Beiträge von el mariachi

    Kaiserdom St. Bartholomäus und übrige Dotationskirchen



    Frankfurter Kaiserdom


    Die gotische Pfarrkirche St. Bartholomäus, die 1239 dem heiligen Bartholomäus geweiht und zur gotischen Hallenkirche umgebaut wurde, erhielt ihren Ehrennamen "Kaiserdom" erst im 18. Jahrhundert. Sie geht auf eine karolingische Gründung von 852 zurück und wurde in der "Goldenen Bulle" von 1356 zur Wahlkirche der deutschen Kaiser bestimmt. Ab 1562 wurde der Dom Schauplatz von insgesamt zehn Kaiserkrönungen. Den 95m hohen spätgotischen Turm vollendete man erst im Zuge einer grundlegenden Restaurierung nach dem Großbrand von 1867. Zu den Schätzen des Doms zählen der Bartholomäus- Fries aus dem 15. Jahrhundert, das Chorgestühl aus der Mitte des 14. Jahrhunderts und der Maria- Schlaf- Altar.


    Ausführlichere Information

    Jena: Intershop Tower




    Skyscrapers.com gibt die Höhe mit 145m an, damit wäre es Ostdeutschlands höchstes Hochhaus.
    Mir ist allerdings auch eine Höhenangabe von 128m bekannt.


    Ein für Jena sehr bemerkenswertes Hochhaus, seit seiner Renovierung finde ich es auch sehr schön!

    Ursprünglicher Autobahn-Ausbauplan für BW / Süddeutschland

    Dieser Plan stammt aus dem Jahr 1974. In Bayern und Hessen wurden inzwischen fast alle Autobahnen verwirklicht; davon kann allerdings in Baden-Württemberg keine Rede sein. Besonders gut gefällt mir die Idee einer Ost-West Autobahn von Ulm nach Freiburg, da sie die strukturschwachen Regionen des Landes erschließen würde.


    Berliner Dom





    Vor 1945:


    1951:



    Berliner Dom


    Schon im 19. Jahrhundert sind verschiedene Projekte eines Domneubaus im Lustgarten entworfen und begonnen worden. Realisiert wurde erst unter Kaiser Wilhelm II. der Plan des Dombaumeisters Julius Carl Raschdorff (1823-1914). Nach Sprengung des alten Doms entsteht an seiner Stelle von 1894 bis 1905 ein repräsentativer, wenngleich nicht unumstrittener Zentralbau im Stil einer barock beeinflussten italienischen Hochrenaissance.

    Dem Überdimensionalen dieses protestantischen Kirchenbaus (6.270 qm bebaute Fläche) lagen zwei Gedankengänge zugrunde. Zum einen der Dank der Hohenzollern für die erwiesene göttliche Gnade bei den politischen Erfolgen der letzten Jahrzehnte, besonders bei den Ereignissen der Jahre 1870/71, zum anderen die Idee, einen Zentralbau des Protestantismus über Konfessionsgrenzen (Kirchenunion von 1817) hinweg zu errichten. Flankiert von vier Ecktürmen erhob sich die Domkuppel mit Laterne, Wetterfahne und Kreuz 114 m über dem Straßenniveau. In der Länge (114 m) ist der Bau von Süden nach Norden dreigeteilt: Tauf- und Traukirche (ca. 140 Sitzplätze), kuppelbekrönte Predigtkirche (ca. 2100 Sitzplätze) und Denkmalskirche. Dreigliedrig ist auch die Höhendominante: Gruftgeschoß, Kirchraum und Turm- bzw. Kuppelgeschoß. Außen wie im Innern ist der Dom mit einem umfangreichen neutestamentlichen und kirchenreformatorischen Bildprogramm geschmückt.


    Während des 2. Weltkrieges wurde der Dom stark beschädigt. Eine Flüssigkeitsbrandbombe traf den Fuß der Kuppellaterne und verwandelte die Predigtkirche mit der darunter befindlichen Hohenzollerngruft in eine Ruine. Erst 1951 kann die verbliebene Bausubstanz durch eine Notbedachung der Domkuppel gesichert werden. Gottesdienste und Kirchenmusiken fanden in dieser Zeit im Gruftbereich unterhalb der Denkmalskirche statt.


    Der Altarraum:

    Ich bin auch ein glühender Befürworter der Rekonstruktion.


    1. weil es ein wunderschönes Bauwerk von europäischem Rang war. (Der weltweit größte Kuppelbau einer protestantischen Kirche)


    2. weil es ein stadtbildprägendes Bauwerk war und zumindest die historische Silouette sollte man wieder herstellen!



    Hier sind einige Bilder:


    Historisch:


    Nach der Zerstörung:


    Aktuelle Aufnahme:

    Geplanter Autobahnausbau / Großraum Stuttgart

    Die A 8 soll zwischen Karlsbad und Leonberg auf 3 Spuren verbreitert werden und zwischen Leonberg und Wendlingen auf 4 Spuren. Letzteres wird allerdings nicht als dringender Bedarf eingestuft.
    Die A 81 wird in den kommenden Jahren zwischen Böblingen/Sindelfingen und Gärtringen auf 3 Spuren verbreitert.


    Letzteres ist auch dringend notwendig, da die Strecke total stauverseucht ist!


    QUELLE

    Hildesheim: Bauprojekte und Stadtplanung

    Hildesheim: Dom


    Innenansicht der Kirche
    Leider findet man kaum Fotos dieser geschichtsträchtigen Kirche



    Dom zu Hildesheim (1046)


    Der Hildesheimer Dom zählt zum Unesco-Weltkulturgut. Nach Um- und Erweiterungsbauten im 11.-, 12.- und 14. Jahrhundert wurde er im Zweiten Weltkrieg zerstört und von 1950 bis 1960 wieder errichtet. Unbedingt sehenswert sind seine bernwardinischen Bronzegüsse - die doppelflügelige Erztür (1015) und die Christussäule (1020); Annenkapelle (1321); Azelin- und Heziloleuchter (11. Jh.); St. Epiphaniusschrein (12. Jh.); Taufbecken (1225). An der Apsis rankt sich der sagenumwobene 1000-jährige Rosenstock empor. Auch er wurde bei der Zerstörung des Doms 1945 zum Teil verbrannt und verschüttet. Der Wurzelstock jedoch blieb unbeschadet und trieb bald schon neue Sprößlinge.

    Dom zu Speyer




    Panoramaaufnahme des Inneren



    Dom zu Speyer


    Auf dem Grundriss eines lateinischen Kreuzes erhebt sich eines der größten und bedeutendsten romanischen Bauwerke in Deutschland: der Kaiserdom.


    Von Kaisern ist er erbaut und von Kaisern als letzte Ruhestätte ausersehen, Symbol ihrer Macht. Unter dem salischen Kaiser Konrad II., wurde um 1030 mit dem Bau begonnen, 1061 konnte die Kirche geweiht werden.


    Heinrich IV. veranlasste Umbauten und Erweiterungen: Erstmalig ist am Dom zu Speyer der Baugedanke des Laufganges (Zwerggalerie), der sich um das ganze Bauwerk zieht. Auch das Blendbogensystem wurde bei diesem Umbau zum ersten Mal in der Baugeschichte eingesetzt.


    Der Stadtbrand 1689 zerstörte große Teile des Langhauses, die 1758-78 in der ursprünglichen Form wieder aufgebaut wurden. Im Auftrag des Bayernkönigs Ludwig I. wurde der Innenraum 1846-53 in spätnazarenischer Manier durch Maler im Umkreis von Johannes Schraudolph und Josef Schwarzmann ausgemalt. 1854-58 das Westwerk durch Heinrich Hübsch in neuromanischem Stil wieder errichtet. Während der Restaurierungsmaßnahmen in den 1950er Jahren wurde die Bemalung des 19. Jahrhunderts größtenteils abgenommen und die beeindruckende Architektur freigelegt.


    1980 erklärte die UNESCO den Dom zum "Kulturerbe der Welt". Der Kaiserdom (St. Maria und St. Stephan) ist Kathedrale des Bistums Speyer und Krypta.

    Original geschrieben von Wolfgang
    leider sieht man die Bilder nicht...



    Ich kann die Bilder sehen.


    Ich habe sie bei Worldisround hinterlegt und die erlauben das Direktverlinken von Bildern, hat zumindest in anderen Foren immer funktioniert....

    Landesbank BW / Berliner Platz

    Der Architekt dieses unkonventionellen Gebäudes ist Günter Behnisch. Kennzeichnend für seine Bauten ist der Versatz von Baukörpern, ein dekonstruktivistischer Ansatz.


    Die Landesbank entstand 1993-1996.













    Ich bin ansonsten kein großer Freund des Dekonstruktivismus, aber dieses Gebäude gefällt mir recht gut.