Beiträge von Elyse Keaton

    Es ist einfach nur bedauerlich wie die Akteure hier reagieren. Ich kenne mich rechtlich leider nicht so gut aus, aber welche Möglichkeiten gibt es denn, damit der Eigentümer handelt? Schließlich steht ja auch im Gesetz Eigentum verpflichtet. Wenn er nicht handeln kann oder will und er sogar ein Kaufangebot erhalten hat, ist es umso trauriger, wenn der Eigentümer auch noch damit durch kommt.


    Ich habe Leonid Medved mal gegoogelt und da kam, dass er wohl auch Käufer von der Rigaer Straße 34 in Berlin war. Das ging ja auch durch die regionalen Medien.


    Das momentane Vorgehen ist leider wieder mal ein Armutszeugnis für die Behörden und es ist nur zu hoffen, dass der Abriss noch irgendwie angewendet werden kann.

    Bei der Gravo-Druck Baustelle geht es in den Endspurt. Die ersten Wohnungen sind laut eines Artikels in der Mitteldeutschen Zeitung (leider MZplus) schon belegt.

    (MZ Artikel)

    Dort ist auch ein schönes Foto aus der Vogelperspektive zu sehen, damit mal einen Eindruck von der massiven Bebauung erhält.


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    Ein weiteres Bild von der Reilstraße sieht man hier.


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    Mit 13.50€ pro Quadratmeter ist es für Halle trotz der guten Lage deutlich über den Durchschnitt. Es sind 1-Raum-Wohnungen bis 5-Raum-Wohnungen mit 170 qm Wohnfläche in den letzten Jahren am Reileck, am Rande des Paulusviertels entstanden. Außerdem gibt es einige Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss und ein Ankermieter, Denns Biomarkt zieht auf 590qm Verkaufsfläche ab September ein.

    Da das RAW für die Stadt Halle ein riesiges Projekt ist und von der Halleschen Entwicklungsgesellschaft übernommen wird ist ein eigener Strang besser. Kann den jemand noch näheres über das Projekt sagen? Weil mehr als das es ein Strukturwandel Projekt für die ostdeutschen Kohleregionen ist, wird nichts darüber geschrieben.

    Langsam fallen die Gerüste des ehemaligen Polizeipräsidiums am Hallmarkt. Etwas verspätet denn eigentlich sollten schon 2024 in dem denkmalgeschützten Gründerzeitbau fast 100 Wohnungen fertig sein. Jetzt ein Jahr später kann man die frisch sanierte Jugendstil-Fassade langsam wieder erblicken.

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    Nach etwa 4 Jahren hat Halle wieder einen gewählten Oberbürgermeister. Der unparteiische Herr Dr. Vogt hat die Wahl am 23.02.2025 gewonnen und wurde gestern im Stadtrat vereidigt.

    In seiner Rede sprach er davon, Halle wieder zu einer Stadt zu machen, auf die man wieder Stolz sein kann. Außerdem sprach er von Leistungen die Halle in der Vergangenheit erreicht hat, die aber viele nicht kennen und das Halle eine sehr grüne Stadt ist.

    Gerüst ist an der Ludwig Wucherer Straße nicht mehr da.

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    Da hatte dieses Bauprojekt wohl noch Glück, dass die Sparkasse das Projekt von NORSK übernommen hat. Wer weiß, ob das Gelände/Die Brache sich sonst entwickelt hätten.


    Wohnungen werden wohl für 13.50€ pro Quadratmeter angeboten. Bin gespannt, wann die ersten einziehen.

    Ich finde die Dichte der Gebäude aber eindeutig zu hoch. Und auch finde ich Schade, dass das ehemalige Hauptgebäude ein Flachdach erhalten hat. Damit verliert das Gebäude einiges an Charme.

    Danke, tolle Eindrücke. Ich habe bisher davon noch nichts mitbekommen. Sollen die Projekte einen Bebauungsplan bekommen? Ich dachte der Weinberg Campus ist voll und es gibt keine großen Erweiterungen mehr. Da habe ich mich wohl getäuscht. Sieht aus als, ob zweitgrößte Wissenschafts- und Technologie-Park weiter wächst. Ich sehe gerade, dass es zum Theoretikum einen städtebaulichen Wettbewerb gab und dieses Jahr noch ein Architektur Wettbewerb folgen soll.

    Finde es ebenfalls total unverständlich wie die Zahlen zustande gekommen sind und bin immernoch der Meinung, dass irgendwo ein Fehler vorliegt. Allein wenn man das Baugeschehen und die Sanierung der letzten 10 Jahre mit dem Wohnungsmarkt vergleicht, ist ein Einwohnerverlust in dieser Größenordnung nicht erklärbar. Dazu kommen die Flüchtlingswelle 2015 und der Ukrainekrieg 2022. Auch ist das vom Meldeamt veröffentlichte Geburten- und Sterberegister nachvollziehbar.

    Als Begründung für die Karteileichen und die dadurch entstandene Differenz zwischen Zensus und Meldeamt-Daten wird mit dem Wegzug ins Ausland erklärt. Aber die Erklärung klingt irgendwie nur nach Alibi, weil man keine bessere Antwort hat. Der Zensus so gut und wichtig er auch sein mag, wirft in diesem Fall mehr fragen als Antworten auf. Es muss geklärt werden wie es dazu kommen konnte.

    Am Kapellenberg Halle (Saale) hinter dem Opernhaus soll ein neues Hotel mit Tiefgarage errichtet werden. Für das Vorhaben sollen 21 Bäume gefällt werden. Dazu gab es in den letzten Wochen einige Proteste. Zum ersten Falltermin Ende Februar konnten die Bäume vorerst gerettet werden. Mittlerweile sind die Bäume gefällt und die ersten Bagger bereiten das Grundstück vor.

    Viele Informationen zum Neubauprojekt gibt es leider bisher noch nicht. Ich hoffe nähere Beschreibungen vom Investor folgen noch.

    Hier erstmal was man so findet.


    https://www.immobilien-aktuell…n-halle-am-opernplatz.jpg


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    0e7822b4-3ab5-4604-aff4-37bbffbe4f09-1200x676.jpegIm Gestaltungsbeirat wurden heute die Entwürfe vorgestellt. Die Baulücke in der kleinen Steinstraße zwischen Brüderstraße bis zur großen Steinstraße geschlossen werden. Hier soll laut Investor ein Seniorenheim mit Tagespflege und Zimmern für Demenzkranke entstehen. Die gute Nachricht ist, dass das denkmalgeschützte Haus in der Brüderstraße 7 saniert werden soll und die ruinöse Baulücke verschwindet ebenfalls. Gegenüber des Vorschlags im Gestaltungsbeirat 2019 erhält der Neubau eine deutlich höhere Traufhöhe wodurch das denkmalgeschützte Fachwerkhaus meines Erachtens an städtebaulicher Dominanz verliert. Auch empfinde ich den Neubau im Verhältnis für die kleine Steinstraße deutlich überproportioniert. Ich bin gespannt, ob der Entwurf nach den Wünschen des Gestaltungsbeirats nochmal angepasst wird und vielleicht nicht wieder 5 Jahre dafür benötigt und der städtebauliche Misstand von ruinösen Gebäude und Baulücke in so einer zentralen Lage bald verschwindet.

    Liebe Moderation,

    Die Antwort oben bezieht sich aber auf die Frage, Halle in den Leipzig Strang zu integrieren, als sogenannte Twin-City analog Berlin/Potsdam, Köln/Bonn, Dortmund/Bochum, nun geht es aber darum Halle einen Forenbereich einzurichten, wie ihn Chemnitz hat.

    Gerade mit der Entscheidung zum Zukunftszentrum und den aktuellen bundesweiten Interesse zum Architektur-Wettbewerb von nationaler Bedeutung sollte Halle mehr in den Mittelpunkt gerückt werden.

    Dieser Wachstum innerhalb von 2 Jahren auch wenn er sich 2023 etwas abgeflacht hat, ist schon enorm. Woher resultiert dieser Einwohnergewinn? Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Chemnitz 8.000 bis 10.000 Einwohner alleinig durch den Ukraine Krieg dazugewonnen hat und wenn doch was macht Chemnitz für die Kriegsflüchtlinge so besonders gegenüber anderer Großstädten wie Braunschweig, Kiel oder Magdeburg?

    Neue Subventionen für Intel


    "Am frühen Montagnachmittag wird Intel-Chef Pat Gelsinger zum Treffen mit Olaf Scholz (SPD) im Kanzleramt erwartet. Dann dürften die Männern das Geschäft besiegeln, für das Deutschland wohl so hohe Subventionen hinblättern wird wie noch nie zuvor für die Ansiedlung eines ausländischen Industriekonzerns. "


    Statt bisher 6.8 Milliarden Euro wird die Ansiedlung von Intel wohl mit 9.9 Milliarden Euro unterstützt.

    Braunschweig steht nicht alleine. Das Missmanagement von Kaufhof/Kartstadt setzt sich mit diesen Schließungen fort. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Braunschweig wirklich Rote Zahlen geschrieben hat. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit bis der Konzern entgültig die Lichter aus macht. Anhand der Liste von der aktuellen Schließung von Leipzig, Dortmund, Essen, Braunschweig und den festhalten an Chemnitz, Kleve oder Mülheim fragt man sich schon nach den Gründen.

    Wie auch woanders geschrieben, wird es wohl an der Höhe der Miete liegen. Vielleicht hofft Kaufhof/Kartstadt ja noch darauf in den großen Einkaufsstädten noch den Mietpreis drucken zu können und die ein oder andere Filiale damit erhalten zu können.

    Wow.. gute Entscheidung. Wirkt auch so als hätten die Referenzen und nicht das Politikum letztendlich den Ausschlag geben. Für Halle, für die Region und für Mitteldeutschland ist es eine super Investition.