Beiträge von Hanse82

    ulayin Das Ding steht seit Jahren in der Gegend rum. Ich weis ja nicht was du für eine Wahrnehmung hast, aber medial war der Gesichtsverlust enorm. Insofern kann man dieses verkorkste Bauprojekt absolut als Schande betrachten. Verträge gegen die Warnung von Experten verhandelt mit einem Investor, der von vornherein berüchtigt war.

    Ich hab allmählich verstanden, dass die meisten von euch hier Hochhausfanatiker sind. Insbesondere vor dem Hintergrund dass Deutschland keine großen Hochhauslamdschaften besitzt. Es ist träumerisch für viele. Natürlich klammert man sich dann an jeden Funken der das Potential hat. Verstanden. Es würde mich auch wundern, würden sich hier mehr realistische und kritische Stimmen in einem solchen Forum treiben. Aber es ändert leider wenig an der Sachlage

    Dekoratives Anführungszeichen

    Sorry, wenn alles so ist wie Du beschreibst, wäre das Projekt tot und wir würden den Rückbau sehen.

    Das ist der Unterschied zwischen einem Bauprojekt und einem Politikum. Diese Elbtower Schande ist eine Blamage für die gesamte Stadtpolitik und deren Gesicht. Einzuknicken wäre einer Kapitulation gleichgekommen. Und es ist nur logisch dass man das nicht zulassen will.

    Selbst wenn er fertig wird, 199m 245m 480m völlig egal. Der Gesichtsverlust für die Stadt ist enorm

    Dass du als einzige Option den Rückbau offen lässt ist mehr als lächerlich. Die Risiken, Setzungen und entstandene Schäden sind bekannt. Aber die meisten Experten hier wissen es ja besser als die zuständigen Experten vor Ort.

    Der Senat hat mehrmals betont (das ist vertraglich übrigens auch so geregelt) dass ein Weiterbau nach Überschreitung der festgesetzten Werte nur nach Aus/Nachbesserung stattfinden kann. und ich habe nie behauptet, dass das projekt auf ewig in der Schwebe bleibt. Ich wäre dir sehr dankbar wenn du die Gesamte Diskussion ließt, darauf bin ich schon eingangen. Und dann vielleicht auch was sinnvolles dazu beiträgst

    Der Bauaufsicht und unabhängigen Experten Sowas zu unterstellen und noch dazu dir Risiken bei Setzungen zu relativieren zeugt wirklich von beeindruckender Ignoranz. Unfassbar wie solche Meinungen Zuspruch generieren können 😂

    Dieser Hochhausfetischismus scheint wirklich ungesund zu werden. Meinungen voll ok, aber Experten ihr Wissen abzusprechen und dann noch Risiken bewusst zu relativieren stellt tatsächlich eine Gefahr dar. Und hat mit diesem Thread nichts mehr gemein

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ich möchte bezweifeln, dass es einen durch Mitnahmesetzungen verursachten Baustopp gibt

    Der aufgrund von Setzungen verhängte Baustopp (nach dem Baustopp aufgrund der Signa Insolvenz) wurde im April 2025 verhängt

    Dass du sowas als „Undramatisch“ deklarierst und dafür noch Zustimmung bekommst zeigt leider sehr klar, wie faktenresistent hier viele sind. Bitte hör auf zu träumen und setz dich mit der Realität auseinander. Der Senat wurde schon vor dem Bau von Experten zuhauf gewarnt bis die Alarmwerte während des Baustopps überschritten wurden, sodass der Baustopp zusätzlich mit den Setzungsrisiken begründet wurde.

    Die „undramatischen Normalfallsetzungen“ haben sich deutlich verschärft. Das hatte die Frau Sudmann wohl so nicht auf dem Schirm. Klar, die Insolvenz bietet politisch mehr Angriffsfläche

    Ich hab langsam keine Lust mehr auf die Diskussion. Selbst eine Wand ist nicht so faktenresistent. Wenn es nach deiner Einschätzung geht, schön und toll. Die interessiert vor Ort allerdings keinen, dort ist relevant was die Experten von der Bauaufsicht sagen und die kamen nicht ohne gute Gründe zu einem anderen Ergebnis als du.

    Zur Not: http://www.google.com

    Sag ja, Hochhausfetischisten. Hauptsache hoch, höher am höchsten

    Mich würde viel mehr mal interessieren was du hier für Falschinformationen verbreitest. Die Deutsche Bahn hat bis zum heutigen Tag überhaupt keine „Entwarnung“ gegeben.

    Sonst wäre der Baustopp logischerweise längst aufgehoben worden, da er unmittelbar an die Aussagen der Bahn dazu geknüpft ist. Und bevor die Bahn tatsächlich Entwarnung gibt, muss Becken und sein Konsortium der Bahn entstandene Schäden ersetzen, die misslungene Gründung nachbessern und nachweisen dass es künftig nicht zu weiteren Schäden oder Absenkungen der Bahnanlagen führt.

    Wenn du eine Diskussion führen willst, dann bitte mit faktenorientierten Argumenten und nicht mit kruden und überemotionalen Falschaussagen oder Behauptungen.

    Wir haben verstanden dass du dir einen Bau auf 245m wünschst, aber so eine Art zu diskutieren verschwendet meine Zeit und streut für alle anderen nur falsche Informationen

    Ich führe wirklich gerne Diskussionen, aber mit so einem Schwachsinn hab auch ich keine Lust mehr mich zu beschäftigen. Wenn du es nicht gebacken bekommst sowas zu verstehen, nur weil die Fakten den meisten hier zu unpopulär sind, braucht man nicht falsche Infos zu verbreiten

    An der Stelle ziehe ich mich aus der Diskussion mit dir, das wird mir ehrlich gesagt zu blöd

    Der Boden ist oben mit Hafenschlick verfüllt, darauf folgt lockeres Gestein und erst ab 40-80 Metern Tiefe wird der Boden tragfähig. Insofern macht das definitiv was aus. Das erklärt im Übrigen die komplexe Gründung.

    Ich versteh nicht ganz woher die Annahme kommt, dass ein 245m Turm keinen Unterschied in der Bodenbelastung darstellen würde.

    Wir reden von 100m aktuell und wir haben bereits Werte über dem Alarmbereich. Da käme nochmal mehr als das Doppelte obendrauf. Das würde den Boden signifikant belasten.

    Weigert man sich hier so konsequent die Fakten anzuerkennen? Ich mein das malt sich ja keiner aus, das sind Daten die öffentlich zur Verfügung stehen und weswegen ein Baustopp verhängt wurde.

    Wir sind hier nicht in Frankfurt. Hamburg hat einfach einen anderen Boden

    Querido

    Du hast zwar recht, dass Setzungen theoretisch präzise berechenbar sind, aber beim Elbtower gab es im Jahr 2025 echte Probleme. An der benachbarten S-Bahnstation Elbbrücken wurden Grenz- und Alarmwerte für Setzungen und Verkantungen tatsächlich überschritten. Das hat dazu geführt, dass Bahnsteige, Übergänge und Dächer leicht abgesackt sind. Die Deutsche Bahn musste sogar schon Teile der Infrastruktur austauschen, weil die Auswirkungen größer waren als ursprünglich erwartet. Das Amt für Bauordnung hat daraufhin eine Unterbrechung der Bauausführung verhängt – selbst wenn das Geld da wäre, dürfte wegen dieser Sicherheitsbedenken aktuell gar nicht weitergebaut werden, bis die Bahn grünes Licht gibt.
    Was die Statik angeht, ist die Lage durch den langen Stillstand komplizierter geworden. Der Turm steht momentan als rund 100m hoher "Stumpf" in der Landschaft. Experten warnen, dass diese unvollendete Lastverteilung über lange Zeit ganz andere Auswirkungen auf den Boden und benachbarte Bauwerke wie Kaimauern haben kann als das fertig geplante Gebäude. die Diskussion um die Höhe, den Turm nur auf etwa 199m fertigzubauen, was die gesamte statische Kalkulation für den Endzustand verändern würde.
    Bei der Umnutzung hast du einen guten Punkt mit den Lastreserven, aber die Stadt plant jetzt halt, das Museum in den unteren Etagen unterzubringen. Museen haben oft extrem schwere Exponate, dadurch könnte die Büro-Statik hier doch an ihre Grenzen kommen und teure Verstärkungen nötig machen. Und „einfach so“ ist bei solch einem Projekt auch nichts umsetzbar.

    Ich finde es wirklich nicht förderlich für solche Diskussionen, wenn die Hochhausfetischisten hier zusammenhalten, Hauptsache das Ding wird auf Biegen und Brechen auf 245 m gezogen. Vielleicht sollte man sich auch mal mit der Gegenwart auseinandersetzen und den massiven Problemen, die dieses Gebäude mit sich gebracht hat.

    Es ist wirklich traurig wie Wenige hier ernsthafte Argumente dafür bringen können, während die zuständigen Stellen es schlichtweg völlig anders beurteilen.

    Meine Meinung ist nicht populär, was weiß ich. Aber hier sind eben auch viele Träumer unterwegs die man auch mal auf den Boden der Tatsachen zurückholen muss

    Vielleicht dies vielleicht das. Wieso wird denn so viel in eine ohnehin so komplexe Situation reingedichtet, wenn du die Umstände die uns an den Punkt gebracht haben nicht ausreichend Beachtung finden? Der Turm hat jetzt über 2 Jahre ohne jegliche Bautätigkeit da gestanden. Wie kommt man denn auf die Idee, nachdem man völlig klar und unmissverständlich kommuniziert hat dass das Teil auf 199m gekürzt wird, wider die Ursprungshöhe zu fordern. Man kann das Projekt und die Beteiligten daran nicht mehr ernst nehmen wenn erneut eine son gravierende Änderung beschlossen wird.

    Ich halte es für absolut unrealistisch, wenn man sich die Tür offen gehalten hätten haben wollen, hätte man das hinter verschlossenen Türen geregelt. So ist die öffentliche Kommunikation klar und es wird vermutlich auch nicht davon abgewichen werden.

    Träumen ist ok, aber ich mache meinen Standpunkt eben an den Aussagen der Beteiligten fest

    Das mag der Senat sagen, ja. Auf der anderen Seite stehen Fachbehörden und Experten die den Baugrund anders bewerten und schon von Anfang an den Senat genau vor solchen Szenarien gewarnt haben. Da ging man mit den gleichen Scheuklappen rein. Bei all dem darf man nicht vergessen, dass der Senat einfach keine Bauruine mehr will. Politisch und vertraglich wird der Turm jetzt auf 199m festgezurrt und dann war’s das. Die Stadt ist aktuell damit beschäftigt die Vertragsdetails zu prüfen und ob Becken jetzt nochmal bei Chipperfield anklopft um zu fragen ob jetzt DOCH der Ursprungsentwurf von ihm abgesegnet wird, wo man sich die Blöße erst geben musste ihn um eine Kürzung zu bitten, halte ich für unwahrscheinlich. Aber das wird am Ende des Tages die Zeit zeigen. Ich würde mir nicht soviel Hoffnungen diesbezüglich machen

    Sorry, das wird jetzt wirklich lächerlich. Die Stadtentwicklungsbehörde selbst hat dazu Stellung bezogen und ein Weiterbauverbot welches vorläufig von März 25 bis zum 23.03.2026 gilt, verhängt. Es ist nicht meine Aufgabe Dich zu informieren. Informier dich bitte selbst. Das kannst du beim ABH ganz gut

    Falls du es nicht findest, bitte

    Bescheid des ABH vom 03.03.2025

    https://suche.transparenz.hamburg.de/dataset/elbtow…-vom-03-03-2025

    Es geht in dem Kontext nicht nur um die Deutsche Bahn. Ich kann den Hochhausfetischismus nicht ganz nachvollziehen. Der Elbtower wurde zunächst im Bau gestoppt aufgrund der Signa Insolvenz. Anschließend wurde wegen alarmierender Senkungswerte der Bau untersagt. Das ist die Position in der wir uns bis heute befinden. Weil ein paar Decken verschwinden in den 12. Etagen ok, trotzdem muss man die Tonnen von Ausstellungsstücken und Massen an Menschen gegenrechnen, die so nie vorgesehen waren weil eine völlig andere Nutzung vorgesehen war. Politisch wird an den 199metern nicht mehr viel zu machen sein. Das Projekt war lange Zeit viel zu unsicher, ich bezweifel dass jetzt noch einer auf die Idee kommt das Ding auf 245m zu ziehen zumal öffentlich schon Alls dazu kommentiert wurde

    Grundsätzlich stimmt das. Rein von der Planung her sind die Pfähle darauf ausgelegt. Die Bedingungen vor Ort zeigen eben das Gegenteil. Auserdem darf man nicht vergessen, dass in der Ursprungsplanung kein Museum mit tonnenschweren Stücken angedacht war, was inklusive der Besucher nochmal deutlich mehr Druck auf den sehr nachlässigen Boden ausübt. Wir sind grade mal bei 100m Rohbau. Und trotzdem wurden die vereinbarten Alarmwerte bereits überschritten.

    Die Maßnahme den Turm zu kürzen ist damit nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoll, sondern auch unter Berücksichtigung der geringen Tragfähigkeit des Bodens. Man muss nicht ein weiteres Risiko an dem Bau eingehen und ich glaube auch, dass das politisch nicht gewollt ist. Sonst würde er noch länger als Bauruine schlimmstenfalls da stehen

    Ich hab’s auf die Schnelle mal automatisch zusammengefasst:

    In der Hamburger City Nord ist der Bau eines rund 60 Meter hohen Wohnturms mit etwa 180 Wohnungen geplant. Das Projekt soll auf einem bisherigen Parkplatz entstehen und wird von der Becken Holding entwickelt. Rund 35 % der Wohnungen sollen öffentlich gefördert sein, zusätzlich ist im Erdgeschoss ein sozial-/bildungsbezogenes Angebot vorgesehen.

    Grundsätzlich wird der geplante Wohnungsbau in der City Nord – einem bislang stark bürolastigen Quartier – als stadtentwicklungspolitisch sinnvoll bewertet. Gleichzeitig gibt es jedoch politische und mediale Kritik an den Umständen des Projekts.

    Hintergrund ist, dass die Becken Holding in der unmittelbaren Nähe bereits seit Jahren ein leerstehendes Bürogebäude besitzt, das bislang nicht umgenutzt wurde. Zudem sehen Kritiker einen möglichen Zusammenhang mit anderen Großprojekten des Unternehmens, insbesondere dem Elbtower-Projekt. Im Raum steht der Vorwurf eines möglichen „Paketgeschäfts“, bei dem städtische Genehmigungen und private Interessen miteinander verknüpft worden sein könnten.

    Die Stadt weist diese Vorwürfe zurück und betont, dass das Verfahren formal korrekt abgelaufen sei. Dennoch fordern Opposition und Teile der Öffentlichkeit mehr Transparenz, insbesondere bei der Frage, wie Bauentscheidungen, Grundstücksnutzung und frühere Projektzusagen zusammenhängen.

    https://www.mopo.de/hamburg/neues-…hmutziger-deal/