Sorry, aber jetzt bitte keine sündteuren Prestigeprojekte a la ga8, das ist dem Steuerzahler nicht zu vermitteln, damit käme man vom Regen in die Traufe. Der Eurotower steht leer und würde in vielerlei Hinsicht Sinn machen, evtl reicht es in Verbindung mit dem FBC und der erhöhten Home-Office-Quote. Dir Goldlagerung würde ich mal von den Büroarbeitsplätzen unabhängig mache.
Beiträge von Rud
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Anderes Thema: der Umbau des Karlplatz samt Umwidmung einer Autospur in eine Fahrradstrasse soll im April beginnen.
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Richtig aber es gibt begrenzte Ressourcen, so dass man schon auswählen muss. Und das Risiko ist natürlich immer, dass die Politik sich mit einer medienträchtigen Strohmannaktion aus der Affäre zieht, die wenig bringt, aber als Talking Point reicht, so nach dem Motto „wartet mal x Jahre, gebt dem Ganzen Zeit, dann werdet ihr schon sehen …“ während es immer schlimmer wird. Das Crackzentrum zähle ich zu dieser Kategorie.
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Die Taunusanlage, ok, könnte man vlt sogar Machen, die Müllhotspots im Bahnhofsviertel sind aber ohnehin andere. Wenn man die Müll- und Drecksituation im Bahnhofsviertel angehen will, wir es glaube ich mit der nächtlichen Schließung der Taunus-Gallusanlage nicht getan sein, dann muss man anders vorgehen. Man wird nicht umhinkommen, die Menschen zu disziplinieren. Das ginge auch, aber ist der Politik vermutlich zu unbequem.
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Welche Parks im Bahnhofsviertel meinst du denn?
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Die vor einigen Monaten angekündigte Instandsetzung des Euro-Zeichens am Willy-Brandt-Platz hat begonnen.
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Ich bin vorhin nochmal vorbeigekommen. Mitarbeiter der Firma Antal waren zugegen, es passiert also tatsächlich schon was.
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Sorry, aber die idee, dass eine große internationale Hotelkette ein "ambivalentes Verhältnis" zu Frankfurt hat und deswegen die Mitarbeiter unfreundlich sind oder das Konzept verschlossen ist, die finde ich sehr weltfremd. Mag sein oder nicht sein, dass die in Frankfurt ein schlechtes Management hatten, mag sein oder nicht sein, dass das Service-Level und der Lifestyle-Charakter bei InterConti weniger ausgeprägt ist als bei vergleichbaren Hotels, aber Emotionalität zu unterstellen, das finde ich sehr wild.
Was die Verzögerung angeht: Das Gebäude gehört nicht IHG/InterConti, sondern Aroundtown. Die entscheiden am Ende darüber, ob und wie investiert wird.
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Große Neuigkeiten aus der Elbestraße.
Die letzte große Ruine, die Elbestraße 49-53, das ehemalige Bordell Crazy-Sexy, wird umgebaut / renoviert. Es befindet sich mW aktuell im Besitz der Erbengemeinschaft Willi Schütz. Was genau daraus wird, konnte ich nicht herausfinden, angeblich KEIN neuer Puff.
Kurzer geschichtlicher Abriss der Liegenschaft:
1) 1969 gegründet als erste offizielles Laufhaus des BHV, damals angeblich das grösste Europas.
2) Vor einer Weile wurde es geschlossen. dürfte mittlerweile mindestens zehn Jahre her sein
3) Es war lange Zeit ein Umbau zu einem Appartmenthaus a la PULSE die Rede
4) Dann sollte das Crack-Zentrum dort rein, das jetzt bekanntermaßen in die westliche Niddastraße zieht
Das ganze bestätigt mich in der Entwicklung, dass der Krisenteil des Viertels von Osten nach Westen wandert. Gerade diese Ecke wird aktuell aufgewertet, mit dem Co-Working-Zentrum Beehive, dem sehr schicken Appartmenthaus um die Ecke in der Niddastraße und hoffentlich bald mit dem Canyon.
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Rein ästhetisch ist das Hotel ohne diese Vorbauten Richtung Main wesentlich schöner, finde ich. Insofern sehe ich das durchaus positiv.
Aktuell zieht die Ruine die ganze Ecke da runter, auch dahingehend ist das sehr wichtig. Nicht auszudenken wenn das ein zweites Präsidium geworden wäre. Jetzt kann man nur hoffen, dass das KAYA auch kommt. Dann noch die Brache schräg gegenüber füllen, dann hat Frankfurt eine Sorge weniger.
Wenn man das Hotel modern aufzieht, hat es mit seiner Lage und mit seiner Tradition wirklich ein enormes Potenzial. Spannend wird, welche Kette das macht. Es wäre schön, wenn InterConti zurückkäme.
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Danach kommt eher nichts mehr rein, denn wahrscheinlich wird das Gebäude Münchener Straße 57 abgebrochen.
Es soll dort ein afghanisches Einkaufszentrum entstehen, das Gebäude wurde bereits an einen neuen afghanischen Besitzer verkauft, die Planungen sind wohl weit fortgeschritten. Der ganze westliche Block der Münchener Straße gilt schon seit längerem als "afghanisch", am Geburtstag von Ahmed Schah Massoud war hier der Teufel los, es gibt gegenüber das sehr beliebte afghanische Restaurant Ariana.
Vom Chango wird nichts übrigbleiben, von einem Nachfolger an anderer Stelle ist mir auch nichts bekannt. Der Besitzer Ferdinand Hartmann hätte sich auch langsam die Clubbetreiber-Rente verdient, er ist 67. Außerdem hat er einen ähnlichen Laden in Kolumbien.
Quelle: FNP.
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Jetzt, wo das neue Gallileo von der EZB Bankenaufsicht teilweise bezogen ist und der Auszug aus dem Eurotower aktuell erfolgt, stellt sich mir die Frage: was passiert egtl. mit dem Eurotower? Bisher hat man absolut nichts zur Folgenutzung gehört, was ich schon einigermaßen bemerkenswert finde, schließlich ist der Auszug der EZB seit langem bekannt.
Wenn die Wikipedia-Informationen stimmen, befindet sich der Turm aktuell im Besitz der taiwanesischen Versicherung Fubon Life. Das weckt natürlich gleich gewisse (ungerechtfertigte) Assoziationen Richtung Trianon, das ja auch eine asiatische Eigentümergesellschaft hat und deren Projektgesellschaft bei Auszug der Hauptmieter direkt in die Insolvenz gerutscht ist und das seit letztem Jahr leer steht.
Sowohl die prominente Vornutzung als auch die exklusive Lage auf der einsamen Insel mit angeschlossener Parkanlage sollten das doch attraktiv machen, sicherlich muss man renovieren und vermutlich wird man auch gewisse Flächen repositionieren und umbauen, aber ich habe bisher noch überhaupt nichts über die Nachnutzung gehört.
PS: Immerhin ist das Eurozeichen gerettet und wird in Zukunft gepflegt, Link.
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Ja, schöner Entwurf. 15 Meter mehr und es wäre top gewesen, schönes kleines Cluster da. Da fehlt es der Stadt offenbar am städtebaulichen Fingerspitzengefühl.
Der Dachaufbau erinnert an den Omniturm, dort ist es eine ziemlich spektakuläre Event- und Partyfläche.
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Mal eine kleine Untermalung meiner Aussage zum Meinungskartell mit den Trägern, weil diese von der Stadt bezahlt werden und deswegen natürlich strategisch kommunizieren müssen um bei den Ausschreibungen berücksichtigt zu werden. Das macht sie zu bequemen Ansprechpartnern für die Medien die immer auf Linie sind.
Der Verein Beratung Jugendhilfe war kürzlich in einer schwierigen Situation wo er sich zwischen Voitl und Josef entscheiden musste. Man hat sich für Josef entschieden, sofort werden die von Voitl abgestraft.
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Auf der Taunusstraße (östlicher Block) macht ein neuer Kiosk auf, soweit so unspektakulär. Allerdings hat der Kiosk Haftbefehls legendäre Frankfurt-Hymne "069" auf ein Fenster foliert. Dazu muss man wissen, dass das Video dazu auf der Taunusstraße gedreht wurde. Könnte zum Fotomotiv / Wallfahrsort werden, deswegen erwähnte ich es hier.

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Es gibt einen prominenten Neuzugang auf der Hotelseite (mag formal im Gallusviertel liegen, aber ich schreibe es mal hier rein). Aus dem Fleming's Metropolitan in der Poststraße wird ein Cloud One, also die High-End Lifestyle-Marke von Motel One (ähnliches Konzept wie Roomers).
Eine schöne Aufwertung, das dürfte die Ecke im positiven beleben, da wird es viele Events geben und ich denke auch viel Partypublikum am Wochenende. Das andere Fleming's in der Ecke wird zum normalen Motel One, auch nicht schlecht.
Beides stammt aus dem Kauf der Fleming's-Gruppe durch die Motel One Gruppe.
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Die Latino-Disko Chango wird zu Ende des Jahres geschlossen. Ich bin mal gespannt was danach da reinkommt.
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Oho, ein Lebenszeichen. Die Bauherrin hat nun doch Fertigstellung angekündigt, wie das Baudezernat bestätigt. Mal schauen.
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Obwohl am Sockelgebäude weiterhin gearbeitet wird, kann für den Gallileo-Tower Teilbezug vermeldet werden.
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Natürlich wird da irgendwo auch das Thema Sauberkeit erwähnt, es ist zu offensichtlich um es komplett wegzuleugnen.
Was fehlt ist eine ehrliche Evaluation der bisherigen Maßnahmen (die neuen teuren Klos haben überhaupt nichts gebracht), was fehlt ist eine ehrliche Einschätzung der Situation, was dem ganzen Dokument fehlt ist ein Bekenntnis zum Paradigmenwechsel, was fehlt ist eine ehrliche Einschätzung dessen, dass immer nur mit Freiwilligkeit und noch mehr Abermillionen für falsche Maßnahmen in das Viertel pumpen eben nichts gewonnen ist. Man tut so als sei das Viertel ganz dufte, mit kleinen Fehlerchen. Nein, das nördliche Viertel ist eine Katastrophe.
Solche warmen, weichgespülten Worte hören wir hier seit Jahrzehnten, es ist immer nur noch schlimmer geworden.
Was wir brauchen ist ein Konzept in dem steht: wir haben hier zwei primäre Probleme, Hygiene und Verhaltensdisziplin. Der Status Quo ist eine Katastrophe, hier wollen wir zivilisatorische Mindeststandards erreichen, denn so kann es absolut nicht bleiben.
Bisher haben wir XYZ versucht, das hat nichts gebracht. Deswegen wollen wir alles auf den Prüfstand stellen und neu denken, dabei sprechen wir die Probleme klar an und verzichten auf Ablenkungsmaßnahmen und wir schonen uns auch nicht. Wir gucken was woanders funktioniert hat und warum die Dinge in Frankfurt so viel schlimmer sind als anderswo und wir lassen uns bzgl. der primären Probleme des Viertel und der Wirksamkeit von Maßnahmen EHRLICH evaluieren. Den Willen zur Veränderung unterlegen wir dadurch, dass wir kritische Stimmen einbeziehen und fördern und die Vergangenheit ehrlich aufarbeiten. Das ist auch als klares Bekenntnis gegen ein "Weiter so" zu werten.
Und das allerletzte was wir brauchen ist noch mehr Schönrednerei:
"Mit einer ausgewogenen Berichterstattung aller Beteiligter das Narrativ für das BHV aktiv gestalten und nachhaltig verbessern". Damit schicken die dann die ganzen Teilnehmer wieder in die Medien und töten jedwede kritische Berichterstattung ab. Statt um echte Veränderung geht es wie immer primär um Narrativsteuerung.