Beiträge von 162m

    Dekoratives Anführungszeichen

    Im Moment werden die Ampelanlagen an der Ruhrallee im Rahmen des "Connected Mobility" Projekts erneuert.


    Ich glaube die Bauarbeiten für die Ruhrallee sind mittlerweile fertig und das "KI-System" läuft jetzt. Als regulärer Ruhrallee-Nutzer ist mein erster Eindruck: Katastrophe. Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären was die KI bewirken will. Die leere Frankenstraße bekommt alle Freigabezeit der Welt, der Linksabbieger der Marie-Juchaz-Strasse wird über mehrere Signalabläufe teils nicht erkannt, der Verkehr aus der Stadt nach Überruhr muss bei HVZ merklich länger warten, die grüne Welle der Ruhrallee wird mehrfach unterbrochen und wer sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung hält, wird bestraft. Vorteile für den ÖPNV konnte ich bislang nicht beobachten. Vor allem die gefühlten 10 Sekunden Freigabezeit die der Hauptverkehr an den Kreuzungen A52 und Westfalenstraße manchmal bekommt stören den Verkehr massiv, sowie der Verkehr aus der A52 Düsseldorf, die sich seit Einführung einer LSA bis in die Autobahn aufreihen muss (Siehe Bild). Ich kann nur hoffen, dass die Stadt das nicht so stehen lässt.

    Screenshot-2025-12-16-142903.png

    Im Moment werden die Ampelanlagen an der Ruhrallee im Rahmen des "Connected Mobility" Projekts erneuert. Hierzu werden unter anderem 14 neue Ampelmasten und ein neues Steuergerät installiert. Die Anlage soll in Zukunft helfen die Verkehrs- und Umweltsituation mit einer leistungsfähigen Datenplattform analysieren, auch die Verkehrssteuerung soll damit verbessert werden.

    Ich bin gespannt inwiefern sich diese intelligenten System auf die Ruhrallee auswirken werden und inwieweit die Leistungssteigerung der hochfrequentierten Verkehrsachse eine Rolle spielen wird. Mir scheint es eher so als würde man versuchen in die Richtung der Informationstafeln an der Alfredstr. zu gehen, die meines Erachtens nach nur einen marginalen Einfluss auf den Verkehr haben.

    Der Anstieg ist nicht überraschend. Das Auto wird mit der jetzigen Entwicklung des ÖPNV auch weiterhin als das primäre Fortbewegungsmittel in Essen wachsen, da braucht sich die Stadt mit dem "4x25% Modal Split" nichts vormachen.

    Ich vertehe nicht warum man direkt offensiv und beleididigt an die Sachen rangehen muss,

    eine sachliche Gegenargumentation wäre eher angebracht. Obwohl ich mittlerweile in Essen wohne, habe ich meine jungen Jahre in Düsseldorf verbracht und so hängt mir diese Stadt so sehr wie alle anderen hier. Ich verstehe auch nicht wo das Problem darin liegt, sich eine identitätsstiftende Skyline für die Stadt zu wünschen, die sich nicht alleinig vom Rheinturm definieren lässt und sich auf dem Markt der europäischen Wirtschaftsstädte blicken lassen kann. Außerdem kann es Düsseldorf besser, nur das Interesse der profit-orientierten Investoren fehlt.

    Mod: Erster Beitrag aus dem Thread "New Heart on the Block" hierher kopiert, die folgenden verschoben.


    Obwohl ich das Projekt in den Visualisierungen eigentlich echt schön finde, muss ich sagen, dass es mir doch an einem alleinstellungsmerkmal fehlt. Das (Haupt-)Gebäude wird mit seinen 120m nicht nur die Skyline um Golzheim, sondern die der gesamten Stadt klar definieren. Dennoch würde sie mit ihrer rechteckigen Silhouette nur schwer auffallen, vor allem da diese rechteckige/blockartige Form mittlerweile schon ein Trend geworden ist, den man an vielen anderen Düsseldorfer HH-Projekten beobachten kann. Pandion am Hafen? Block. Ando Tower? Block. So auch mit dem Technischen Rathaus, Upper Nord Tower, HH Münsterstr., HH Belsenpark und andere sowohl geplante, verworfene, als auch bestehende Hochhäuser. Würde man die Silhouetten all dieser Hochhäuser nebeneinanderreihen, könnte man sie kaum voneinander unterscheiden. Es fehlt einfach an Charakter, den man sonst z.B. in Frankfurt mit dem Commerzbank Tower oder dem Messeturm gut sehen kann.

    Ich will mich aber nicht zu sehr beschweren, hässlich ist das ja absolut nicht. Ich finde nur man hat sich mit der Höhe hier eine architektonische Gelegenheit verspielt.

    Obwohl ich das Projekt in den Visualisierungen eigentlich echt schön finde, muss ich sagen, dass es mir doch an einem alleinstellungsmerkmal fehlt. Das (Haupt-)Gebäude wird mit seinen 120m nicht nur die Skyline um Golzheim, sondern die der gesamten Stadt klar definieren. Dennoch würde sie mit ihrer rechteckigen Silhouette nur schwer auffallen, vor allem da diese rechteckige/blockartige Form mittlerweile schon ein Trend geworden ist, den man an vielen anderen Düsseldorfer HH-Projekten beobachten kann. Pandion am Hafen? Block. Ando Tower? Block. So auch mit dem Technischen Rathaus, Upper Nord Tower, HH Münsterstr., HH Belsenpark und andere sowohl geplante, verworfene, als auch bestehende Hochhäuser. Würde man die Silhouetten all dieser Hochhäuser nebeneinanderreihen, könnte man sie kaum voneinander unterscheiden. Es fehlt einfach an Charakter, den man sonst z.B. in Frankfurt mit dem Commerzbank Tower oder dem Messeturm gut sehen kann.

    Ich will mich aber nicht zu sehr beschweren, hässlich ist das ja absolut nicht. Ich finde nur man hat sich mit der Höhe hier eine architektonische Gelegenheit verspielt.

    Das Problem liegt natürlich immer darin wie finanziell sinnvoll so eine Neuinvestition wäre und von wo die finanziellen Mittel herkommen, aber eigentlich wäre das keine schlechte Idee. Man könnte mit dem Bau der Straßenbahn ebenfalls die Strecke bis nach Bochum-Wattenscheid erweitern und damit die große ÖPNV-Lücke zwischen E-Kray und BO-Wattenscheid schließen, die Anbindung ist zum jetzigen Zeitpunkt nämlich katastrophal (Auto: 6 Minuten / ÖPNV: 35-60 Minuten).

    Was ich im Moment ein bisschen Schade finde ist dass die Skyline bei Anbruch der Nacht so gut wie verschwindet. Mit der Energiesparverordnung 2022 wurden ja alle Beleuchtungen ausgeschaltet, auch wenn diese seit dem 15. April 2023 nicht mehr gilt, hat sich nicht viel geändert. Nur die Rellinghaus-Hochhäuser hatten vor ein paar Wochen ihre volle Beleuchtung an, innerhalb kurzer Zeit wurde diese aber auf das Evonik-Logo reduziert.

    Ach ja, Düsseldorf und das Glück mit den Hochhäusern... Platz wird immer knapper, Flächenpreise so hoch wie nie, aber wehe man baut in die Höhe und nutzt die Flächen effektiv. Dabei gibt es auch wirklich gar keine richtigen Gründe dagegen. Keine große historische Skyline die man schützen müsste, keine fehlende Nachfrage oder Investitionsbereitschaft. Einfach nur das "Hochhaus schlecht" Mindset.

    Verlängerung U11/U17 zum Karstadt HQ: Aktueller Sachstand zu geplanten Untersuchungen

    Im November 2022 hat die Stadt Essen weitere Untersuchungen zur Verlängerung der U11 und U17 zum Karstadt HQ in Bredeney ausgesprochen. Nun werden hierzu rund 1,35 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, 90% werden dabei über Fördermittel finanziert. Die Untersuchung wird über ein zweischrittiges Verfahren verlaufen. Im ersten Schritt wird der verkehrliche Nutzen von verschiedenen möglichen Varianten bewertet. Die beschlossene Vorzugsvariante soll dann im zweiten Schritt weiter ausgearbeitet und konkretisiert werden. (Q)

    Die verschiedenen Varianten kann man hier einsehen.

    Hochhäuser sollen möglichst außerhalb des Stadtkerns und vorallem an der Huyssenallee und an der Schützenbahn entstehen. Auch am nördlichen Rand der City, jedoch dürften man hier nicht höher als die Hochhäuser am Hbf bauen.

    Bei der Gestaltung der bauten fordert die Stadt öffentlich zugängliche Dachterrassen oder Zwischengeschosse für Gastronomie und transparente, offene Erdgeschosse. Man fordert außerdem mehr Grün und mehr Platz zum verweihlen, das Umfeld soll bei der Planung mitgedacht werden.

    Das High Square wird zwar erwähnt, jedoch nicht im Kontext des Entwicklungskonzepts.

    Der Stand des ÖPNVs wird sich auch voraussichtlich nicht ändern. Das Ruhrgebiet ist keine urbane, monozentische Metropole wie Berlin oder München, sondern immer noch eine Anreihung von Kommunen mit ihren eigenen Zentren und Vorstädten. Die geringe Bevölkerungsdichte zwischen den Stadtzentren macht ein flexibeles, städteübergreifendes und vorallem schnelles ÖPNV-Netz wirtschaftlich sehr schwer, insbesondere mit der finanziellen Situation der Region. Da hilft es auch nicht die Anzahl von Stellplätzen zu reduzieren, denn für die ZECH Mitarbeiter wäre es in diesem Falle immer noch schneller 30 Minuten zu fahren und 15 Minuten einen Parkplatz zu suchen, als 2 Stunden mit dem ÖPNV zu fahren.

    Parken bleibt Hauptstreit bei neuem Hochhaus in Rüttenscheid

    Die WAZ hat einen neuen Artikel zum ZECH Hochhaus veröffentlicht.

    Die Bürgerbeteiligung ist nun zu Ende. Die Bürgerversammlung am Atlantic Congress Hotel ist kontrovers verlaufen. Hauptkritikpunkt ist die unzureichende Anzahl von 60 Stellplätzen für die rund 450 Mitarbeiter. Man befürchte, dass der enorme Parkdruck in Rüttenscheid durch die Mitarbeiter verstärkt wird, welche sehr wahrscheinlich mit dem Auto, anstatt der direkt anliegenden Stadtbahn, anreisen würden. Die Stadt fordert aufgrundessen eine dreistellige Zahl an Stellplätzen. Zech-Bereichsleiter Lichtenthaler zeigt sich bereit den geforderten Parkraum zu schaffen, wie genau der Raum geschaffen wird ist aber noch offen. Falls nötig werde man eine weitere Tiefgaragen-Etage bauen, die Bodenbeschaffenheit würde dies jedoch erschweren. Weitere Kritikpunkte zum Projekt sind unter anderem die Architekturqualität und mögliche Auswirkungen auf das Stadtklima.