Herber Verlust für die Messe und die Stadt: Die Fashion Week verlässt wohl wieder Frankfurt in Richtung Berlin.
Beiträge von Wikos
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Alle Parteien waren sich eigentlich einig, das bei einer Neugestaltung der Hauptwache das Schillerdenkmal wieder zurück an seinem Platz kommt. Davon hört man leider gar nichts mehr...
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Das komplette Areal abzureißen halte ich im Sinne der dabei verloren gehenden "grauen Energie" für nicht sehr nachhaltig. Das passt weder zum Appell des BDA Frankfurt "Sanierung statt Abriss", noch passt es zu den Verlautbarungen der Stadtoberen zum nachhaltigen, ressourcenschonenden, klimagerechten Bauen in der Stadt.
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Die Alternativen bei der Wahl waren allerdings auch nicht so groß

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Während sich die Frankfurter Politik weiterhin bei dem Thema im Kreis dreht, hat München Fakten geschaffen und sich für eine weitere Eventarena mit dem Standort am Münchner Flughafen entschieden...
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^ Brandelhuber, Herzog de Meuron und Grüntuch Architekten brauchen ganz bestimmt keine kreative Unterstützung. Zudem handelt es sich hier um ein gemischt genutztes Areal.
Na dann ist ja alles super! Glückwunsch zu diesem kreativen, gemischt genutzten Areal. Da ist wirklich im Umfeld des Tacheles der große Wurf gelungen.
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An diesem Projekt sieht man, wie schnelllebig die Entwicklung im Bausektor ist. Heute würde man das Areal wahrscheinlich völlig anders planen und ein sozial und funktional gemischtes Ökoquartier bauen. Jetzt sieht das Projekt mit seiner banalen Investorenarchitektur wie aus der Zeit gefallen aus. Dem besonderen Ort nicht gerecht. Man hätte sich für diese besondere Lage und Geschichte des Areals kreative Unterstützung holen müssen. Jetzt ist es zu spät. Chance vertan. Es ist austauschbar, hat nichts mit dem Tacheles zu tun und könnte auch in Frankfurt am Main an der Neuen Mainzer Straße stehen...
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Es ist ja kein Zufall, dass fast alle neugebauten Opernhäuser und Konzerthäuser in Europa an der Waterfront gebaut wurden. Es sieht einfach immer spektakulär aus und es ergibt sich immer eine städtebaulich attraktive Lage, die auch Touristen anzieht. Man wollte jedoch anscheinend unbedingt die Lösung mit der Kulturmeile haben. Für mich ist es nur die zweitbeste Lösung. Und sorry, die Lage am Osthafen ist alles, aber nicht weit vom Schuss.
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Zu #762 Neuentwicklung Mörfelder Landstraße 10-18: Foster sollte sich nicht selber kopieren, daran leidet die städtebauliche Qualität. Die Ähnlichkeit in der Kubatur mit dem abgeschlossenen Wohnprojekt Franklin in Mannheim ist schon erstaunlich.
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Beim Thema Kleingärten sollte man in der Tat, ganz genau hinschauen. Empfehlenswert ist z. B. ein Rundgang durch die privat eingezäunten großflächigen Gärten am Lohrberg unterhalb des Naturerlebnisgartens: Dutzende völlig ungepflegte Gärten (teils sogar vermüllt), die selbst in Corona-Zeiten nicht genutzt werden. Allesamt eingezäunt und für die Öffentlichkeit als Grünfläche nicht nutzbar. Dafür das angeblich das Kleingärtnern In ist und es lange Wartezeiten gibt, ist es wirklich bedenklich was dort zu sehen ist.
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Eine Bürgerbeteiligung wurde angekündigt (wann und wie auch immer). Das vom OB in Auftrag gegebene und jetzt vorliegende Konzeptpapier soll wahrscheinlich auch noch einmal eigene Leitgedanken der Stadt einbringen. Ansonsten möchte, laut der zurückliegenden Medienberichte, Kulturstaatsministerin Monika Grütters bis 2023 ein Gesamtkonzept für die Sanierung der Paulskirche, das Haus der Demokratie und eine Stiftung für Orte der deutschen Demokratiegeschichte in Frankfurt vorlegen.
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Für diese Toplage, direkt gegenüber der Börse, wäre eine behutsamere Einfügung in die Umgebung mit den historischen Bestandsgebäuden wünschenswert gewesen. Eine gute Beschreibung zu der Baugeschichte rund um den Börsenplatz ist hier zu finden.
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Die Stadt vernachlässigt weiterhin ihre Erhaltungspflicht beim Oberforsthaus. Von einem Notdach und anderen Sicherungsmaßnahmen ist weit und breit nichts zu sehen. Die FR schreibt von einer Fehlbesetzung des Frankfurter Denkmalamtes.
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tunnelklick Gehe mal davon aus, dass bestimmt auch hier anwaltliche Beratung vor der Formulierung des Bürgerbegehrens eingeholt wurde. Sieht so aus, dass es jetzt ein Fall für die Juristen wird, falls Einspruch eingelegt werden kann.
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Dann ist ja alles bestens. Dann ist der Ruf des Vereins "Mehr Demokratie" nach einer unabhängigen Ombudsstelle zur Prüfung der Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens ja völlig unnötig. Vielleicht habt Ihr auch noch auf folgende Fragen eine Antwort:
1. Wie kommt die FAZ in den Besitz des Gutachtens, wenn offensichtlich ansonsten dieses noch nicht veröffentlicht wurde?
2. Ist es ein Zufall, dass das Ergebnis erst nach der Kommunalwahl durchgesickert ist?
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tunnelklick Es macht schon einen Unterschied, ob eine unabhängige Ombudsstelle die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens prüft, oder das städtische Rechtsamt. Die ganze Problematik hat z.B. der Verein "Mehr Demokratie" schon im Zusammenhang mit den abgelehnten Radentscheiden dargestellt. Hier ein interessantes Interview aus der FR dazu.
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Wenn es transparent, nachvollziehbar und demokratisch zugeht, kann man damit leben. Hier hat man allerdings eher den Verdacht, dass eine sowieso von den Stadtoberen nicht gewollte Abstimmung durch ein paar verwaltungsrechtliche Winkelzüge ausgehebelt wurde. Mit anderen Worten: Hier hat man der Demokratie einen Bärendienst erwiesen. Statt von der Stadt sollten Bürgerbegehren besser von einer unabhängigen Ombudsstelle geprüft werden.
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Habe diesen alten Thread wieder ausgegraben, weil ich mir mit Schrecken den im Bericht eingebundenen Fluchtlinienplan von 1956 näher angeschaut habe. Dieser wurde ja mit der Walter-Kolb-Straße 1963 quasi umgesetzt. tunnelklick wurde der Plan auch in der Elisabethenstraße umgesetzt? Mit anderen Worten: Ist die heutige, teilweise triste Bebauung gar kein Zerstörungswerk des Weltkriegs, sondern der Verkehrsplanung der sechziger Jahre geschuldet?
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Der "Retter" des Görlitzer Warenhauses und "Impfstofferfinder" Stöcker macht Ernst und möchte die in der Nähe stehenden historischen Villen zugunsten eines Parkplatzes abreißen. Seit wann besitzt er das Kaufhaus - 2013? Ich frage mich, wie der OB so einen Plan auch noch unterstützen kann... https://www.saechsische.de/goerlitz/einka…81467-plus.html
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Völlig richtig nothor - echte Rekonstruktionen gibt es nicht, alles sind Neubauten. Im Übrigen finde ich es sehr erschreckend, wenn die interviewte Architektin und Denkmalschützerin, die moderne Fassade des Pellerhauses als "schön" bezeichnet und damit offensichtlich die Bewahrung des Nachkriegsbaus ableitet. Der Erbauer der modernen Nachkriegsfassade würde bei solchen Worten wahrscheinlich beleidigt sein. Seine Fassade sollte nicht "schön", sondern im Sinne der Moderne in erster Linie funktional und nützlich sein. Schönheit ist für einen Nachkriegsbau die völlig falsche Kategorie und sollte nicht als Argumentation dienen - schon gar nicht von einer ausgebildeten Architekturhistorikerin.