Völlig richtig nothor - echte Rekonstruktionen gibt es nicht, alles sind Neubauten. Im Übrigen finde ich es sehr erschreckend, wenn die interviewte Architektin und Denkmalschützerin, die moderne Fassade des Pellerhauses als "schön" bezeichnet und damit offensichtlich die Bewahrung des Nachkriegsbaus ableitet. Der Erbauer der modernen Nachkriegsfassade würde bei solchen Worten wahrscheinlich beleidigt sein. Seine Fassade sollte nicht "schön", sondern im Sinne der Moderne in erster Linie funktional und nützlich sein. Schönheit ist für einen Nachkriegsbau die völlig falsche Kategorie und sollte nicht als Argumentation dienen - schon gar nicht von einer ausgebildeten Architekturhistorikerin.
Beiträge von Wikos
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Eine Architektin und Denkmalpflegerin plädiert im SZ-Interview gegen eine Rekonstruktion der Fassade des Pellerhauses "...Das lehne ich natürlich ab - und zwar als Architektin und als Denkmalpflegerin. Das heutige Pellerhaus ist einfach ein sehr schönes Gebäude, um das es schade wäre." Das vollständige Interview ist hier zu finden.
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#1.435 Leider liegt beim Bauprojekt "Taurus" immer noch keine Visualisierung zum Börsenplatz 7-11 vor. Eingerahmt von qualitätsvollen, historischen Bauten - direkt gegenüber der Börse - kann man nur hoffen, dass dort eine angemessene Fassade präsentiert wird.
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Aus verschiedensten Gründen, scheint es mit einer Multifunktionsarena am Kaiserlei nicht zu klappen. Gegenvorschlag: Warum nicht auf dem Messegelände mit seiner guten Infrastruktur bauen? In der Postcoronazeit werden wir vermutlich geschrumpfte Präsenzmessen als hybride On- und Offlineveranstaltungen haben. Mit anderen Worten: Die riesigen Messegelände wird man zukünftig nicht mehr brauchen und auf dem frei gewordenen Platz könnte man die neue Multihalle verwirklichen.
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Eine kleine Rekonstruktion kündigt sich in Darmstadt an. Den 1995 durch Vandalismus zerstörten Ernst-Ludwig-Pavillon möchte eine Initiative rekonstruieren. Mehr dazu: https://da-bei.darmstadt.de/to…=asc&sortcomments=created
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main1a In der Tat sind die Veranstaltungen zur Zukunft des Schauspielhauses zu begrüßen. Woran die geringe Teilnahme der Öffentlichkeit liegt? Man konnte als Bürger zwar Online Fragen stellen, doch diese wurden offensichtlich in einer größeren Anzahl nicht ans (sehr einseitig besetzte) Podium weitergegeben. Insbesondere unbequeme Fragen zur Rekonstruktion des Schauspielhauses wurden offensichtlich als nicht wichtig betrachtet. Wenn kein echter Dialog gewünscht ist, dann ist diese Veranstaltung leider eine Farce und von einer weiteren Teilnahme wird dann entsprechend Abstand genommen.
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Ich habe mir auch die Mühe gegeben und den Unterschriftensammlern zugehört. Ich habe nicht den Eindruck gewonnen, dass den Bürgern irgendwas vorgegaukelt wird, um zu unterschreiben. Im Gegenteil: Es wurden immer wieder Bilder von dem historischen Bau und von den noch vorhandenen Resten gezeigt. Mein Eindruck ist, dass die meisten Bürger nicht wussten, dass hinter der modernen Fassade noch ein historischer Kern steckt. Mit anderen Worten: Die Stadt hätte bei Ihren Planungen 1. Die Bürger mehr einbinden müssen - Stichwort "Bürgerbeteiligung" und 2. Nicht den historischen Kern unterschlagen dürfen. So fühlen sich die Bürger übergangen und unterschreiben alleine deshalb schon.
By the way - auch ich habe nicht unterschrieben (weil ich in Frankfurt nicht gemeldet bin) und auch ich gehöre nicht der Initiative an. Ich könnte mir eine Fassadenreko an jetzigen Standort gut vorstellen (mit modernem Rückbau) + einen zweiten Standort für die Oper mit einem expressiven Bau. Mein Favorit bleibt dabei das Ostend.
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Unfassbar, diese Bauten abzureißen: https://www.lokalkompass.de/duisburg/c-wir…abriss_a1408830
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Nur wenige Stunden (oder waren es Minuten) nach der Verkündigung des Denkmalschutzes für das Foyer des Schauspielhauses, gibt es eine gemeinsame von Hartwig, Josef und Gunthersdorf getragene Entscheidung. Die FR schreibt "...Das heutige Wolkenfoyer ... soll in einen künftigen Neubau der Bühnen dort integriert werden. Das hat die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) im Gespräch mit der FR angekündigt. Diese Haltung habe sie gemeinsam mit der städtischen Stabsstelle zur Zukunft der Bühnen und Planungsdezernent Mike Josef (SPD) entwickelt. "
Außerdem stellt dem FR-Bericht folgend Michael Guntersdorf, der Leiter der Stabsstelle, zurzeit einen internationalen Architekturwettbewerb für einen weitgehenden Neubau der Bühnen vor. Er soll im Frühjahr 2021 ausgeschrieben werden.
Vor einigen Wochen hatte das Stadtparlament erst den Abriss der Theateranlage beschlossen. Als politischer Laie hätte ich gedacht dass nun eine weittragende Entscheidung wie nun von Kulturdezernentin Hartwig verkündet, zunächst im Stadtparlament diskutiert wird und dort beschlossen wird. Auch die Ausschreibung für Frühjahr 2021 finde ich überraschend. Vor Kurzem verkündete Feldmann und andere Protagonisten noch, dass wegen Corona, alles erstmal auf Eis gelegt ist.
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Interessant ist, dass die ursprüngliche Mit-Unterschutzstellung des historischen Baus, nun völlig weggelassen wurde. 2016 hieß es im Zusammenhang mit dem Landesdenkmalpfleger Wionski noch: "Als weiteren denkmalwerten Bestandteil der Gesamtanlage stellte Konservator Wionski die baulichen Überreste des alten, 1902 eröffneten Schauspielhauses heraus, auf dessen Fundamenten die Theater-Doppelanlage errichtet worden war. Dazu zählten etwa zwei Treppenanlagen, die originalen Keller des Schauspielhauses mit Brandschutztüren aus dem Jahre 1903 mit zahlreichen baulichen Details. „All das ist denkmalwert.“ https://www.fr.de/frankfurt/oper…n-11078160.html
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Mittlerweile sind alle Sitzelemente mit Müll gefüllt. Das Loch im Sitzelement wird wohl mit einem Mülleimer "verwechselt". Habe den Sitztest gemacht. Die fehlende Rückenlehne macht es unbequem. Zudem ist das Sitzelement zu tief - für sitzende Zwerge gemacht.
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Dramatische Zahlen: Die Stadt erwartet in Folge der Corona-Krise ein Milliardendefizit: https://www.faz.net/aktuell/rhein-…n-16765314.html
Damit dürften angedachte Projekte wie der Neubau eines spektakulären Schauspielhauses ad acta gelegt werden.
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Ich bin auch völlig entsetzt. Dieses Glasungeheuer auf Stelzen darf niemals gebaut werden. Ein absoluter Fehlgriff und zugleich ein Armutszeugnis für die zeitgenössische Architektur. Ich glaube kaum das hier Büro Meixner Schlüter Wendt noch etwas nachbessern kann. Ab in den Giftschrank mit diesem grauenhaften Entwurf. An dieser Stelle kann es für das Demokratiezentrum nur eines geben: Rekonstruktion der Alten Börse!
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Gibt es dazu irgendeine Weiterentwicklung? Weiß jemand wem das Grundstück "Deutrichs Hof" gehört? Ist ja nicht zu fassen, dass da nichts passiert.
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Der handzahme Artikel der BILD-Zeitung ist mir auch aufgefallen. Interessant dürften die politischen Folgen für dieses Desaster werden. Im besagten FAZ-Artikel von Matthias Alexander wird eine Umfrage eingeblendet: Stand jetzt votieren 73 % der 32.000 Leser die abgestimmt haben, für einen Rücktritt Feldmanns...
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#838 Merkwürdig, dass die Baulücke zur Moselstraße nur teilweise geschlossen werden soll. Hier noch ein schönes Rundumbild mit Blick auf das abzubrechende Parkhaus: https://goo.gl/maps/qrGCXydDMizGYX6r9 Man beachte den Balkonzoom nach oben.
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Die F.A.Z. sieht den Abend in einem Artikel sehr kritisch. Insbesondere die Ausführungen des OB lösten wohl einige Irritationen aus.
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In der Tat präsentiert sich für den Besucher jetzt eine bizarre Eingangssituation. Schaut er beim Eingang zum Museum nach links, so sieht eine riesige Menge Sandsteinelemente im Garten und denkt wahrscheinlich hier wäre Trümmerschrott aus dem 2. Weltkrieg vergraben worden. Leider ist die unwirkliche Situation erst in der Gegenwart entstanden...
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Wenn es doch so einfach wäre Kieselgur: Tabularasa machen am alten Standort und schon hat man mit einer freigeräumten Fläche den Boden bereitet für einen Neubau ohne hohes Kostenrisiko. Wirklich? Ich wage mal die Aussage, dass es kostenmäßig keine große Rolle spielt, ob man einen Teil der historischen Fassade vor den Bau hängt oder sich für eine avantgardistische Fassade entscheidet. Und bitte lese Dich noch einmal bei der Elphi ein. Die Kosten sind nicht nur wegen dem Fundament oder einer Entkernung gestiegen, sondern vor allem wegen einer völligen Fehlplanung und unkoordinierten Zusammenarbeit aller Beteiligten.
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Eine sehr ermutigende Nachricht. Das städtische Grundstück Mayfarthstraße 14 ist prädestiniert für einen Signaturbau eines Starachitekten - ein strahlendes Opernhaus am Main. Die nordischen Länder haben es in den letzen Jahren ja auch schon erfolgreich auf dem Weg gebracht. Ein zweiter "Bilbao"-Bau am Willy-Brandt-Platz macht da natürlich wenig Sinn (von den Kosten einmal abgesehen). Hier sollte die historische Fassade des alten Schauspielhauses wieder hervorgeschält werden und hinter der wieder hergestellten Jugendstilpracht ein günstiger Zweckbau für das Schauspiel entstehen.