Beiträge von Mattes

    Wohnungsbau gegenüber Augustinerhof

    Das Wohnhaus gegenüber dem jetzigen Augustiner Parkplatz ist fertig gestellt. In der NN ist hierzu ein kritischer Beitrag erschienen.

    Die veröffentlichten Bilder finde ich nicht soo schlecht! Das Gebäude reiht sich gut in die, nach dem Krieg gebauten Häuser ein und mir gefällt sogar das angewinkelte Erdgeschoss. Allerdings hätten andere Materialien im Bereich des Erdgeschossen das Gebäude wertiger erscheinen lassen können.

    http://www.nordbayern.de/nuernberger-na…s-eck-1.1327087

    Da geb ich dir in vollem Umfang recht, Dexter!!! Nürnbergs Zentrum ist im Vergleich zum Internationalen Vergleich ein Aufgeräumter, friedlicher Vorgarten. Hier braucht man wirklich keine Bedenken haben, die Ubahn zu nutzen...

    Mir ist auch schon aufgefallen, dass wohlhabendere Nürnberger die Ubahn höchstens zur Rush-hour nutzen. Ansonnsten ist dort relativ wenig Mittel, bzw Oberschicht zu sehen... Wundert mich! In München (sorry, das ich die große Stadt im Süden zum Vergleich heranziehe) scheint mir das anders. - Wobei das für mich nicht aussagekräftig betreffend der Finanzkraft der Nürnberger Bevölkerung ist.

    Naja, das ist kein Problem des ÖVPN, sondern ein soziales Problem unseres Wirtschaftssystems. Wo sollen sich denn Obdachlose aufhalten? Erwünscht sind sie ja nirgendwo. Wenn du pöbelnde Jugendliche meinst: Dieses Problem ist ebenso ein Soziales.

    Und dass einen attraktiven ÖVPN auch Jugendliche anzieht, spricht für ein gutes Verkehrssystem. Wenn jemand aus der Mittelschicht allerdings eine soziale Abneigung gegen Menschen aus niedrigeren Schichten hat, die sich nicht nach ihren Vorstellungen benehmen, ist das AUCH ein Problem des Mittelschichtlers. Wegsehen verändert nichts, sondern lässt ausschließlich das Unverständniss auf beiden Seiten wachsen.

    Da hilft auch eine nicht gebaute Ubahn Trasse nichts...

    Denkmalschutz? Der graue Kasten? Höchstens die westliche Fassade zum Aufsessplatz hin. Die Frage wird bei einem EKZ wieder sein: Wass geschieht mit der Landgrabenstraße?

    Ich kann mir sehr gut einen Neubau in Anlehnung an das CityPark Center (ehem. Klausfelder) vorstellen! Dabei ließen sich sogar schöne Wohnungen in den oberen Etagen mit Blick über den Aufseßplatz, bishin zur Altstadt vermieten/ verkaufen. Somit würde man dem sozialen Abstieg des Viertels auch entgegen wirken.

    Zum Kaufhof kann ich nur sagen: weg damit! Bis auf die schon erwähnte Treppe hat der Bau nichts zu bieten und wirkt von aussen nur abstoßend. Ich glaube auch kaum, dass sich ein Kaufhaus dieser Größe oder ein EKZ dort auf Dauer halten würde. Würden die Stadtoberen ein EKZ planen, wäre dies der Tod der Landgrabenstraße. Dies würde sich auch mit den im Zuge der Koop Initiative formulierten Plänen für den Bereich, der Achse "Landgrabenstraße" schneiden.

    Von der Visualisierung des Heumann Geländes bin ich enttäuscht. Warum gliedert man die Fassade des Gebäudes nicht der geschwungenen Straßenführung der Allersbergerstraße an? Dies hätte eine weitaus dynamischere Wirkung und würde sich in die Umgebung besser eingliedern als der visualisierte "Kasten", der auf dem Bild eher als Fremdkörper erscheint.

    PS: Leider finde ich die zum Projekt "Koopstadt Nürnberg" nicht mehr die passende Visualisierung zum Gebiet der nördlichen Südstadt. :(

    Auch wenn ich mit dem Istzustand des Kaufhofs nie zufrieden war, empfinde ich das schon als schweren Schlaf für die Südstadt! Ob diese Immobilie so nochmals zu vergeben ist, scheint mir zweifelhaft. Zu den Arealen der AEG und Quelle kommt nun auch noch das Kaufhof Gebäude.

    Wenn man diese Situation allerdings als Chance begreift, birgt die Situation enormes Entwicklungspotential für die nördliche Südstadt!

    Das Gebiet zwischen S-Bahn Steinbühler Tunnel und Plärrer wäre im jetzigen Zustand höchstens zum Rotlichtviertel prädestiniert. :Nieder:

    Eine spürbare Aufwertung wird vermutlich wirklich erst der Bau der Frankenröhre mit sich bringen. Ansonnsten sehe ich für diesen Bereich wenig Hoffnung.

    Was mir persönlich an GoHo so sehr gefällt, ist die industrielle Geschichte, die spürbar ist. Was die Altbausubstanz betrifft, dürfte das Viertel in Nürnberg auch seines gleichen suchen. Allerdings dürften zu dem bestehenden Angebot an Cafes noch gerne einige Straßencafes wie das "Cafe Regina" gesellen.

    Wenn wie schon erwähnt, im Kerngebiet des Viertels keine Wohnungen mehr zu bekommen sind, stellt sich mir die Frage, wie der Bedarf an einem solchen Viertel gedeckt werden kann... Es wäre doch wünschenwert, wenn von GoHo ein wichtiger Impuls zur Belebung der Viertel zwischen Altstadtring und Äußerem Ring ausgehen würde. Großes Potential hätte vor allem St. Johannes!

    Nbg-GoHo (Bilder- und Projektthread)

    Da sich endlich weitere Fotographen im Nürnberger Forum eingefunden haben, poste ich nochmals meine im Winter gemachten Fotos aus Nürnberg Gostenhof.


    Der Nürnberger Stadtteil Gostenhof ist ein ehemaliges Arbeiterquartier. Es wird von der Fürtherstr. von Osten nach Westen durchschnitten. Der Justizpalast im Westen und der Plärrer im Osten grenzen Gostenhof von der Altstadt im Osten und Eberhardshof im Westen ab.

    Die Fürtherstraße bildete das Rückrad der ehemaligen Industriemetropole Nürnberg. Da der Stadtteil vom Bombenhagel weitgehendst verschont blieb, erhielten sich hier viele der ehemaligen Mietskasernen.

    Durch weitreichende Sanierungen des Stadtteils konnte der Verfall, der bis in die 1980er Jahre reichte, gestoppt werden und und die Attraktivität des Viertels anheben.

    Gostenhof war bis vor nicht all zu langer Zeit als Nürnberger Bronx verschriehen. In den letzten Zehn Jahren zog das linke multi kulti Viertel viele Galerien und Ateliers an. Der Stadtteil entwickelt sich langsam zu einem "In-Viertel".

    Nun viel Spass beim Rundgang :)

    Hier befindet man sich im östlichen Stadtteil









    Hier die Rothenburgerstr. kurz vor dem Gleichnamigen S-Bahnhof




    Zeugen der Vergangenheit






    Eine der vielen Galerien

















    Blickrichtung Fürtherstr.




    Denkmal zur ersten Deutschen Eisenbahn, die entlang der Fürtherstr. 1835 fuhr. Unter der Fürtherstr. fährt heute die U1 nach Fürth.




    Alle Bilder sind von mir!

    @ ds-17: Manche verkommene Altbauten lieber abreissen? Dir ist dabei schon klar, was die Lücke schließen würde?! Eine Vielzahl der "Altbauten" wurden im Krieg beschädigt, sodass als einziges "original" noch die Fassade steht. Und wenn dies das einzige ist, was erhalten blieb, so strahlt ihre Aussenwirkung doch eine Menge Charme aus, die du bei Nachkriegsbauten, geschweige denn bei Neubauten nie und nimmer finden wirst! Dieser Charme ist mir heilig.