Beiträge von Acantus

    Bei den Materialien der Neuen Mensa ist in den Speisesäälen und Foyer augenscheinlich das meiste noch vom Original, also vor allem die Holzvertäfelungen und die sichtbaren Klinkerbereiche - naja bei den Holz-Glas-Trennwänden bin ich mir nicht ganz sicher. Fußboden und Beleuchtung sind bestimmt neu, aber nah am früheren Gestaltungsbild.

    Der neue Ausgabebereich als Herzstück ist aber wirklich schön geworden und eine deutliche Aufwertung, sowohl funktional als auch vom Raumeindruck. Ich erinnere mich noch, wie man früher immer schon auf halber Treppe in der Schlange zum Essen angestanden hat, weil die Ausgabefenster oben direkt am Flur waren.

    Das Haus 2 des Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasiums an der Hohen Straße 35 wurde auf der Hofseite durch einen Erweiterungsbau ergänzt.

    Eröffnung war schon längst im August 25, es sei hier trotzdem nachgereicht.

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    Durch die engen Grundstücksverhältnisse auf dem Kaßberg wurde der Anbau mit den neuen Klassenräumen aufgeständert, damit noch etwas Fläche für den Schulhof übrig bleibt.

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    Im Innenhof des U-Förmigen Altbaus wurde im Erdgeschoss der neue Speisesaal eingefügt, welcher für die Schüleranzahl aus allen Häusern des Gymnasiums ausgelegt ist.

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    Aus Richtung Galeria betracht finde ich den Baukörper des Verwaltungszentrums durchaus ansprechend, wie er im Stadtraum neben dem Rathaus liegt. Aus Richtung Georgplatz brauchte man dann doch dieses "Fenster", damit es nicht zu viel Verwaltungsbau-Ernüchterung gibt.

    In Material und Ausführung ist es aber wirklich hochwertig und es hat einen hellen und nicht zu strengen Charakter.

    Ansonsten spielt bei so einem Projekt ja viel Politik mit rein.

    Es durfte wohl kein Schrägdach sein, man will ja bloß nicht altmodisch gelten.

    Die Fassade musste wohl einigermaßen sachlich bleiben, man will sich pragmatisch und nicht verschwenderisch zeigen.

    Allerdings kostet so eine vorgehangene Natursteinfassade gut und gerne 700€/m², der Metallkopf vielleicht immer noch die Hälfte

    - möglich wäre also noch so einiges gewesen.

    Ich hoffe dass langsam ein Umdenken einsetzt und tatsächlich wieder mehr Anleihen am traditionellen Bauen genommen werden. Denn eine solche Architektur wäre einfach nachhaltiger, durchaus auch weil die Bürger es nach 100 Jahren noch schön genug finden würden, um es zu sanieren.

    Die historische Gießereihalle in der Lützowstraße zeigt sich inzwischen äußerlich fast fertig saniert.

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    Weiß jemand, was in diesem schönen Innenraum passieren soll?

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    Daneben sind die loftigen Co-Working-Spaces von "Die Fabrik"

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    Zwickauer Ecke Lützowstraße

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    (Bilder von mir)

    Hallo in die Runde!

    Nach vielen Jahren stillen Mitlesens habe ich mich nun doch mal angemeldet.

    Ich finde auch das Neu-Riesch ist von durchaus ansprechender Qualität. In echt sieht man das noch mehr als auf der Ansicht, weil man nun sehen kann, wie auch mit viel Sorgfalt ins Detail gegangen wird. Etwas Schade finde ich, dass durch das zusätzliche Geschoss eine zu starke Vertikalität entsteht, welche die zitierten Proportionen des alten Rieschs so gut wie auflösen. Hier hätte ich mir ein stärkeres Absetzen des Erdgeschossbereichs in Farbe oder Material gewünscht.

    Ansonsten glaube ich aber, dass man das Haus im Alltag ohnehin kaum frontal wahrnimmt, und die Wellen und Gesimse seitlich entlang der Straßenflucht betrachtet sehr gut zur Geltung kommen werden.