Die gewählte Hochhaus-Bebauung erlaubt besser belichtete Wohnungen, die auch Blick auf den Kanal haben. $$$
An der Stelle kann man dass m.E. durchaus machen.
Die gewählte Hochhaus-Bebauung erlaubt besser belichtete Wohnungen, die auch Blick auf den Kanal haben. $$$
An der Stelle kann man dass m.E. durchaus machen.
Eindeutig eine Verschlimmbesserung.
Der Bestand ist ziemlich heruntergekommen, aber von der architektonischen Gestaltung und den Proportionen deutlich ansprechender als der Umbau. Ich hätte mir gewünscht, dass man zumindest die Versprünge in der Fassade beibehält.
Die Ecklösung mir den zweigeteilten Loggien finde ich furchtbar.
Eine etwas verunglückte Meldung des NDR zum Thyssen-Areal: https://www.ndr.de/nachrichten/ha…bsteich202.html
In ein "kurioses Zwitter-Gebäude" sollen Finanzämter ziehen. Damit ist das Fußballstadion gemeint, das zu drei Seiten von Büroetagen flankiert wird. Ich finde das eine gute Sache, Flächeneffizienz ist wichtig und Nutzungsmischung trägt zur Belebung bei, selbst wenn es nur Finanzbeamte sind.
Vermutlich hält der NDR das Gebäude von meinem Büro ebenfalls für einen kuriosen Zwitter. Unten ein Cafe und oben Büros und sogar eine Arztpraxis, total crazy.
Ich bin schon sehr gespannt mit welcher Begründung die Eröffnung der S-Bahn-Station Anfang 2025 erneut verschoben wird.
Der Bahnsteigbereich an sich sieht so aus als ob er fast fertig gestellt ist. Die Meldung des beauftragten Ingenieurbüros scheint das zu bestätigen.
https://www.ssf-ing.de/news/bahnprojekt-hamburg-altona/
Was aber noch komplett fehlt, ist eine erkennbare Zuwegung zum Bahnsteig. Letztes Wochenende war die Fläche noch voller Erdaushub und Baustellenkram. Eigentlich müsste es von der Plöner Straße einen bestenfalls asphaltierten / gepflasterten Weg zum Eingang der Station geben. Aber davon ist noch nix zu sehen. Richtig innovativ und smart wären auch ein paar Fahrradbügel.
Die Gleisverbindungen sind auch noch nicht wieder komplett hergestellt.
Meine Prognose: Im November oder Dezember gibt es ganz "überraschend" einen Kälteeinbruch und es wird wohl wieder nix mit der S-Bahn-Station ....
Zum Rosensteinviertel: In Hamburg ist eine reduzierte Stellplatzquote 0,3 bis 0,5 für neue Quartiere inzwischen quasi Standard. Voraussetzung ist eine gute Anbindung an den Nahverkehr und zumeist auch eine innenstadtnahe Lage. Es ist sicher ambitioniert, aber nicht totaler Mumpitz.
Mich erinnert die diskutierte Umbauplanung ein bisschen an das was in Frankfurt/Main mit dem Peek&Cloppenburg-Warenhau an der Zeil passieren soll. Dort soll die Handelsnutzung mit dem Gebäudesockel auch erhalten werden und obendrauf kommen etliche Geschosse mit Büro, Wohnen und sogar eine Grundschule. Architekturwettbewerb lief bereits, Sieger war Renzo Piano.
Interessante Infos und Bilder/Pläne dazu gibt es hier: https://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de/bebauungsplan_…rung_25055.html (unter Präsentation)
Die Osterstraße ist natürlich nicht die Zeil, aber sowas "eine Nummer kleiner" würde auch gut an den Standort in Eimsbüttel passen.
Wenn das "Sky-Segel" mal fertig ist, wird der Baublock nicht ganz so wichtig daher kommen.
Der Blocks erinnert mich ein bisschen an den Dogenpalast in Venedig, vermutlich haben sich die Architekten da inspirieren lassen. Nice Idee, das Resultat überzeugt aber nicht unbedingt. 😉
Der Bürgermeister hat doch nichts "in Aussicht" gestellt, sondern nur die Lage beschrieben. Ich entdecke da wenig neues.
Dass es innerhalb eines bestehenden B-Plans zu Änderungen und Befreiungen kommt ist gang und gäbe. Das sieht das Baugesetzbuch in §31 explizit vor. Nachträgliche Änderung am Bauantrag sind ebenfalls möglich und üblich, nennt sich Tektur. Wichtig ist halt, dass die Änderungen im definierten Rahmen bleiben und nichts ganz grundsätzliches verändert wird.
Natürlich könnte man was total anderes planen und bauen, das erfordert aber ein ganz neues und sehr aufwändiges Verfahren. Das wäre das Gegenteil einer schnellen Lösung, der Rohbau-Torso würde mindestens 3-4 weitere Jahre vor sich hin gammeln.
Ich sehe da kein Abrücken. Im Rahmen des gültigen Bebauungsplans kann man natürlich gewisse Anpassungen vornehmen. Ich könnte mir vorstellen, dass man sich z.B. die Belegung der Geschosse nochmal vornimmt.
Peter Tschentscher sagt ja auch, dass es für eine komplette Neuplanung ein neues Verfahren bräuchte. Also neuer Wettbewerb, neuer Bebauungsplan, Abriss/ Teilabriss des bestehenden Rohbaus ... Es erscheint mir fraglich ob das gegenüber einem (modifiziertem) Weiterbau wirklich wirtschaftlicher wäre.
Wer auch immer den Turm erwirbt und weiter baut, bekommt eine komplett genehmigte Planung und einen halbfertigen Rohbau mit Gründung. Das ist ein "Pfund", das man nicht so einfach wegwirft.
Schade, dass sowas nicht auch extern ausgeschrieben wird. Die IBA in den 80ern hat sich ja dadurch ausgezeichnet, dass sich Planer von außerhalb mit Berlin befasst haben.
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Tatsächlich schreibt die SenStadt derzeit Stellen „zur Vorbereitung einer Bauausstellung“ aus.
Dabei soll auch Bezug zu den vergangenen zwei Bauausstellungen genommen werden.
Tatsächlich? Wo sind die Stellenausschreibungen denn zu finden?
Die erneute Verzögerung ist schon peinlich für die DB. Und sehr ärgerlich für alle Leute, die auf die S-Bahn-Station angewiesen sind und denen ursprünglich für Herbst 2023 eine Inbetriebnahme der Haltestelle versprochen wurde. Es wohnen ja tatsächlich schon Leute am Diebsteich oder arbeiten in den Gewerbegebieten drum herum.
Wollen wir mal hoffen, dass der/die Sachverständige im Januar 2025 nicht erkältet ist oder ganz plötzlich in Rente geht. Wird ein Termin nicht eingehalten, verschiebt es sich wegen der bei der Bahn üblichen Sperrpausen immer um ca. 6 Monate. Zumindest hat mir das Mal jemand von der DB erzählt.
Wie gesagt, der Standort ist in der Gesamtbetrachrtung nicht schlecht. Knapp 2 Kilometer nördlich vom heutigen Bahnhof Altona, deckt der neue Bahnhof am Diebsteich auch das östliche Bahrenfeld, Altona-Nord und Eimsbüttel ab. Von Osterstraße oder Eimsbütteler Marktplatz ist es fast ein Katzensprung. Das Altonaer Zentrum ist exakt eine S-Bahn-Haltestelle entfernt.
Dass man die neue S6/ex-S32 nicht über Diebsteich führt, verstehe ich nicht. Persönlich halte ich diese S-Bahn-Linie und die Verknüpfung mit dem VET für eine ziemliche Totgeburt. Vor einigen Jahren gab es auch andere Überlegungen wie eine U5-Trasse von Hoheluft-Brücke über Osterstraße, Diebsteich in Richtung Lurup. Angesicht der neuen Rahmenbedingungen sollte man sich das nochmal ansehen. Link zum Hochbahn-Blog mit Trassenvarianten für den Hamburger Westen
Man hat es irgendwie kommen sehen ...
Diese inzwischen Jahrzehnte alte Bahnhofsplanung am Diebsteich zeigt ganz deutlich was schief läuft in der deutschen (Schienen-)Infrastrukturplanung.
Planung und Genehmigung brauchen ewig. Die Deutsche Bahn versucht vermeintliche Billig-Lösungen umzusetzen und wird deshalb von der Stadt und Initiativen zurecht angegangen. Bis man sich einigt auf ein angemessenes Bahnhofsgebäudes und zusätzliche Weichen braucht es Wettbewerbe, Gerichtsverfahren ... Und es vergehen wieder einige Jahre.
Und dann, wenn man irgendwann anfangen kann zu bauen, stellt man fest, dass die Rahmenbedingungen ganz andere sind und die Planung veraltet ist.
Meine Hoffnung ist, dass man die Zeit jetzt nutzt, um das Bahnhofsprojekt nochmal gut zu durchdenken. Diebsteich als Standort finde ich weiterhin gut, aber die Anbindung müsste noch verbessert werden.
Durch die verstärkte Möglichkeit im "home office" zu arbeiten entfällt für viele auch der Druck unbedingt in München oder im direkten Umfeld wohnen zu müssen.
Wenn man eh nur 1 bis 2 Mal in der Woche nach München ins Büro muss, kann man auch günstig im nördlichen Oberbayern oder irgendwo hinter Augsburg wohnen. Ich kenne einige Leute, die das inzwischen so machen.
Wenn es von den Gleislagen und Platzverhältnissen passen würde (Spoiler: tut es nicht), dann wäre der Vorschlag der Knaller.
Es spricht ja auch wirklich viel dafür den Bahnhof am Berliner Tor aufzuwerten und dort mehr Züge halten zu lassen. U2, U3, U4 und S1 und S2 halten heute schon dort, alle Fern- und Regionalzüge nach Nordosten (Bad Oldesloe, Lübeck, Fermahnbelt/Kopenhagen) und nach Osten (Bergedorf, Berlin, Leipzig) fahren dort auch vorbei. Sprich: die Voraussetzungen sind da um dort einen Verkehrsknotenpunkt zu etablieren, der den Hauptbahnhof entlastet und evtl. in mancher Hinsicht sogar ersetzen könnte.
In Frankfurt gibt es ja auch Fernzüge, die den Hauptbahnhof nicht ansteuern, sondern nur den Südbahnhof (oder den Flughafen). In Köln gegenüber vom Hauptbahnhof den Bahnhof Deutz.
Leider zerschellen die Vorschläge vom VCD m.E. ein bisschen an der Realität. In der Präsentation erkennt man, dass am Berliner Tor quasi 4 Kopfbahnhöfe über- und nebeneinander entstehen sollen und zusätzliche Durchgangsbahnsteige auf verschiedenen Ebenen. Das wäre bahnbetrieblich und von den Umsteigewegen schon sehr sehr komplex und auch räumlich nur schwer unterzubringen. In den Folien sieht man nur skizzierte Gleise, die irgendwie über den heutigen Straßen und Freiflächen liegen, aber man erkennt nicht, dass Platz wäre für Bahnhofsgebäude, Abstellgleise oder Bahnbetriebsflächen. Wo Bahnhofseingänge, Fahrstühle, Treppen und Verbindungswege zwischen den Ebenen und Bahnsteigen sein könnten, ist auch nicht klar.
Hinzukommen noch neue Straßentunnel und eine Verlegung der U1. Ergo: das wäre konstruktiv eine echte Herausforderung und bestimmt auch ein Milliardenprojekt.
Die Ansätze finde ich aber an sich echt interessant! Vielleicht könnte man ICEs, die z.B. zwischen Kopenhagen und Berlin unterwegs sind, tatsächlich am Berliner Tor halten lassen. Eine Gleisverbindungen unabhängig vom Hauptbahnhof müsste möglich sein. Auch direkte Züge zwischen Harburg bzw. Bergedorf und Oldesloe/Lübeck, unter Umgehung des Hauptbahnhofs, müssten nach Errichtung von Gleisverbindungen möglich sein... Die Frage ist nur ob sich das wirklich lohnt?!
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In welcher Größenordnung fängt bei Dir denn so ein "Global Player" an, wenn Dir Airbus für den Titel zu unbedeutend ist?
Sorry, missverständlich von mir formuliert. Airbus ist natürlich ein Global Player. Aber eine vergleichbare Stadt wie München z.B. hat einfach viel mehr global vernetzte Firmen und Einrichtungen, die auch entsprechende Jobs nach sich ziehen (Siemens, BMW, Allianz, MunichRe, die beiden großen Unis LMU und TU...). Man muss nur Mal die größten Arbeitgeber in Hamburg und München vergleichen.
Die vergleichsweise schwach ausgeprägte internationale Wahrnehmung der Stadt würde ich auf zwei wesentliche Faktoren zurückführen:
1. Keine intakte, dichte Innenstadt als "Aushängeschild".
Es fehlt an zusammenhängenden öffentlichen Räumen und abwechslungsreichen, urbanen Nutzungen, die Hamburgs Zentrum spannend machen. Es gibt zwar einige (massen-) touristische Sehenswürdigkeiten und interessante Gebäude, die gut in der City liegen, aber es fehlen die Voraussetzungen für ein "Stadterlebnis", das man als Tourist fußläufig entdecken kann. Rathaus, Binnenalster, Speicherstadt und Elbphilharmonie oder auch die Deichtorhallen/Kunsthalle sind für sich toll, aber zwischen diesen Hot-Spots liegen sehr oft auch unattraktive, graue Straßenzüge und Bereiche, die nur zwischen 9 und 20 Uhr halbwegs belebt sind und wie Barrieren wirken.
Freunde von mir aus Frankreich/Spanien waren immer extrem verwundert wie tot weite Teile der Innenstadt abends oder an Sonntagen sind. Das ist in anderen deutschen Städten oft auch so, aber in Barcelona, Lissabon, Amsterdam o.ä. dann doch ganz anders. In Rom oder Edinburgh läuft man auch Mal als Besucher 1-2 km durch die Innenstadt, einfach weil der Weg abwechslungsreich oder schön gemacht ist. Aber in Hamburg zu Fuß vom Jungfernstieg in die HafenCity, vom Millerntor zur Mönckebergstraße oder von den Landungsbrücken zum Chilehaus? Machbar, aber nicht besonders einladend.
2. Fehlende Internationalität.
Der Hafen als "Tor zur Welt" genügt nicht. Die anderen Institutionen in der Stadt, wie Unis, Kultureinrichtungen oder Unternehmen sind nicht strahlkräftig genug bzw. keine echten global players. Einzige Ausnahme ist aktuell die Elbphilharmonie. Auch die Events in der Stadt (Musicals, Hafengeburtstag, Schlagermove ...) richten sich eher an ein regionales oder deutsches Publikum. Berlin und München haben da mit ihren Hochschulen, aber auch Veranstaltungen (Berlinale, Oktoberfest ...) einfach die Nase vorn.
Das Gute ist, dass sich sowohl der Charme der City als auch die Internationalität durchaus ändern lassen.
Gedankenspiel: Die Stadt ließe sich drauf ein anderen, niedrigeren Turm, mit anderen Nutzungen zu bauen.
Das würde heißen:
- neues Nutzungs- und Vermietungskonzept, Umplanung des bisherigen Entwurfs durch Architekten und Ingenieure ... Das schüttelt man nicht aus den Ärmel, das dauert sicher mindestens ein Jahr
- Faktisch muss ein neuer Bebauungsplan her, das kann auch 2 Jahre dauern
- Baugenehmigung braucht sicher auch ein paar Monate bis die da ist, da ja ein ganz neues Gebäude genehmigt werden muss
- Bauzeit mindestens 1 Jahr
Ergo: bestimmt 3-4 Jahre Verzögerung, die mit viel Planungskosten verbunden sind, nur um am Ende deutlich weniger Mietflächen zu haben. Das macht keinen Sinn.
Wenn der Bau des Elbtowers noch nicht so weit fortgeschritten wäre, könnte und sollte man über was anderes nachdenken. Aber über diesen Punkt ist man hinaus.
Dem Skora geht's nur um Publicity, das ist absolut nicht ernst zu nehmen.
Es gibt eine Baugenehmigung und einen gültigen Bebauungsplan, die genau auf den von der Signa geplanten Elbtower zugeschnitten sind. Sowohl von der Kubatur als auch von den Nutzungen.
Alles andere als ein Weiterbauen der bisherigen Planung würde noch mehr Zeit und Kosten verbrennen.
Auch wenn es für viele unbefriedigend ist, kann man aktuell nur abwarten wie sich die Dinge sortieren.