ZITAT von C.S: Inmitten einer friedlichen Zeit legt die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, die nach wie vor im Gelde schwimmt, fest, dass sie keinen Bock mehr hat, Hochkultur oder Nationalkultur zu finanzieren.
Das stimmt doch so nicht: Momentan werden Milliarden in die Aufrüstung und in die Unterstützung der Ukraine gesteckt. Und natürlich fehlt dieses Geld nun an allen Enden und Ecken, eben auch für diese historisch gewachsene Bewahrung der doppelten Sammlungsstruktur von sämtlichen Druckerzeugnissen.
Dass in diesen aufrüstungsbedingten Mangelzeiten hinterfragt wird, wo man im Kulturbereich sparen kann, liegt doch auf der Hand. Die physische Doppelarchivierung von wirklich JEDEM Druckerzeugnis scheint mir in diesem Kontext zwar extrem bedauerlich aber liegt in der Logik der politischen
Schwerpunktsetzung.
Die schon jetzt sichtbaren -und auch noch erwartbaren- Kürzungen im Bereich der übrigen Hochkultur könnten -bei einem reduzierten, arbeitsteiligem Doppel-Archivierungsauftrag- vielleicht moderater ausfallen, hoffe ich wenigstens.