Beiträge von An-Di

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    ^ Ja, China mit seinen 16 Mio. Einwohner Städten und Bahnhöfen mit 40 Gleisen ist wahrlich der passende Vergleich. Willst du hier ernsthaft diskutieren oder einfach nur Trollen?

    Selber Troll!

    Wenn Deutschland gegen Holland im Fussball spiellt, dann vergleicht auch kein normal entwickelter Mensch die Einwohnerzahlen Deutschlands und Hollands. Hoffenheim gegen Berlin wäre sicher auch unpassend!

    Eure argumentlosen Kommentare könnte ihr euch ersparen.

    Ich bleibe dabei Hamburg: Retro statt Metro!

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    ... da das Verkehrsaufkommen für die Busse zu groß, aber für eine richtige U-Bahn zu klein ist.

    Zahlen,Zahlen,Zahlen!

    Ich bin vor etwa einem Monat über ein Dutzend mal zwischen Barmbek und Steilshoop mit Bussen gefahren (zwei Buslinien, zu unterschiedlichen Tageszeiten), und war echt erstaunt wie wenig Fahrgäste in den Bussen unterwegs waren. Das letzte Mal am Dienstag vor einer Woche um 18Uhr zum Borchertring hin (halber Bus voll) und 19Uhr zurück (eine handvoll Fahrgäste).

    Da ich beruflich viel in China unterwegs bin kann ich über Argumente, wieviele Weltstädte auf die angeblich modernen Strassenbannen jetzt wieder setzen nur lachen.
    China setzt überall ausschliesslich auf moderne Infrastruktur:
    Gefördert mit über 300 mld US$ High Speed Railway, super Flughäfen, 12000km/Jahr Autobahnen, und in den Städten .... nein .... keine Strassenbahnen, sondern U-Bahn-Systeme, und Light-Rail-systeme nur dort wo es anders gar nicht geht - wie z.B. in Xiamen. Derzeit sind solche in 15 Städten im Bau, nur in Beijing und Shanghai 800 Stationen und 1500km Schienen. Früher fuhren dort Strassenbahnen und jetzt gibt's tatsächlich wieder eine neue "Linie" in Beijing, in der Qianmen-Strasse, als Touristenattraktion a'la Disneyland.
    Mit der "Made by Bismarck"-Technologie (chinesischer Ausdruck) wollen die Plattnasen nix mehr zu tun haben und wenn, dann nur wenn sie keine andere Alternative haben.
    In China sind solche Retro-Systeme Tabu, nicht aber in Hamburg!

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    Aber mindestens 90% alle Gebäude im Hamburg brauchen eine Sanierung wie diese, immer wenn Milliarden verschwunden sich bei Elbphilarmonie, besonders alle S-Bahn Stationen, die sind im Caotische Zustand geblieben, aber vielleicht das ist heutezutage im ganze Europa. Wenn mehr diese Arbeit hätte, hätten wir weniger Arbeitslosigkeit, bestimmt.


    Das mit den 90% gilt glaube ich für viele Städte, für Hamburg allerdings nicht so unbedingt - man braucht sich nur anzuschauen wieviele Gebäude in der City in den letzten 20 Jahren hier saniert worden sind. Anderswo in der Welt werden Gebäude viel weniger sinnvoll saniert und stattdessen oft nur neue Wolkenkratzer auf altem "Müll" gebaut (siehe Warschau - laut Umfragen die hässlichste Stadt Europas - aber mit inzwischen einem Dutzend Wolkenkratzer - fertig/in Arbeit), in Hamburg wird dagegen mehr renoviert/saniert/erweitert und eben nicht hochgebaut. Ist zwar viel teurer, aber absolut richtig.

    Bei der Elbphilharmonie würde ich jedoch vorsichtiger sein. Jemand hat mal ausgerechnet, dass wenn in den nächsten 20 Jahren die Einnahmen der Tourismusbranche in Hamburg nur um einen %-Punkt steigen, dann wird sich das von der Stadt in die EP investierte Geld schon nach dieser Zeit zurückgezahlt haben. Und das dort privatinvestierte Geld geht ja den hamburger Steuerzahler nichts an.

    Was die S-Bahn angeht, da hast du völlig recht. Ist ein Skandal, und dazu fällt auch mir nichts anderes ein.

    Weniger Beschäftigungslose hätten wir allerdings auch, wenn manche mit Eimer und Besen in Hamburg unterwegs wären statt vor der Glotze zu sitzen und Stempelgeld in allen möglichen Formen und mit allen möglichen Ausreden zu kassieren. So machen es die Asiaten, und brauchen sich deswegen wegen Dreck auch nicht zu schämen.
    Bei uns denken dagegen viele von denen die im Lande etwas zu sagen haben, dass Sauberkeit menschenunwürdig wäre, und daher wundere ich mich jetzt überhaupt nicht mehr warum so viele Jugendeinrichtungen in Deutschland unbedingt so dreckig sein müssen. Ist aber schon eine ganz andere Geschichte. Wenigstens das "Radisson blu" ist jetzt paar Jährchen sauber :)

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    Ein schönes Beispiel dafür dass viel der ach so schlechten 60er und 70er Architektur vor allem eine Sanierung und Modernisierung bräuchte und dann wieder moderne Architektur vom Feinsten wäre.


    "Schönes Beispiel"?
    Also, wenn man einem Passanten nicht gesagt hätte, dass das Hotel gerade saniert worden ist, dann würde er dies wahrscheinlich gar nicht bemerken. Bisschen sauberer sieht das Ding schon aus, in einigen Jahren wird das Gebäude aber garantiert wieder so wie vor der Sanierung aussehen.
    Drinnen? Na ja, dort übernachten die Hamburger auch nicht jede Woche.

    ^^ Diese Typen sehen doch überall nur Gespenster!
    Was wollen die bloss von der St.Katharinen? Die ganze Südseite ist doch frei!

    Die sollten lieber irgendwo in der Sahara Dörfe entwerfen, obwohl auch dort würden die sich mit Sicherheit gleich weinend beklagen, wenn plötzlich denen irgendein Zelt ihre freie Sicht auf irgendeine jahrtausend alte Sandbank versperren würde.

    Dann sollen sie besser alle gleich zur HafenCity mit ihrer kilometerlangen "Klagemauer" laufen, die doch extra für solche Jammerspecies gebaut worden ist (Teherani nannte diese zutreffend auch die "Neue Hamburger Berliner Mauer", also auch etwas für neurotische Nostalgiker, btw).
    Welch glückliche Städte wie Berlin oder Frankfurt, die solche selbsternannten Experten und andere "Künstler" nicht zu fürchten brauchen. In der Haupstadt von Bayern würden diese dann wohl halb München rund um die Frauenkirche mit Sicherheit sofort abreissen lassen.

    Hamburg wird langsam zum Spottfleck der Nation.

    Architektonisch betrachtet wäre so eine Weltkugel ne glatte 6. Was sollte an ihr so innovativ sein?
    Die Form oder die Farben vielleicht? Will da jemand die Kugel noch Mal erfinden? 50m Durchmesser, na und? Weniger als die halbe Höhe der Elphi und vom Nordufer, aus dieser Entfernung, kaum von einem Ballon zu unterscheiden. Einfach nur Lächerlich.
    Und wenn das stimmen sollte was AB behauptet: "Wirtschaftssenator Axel Gedaschko und Handelskammer-Präses Frank Horch befürworten unser Projekt", dann würde dies für Hamburgs Regierung, die das Projekt von Koolhaas angeblich ohne wenn und aber immer befürwortet hat, nur ihr nächstes Fiasko bedeuten. Am Konzept des Science Centers wird doch die ganze Zeit gearbeitet! Wofür werden die Herrschaften im Rathaus, inkl. Herr Gedaschko, überhaupt bezahlt?

    zu #44:

    Was für eine Ansammlung von Behauptungen, Vermutungen und angeblichen Wünschen.
    Das hat doch mit der hamburger Verkehrsproblematik gar nichts zu tun!

    "In Karlsruhe, Freiburg, Ulm und Augsburg lassen sich wunderbare Anregungen hierzu finden"

    Ich wusste nicht, daß in diesen Städten es auch echte U-Bahn-Systeme gibt. Oder doch nicht?

    Wir sprechen doch über Hamburg, eine Stadt die bereits über ein U-/S-Bahn System mit über 170 Haltestellen (einige AKN-Stationen auf hamburger Gebiet mitgerechnet) verfügt.
    Als nach und nach neue U- und S-Bahn Linien entstanden, verschwand ebenso die Strassenbahn von Hamburgs Strassen. Das war damals, wie im übrigen auch in anderen Städten weltweit, eine Entwicklung in Richtung modernes, und vor allem einheitliches, ÖV-System.
    Jetzt wird die Strassenbahn wieder eingefüht, was man als Rückfall ins Mittelalter interprätieren muß. Klar, daß Strassenbahnen auch in anderen traditionellen U-Bahn-Städten wieder zu fahren lernen, wie in Paris zum Beispiel. Im Gegensatz aber zu dem was man in Hamburg jetzt vor hat, sind es dort fast immer nur ergänzende ÖV-Maßnamen die Vororte betreffen, und nicht als U-Bahn Ersatz in den Stadtkernen gedacht sind. Mit Sicherheit wäre es anders, wenn mam Strassenbahnsysteme in Bergedorf oder Harburg als Zubringer zu den dort schon vorhandenen U- und S-Bahn Stationen bauen würde.

    In Hamburg werden jährlich hunderte Mio euro für Sachen und Leistungen rausgeschmissen, für einen sinvollen Ausbau und Pflege des schon existierenden U-/S-Bahn Netzes, haben die da im Rathaus jedoch weder Geld noch Verständnis.

    (OFFTOPIC)
    Das lächerlichste Beispiel hierfür ist das s.g. Gängeviertel in der City. Anderswo würde man dieses Prachtstück (Wirklich Denkmalschutz? Ausgenommen vielleicht die alte Fabrik im JS, ist der Rest doch nur Blablabla, da mit dem alten Gängeviertel hat dieser Bauschrott nix zu tun), in Hamburgs bester Lage, für viel Geld im 8-Stelligen Euro-Bereich seriösen Investoren anbieten, in Hamburg aber überlegt man sich gerade das Stück an irgendwelche selbsternannte "Künstler" zu verschenken, als ob sie mit ihrer Schrottkunst nicht anderswo herumspielen könnten. Nein. Diese Nonamekunst muß ausgerechnet in der City entstehen, und nicht auf der Veddel, in Mümellmannsberg oder in Billbrook. Echte Künstler dürfen nur in der City sich herumtreiben, aber bitte mit U-Bahn-Anschluss. Koste es was es wolle. Die Stadt hat doch Geld im Überfluß!
    :nono:

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    Laut Abenblatt-Bericht moechte die Stadt ...

    Zitat aus diesem Artikel:
    "Grundgedanke der Studie ist es, die Stadt nicht mehr länger nur unter wirtschaftlichen Aspekten zu betrachten, sondern nach Möglichkeiten zu suchen, wie sich Hamburg auch sozial, kreativ und kulturell entwickeln kann".

    Das alte Flora-Theater am Schulterblatt wäre für dieses nur ein gutes Beispiel...

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    An-Di, könntest Du das mal bitte präzisieren, was Du genau meinst? Mich interessiert Deine Kritik, sofern sie konstruktiv ist, sehr.


    Google&Co wären deine Freunde gewesen...
    Steht/stand doch überall in der deutschen Presse. Ich finde es langweilig denjenigen eventuell als konstruktiv zu bezeichnen, der diese Artikel hier einfach nur reinkopiert. Bißchen kreativ sollte man schon selber sein.

    Man muß sich allerdings beeilen, weil die Herren von der Presse selber nicht genau wissen, wessen Interessen sie eigentlich verfolgen sollen - der Stadt, der Möchtegernkünstler, des Senats oder gar der Investoren (am unwahrscheinlichsten), und manche Sachen verschwinden von den Seiten daher schneller als sie dort erschienen sind. Von Objektivität kann daher wieder keine Rede sein, was auch btw keine Rolle mehr spielt; so wie diese Regierung, so die Zustände und so die Presse.

    Frag' mal vielleicht unseren Oberbaudirektor was er von der Sache hält.
    Oh, sorry. Du wolltest ja bestimmt konstruktive Meinung hören :)

    Hinweis: nix ist persönlich gemeint :)

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    ich zitiere mal Helmut Jahn persönlich:
    " The Guys in Hamburg only want to talk all the time, but obviously dont want to build anything".

    Sollte man ein Dutzend Kopien davon anfertigen und für andere "Projekte" aufbewahren. Wie dilettantisch der ganze schwarz-grüner Haufen in der Tat ist, zeigen doch eindeutig die Ereignisse der letzten Wochen und Tage rund um das Gängeviertel. Eine Blamage!
    Das hat man davon wenn außer viel zu labern es überall an Verstand und Sachlichkeit fehlt. Betrifft auch die HafenCity, ganz nebenbei.

    #708

    HafenCity Hamburg: Architektenwettbewerb für ökumenisches Zentrum

    16. Juli 2009

    Eine Ausstellung aller eingereichten Entwürfe gibt es im Raum des STADTMODELL HAMBURG, Wexstraße 7, 20355 Hamburg vom 21. Juli - 2. August 2009, Di - Fr von 10.00 -17.00 Uhr / Sa + So von 13.00 - 17.00 Uhr, (Montags geschlossen).

    Quelle: ostholstein.mediaquell.com


    Das komplette Kopieren eines Artikels ist kein Beitrag! Bitte fasse den Inhalt nächstes Mal mit deinen eigenen Worten zusammen und schaue bitte nochmal hier nach den Regeln, danke!

    ^^
    Die Strassenbahn ist halt die "U-Bahn" der armen und unfähigen Städte, die sich ein Metro-System aus finanziellen und technologischen Gründen nicht leisten können. Punkt.

    Schon die Mini-Erweiterung zur Hafencity macht deutlich wo der Hund begraben ist. Den Tunnel unter dem Ärmelkanal bauten die Engländer und Franzosen mit einer Geschwindigkeit von 40 m/Tag. In Hamburg geplannt waren 10 m/Tag, rauskommen werden wahrscheinlich 6 m/Tag.

    Und Paris hat bereits etwa 430 U-Bahn-Stationen und trotzdem wird die Metro auch dort ständig ausgebaut und um weitere Stationen auf 10 Linien erweitert.

    Seit der 80er Jahre, in der Zeit wo in Hamburg nur diskutiert wird, bauen Peking und Shanghai insgesamt über 800 neue U-Bahn Stationen.

    Nun, es ist auch nicht so, dass ausschliesslich irgendwelche cleveren Marketing-Strategen solche Rankings erstellen, sondern in den meisten Fällen sind dies unabhängige Institute, die sowas z.T. schon seit Jahrzehnten machen, und kein Interesse haben eine bestimmte Stadt mit allen nur erlaubten und unerlaubten Mitteln vorzuziehen. Warum auch.

    Und ich kann mich noch sehr wohl an Zeiten erinnern, als Hamburg mit London um den ersten Platz in Europa, was City-Umsätze angeht, sich gestritten hat. Ist gar nicht so lange her.

    Einkaufsmöglichkeiten ausserhalb der Innenstadt?
    Sowas gibt's doch überall, in allen anderen Grossstädten, und die Hamburger qm-Zahlen sind da nichts besonderes, schon gar nicht in Weltgrossstädtevergleichen, wenn ich nur an die grössten EZ in Asien denke, die mit Einkaufsflächen bis 600-800 tausend(!) qm sich rühmen dürfen. Auch in den osteuropäischen Ländern gibt es viele davon, zwar nicht so fürchterlich gross, grösser als die in Hamburg sind jedoch manche davon schon - einige werden sogar von den Hamburger ECE-Filialen dort gebaut.

    Es ist einfach unumstritten, dass die Hamburger Innenstadt nach dem letzten Weltkrieg kleiner geworden ist, und diese Tatsache ist nicht das Ergebniss des lieben Gottes anti-hanseatischen Laune, sondern eine nach dem "es lebe das Office-Business"-Motto von den Hamburgern selbst gewollte Entwicklung. Mit dem Bau der Ost-West-Achse und der Aufgabe der Gängeviertel hat man doch nach dem Kriege mit voller Absicht die Innenstadt grauenvoll kastriert, 1/3 der Innenstadt und des innerstädtischen Lebens dort vernichtet und dabei eine vernünftige Alternative weder vorgeschlagen noch realisiert.
    Die "hafenCity" kann unter diesem Aspekt heute nur als ein schlechter Witz verstanden werden, egal mit oder ohne die ganze Werbetrommel drumrum, die auch fast ausschliesslich von Leuten kommt, die mit diesem Projekt sich ihr monatliches Geld verdienen, manche gar nicht schlecht.

    Hamburg verliert einfach an Bedeutung. Andere Städte ziehen Firmen an - in Hamburg findet eine Abwanderung von Grossfirmen statt und die logistischen Vorteile, die sich Hamburg nach Öffnung von Osteuropa mühevoll erkämpft hat, verschwinden zunehmend. Und auf welchen wackligen Füssen so ein "logistischer" Konstrukt steht zeigen doch zu Zeiten der Wirtschaftskrise die aktuellen Hamburger Wirtschaftszahlen allzu erschreckend.

    Gestern habe ich einer Diskussion zugehört, wo jemand aus Polen (nehme ich an obwohl er akzentfreies Deutsch sprach) sagte Hamburg wäre heute der wichtigste Hafen Polens! Wow, und warum? Weil steuerliche Nachteile eine Entwicklung der eigenen Häfen so negativ dort beeiflussen, dass es sich für die besser lohnt die Waren schon in Hamburg zu löschen um sie dann mit LKWs weiter nach Polen zu transporteren. Noch! Die Polen und andere Osteuropäer sind aber nicht doof, können ebenfalls rechnen, früher oder später ändern sie ihre Gesetze, sind auch gerade dabei tüchtig ihre Infrastruktur zu verbessern (mit viel EU-Geld versteht sich) und dann kann es mit der Hamburger "Wirtschaft" schnell ganz vorbei sein. Aus anderen Quellen weiss ich, dass die Chinesen sich ebenfalls immer lauter überlegen Hamburg den Rücken zu zeigen, und lieber nach Dänemark, Holland oder gar nach Düsseldorf zu ziehen.

    Hoppla. Nicht alle verlassen doch Hamburg! Können aber hunderttausende billige und schlecht ausgebildete (wenn überhaupt) legale und illegale Immigranten eine Alternative sein und Hamburgs Zukunft sichern? Nach dem amerikanischen Muster vielleicht, das bis gestern dort drüben in der Tat funktioniert hat, der einstigen Weltauto- und Computermacht am Ende aber auch nicht viel geholfen hat?

    Die einzigen, die die Entwicklung an der Alster echt super finden sind die von der GAL mit ihrer komischen Strassenbahn! Och, wie geil!

    Und Fussballfans, die dürfen wir natürlich auch nicht vergessen. Die Stadien werden nämlich vergrössert und somit werden die Arenen wahrscheinlich die einzigen schwarzen Zahlen hier an der Elbe in absehbarer Zukunft schreiben! Auf neue Rankings darf man sich also in Hamburg schon heute freuen :)

    Falls jemand Statistiken mag ...

    Einzelhandel der europäischen Innenstädte:

    1 London UK €6,174,000 €6,440
    2 Paris France €5,879,000 €7,360
    3 Rome Italy €5,762,000 €6,500
    4 Madrid Spain €5,377,000 €2,640
    5 Berlin Germany €5,080,000 €2,640
    6 Munich Germany €4,630,000 €3,720
    7 Barcelona Spain €4,398,000 €2,544
    8 Athens Greece €4,385,000 €2,400
    9 Moscow Russia €4,075,000 €2,900
    10 Milan Italy €4,065,000 €6,800
    11 Zurich Switzerland €3,904,000 €4,970
    12 Hamburg Germany €3,867,000 €2,760
    13 Prague CzechRepublic €3,220,000 €1,800
    14 Lyon France €2,982,000 €2,400
    15 Amsterdam Netherlands €2,965,000 €2,265
    16 Cologne Germany €2,813,000 €2,580
    17 Frankfurt Germany €2,733,000 €3,240
    18 Glasgow UK €2,715,000 €1,897
    19 Brussels Belgium €2,705,000 €1,600
    20 Istanbul Turkey €2,653,000 €2,220
    21 Birmingham UK €2,515,000 €1,661
    22 Manchester UK €2,442,000 €1,510
    23 Dublin Ireland €2,411,000 €4,456
    24 Copenhagen Denmark €2,332,000 €2,000
    25 Liverpool UK €2,320,000 €1,810
    (2. Euro-Spalte: Mietpreise/qm/Jahr )

    Quelle: http://www.gowarsaw.eu/en/news/experi…-downtown-retai

    Hamburg verliert immer mehr an Bedeutung und wird wahrscheinlich bald sogar von Prag überholt - wer hätte das gedacht!
    Es rächts sich, dass Hamburgs City mit ihren nur etwa 350,000 qm Verkaufsflächen für eine 1,78-Millionen Stadt viel zu klein geraten ist, und die zusätzlichen 42,000-45,000 qm der HafenCity (fast ausschliesslich im Überseequartier) nur ein bedeutungsloser Tropfen im Meer sein werden. (Zahlen: Hamburg1)

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    Jetzt mal ernsthaft, in anderen Regionalzeitungen wird doch wohl auch eher aus Studien zitiert, in denen die eigene Stadt gut abschneidet. Das nur dem Abendblatt in die Schuhe zu schieben geht doch wohl ein bißchen weit.

    :confused: Das stimmt überhaupt nicht.

    Was viele Leute für "normal" in Hamburg oder in Deutschland so halten, muß nicht unbedingt Weltstandard sein, auf jeden Fall so ein Hype wie in Hamburg, und heute geht es beim AB fröhlich weiter, habe ich nirgendwo anders Online gefunden.

    Soeben habe ich im Copernic Pro "liveability economist 2009" eingegeben und über 100 Ergebnisse aus aller Welt dazu erhalten, auch Google müsste ähnliche Links rausspucken. Überall, in Taipei, Montreal, Sydney, London, Moskau, Warschau (über 300 Forumbeiträge, gut polnisch und russisch müsste man können), Vancouver usw, wird weltweit über das Ranking diskutiert, und viele Online-Zeitungen von Städten die deutlich vor Hamburg liegen, haben dabei nicht Mal die eigene Leistung besonders erwähnt. Falls, ist selten der Fall, Hamburg in den Texten dort vorkommt, dann nur als Hinweis zur Platzierung der besten deutschen Stadt.
    Ganz erhlich aber - für Deutschland, das den Einspruch erhebt eine mitführende Weltwirtschaft (Exportweltmeister etc) zu sein und eine besonders lebenswerte Umwelt zu haben, gleicht ein 14. Platz einer Niederlage.
    Hurrraaa! Wir haben als 3-malige Weltmeister bei der Fußball-WM jetzt den 14. Platz gewonnen, o. so ä!
    Aber wenn sie sogar 1. wären, wäre es angebrachter besser die Klappe zu halten.

    Woher diese Übertreibung? Die Erklärung ist IMO ganz einfach - Hamburg ist auf einem gewaltigen Haufen von Minderwertigkeitskomplexen gewachsen und sucht jetzt fieberhaft nach Gegenargumenten jeder Art.
    Attraktiver als Berlin, der zweithässlichsten Stadt Europas, das aus 30-40% der alten DDR-Platte besteht? Was für eine Errungenschaft einer einst weltführenden Hafenstadt! Nichtmal den eigenen Fernsehturm kann die Hansestadt in Ordnung bringen, um den Touristen zu zeigen wie schön sie eigentlich ist - auch ohne dieses lächerliche Geschrei.
    :Nieder:

    .

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    Natürlich ein gefundenes Fressen für das Abendblatt.
    Gibt doch nichts schöneres, wie ein gutes Abschneiden der Heimatstadt.
    Über etliche andere Studien, bei denen die im Artikel genannten Städte besser als Hamburg abschneiden, wurde natürlich nichts erwähnt. Eben typisch Abendblatt. ;)

    Typische Manipulation durch Medien.

    Noch extremer hat's allerdings die BILD gemacht.
    In der letzten TripAdvisor-Umfrage vom Mai wurden u.a. London als die dreckigste, und Warschau die hässlichste Stadt Europas per Stimmen gewählt.
    So weit, so gut, nur, daß die BILD mit keinem Wort erwäht hat, daß laut Touristen-Stimmen, Berlin die zweithässlichste Stadt Europas geworden ist. Für Warschau stimmten 8%, für Berlin 7% und für Brüssel 6%, aber nur London wäre der Loser! :Nieder:

    Hier die Links:
    Bild: "London ist der Loser unter europäischen Großstädten"

    Gazeta: "Warschau - Die hässlichste Stadt Europas/Warszawa - najbrzydsze miasto Europy" (wenigstens geben die Polen sowas zu)

    :D