Beiträge von el mariachi

    China wird möglicherweise in 10-20 Jahren ein doppelt so großes Wirtschaftsvolumen als die USA haben.



    Wo hast du das denn her?


    Das BIP der USA ist sechsmal-so-hoch wie das Chinas. Angenommen, die USA wachsen mit 3% im Jahr und China mit 7% p.a. dauert es noch 100 Jahre bis China die USA auch nur einholt.


    ABER, je näher sich China dem Stand einer entwickelten Volkswirtschaft nähert wird sich das Wirtschaftswachstum verlangsamen. Siehe Singapur, das das Wohlstandsniveau Westeuropas erreicht hat und jetzt auf Schweizer Niveau wächst.


    Der Fall Singapur lässt sich übrigens nicht auf China übertragen, da Singapur als Hauptumschlagplatz für ganz Südost-Asien fungiert. Evtl. gibt es ja in China in 20 Jahren ähnlich wohlhabende Metropolen, deren Wohlstand wird man aber auch nicht auf das Gesamtland umschlagen können.

    Original geschrieben von Oliver
    Sollten die Wolkenkratzer Max 228m und Metzlerturm 175m irgendwann mal gebaut werden
    bin ich fast sicher das es zur gleichen Zeit nicht möglich ist, oder wäre das doch evtl. machbar ??
    Metzlerturm und Max würden sehr nahe zusammen stehen und im Bankenviertel ist wohl kaum Platz
    für zwei so große Baustellen gleichzeitig.


    Doch, das wäre schon möglich. Denk mal an die zeitgleiche Errichtung Maintower, Eurotheum.
    Zwischen Metzler, Max und Commerzbank soll ein neuer Platz an der Großen Gallusstraße entstehen, dort passen locker die Baucontainer zweier Großbaustellen hin.

    Das ist das Axa Hochhaus, 147m hoch. Ich habe auf die Schnelle nur dieses Bild gefunden:



    Übrigens wunderschöne Aufnahmen, Cologne!

    LE: Landesmesse Stuttgart (in Erw.)

    Stuttgart plant eine neue Messe in unmittelbarer Nachbarschaft des Flughafens. Die Ausstellungsfläche wird auf 100.000qm verdoppelt:






    Die geschwungenen Dächer geben der Landesmesse ihr unverwechselbares Gesicht


    Die Projektgesellschaft Neue Messe hat in den letzten Monaten gemeinsam mit den Architekten die Pläne für die Landesmesse überarbeitet und optimiert. Um die Kosten für die Kernmesse auf etwa 1 Milliarde DM zu reduzieren, wurde beispielsweise das begrünte, dreigliedrige Parkhaus über der Autobahn A 8, bei gleicher Stellplatzzahl, auf zwei Parkfinger reduziert. Insgesamt stellt die Messe cirka 6750 Parkplätze zur Verfügung. Die Finanzierung und den Betrieb der gesamten Parkierungseinrichtungen wird die Flughafengesellschaft Stuttgart übernehmen.




    Eingangshalle Ost mit Blick auf den tieferliegenden Präsentationshof
    und die begrünte Messeachse. Rechts ist die Fassade der Hochhalle zu sehen


    Auch der Westeingang wurde im Zuge der Kostenoptimierung verkleinert, bisher sollte dort ein mehrstöckiges Gebäude entstehen. Zudem wird die Messe etwa 1,5 Meter angehoben, um so weniger Erdaushub abtransportieren zu müssen. Wir haben für Sie auf diesen Seiten den aktuellen Planungsstand, wie er auch in das Planfeststellungsverfahren eingereicht wird, dargestellt. Machen Sie mit uns einen virtuellen Rundgang durch die Landesmesse.




    Das imposante zweifingrige Parkhaus überspannt die A8
    und bietet 4000 Fahrzeugen einen Stellplatz





    Blick von der Galerie in die Hochhalle mit einer
    Ausstellungsfläche von 25 000 Quadratmeter




    Sieben Standardhallen, eine Hochhalle und ein Kongresszentrum
    bieten insgesamt 100 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche


    WEITERE INFORMATIONEN


    Ich bin von der Architektur etwas enttäuscht, einzig das Parkhaus über die A8 gefällt mir sehr gut.

    Hamburger Rathaus

    Architektur: Nach langer Entwurfsphase wurde das Rathaus in den Jahren 1886-97 von einer Architektengemeinschaft unter Leitung von Martin Haller erbaut. Wegen des morastigen Untergrundes steht es auf 4000 Rammpfählen. Es ist 112 m lang, 70 m breit und am Turm 112 m hoch.


    Die Fassade ist im reich geschmückten Neo-Renaissance-Stil gehalten. Im Inneren weist es ein Stilgemisch aus Renaissance, Barock und Klassik auf.
    Der Senat ist im rechten Flügel, die Bürgerschaft im linken Flügel des Gebäudes untergebracht. In der Mitte liegen die Fest- und Repräsentationsräume. Der Große Festsaal (46 m lang, 18 m breit und 15 m hoch) ist mit Gemälden von Hugo Vogel geschmückt, auf denen die Entwicklung Hamburgs dargestellt wird. Im Bürgermeisterzimmer wird das Goldene Buch der Hansestadt aufbewahrt. Bronzetafeln nennen die Namen der Bürgermeister von 1264 bis 1912.


    Außerhalb der Senatssitzungen kann das Rathaus Mo-Do 10.00-15.00 Uhr und Fr-So 10.00-13.00 Uhr besichtigt werden, mit Führung.Telefon 428 31 20 63/4. Erwachsene 1,- / Kinder 0,50 Euro. Aktuelles Info-Band: 42831-24 70.


    Innenhof: Der kultur-interessierte Hamburg-Tourist findet Erholung im Innenhof des Rathauses, der im Sommer auch für klassische Konzerte genutzt wird. Hier befindet sich das Café Paris in einem wunderschönen Jugendstilsaal. Bei sommerlichen Temperaturen kann auch draußen unter dem Hygieia-Brunnen frischer Kuchen genossen werden. Der Innenhof ist allabendlich bis 23.00 Uhr hell erleuchtet und für Besichtigungen geöffnet.





    Der Turm:


    Panorama des Innenhofes


    Virtueller Rundgang durch das Rathaus

    Bremen: Rathaus

    1405 bis 1410 errichtet, im 17. Jahrh. Mit einer sehenswerten Fassade im Stil der Weser-Renaissance versehen, wird es oft als das schönste Rathaus Deutschland bezeichnet. Mehrere kulturhistorisch wertvolle Räume sind zu besichtigen. Im Anbau von 1912 tagen Bürgermeister und Senat, die Regierung des Landes Bremen.





    Rathaus und Dom:



    VIRTUELLER RUNDGANG DURCH DAS RATHAUS

    "Michel", Hamburg

    Hamburgs 132 Meter hohes Wahrzeichen, liebevoll Michel genannt, ist der bedeutendste protestantische Barockbau Deutschlands. Erbaut 1751/62, durch einen großen Brand 1906 weitgehend vernichtet, dann 1907/12 historischgetreuer Wiederaufbau. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg abermals wiederaufgebaut.


    Vor der Sanierung, Anfang der 90er Jahre, noch mit grüner Kupferpatina. So sieht der Michel erst wieder in etwa 10 Jahren aus:


    So sieht er zur Zeit aus, das neue Kupfer hat noch keine Patina angesetzt:




    PANORAMA DES KIRCHENINNEREN



    Geschichte der Kirche


    Die Geschichte der Hauptkirche St.Michaelis. begann um 1600. Wegen der vielen Toten, die von der Pest hinweg gerafft wurden, hatte man außerhalb der Stadt, wo heute die kleine St.Michaeliskirche steht, einen Begräbnisplatz angelegt. Er erhielt im Jahre 1600 eine Kapelle, die schon bald zu einer kleinen Kirche erweitert wurde. Immer mehr Menschen siedelten sich vor der Stadt an.


    Rechtzeitig vor Beginn des dreißigjährigen Krieges bezog die Stadt das neue Siedlungsgebiet, die Neustadt, in ihr Befestigungssystem ein. Die neuen Befestigungsanlagen kosteten die Stadt 10 Jahre lang 25 v.H. ihrer Einnahmen Sie machten sie aber in den Wirren des Krieges zu einer Oase des Friedens, in der viele Menschen Schutz suchten und fanden. Von 1625 - 1646 stieg so die Zahl der Bewohner in der Neustadt von 8.000 auf 20.000. Die Kirche wurde daher schon bald zu klein, so daß bei gutem Wetter die Fenster geöffnet wurden, damit die vielen Menschen, die nicht mehr mit hinein konnten, die Predigt draußen auf dem Kirchhof hören konnten.


    Im Juli 1647 faßten Rat und Bürgerschaft den Beschluß, etwa 200 Meter westlich, wo die heutige große St.Michaeliskirche steht, eine neue große Kirche zu bauen. Unter Leitung des Baumeisters Christoph Corbinus und später des Baumeisters Peter Marquard wurde der Kirchenbau mit einigen Unterbrechungen nach 12 Jahren vollendet und am 14. März 1661 eingeweiht. Der Turm wurde jedoch erst 1669 fertiggestellt. Im Jahre 1685 wird St.Michaelis neben den vier Hauptkirchen St.Petri, St.Jacobi, St.Nikolai und St.Katharinen die fünfte Hauptkirche in Hamburg.


    Am 10.März 1750 zog sich, wie es heißt "zur ungewöhnlichen Jahreszeit eine Gewitterwolke zusammen. Es geschahe plötzlich, ohngefehr des Mittags gegen elf Uhr, ein erschrecklicher Blitz, und der traf gleich auf einmal den untern Teil der Turmspitze..." Die Kirche brannte bis auf die Grundmauern nieder.


    Kurz vor dem Unglück war die kleine St.Michaeliskirche wegen Baufälligkeit abgebrochen worden, so daß die Gemeinde nun überhaupt kein Gotteshaus mehr besaß. Mit Hilfe einer Spende des Senators Joachim Caspar Voigt, der jedoch bis zu seinem Tode als solcher unbekannt blieb, konnte die kleine St.Michaeliskirche bald wieder aufgebaut und am 14. Juni 1757 eingeweiht werden.


    Als die Franzosen Hamburg besetzten und in das Kaiserreich Frankreich eingliederten, mußte die kleine St.Michaeliskirche ab 1807 zeitweise und mit Wirkung vom 13.März 1811 ganz den französischen Truppen für katholische Messen zur Verfügung gestellt werden. Der großen Kirche blieb das Los der anderen Hauptkirchen, in Pferdeställe verwandelt zu werden, erspart, weil 12 Gemeindemitglieder freiwillig die verlangten Stellplätze für 300 Pferde selbst zur Verfügung stellten oder anderweitig besorgten. 1824 erwarb die Stadt die kleine St.Michaeliskirche und machte sie der Katholischen Kirche zum Geschenk. Die Kirche wurde 1943 durch Bomben zerstört und durch einen Neubau ersetzt Sie ist St.Ansgar geweiht, wird im Volksmund aber immer noch "Kleiner Michel" genannt.


    Schon am 29.Juni 1751 wurde der Grundstein für den Wiederaufbau der großen St.Michaeliskirche gelegt. Johann Leonhard Prey, Erbauer der Kirche in St.Georg und Ernst Georg Sonnin, ein damals noch unbekannter Mann, wurden mit dem Neubau beauftragt. Uneinigkeit zwischen den Baumeistern hemmte jedoch den Baufortschritt. Erst mit dem Tod von Prey am 1.Dezember 1757, kurz vor Vollendung des Dachstuhls, fanden die Streitigkeiten ihr Ende. Sonnin wurde nun alleiniger Baumeister der Kirche, die am 19.Oktober 1762 eingeweiht werden konnte.


    Der Turm war bei der Kirchweih nur bis zur Höhe des Kirchendaches ausgeführt. Erst nachdem das Kirchenkollegium 1776 beim Senat vorgebracht hatte, daß die Fremden behaupteten, Hamburg müsse es sehr schlecht gehen, weil der Kirche immer noch der Turm fehle, entschloß man sich, nun auch den Turm zu bauen und ernannte Sonnin zum Turmbaumeister. Sonnin errichtete den Turm, wie wir ihn kennen und der zum Wahrzeichen Hamburgs wurde, ganz ohne Gerüst. Am 31.Oktober 1786, 24 Jahre nach der Kirchweih, konnte auch der Turm eingeweiht werden.


    Am 3.Juli 1906, einem herrlichen Sommertag, waren Arbeiter damit beschäftigt, an der Südseite des Turms einige Kupferplatten zu erneuern. Dabei benutzten sie eine Benzinlötlampe. Unbemerkt entwickelte sich ein Schwelbrand. Ein Uhrmacher, der an der Turmuhr arbeitete, bemerkte Brandgeruch und verständigte den Turmwächter Beurle, der als Bediensteter der Feuerwehr in seiner Wachstube Dienst tat und sofort über einen Morseapparat Feueralarm gab. Es war aber bereits zu spät. Turm und Kirche wurden völlig vernichtet. Beurle kam in den Flammen um.


    Bereits am nächsten Tag beschloß die Bürgerschaft den Wiederaufbau der Kirche. Nach alten Plänen erstand die Kirche wieder fast genau in ihrer alten Gestalt. Turm und Dachstuhl waren jetzt aber nicht mehr aus Holz, sondern aus Stahl und Beton.. Am 19.Oktober 1912 konnte sie wieder eingeweiht werden.


    Im Jahre 1943 wurde die Umgebung der Kirche fast völlig zerstört. Die Kirche blieb weitgehend verschont bis erstmals im Juni 1944 größere Bombenschäden auftraten.. Am schwersten wurde die Kirche aber kurz vor Kriegsende im März 1945 getroffen. Dabei wurden das Dach und der Innenraum der Kirche stark beschädigt. Nach Beseitigung der Schäden konnte die Kirche am 19.Oktober 1952 endlich wieder eingeweiht werden.

    Alte Oper Frankfurt

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    1880:
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    Die Ruine, etwa 1960:
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    Die Alte Oper, ein Repräsentationsbau aus der Gründerzeit,
    fand ihren Ursprung in einer Spende von wohlhabenden Frankfurter Bürgern.


    Am 20. Oktober 1880 wurde das Opernhaus, das nach den Plänen des Berliner Architekten Richard Lucae in sieben Jahren erbaut wurde, feierlich eingeweiht.


    Gespielt wurde Mozarts Oper Don Juan.


    Unter den Ehrengästen befand sich auch Kaiser Wilhelm I.


    Bis zur Zerstörung gegen Ende des Zweiten Weltkrieges erlebte das Frankfurter Opernhaus acht Intendanten, zahlreiche Erstaufführungen, namhafte Solisten und weltbekannte Komponisten.


    Die neuesten Opern von Wagner wurden gespielt, Namen wie Bizet, Leoncavallo, Puccini, Mascagni, Smetana, Richard Strauss und Humperdinck prägten das Programm.


    Nach dem Krieg entbrannte eine jahrelange Diskussion darüber, ob die Alte Oper in ihrem Originalzustand wieder aufgebaut werden sollte oder ob die Ruine abzureißen sei.


    Der damalige Frankfurter Oberbürgermeister Rudi Arndt wollte die Oper gar sprengen. Im Volksmund erhielt er dafür den Namen "Dynamit-Rudi".


    Das Vorhaben scheiterte am Widerstand der Frankfurter Bürger. So konnte die Alte Oper im Jahre 1981 feierlich wiedereröffnet werden.

    Heute ist die Alte Oper mit über 600 Konzerten jährlich und vielen Veranstaltungen, wie dem Opernball, wieder zum kulturellen Mittelpunkt der Stadt geworden.


    Meiner Meinung nach Deutschlands schönster Bau des Historismus!

    Kaiserdom St. Bartholomäus und übrige Dotationskirchen



    Frankfurter Kaiserdom


    Die gotische Pfarrkirche St. Bartholomäus, die 1239 dem heiligen Bartholomäus geweiht und zur gotischen Hallenkirche umgebaut wurde, erhielt ihren Ehrennamen "Kaiserdom" erst im 18. Jahrhundert. Sie geht auf eine karolingische Gründung von 852 zurück und wurde in der "Goldenen Bulle" von 1356 zur Wahlkirche der deutschen Kaiser bestimmt. Ab 1562 wurde der Dom Schauplatz von insgesamt zehn Kaiserkrönungen. Den 95m hohen spätgotischen Turm vollendete man erst im Zuge einer grundlegenden Restaurierung nach dem Großbrand von 1867. Zu den Schätzen des Doms zählen der Bartholomäus- Fries aus dem 15. Jahrhundert, das Chorgestühl aus der Mitte des 14. Jahrhunderts und der Maria- Schlaf- Altar.


    Ausführlichere Information

    Jena: Intershop Tower




    Skyscrapers.com gibt die Höhe mit 145m an, damit wäre es Ostdeutschlands höchstes Hochhaus.
    Mir ist allerdings auch eine Höhenangabe von 128m bekannt.


    Ein für Jena sehr bemerkenswertes Hochhaus, seit seiner Renovierung finde ich es auch sehr schön!

    Ursprünglicher Autobahn-Ausbauplan für BW / Süddeutschland

    Dieser Plan stammt aus dem Jahr 1974. In Bayern und Hessen wurden inzwischen fast alle Autobahnen verwirklicht; davon kann allerdings in Baden-Württemberg keine Rede sein. Besonders gut gefällt mir die Idee einer Ost-West Autobahn von Ulm nach Freiburg, da sie die strukturschwachen Regionen des Landes erschließen würde.


    Berliner Dom





    Vor 1945:


    1951:



    Berliner Dom


    Schon im 19. Jahrhundert sind verschiedene Projekte eines Domneubaus im Lustgarten entworfen und begonnen worden. Realisiert wurde erst unter Kaiser Wilhelm II. der Plan des Dombaumeisters Julius Carl Raschdorff (1823-1914). Nach Sprengung des alten Doms entsteht an seiner Stelle von 1894 bis 1905 ein repräsentativer, wenngleich nicht unumstrittener Zentralbau im Stil einer barock beeinflussten italienischen Hochrenaissance.

    Dem Überdimensionalen dieses protestantischen Kirchenbaus (6.270 qm bebaute Fläche) lagen zwei Gedankengänge zugrunde. Zum einen der Dank der Hohenzollern für die erwiesene göttliche Gnade bei den politischen Erfolgen der letzten Jahrzehnte, besonders bei den Ereignissen der Jahre 1870/71, zum anderen die Idee, einen Zentralbau des Protestantismus über Konfessionsgrenzen (Kirchenunion von 1817) hinweg zu errichten. Flankiert von vier Ecktürmen erhob sich die Domkuppel mit Laterne, Wetterfahne und Kreuz 114 m über dem Straßenniveau. In der Länge (114 m) ist der Bau von Süden nach Norden dreigeteilt: Tauf- und Traukirche (ca. 140 Sitzplätze), kuppelbekrönte Predigtkirche (ca. 2100 Sitzplätze) und Denkmalskirche. Dreigliedrig ist auch die Höhendominante: Gruftgeschoß, Kirchraum und Turm- bzw. Kuppelgeschoß. Außen wie im Innern ist der Dom mit einem umfangreichen neutestamentlichen und kirchenreformatorischen Bildprogramm geschmückt.


    Während des 2. Weltkrieges wurde der Dom stark beschädigt. Eine Flüssigkeitsbrandbombe traf den Fuß der Kuppellaterne und verwandelte die Predigtkirche mit der darunter befindlichen Hohenzollerngruft in eine Ruine. Erst 1951 kann die verbliebene Bausubstanz durch eine Notbedachung der Domkuppel gesichert werden. Gottesdienste und Kirchenmusiken fanden in dieser Zeit im Gruftbereich unterhalb der Denkmalskirche statt.


    Der Altarraum: