußgänger gerne auch durch eine Fußgängerzone fahren.


    Ich selber fahre auch Fahrrad; da ich aber auch Fußgänger und Autofahrer bin, fahre ich vermutlich rücksichsvoller und vermeide die klassischen, selbstgefährdenden Fehler mancher Radfahrer (einen Airbag habe ich ja nur im Auto).



    Für ein schnelles vorankommen mit dem Fahrrad sollte es aber möglichst durchgehende Trassen geben; idealerweise abseits von stark mit Autoverkehr belasteten Straßen oder auf "Umwelspuren", die man sich noch mit Bussen teilen muss.


    In Münster gibt es einen Fahradwegring entlang des ehemaligen Stadtwalls. Soetwas ist eher sinnvoll.
    Solche Trassen dürften auch in Düsseldorf zu finden sein.


    Auf der Kö könnte in Verlängerung des Radweges Talstrase einer der Parkstreifen am Stadtgraben für einen richtigen, eigenen Fahrradweg geopfert werden.
    Die Talstrase könnte eine richtige Fahrradstraße werden, auf der Fahrräder dann gegenüber Autos Vorrang haben.


    Den Autoverkehr wird man in Düsseldorf übrigens nur reduzieren können, wenn Tickets für Bus und Bahn deutlich günstiger werden, z.B. wie in Wien.
    Aktuell ist es in Düsseldorf günstiger, zu zweit mit dem Auto in die Stadt zu fahren und dort drei Stunden im Parkhaus zu parken, als mit der Bahn hin und zurück zu fahren.
    OK - Zug fahren ist ja auch oft teurer, als fliegen :(

    Nach meiner eigenen Erfahrung sind viele Radfahrer wenig rücksichsvoll.
    Auf der Kö wurde ich selber schon auf einem auch für Fahrräder freigegebenen Fußweg von einen zu schnell fahrenden Radfahrer angerempelt und noch beschimpft - dort gilt Schritttempo.
    Im Park vor meiner Haustür ist der Hauptweg für manche eine Fahrrad-Rennstrecke und die Radwege an der Hauptstraße werden häufig in falscher Fahrtrichtung befahren; die Falschfahrer weichen dann entgegenkommenden Rädern auf den Fußweg aus.
    Selbst in unserer Spielstraße müssen wir aufpassen, wenn wir das Haus verlassen.

    Wenn in der Mitte ein regulärer Radweg gebaut würde, wäre es keine echte Fußgängerzone mehr, da dort eine gefahrlose Querung kaum möglich wäre.


    Einen Radweg könnte man bequem parallel führen, z.B. am Hofgarten; Eventuell auch eine Fahrradstraße.


    In einer Fußgängerzone möchte ich nicht auf Fahrräder achten müssen; andernfalls wäre ein Shopping-Center entspannter.


    Wer als Radfahrer zu einem Laden in der Fußgängerzone will, kann ja sein Fahrrad schieben.

    Shared Space, oder im Amtsdeutsch Mischverkehrsfläche ist ein bewährtes Mittel zur Verkehrsberuhigung; funktioniert aber nur, wenn alle Verkehrsteilnehmer Schritttempo fahren - auch Radfahrer.


    Rund um die Kö Schritttempo zu fahren, ist ja heute schon für Autofahrer zumindest an Samstagen fast normal - und dabei kann man ja auch besser seinen Lamborghini oder dergleichen präsentieren.


    Würden sich alle Verkehrsteilnehmer an Regeln halten, wäre manches einfacher; bis dahin ist zumindest für die Schadowstraße eine reine Fußgängerzone unumgänglich - auch ohne Räder.

    Bei derart großen Werbedisplays sollte darauf geachtet werden, dass es nicht zu einer Licht-Vermüllung der Stadt und zu einer unangenehmen Reizüberflutung kommt.
    Zudem muss im Sichtbereich der Tunneleinfahrt FR Nord eine visuelle Ablenkung der Autofahrer durch Videos etc. vermieden werden.


    Generell finde ich aber, dass die Schadowstraße recht viel Lichtwerbung verträgt.
    Die Vielzahl der Lichtreklamen dort haben mich schon als Kind begristert.


    Zum Hofgarten hin sollte Lichtwerbung grundsätzlich stark reduziert bleiben.


    In den Wohngebieten dagegen sollten alle blinkenden Weihnachts-Lichterketten an Balkonen und in Gärten verboten werden! Das ist definitiv unnötiger Lichtmüll.

    Man kann nur hoffen, dass das ein Marketing-Gag bleibt.
    Dieses Ungetüm würde den Straßenraum der historischen Allee und die Sichtachsen massiv stören; vermutlich dürfte auf Grund der drei dort stehenden Baudenkmäler der Denkmalschutz Bedenken anmelden.


    Ein Kreisverkehr ist dort unsinnig, wenn nicht sogar contra-produktiv.


    Wichtiger wäre es, das unsägliche Loch mit der Sitzstufenanlage rund um den Pavillon am Carsch-Haus zu beseitigen, sowie endlich die nicht mehr genutzte Straßenbahnhaltestelle vor dem Wilhelm-Marx-Haus zu entfernen.

    Du unterliegst immernoch der optischen Täuschung.
    Als visuelle Hilfe können die regelmäßigen Befestigungspunkte und die Schalungsabschnitte dienen.
    Du musst den Baukörper mit einem größeren Abstand betrachten.
    Zudem dürfte mit den verwendeten Schalungen ein fließender Neigungswechsel schwierig sein.

    Es liegt an den fehlenden parallelen Kanten,
    Auf Grund der Grundrissform und der Neigung der Fassade hat das Auge hier nicht die gewohnte Möglichkeit des Abgleichs; die Fläche erscheint unterschiedlich geneigt.

    Eine interessante Ausstellung historischer Fotos zur Industriegeschichte Düsseldorfs und der Gerresheimer Glashütte im Alten Bahnhof Gerresheim, Heyestraße 194
    (neben dem S-Bahnhof)
    läuft noch bis zum 4. November 2018
    mittwochs und freitags von 16 bis 20, samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.
    Eintritt frei.