Beiträge von Torsten
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gehts jetzt weiter?
Nachdem das erste Gewitter dieses Sommers das bis dahin blank weiße Schild umgeweht hatte, gibt es nun ein neues Schild an der Ecke Zum Gottschalkhof/Zum Laurenburger Hof. Deutet das auf ein Fortsetzung der Bauarbeiten hin?
Das abgebildete Rendering läßt die Fortsetzung des Bestandsgebäudes erkennen, siehe auch das vorletzte Bild in diesem Strang.Uploaded with ImageShack.us
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^ dafür gibt es ja die lange Rolltreppe, um die Saturnebene ohne Aufenthalt zu durchqueren.
Ich denke man sollte mehr mit den Pfunden wuchern die man eigentlich hat. Warum ist das ganze letzte Sommerhalbjahr die Terasse in der vierten Ebene Richtung T+T Palais unbewirtschaftet? Und selbst wenn sie zum Hotel gehören sollte, so kann man doch über eine Zwischennutzung nachdenken. Tische und Stühle raus und dann Kaffee und Kuchen und abends Drinks serviert. Man, was für eine verschenkte Aussicht und was für ein verschenkter Umsatzbringer. Stattdessen stehen da nur Baumaschinen und Material rum.
Außerdem muß es doch möglich sein, die große Gastronomiefläche Richtung Zeil zu vermieten. Wenn mich nicht alles täuscht, so hatten dort schon mal Vermietet-Schilder geklebt. Zwei Etagen und eine riesige Fläche auf der Terasse mit Blick auf die Zeil stehen einfach so seit Anbeginn leer
. Ein nettes Lounge-Konzept umgesetzt ...Warum setzt man den Trichter in der Fassade nicht lichttechnisch besser in Szene? Das geht auch dezent zu machen. Stattdessen beschränkt man sich auf eine Ansammlung von Standardschriftzügen der Mieter wie sie in jeder Einkaufsstraße der Provinz zu finden sind. Projektoren-, LED-, LCD-Technik, alles möglich. Vielleicht kann man sich mal beim Messebau Anregungen holen. Ein LCD-Screen muß heute nicht mehr wie ein Bildschirm aussehen und kann auch für Effektdarstellungen genutzt werden, nicht nur für Werbung. Bei der letzten IAA gab es Anregungen zuhauf. Statt Lochbleche vor die unansehnliche Textilbespannung der Lichtbänder zu schrauben täten es vielleicht auch LCD-Bänder womit man dann unendlich viele Effekte zaubern könnte, von dezent bis schrill. Oder auch auf Veranstaltungen und Neueröffnungen hinweisen (siehe auch Kongresscenter und Uni-Eingang in Darmstadt oder Fassade der Sparda-Bank am Güterplatz). Schade daß die Anregungen der Illuminale immer so wenig aufgegriffen werden.
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^@RobertKFW:
"Wenn man zum Beispiel aber die Straße "Untermainkai/Mainkai" zwischen Untermainbrücke und Alter Brücke für den Durchgangsverkehr sperren würde, so wäre deswegen keinesfalls schon eine "grundsätzliche Umorganisation der Verkehrsbeziehungen im Stadtkern" erforderlich.
Heute schon wird an manchen Tagen diese Straße gesperrt, ohne dass dies anderswo eine messbare Auswirkung hätte."Und ob das Auswirkungen hat. Erst trifft sich alles was dribbdebach vom Osten in den Westen der Stadt will vor der Kreuzung Walter-Kolb-Straße/Schweizer Straße, um dann in der weiteren Folge das sowieso täglich herrschende Chaos am Otto-Hahn-Platz zu verstärken und schließlich fast an der Überquerung der Stresemannallee zu scheitern.
Diese Ost-Westpassage für alle Sachsenhausen-Ost- und Offenbach-Bewohner welche bspw. in den Südteil des Industrieparks Hoechst (sehr schlecht an den ÖPNV angeschlossen) müssen, würde sich dann auf den beschriebenen Straßenzug beschränken, wenn man nicht auch noch die Mörfelder Landstraße entgültig verstopfen will.
Heute schon machbar wäre allerdings eine Verengung des Untermainkais im Bereich des Eisernen Steges. Durch eine seit Monaten existierende Baustelle (was wird da eigentlich gemacht?) ist es quasi schon so. Im weiteren Verlauf in Richtung Westen ist er dann auch nur noch zweispurig.
Ansonsten wäre eine Aufwertung und Belebung des Überganges nach Alt-Sachsenhausen vom Eisernen Steg über die Schulstraße durch das Brückenstraßen-Viertel sehr wünschenswert. Ein Anfang könnte durchaus eine Umgestaltung des Platzes am Eisernen Steg sein. Allerdings sollte das auch unter Beibehaltung des Durchgangsverkehrs gelingen. Der Fußgängerübergang (Bereich zwischen den Kraftfahrzeug-Ampeln) könnte deutlich breiter gehalten werden und bspw. durch Pflaster optisch hervorgehoben werden.
Das Brückenstraßenviertel hat sich ja inzwischen durch sehr schöne Rekonstruktionen und kreativen inhabergeführten Einzelhandel auch schon zu einem Anziehungspunkt entwickelt und könnte durchaus eine größere Fußgängerfrequenz vertragen. -
@itchedSky: Bingo!
Der Name dieser Straße fiel mir auch sofort ein, als ich das Foto sah.Unschön auch, daß die Erdgeschoßzonen in keiner Weise geschützt werden, bspw. in Form eines vorspringenden Daches, als Arkade ausgebildet oder Ähnlichem. Die Fassaden gehen in einer Front bis zum Boden durch. Auch zu sehen auf der anderen Seite bei BNP Paribas. So entsteht auf den breiten Bürgersteigen kein wettergeschützter Raum, was die Aufenthaltsqualität deutlich senkt und nicht gerade Urbanität fördert. Ja nach Wetterlage (Hitze, Regen, Sturm) zieht es die Menschen schnell in die nächste Tür in der Wand und damit weg von der Straße. Die einzige Möglichkeit das zu ändern sind letzten Endes also wieder Sonnenschirme oder zig Jahre warten bis die Bäumchen so groß sind, daß sie Schutz bieten.
So wie es sich momentan andeutet, wird meiner Meinung nach der Boulevard recht öde werden. Ich kann mir momentan keinen Grund vorstellen den Boulevard anders zu passieren als mit dem Auto. Höchstens am Anfang mal zu Fuß aus Neugier. -
Den Mangel an öffentlichen Sitzplätzen scheint man ja nun beheben zu wollen, indem man statt des Coffee Fellows im EG eine öffentliche Sitzecke eingerichtet hat (siehe auch das Bild von Ahligator).
Es ist nämlich keineswegs so, daß öffentliche Sitzgelegenheiten dem Konsum abträglich sind. Es gibt viele Menschen, welche EKZs meiden wo sich keine Sitzgelegenheiten finden. Jeder von uns weiß, daß solch ein Shopping-Tag ganz schön schlauchen kann. MTZ, NWZ, Loop5 zeigen daß es besser geht. Und wer die genannten EKZs schon besucht hat, konnte feststellen, daß auch diese reichlich vorhandenen Sitzgelegenheiten immer heiß umkämpft sind.Es geht so langsam vorwärts mit MyZeil und es werden immer wieder Mängel beseitigt. Störend empfinde ich allerdings die immer noch nicht belegte Gastronomiefläche an der Terasse zur Zeil. Obwohl seit der Eröffnung ein Schild informiert, daß die Fläche vermietet ist. Dieser Leerstand verhilft dem Gastronomiegeschoss zu einer gewissen Trostlosigkeit. Diese Terasse, fast komplett gefüllt mit Tischen und Stühlen, könnte viel zur Belebung dieser Etage beitragen. Ein Frequenzbringer wie Starbucks oder Yours o.ä. würde hier für ordentliche Belebung sorgen und den anderen Gastronomen so ganz nebenbei auch das Aus- und Einkommen sichern.
Mit anderen Mängeln müssen wir aber wohl die nächsten Jahre leben. Der besonders an den Nahtstellen schon massiv gebrochene Fußboden wird sich nicht so schnell und billig auswechseln lassen. Auch die ungünstige Rolltreppenverteilung (Beschränkung auf den hinteren Teil von MyZeil) kann nicht mehr so einfach korrigiert werden. Mehr zu öffnende Fenster im Gastronomiebereich zur Zeil hin (eins ist vorhanden) wären gerade im Sommerhalbjahr auch toll.
Und ich hätte nie gedacht, daß ich mal RobertKWF beipflichten kann, ein realisiertes Beleuchtungskonzept mit indirekter wechselnder farblicher Beleuchtung würde Leben ins EKZ bringen und wie Robert schon sagte, durch die großflächige Verglasung auch die entsprechende Außenwirkung erzielen. -
...(von der Wohnbebauung am Tramdepot mal abgesehen, bis aufs fehlende Dach ist die tatsächlich gelungen)...
das war ja wieder mal klar.
Absolut positiv ist die Belebung der Gegend durch Einzelhandel, Bibliothek, Gastronomie, Schwimmbad und verkehrsberuhigten Platz mit Bänken und Bäumen. Und geradezu perfekt ist, daß alle Projekte innerhalb eines halben Jahres fertig wurden und uns damit eine Dauerbaustelle erspart bleibt. Selbst die Verkehrsbetriebe haben mitgespielt und innerhalb einer Woche die Straßenbahngleise ausgetauscht und das Kopfsteinpflaster gegen Asphalt ersetzt.
Ja, es gibt durchaus Details zu kritisieren, die überschwenglische Verwendung von Putzfassaden, das eingezäunte Boulefeld (?) hinter dem REWE, der Zweckbau welcher die Schule enthält ...
Aber es ist trotz Alledem eine sehr schöne Aufwertung und Belebung der Gegend. -
^Genau wegen dieser Geisteshaltung sehen deutsche Innenstädte nachts so finster und traurig aus. Leider wird ein markanter Auftritt der Immobilie, der Firma, des Geschäftes, ... bei Dunkelheit in Deutschland immer noch als rausgeschmissenes Geld empfunden.
Ich kann Thomas nur recht geben. Als die Beleuchtung des Selmi-Hochhauses ein paar Tage lang ausprobiert wurde, hatte Frankfurt plötzlich einen Hauch von Metropole.
Sollte man nicht wenigstens in der City großzügiger mit Licht- und Leuchtwerbung verfahren? Selbst die beiden Screens am Platz der Republik und an der Hauptwache hat man, aus welchen Gründen auch immer, inzwischen entfernt.
Für Ostdeutschland hat man im Westteil der Republik immer noch den Begriff "Dunkel-Deutschland". Meiner Meinung nach trifft das auf Deutschland insgesamt zu. Das war nicht immer so. Ich kann mich noch sehr gut an den riesigen Screen, damals noch mechanisch, am alten Kudamm-Eck in Berlin erinnern. Die Blicke der Passanten wurden mit aktuellen Tagesnachrichten angezogen und dann mit Werbung bedacht. Selbst zu DDR-Zeiten gab es am Dredner Hbf. ein weithin sichtbares Lichtband mit durchlaufenden Tagesnachrichten. Sowas scheint heute völlig außer Mode zu sein, in Dtschlnd.
Ich hoffe mal auf Central am Hbf. in Frankfurt. Aber ich befürchte, daß der Reklame-, Nachrichten-Erker nur für das Rendering gut war und nie Realität werden wird.
Ich gebe Thomas völlig recht, traurig, traurig.
LEDs benötigen viel weniger Energie als bisher verwendete Leuchtmittel. Nur mal so ... -
Ulrich Höller wünscht sich einen klassischen Baustil und sieben renommierte Architekturbüros sind eingeladen zukunftsweisende Entwürfe abzuliefern(???).
Da liegt der Gedanke nahe, daß alles möglich ist. -
Stahlbauer: Mir ist nur nicht ganz klar, was Dein letztes Bild in Richtung Wiener Loch zeigen soll (?).
Was halt ziemlich viel zur Verödung der Innenstädte beiträgt, ist das Introvertierte solcher Shopping Malls. Ich kann und will eigentlich auch nicht verstehen, warum es nicht möglich sein soll, bei solchen Malls die nach außen liegenden Geschäfte auch mit einem zweiten Eingang nach außen zu versehen. Statt dessen haben diese Malls nur die zentralen zwei, drei Eingangsportale und zum innerstädtischen Raum hin dann endlos lange Schaufensterfronten. Auf der grünen Wiese meistens nicht mal das. Aber in den Innenstädten tragen solche langen Schaufensterfronten ohne Eingang doch sehr zur Verödung des Umfeldes bei.
Ich fände solche Malls in der Innenstadt durchaus eine Bereicherung, wenn sie zur Belebung des Umfeldes beitragen würden. Das ist aber in Dresden weder bei der Centrum- noch bei der Altmartgalerie der Fall. Deshalb trifft die hier im Forum schon oft gebrauchte Bezeichnung 'Einkaufsschlauch' auf die beiden Objekte zu.
Trotz Allem wurden gerade in Dresden diese vielen neuen Geschäfte, welche die beiden Malls bieten unbedingt gebraucht. Bis zur Fertigstellung der Altmarktgalerie konnte man bei den Angeboten, gerade im Textilfachhandel, der Dresdner Innenstadt nicht von Angebotvielfalt reden. Der Abstand zu Leipzig war riesig. Er wird sich mit der Eröffnung der Centrumgalerie und der Erweiterung der Altmarktgalerie weiter verringern. Nichtsdestotrotz kann Dresden auch weiterhin nicht ganz mit der Angebotsvielfalt und dem Flaniergefühl von Leipzig mithalten. Es kommen in der Hauptsache weitere "Standard-Laden- und Gastronomieketten" hinzu, welche bisher in Dresden nicht vertreten waren (KFC, Starbucks, Sting, Olymp&Hades, KRASS (Optik), ...) aber bis auf wenige Ausnahmen wird es keinen neuen inhabergeführten Einzelhandel geben. -
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^laut sz-online ist letzte Woche das erste Ehepaar in die Schütz Residenz eingezogen. Wenn ich mich recht entsinne, von St. Peter Ording nach Dresden.
Hier noch ein Foto vom Hotelneubau in der Rampischen Straße. Die "rekonstruierten" Fassaden links und rechts gehören dazu und werden wohl Wohnungen enthalten. Wenn ihr mich fragt, passt die Dimensionierung der Fenster keinesfalls zum Neumarkt.

Leider läßt sich in der engen Straße und wegen des Bauzaunes nicht viel mehr fotografieren. Für mich als Laien sind da die Mittel begrenzt. -
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^^wenn man nicht gerade jede Brücke als Steinbogenbrücke bauen will, wüßte ich keine Konstruktion welche sich dezenter über die Elbe spannen läßt als die Carolabrücke. Minimaler geht es kaum.
Indessen tut sich einiges auf der Baustelle der WSB. Das 140 Meter lange sogenannte Stromfeld der Brücke wird auf der Altstädter Seite montiert. Dabei handelt es sich um den Bogen und die stählerne Trägerkonstruktion für die Fahrbahn sowie die Anbauten für die Geh- und Radwege. Die Montage soll bis Jahresende beendet sein, so daß Anfang 2010 diese Konstruktion über Hilfswagen, Pontons und Hubtürme über den Fluß geschoben werden kann. Der Brückenteil über dem Neustädter Ufer (Vorlandbrücke) wird ab Oktober entstehen. Auf der Altstädter Seite erst nach dem Einschieben des Stromfeldes.
Der 300 Meter lange östliche Ausfahrtstunnel (stadtauswärts) auf der Neustädter Seite ist so gut wie fertig. Noch dieses Jahr sollen wieder Straßenbahnen über die Bautzner Straße rollen.Hier noch ein paar Impressionen:
die Zufahrt von Dresden Johannstadt aus:

Das Käthe Kollwitz Ufer ist inzwischen komplett verlegt und wieder befahrbar. Zu sehen auch der große Raupenkran zur Montage der Stahlteile:

Bilder sind von mir gemacht -
Goetheplatz-Quartier
... insofern sollten sich auch die hierfür Verantwortlichen nun um Schadensbegrenzung bemühen. Dies scheint ja laut Schmittchens Beitrag bereits im Gange zu sein...
Genau das steht zu befürchten. Leider werden solch kühne Entwürfe oft einer "Schadensbegrenzung" unterworfen und anschließend in "entschärfter" Version realisiert. Das hat zur Folge, daß am Ende ein Kompromiss realisiert wird, bei dem die interessanten, gewagten, sich jenseits des Gewöhnlichen befindenden Details nur noch in Andeutungen vorhanden sind oder sogar ganz verschwunden. Also wenn bauen, dann bitte so wie dargestellt. Anderenfalls bitte diesen Entwurf nicht realisieren.
Es gefällt besonders das Auffächern der Etagen in Fortführung des südwestlichen Nachbargebäudes und deren Blätterförmiges Ende in der Goethestraße. Das Um-die-Ecke-führen der Fassade vermeidet genau den Fehler, welcher sich auf der Blockecke gegenüber zeigt, eine blinde Wand als Abschluß des Gebäudes und der Straße.
Der unmittelbare Nachbar des Entwurfes in der Goethestraße zeigt die kleinstädtische Dimension der Bebauung im Herzen von Frankfurt.
Dürfen nur Hochhäuser die Dimension des Bestandes sprengen? Machen wir uns doch nichts vor, die Festlegung einer neuen Dimension der Innenstadtbebauung ist doch längst im Gange. Projekte wie MyZeil, Rundschaugelände, Zeilgalerie, ex-Marks&Spencer, ... definieren sozusagen seit Jahren eine neue Dimension, welche über die Fünfziger Jahre hinaus geht und an der sich neue Projekte logischerweise orientieren. -
^Du sagst es Wahnfried, es ist ein Ausdruck unserer Zeit. In einer sogenannten freiheitlichen Gesellschaft, in der der Individualismus idealisiert wird, ist Egoismus faßt schon ein positives Persönlichkeitsmerkmal.
Mich ärgern allerdings kurze pauschale Urteile über ein Gebäude, welche dann im nachhinein noch begründet werden. Dann kann man in diesem Forum auch eine Datenbank mit allen Projekten einrichten, wo jeder Datensatz die Möglichkeit zur Bewertung gibt. So in der Art
[ ] gefällt mir
[ ] gefällt mir nicht
[ ] passt nicht in die Umgebung
[ ] potthässlich
Meinetwegen noch mit einem Kommentarfeld für die jeweilge Bewertung von maximal 256 Zeichen.
Und die, welche wirklich über ein Gebäude diskutieren möchten, die haben dann einen extra Bereich im Forum.Ich habe bspw. in meinen Beiträgen noch nicht gesagt, ob ich das Gebäude nun gut oder schlecht finde, schön oder hässlich.
Ich finde nämlich, man kann es nie so pauschal ausdrücken.
Bei dem genannten Gebäude von Franzke gebe ich Dir fast uneingeschränkt recht. Ein sehr durchdachtes, wertig ausgeführtes Gebäude. Optisch gefällt es mir, wenn ich es allein für sich betrachte. Auch wenn ich selbst nicht über vier bis fünf Etagen geschichtet wohnen wollen würde. Und ja, es harmoniert in keiner Weise mit den Nachbargebäuden.
Es zeugt von einem gesunden Selbstbewußtsein des Bauherrn
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Bionic
Ich habe nicht behauptet, daß ein ganzer Straßenzug Gründerzeitler langweilig wäre. Ich habe davon geschrieben, daß ein ganzer Straßenzug mit durchgängig einheitlichen Geschoßhöhen und damit durchgängigen Fensterbändern langweilig ist.
Dieser Bau ist als Lückenbau entwickelt worden. Nur in solch einer Situation stapelt man vier Räume einer Wohneinheit übereinander. Wenn man einen ganzen Straßenzug zu bauen hätte, würden die Gebäude anders aussehen. Deine Aussage zur Depressionserwartung werte ich als Polemik. Genauso den Vergleich mit einem Bunker. Zeige mir einen Bunker mit solch hohem Glasanteil.
Mir fällt das Gebäude zuallererst mal auf. Du legst Dich schon fest, daß Dich das Gebäude stört. Es mißfällt Dir nicht nur, es stört Dich sogar
Und es ist nicht die Zeit die ihre Berechtigung hat, sondern es sind unsere Zeitgenossen, welche Ansprüche an ihren Wohnraum, an ihr Zuhause haben und diese auch gerne umsetzen möchten, wenn sie schon viel Geld in einen Neubau stecken. Und da rangiert der äußere Auftritt eines Gebäudes nicht mehr an oberster Stelle. Er hat sich heute anderen Ansprüchen unterzuordnen und es ist auch nicht mehr die Pracht das zu Erreichende, sondern andere Wirkungen, bspw. Coolness, Wertigkeit, Sachlichkeit, Distanz, ... Dem Gebäude die Kreativität abzusprechen (eigentlich ist ja der Architekt der Kreative und der Bauherr), halte ich allerdings für anmaßend. Hast Du den verlinkten Artikel in der FR dazu gelesen? Da wurde die Kreativität eben nicht in die Ornamente um den Fenstern und sonstige Stuckanteile der Fassade gesteckt, sondern dahinein, was für den späteren Bewohner wirklich wichtig ist. Raumaufteilung, Lichteinfall, Erreichbarkeit der Räume usw.Raffael
Es wurden nicht auf gleiche Höhe vier statt drei Etagen gequetscht, sondern es wurde der Vorzug eines ebenerdigen Zuganges zum Gebäude erkannt und umgesetzt. Damit sackt das Ganze gegenüber den Nachbargebäuden natürlich optisch nach unten. Um das zu verhindern müßte man das Erdgeschoß höher gestalten als die Regelgeschosse (ungenutzter Raum, welcher evtl. die Dachterasse wegen Höhenbegrenzung verhindert oder ein Stockwerk weniger erlaubt) oder Hochparterre bauen mit dem Verlust der Ebenerdigkeit.Komischerweise scheint es niemanden zu stören und wird sogar begrüßt, daß eine komplett sandsteinverkleidete Fassade in diesem Straßenzug untypisch ist oder daß der Erker die Fenster des Nebengebäudes verschattet? Stattdessen wird gleich der erste Eindruck wiedergegeben, welcher durch die Andersartigkeit sofort negativ bewertet wird. Passt nicht, Bunker, langweilig, ... und damit hat sich die Diskussion dann scheinbar erledigt, bis zum nächsten geposteten Foto oder es werden Argumente gebracht, welche diesen negativen Ersteindruck untermauern sollen. Gerade so, als ob es in einer Diskussion Gewinner und Verlierer zu geben habe.
Ich dachte das ist hier ein Architektur-Forum
Mein erster Beitrag zum Thema anonym bewertet: "es gibt auch moderne architektur die sich einfügt! da brauchst du auch nicht mit solchen dämlichen rechtfertigungen kommen." - soviel zum Thema Sachlichkeit
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^Welche Geschoßhöhe hättens denn gern? Die vom linken oder die vom rechten Nachbarn? Nicht ganz so einfach also, an dieser Stelle dem Anspruch an eine für den Straßenzug einheitliche Geschoßhöhe und damit durchgängigen Fensterfront gerecht zu werden. Ups, 'einheitliche Geschoßhöhe', das klingt nach Langeweile. Ist dann vielleicht der Begriff der 'Gründerzeitlangeweile' doch nicht so weit hergeholt?
Und sollte nicht ein Gebäude auch die Ansprüche der Nutzer erfüllen? Ist es Sinn und Zweck eines Gebäudes einfach den Betrachter zu erfreuen?
Gibt es da nicht noch weitere Kriterien?
Was spricht gegen Dachterassennutzung in einem gewachsenen Wohngebiet? Die Ansprüche der Bewohner ändern sich. Und wenn Dachterasse, warum diese verkleiden und verbergen hinter Schrägdachblenden?
Auch mich schmerzt der Abriss jedes Gründerzeitlers. Der Bestand sollte unbedingt erhalten werden. Allerdings habe ich etwas gegen Ergänzung des Bestandes durch Fake-Gründerzeitler. Wie soll denn so etwas aussehen? Jede Zeit hat ihre Ansprüche, die es zu erfüllen gilt. Was ja wohl auch zu der Entscheidung führt, überhaupt einen Neubau zu beginnen und warum sollte der dann Kompromisse hinsichtlich seiner Nutzung und damit der Erfüllung eigener Ansprüche machen? -
Es wurde bereits letzte Woche am Erdgeschoß damit begonnen die Fassade anzubringen. Sieht aus wie dunkelrote schmale Klinker, ähnlich dem Büroanbau bei der FIAT-Niederlassung auf der Hanauer.
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Mal eine Frage, war es eine Vorgabe des Wettbewerbes, daß die Straße weiterhin im Bogen vor den Häuserfassaden entlang führen soll?
Könnte man nicht die Straße geradeaus, also näher am Hbf. vorbei über den Platz führen? Dann hätte man einen halbrunden Platz geschaffen, welcher die Erdgeschossbereiche der Häuser viel besser zur Geltung bringt als heute und ihnen ganz neue Möglichkeiten bietet. Z.B. für Gastronomie, mglw. niveauvoller als heute. Das empfinde ich bei der heutigen Gestaltung als eine ganz große Schwäche des Platzes, daß die dem Hbf. gegenüberliegenden Erdgeschosse trotz ihrer prominenten Lage eigentlich absolute Randbereiche sind und nicht zum Bummeln oder Verweilen einladen, da Fußweg zu schmal und von den ungünstig gestalteten Zugängen zur B-Ebene zusätzlich eingeengt und der Verkehr zu nah an den Fassaden. Damit komme ich zu einer Schwäche fast aller Entwürfe, die Bäume sind zu nah an den Fassaden und bilden eine zu geschlossene Barriere. Sie verdecken die ansehnlichen Erdgeschosse und darüberliegende Fassaden und setzen die äußerst unattraktiven "dauerprovisorischen" Dachgeschosse ins Blickfeld.
Bei der von mir beschriebenen Lösung würde man den halbrunden Platz vor dem Ausgang der Kaiserstraße durch eine vor dem Haupteingang unterbrochene Linie von Bäumen vom Straßenverkehr abgrenzen oder meinetwegen auch durch lockere Baumgruppen, was den halbrunden Platz zusätzlich attraktiver macht und ihn vom Straßenverkehr trennt. Dadurch rücken auch die Bäume zirka in die Mitte des gesamten Areals und ermöglichen auf der jeweilgen Seite weiterhin den Blick sowohl auf den Hbf. als auch auf die Erdgeschosse der gegenüberliegenden Bauten.
Weil die Häuserfassade gegenüber dem Hbf. mehr Erdgeschossnutzung zur Belebung des Platzes beitragen kann, gemessen an der Gesamtlänge der zugänglichen Bereiche, als der Hbf. würde ich, wie gesagt, das "Leben" eher auf diese Seite des Platzes verlagern. Damit fängt dann die Stadt sozusagen schon direkt auf dem Bahnhofsvorplatz an und rückt damit näher an den Hbf.




