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Bonusmotiv Schießhausplatz - leider tote Blechhalde
Ja, das stimmt! Daraus könnte man mehr machen.
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Bonusmotiv Schießhausplatz - leider tote Blechhalde
Ja, das stimmt! Daraus könnte man mehr machen.
Die Weimarische Straße sollte m.E. fortgeführt werden. Ebenso sollte die Ilmenauer Straße auf die Weimarische Straßen führen.
Die Lücken sollten kleinteilig mit Blockrandbebauung und Übernahme gründerzeitlicher Gestaltungsmerkmale geschlossen und die dann noch vorhandenen Kleingärten mit Durchgängen genutzt werden.
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Hutfabrik Schützengasse/Grüne Str:
Als ich Ende Januar vorbeikam, war der Abriss zumindest in der Grünen Str. im Gange.
Und was soll hier letztendlich entstehen?
Ich kenne zwar die Idee des Ausbaus der Musikhochschule, aber ist das nun wirklich konkret?
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[...] "Passen nicht mehr zum modernen Postplatz" - das mag stimmen, aber dafür passen sie zum historischen Postplatz, nämlich dem Schauspielhaus und dem Zwinger. Und beide scheinen mir dann doch bedeutender als die Seltsamkeiten, die dort in den letzten 30 Jahren entstanden sind. Vielleicht kommt man eines Tages doch dazu, etwas an diesen Ort zu bauen, das zu diesen historisch bedeutsamen und zum Glück erhaltenen Denkmälern passt.
Da gebe ich Ihnen absolut Recht.
Man hätte nur vorher bereits in den 90er Jahren mit der historischen Rekonstruktion beginnen müssen (Stichwort Sophienkirche statt Avanza-Riegel). Zur besseren bzw. moderneren Platzfassung hätte man auch gegebenenfalls modernere Baukörper wie am Neumarkt gestalten können. Das wäre ein Traum gewesen. Aber dieser Zug ist (leider) abgefahren. Und wenn der Postplatz in Zukunft umgestaltet werden sollte, so bin ich schon lange nicht mehr am Leben.
Aber ich hoffe noch zu meinen Lebzeiten den Postplatz als Ort mit Aufenthaltsqualität erleben zu dürfen.
Beide Gebäude, Weber und Adam, sind zwei fantastische Einzelbauten, deren Architektursprache ich liebe. Doch beide Gebäude passen nicht mehr zum modernen Postplatz und würden wie Fremdkörper wirken. Auch wenn ich noch so ein großer Verfechter und Freund historischer Rekonstruktion bzw. historisierenden Aufbaus bin, so finde ich den modernen Postplatz doch mittlerweile recht gelungen und ziemlich stimmig.
Auch die Visualisierung des zu bauenden Post-Kontors halte ich für das Gesamtkonzept Postplatz sehr gelungen.
Nur sollte man m.E. die einzelnen Platzbereiche zu den Verkehrswegen mit Baumreihen abgrenzen, die Marienstraße direkt auf die Annenstraße führen und das Verbindungsstück zum Postplatz diesem hinzufügen (Baumreihen/Begrünung, Außenrestauration). Die Zufahrt zu den Tiefgaragen (Uhrhaus, Altmarktgalerie) sollte dann über Marienstraße - Annenstraße - Hertha-Lindner-Straße führen. Dies würde den Gesamtbereich aufwerten und die Aufenthaltsqualität erhöhen.
Vorhin erst gelesen:
https://www.zeit.de/news/2025-11/2…rnen-manufaktur
https://www.mdr.de/nachrichten/sa…aerung-100.html
Demnach soll ein Innovationscampus der TUD mit VW als Forschungspartner entstehen.
Leider gibt der Artikel inhaltlich nicht allzu viel her. Vieles scheint auch noch unausgegoren und vage zu sein.
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Bundesgartenschau BUGA 2033 - neuer Sachstand: sie soll Booster für partielle Stadtentwicklungen werden - PM der Stadt.
[...]
Anm.: Unter Suchbegriff "Buga" oder "Bundesgartenschau" findet die Suchfunktion hier leider nichts, dabei gab es doch schon Posts zur Sache, oder?
Ja, ich hatte schon vor längerer Zeit (vor dem Einsturz der Carolabrücke) gepostet, dass man bzgl. Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung (und nicht nur Blümchen) die Idee des Ostra-Sees als einerseits Naherholungsgebiet (Schwimmen, Bootfahrten, Gastronomie, /Trimm-Dich-Pfad und andererseits als Naturschutzgebiet mit Naturlehrpfad (über einen Holzbohlenweg) mit Informationstafeln umsetzten könnte. Auch wenn es damals in der Diskussion angeblich hauptsächlich seitens der Messe Einsprüche gab, könnte man das jetzt mit dem Landschaftsarchitekten, der diesen Vorschlag machte, der Messe, dem Eventveranstalter des Ostra-Domes und des Ostra-Sees (u.a. wegen Namensrechten), der Messe Dresden, den Interessensvertretern des Open-Air-Geländes Rinne und der Stadt Dresden einen Konsens finden und so ein einmaliges Projekt umsetzen. Zumal der ursprüngliche BUGA-Plan die Einbeziehung des Trümmerbergs Friedrichstadt ("Ostra-Hügel") miteinschloss.
Ferner könnte dadurch das Gesamtgebiet Ostra dauerhaft und nachhaltig mit einem Gesamtkonzept aus Messe, Event, Sport, Freizeit und Natur zu einem ganz besonderen Stadtraum entwickelt werden.
Dabei sollte m.E. langfristig auch über eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke von den neuen Wohnarealen am Elbepark aus über die Elbe zum Ostragehege geben sowie (in einem Gesamtkonzept nach dem Einsturz der Carolabrücke vorgestellten Stadtentwicklungsplan) die Verlängerung der Erfurter Straße über den Alexander-Puschkin-Platz bis zur Elbe und dann eine neue Elbbrücke für den MIV zur Pieschener Allee im Ostragehege..
Hierbei würde ich unbedingt auf einer Straßenbahntrasse beharren, welche die Linie 10 bis zum Elbepark (bzw. Kaditz/Riegelplatz) verlängert. Zumal hier am Elbepark viel neuer Wohnraum entsteht. Die Gleisschleife Messe würde dann als Endhaltepunkt (vom Zentrum aus) seltener angefahren werden, bzw. am Wochenende häufiger, um Veranstaltungen an den ÖPNV anzubinden.
Das waren sozusagen meine damaligen Ausgangsgedanken zur BUGA, die natürlich aufgrund der aktuellen Lage mit neuen Ideen angepasst wurden. So schön dies (jedenfalls aus meiner Sicht) klingen mag, so unwahrscheinlich halte ich leider auch diese Idee. Auch wenn man die Infrastruktur außer acht lassen sollte, würde das ganze entsprechende Planungen und Verfahren mit sich führen.

Ich starre dieses Bild seit einiger Zeit extrem intensiv an. Ich kenne es IRL. Und ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll.
Dieser rote Riegel an eine Reminiszenz an die Stilepoche, hätte zumindest zum Postplatz hin einen markanten Eckbau verdient. Vielleicht könnte man da ja noch mal nachrüsten. Zumindest einen kleinen Aufbau zum Postplatz hin. Eine Kuppel für die Ecke.. Das würde das Gesamtbild m.E. etwas aufwerten. Und bitte Bäume pflanzen!
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Vor ca. 20 Jahren hörte ich gerüchteweise, dass es dafür keine Genehmigung gäbe.
Für mich nicht nachvollziehbar. Nur traurig.
Leider ja. Schon seit längerer Zeit. Und es wäre schön, wenn der Altbau an der Ecke rekonstruiert werden könnte.
Ich kann es mir auch kaum vorstellen. Schließlich habe ich im Wohnheim Fritz-Löffler-Straße gewohnt!
Zum Thema Gläserne Manufaktur möchte ich mich äußern.
Eigentlich sollte es schon lange klar sein, dass der VW-Standort keine Zukunft haben wird. Aber was soll daraus werden?
Das Gebäude ist irgendwie ikonisch und hat seinen architektonischen Reiz und sollte somit erhalten bleiben. Die vorhandene Einbindung (auch wenn nur marginal) in den Naturraum Großer Garten und Botanischer Garten ist zu erhalten bzw. auch noch ausbaufähig.
Von daher würde ich vorschlagen, dass die Gläserne Manufaktur zum Medizinisch-Pharmazeutischen-Campus umfunktioniert wird.
Verschiedene Lehreinrichtungen und Bibliotheken auf dem Uni-Klinik-Gelände könnten hier eingerichtet werden und die freien Kapazitäten entsprechend für den Klinikalltag umfunktioniert werden. Mit Leipzig müsste man sich absprechen, dass an der TU Pharmazie unterrichtet werden wird. Das wäre bereits aufgrund der vielen pharmazeutischen Unternehmen in Dresden eine logische Konsequenz. Und wenn dann auch noch der Botanische Garten fußläufig in unter 5 Minuten erreichbar ist, dann kann man durchaus von einem Standortvorteil sprechen.
Mit der StraBa ist man auch schnell und bequem vom Straßburger Platz zum Uni-Klinikum unterwegs und hat von hier aus noch viele andere Verbindungen. Außerdem gibt es bereits mehrere Bildungseinrichtungen direkt am Fucik- äh- Straßburger Platz bzw. in unmittelbarer Nähe, dass hier ein junger, dynamischer und auch studentischer Ort entwickeln könnte und den Platz somit in vielerlei Hinsicht aufwerten würde.
Und mit so einem ikonischen Gebäude, fachlicher Kompetenz und dem Status Elite-Uni könnte Dresden zu einem favorisierten Studienplatz Medizin werden. Dies würde (hoffentlich) weitere positive Effekte haben und der Stadt zu Einnahmen verhelfen.
M.E. wäre das eine gute Lösung, auch wenn sie viel Geld kosten sollte. Langfristig wäre das m.E. eine positive Investition, die sich auch finanziell lohnen würde.
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Doch ich meinte gelesen zu haben, dass die Bereich rund um Rähnitz reine Gewerbeflächen werden sollen und deshalb der Standort für den Zoll wohl nicht zur Option steht.
Da könnte man doch den Bebauungsplan anpassen. Die Autobahnmeisterei ist ja auch kein Gewerbe (oder sehe ich das etwa falsch?). Das Aufkommen von LKWs ist doch auch eher einem Gewerbegebiet würdig.
Und wenn man überlegt, dass noch genügend Freiflächen in diesem Gebiet zur Verfügung stehen, könnte man ja mal etwas davon einer Behörde übergeben.
Vielleicht könnte gerade durch diesen Standort auch der Globus-Baumarkt aufgewertet werden. Neben dem Baumarkt erhält hier auch Globus einen Supermarkt, das bisherige Parkplatzareal könnte als Parkhaus im Kern eines speziellen Gebäudezentrums neu entstehen. Für die ausländischen Beschäftigen (und natürlich auch für die Einheimischen) könnte man spezielle Einzelhandelsgeschäfte sowie besondere Dienstleistungen etablieren.
Und da viele eventuell vor oder nach der Arbeit auf dem Nachhauseweg nicht nur kulturspezifisch und bequem und schnell einkaufen wollen, sondern ebenso auch etwas für ihre Fit- und Wellness machen möchte, könnte man hier ein Fitnessstudio eröffnen, eine Sauna- und Wellnesswelt, die entsprechende kulturelle Besonderheiten berücksichtigt (normale Sauna, Textil-Sauna, Frauen-Sauna, Frauen-Textil-Sauna) sowie eine gesonderte neue Schwimmhalle, die die marode Schwimmhalle Klotzsche ersetzen müsste. Und bitte kein modernes Spaßbad, sondern einfach nur eine Schwimmhalle, in der die Arbeitnehmer wie auch die einfachen Bürger des Dresdner Nordens günstig ein paar Bahnen ziehen können und vor allem einen separaten Bereich für Schul- und Vereinssport.
Und jetzt werde ich ganz utopisch. So ein Zentrum bräuchte idealerweise auch eine besondere Verkehrsanbindung. Warum sollte man nicht bis hier zumindest eine eingleisige unterirdische S-Bahnstrecke vom Flughafen bauen und somit auch das gesamte Gewerbegebiet (jetzt evtl. mit Zoll) an das S-Bahn-Netz anbinden?
Meiner Meinung nach wäre das alles ein Booster für den Dresdner Norden, würde diesen aber nicht stark belasten (da Peripherie) und würde auch auf anderer Seite Entlastung bedeuten ("Warum am Wohnort extra nochmal einkaufen, wenn man auf dem Nachhauseweg (mit ein wenig Sport) alles erledigen kann und dann wirklich nur Zeit für die Familie hat?").
Ich weiß, dass das alles Phantasien sind (bitte kein Helmut-Schmidt-Zitat
). Aber dennoch denke ich, dass man auch mal gewagtere Ideen äußern sollte, um eine langfristige Stadtentwicklung zu fördern, anstatt die nächst"beste" Möglichkeit als Ultima Ratio zu propagieren.
Liebes Forum,
ich habe kürzlich gelesen, dass es Proteste gegen die Planungen für ein neues Hauptzollamt in Kaditz gebe. Angeblich sei der Standort alternativlos.
Die Einwende kann ich absolut nachvollziehen und teile diese auch (Verkehrschaos wegen des Ausbaus der Wohngebiete südlich des Elbeparks, Verkehre wegen des Elbeparkes und der Gewerbe entlang der Washingtonstraße. Bereits jetzt kommt es zu Staus und Verkehrschaos.
Meckern kann man immer. Aber ich habe einen konstruktiven Vorschlag, wobei ich mich auch nicht mit Baurecht und den Besitzverhältnissen am entsprechenden Ort auskenne. Man möge mir verzeihen.
Mein Alternativvorschlag wäre das Areal zwischen A4 und Feldstraße sowie Rähnitzer Allee. Die LKWs würden sich in einem reinen Gewerbegebiet befinden, direkt an der AS Flughafen, ohne weitere Verkehre zu belasten. Die Belastung würde sich dann nur im Bereich der Anschlussstelle befinden. Als weitere Alternative könnte man die Fläche nördlich der Autobahnmeisterei nutzen. Hier sind sogar schon Verkehrswege und Lichtzeichenanlagen vorhanden.
Außerdem könnte hier das Hauptzollamt aufgrund der vorhanden Flächen seinen Standort und seine Bedeutung (auch als Zoll-Ausbildungszentrum) erweitern. Es könnte ggf. ein Kompetenz-Zentrum Zoll hier entstehen und ein Standort, um mit den polnischen und tschechischen Zollbehörden besser zu kooperieren.
Zumal auch die Nähe zum internationalen Flughafen Dresden besteht (Sorry - aber den Kommentar konnte ich mir nicht verkneifen!).
Ich bin auf Eure Meinungen gespannt.
Solch schöne Altbauidylle erfreut mein Herz und mein ästhetisches Auge. Die modernen "Bunker" nicht. Dennoch kann ich den modernen Gebäuden einiges abgewinnen, wenn sie sich nur nicht so betongrau präsentieren würden. Die moderne und gewagte Formensprache und manche pfiffige architektonische Ideen finde ich hier erfrischend. In gewachsenen und relativ eng bebauten Vierteln wirken solch moderne Villen wie ein Fremdkörper.
Autofahrer (so wie ich) können durchaus lern- und anpassungsfähig sein. Vom Heller kommend (Hansastraße) bin ich früher immer über die Carolabrücke, Pirnaischer Platz und Grunaer Straße zum Straßburger Platz gefahren. Nach dem Einsturz des Brückenzuges C war es zugegebenermaßen etwas chaotisch. Mittlerweile hat sich die Verkehrssituation und der Verkehrsfluss m.E. verbessert, auch wenn ich etwas mehr Zeit benötige, weil ich durch Wohngebiete fahre, durch die ich mit Carolabrücke nicht fahren müsste. Ich nutze nun die Albertbrücke. Zunächst auch hier Chaos, aber mit dem Wegfall der Linksabbiegerspur in die Glacisstraße geht es flüssiger. Und auch der Wegfall jeweils einer Fahrspur zugunsten von Radwegen waren anfangs problematisch. Mittlerweile funktioniert das Einfädeln ziemlich gut und führt zu keinem Chaos mehr.
Ebenso funktioniert auch die Verkehrsänderung auf der Hainstraße sehr gut. Vielleicht könnte man auch bereits stadteinwärts die rechte Fahrspur unterhalb der Gleisbrücke als Rechtsabbiegerspur deklarieren und die linke Spur als reine Geradeausspur auf die Hainstraße. Hier dann mit Hilfe einer Verkehrsinsel eine extra Abbiegespur nach links in die Theresienstraße machen.
Bevor ich detailverliebt abschweife: Der Wegfall der Carolabrücke ist natürlich ein Desaster. Dennoch ist das absolute Verkehrschaos ausgeblieben. Verkehrstechnisch besteht somit kein Zwang, dass die Carolabrücke entsprechend groß geplant werden muss. Zumal bereits auf Neustädter Seite die Albertstraße eine Spur verloren hat. Und auch hier ist das angekündigte Verkehrschaos bzw. der prophezeite Verkehrskollaps ausgeblieben.
Obwohl ich zur Autofahrerfraktion gehöre, wünsche ich mir für die Dresdner Altstadt ein großes autofreies Gebiet, in dem die Menschen im Mittelpunkt stehen. Hierzu gibt es bereits tolle Ideen. Und manche bisherigen Phantasien der Stadtplanung könnten nun Realität werden. Vorher sind sie immer an dem Argument "Carolabrücke und Sankt Petersburger Straße" gescheitert. Endlich funktioniert dieses Argument nicht mehr und man sollte hier wirklich die Gelegenheit am Schopfe packen und zukunftsweisend planen. Auch wenn es länger dauern sollte. Ich als Autofahrer (individueller Eindruck und Einzelerfahrung) habe mich entsprechend angepasst und erlebe kaum bzw. selten Chaos.
Die Dresdner Altstadt sollte kein Durchfahrtzentrum sein, sondern ein Aufenthaltszentrum für Menschen. Mehr Grün und Menschen.
Der 26er-Ring müsste mal neu definiert werden und als Hauptstraße um das Zentrum auch optimiert werden. Gleichzeiutig sollten die altstadtdurchschneidenden Verkehrsachsen Wilsdruffer Straße und der Verkehrszug Dr.-Külz-Ring/Waisenhausstraße unterbrochen bzw. stark zurückgebaut werden. Sie sollten als Zufahrtsstraßen und nicht als Durchquerungsstraßen fungieren.
Damit würden sich ganz neue stadtplanerische Möglichkeiten ergeben.
Als verkehrstechnischen Ausgleich sollte hierbei aber eine "Pieschener Brücke" geplant werden, die vom Alexander-Puschkin-Platz über die Elbe auf die Pieschener Allee im Ostragehege führt und von dort auf die Weißeritzstraße. Hierbei muss natürlich eine Straßenbahntrasse mitgebaut werden. Zunächst könnte die Linie 10 ab Messering geteilt werden. Zu Messeveranstaltungen wird die Endstation Messe angefahren. Ansonsten führt die Linie weiter über die Pieschener Brücke zur Haltestelle Marina Garden und dann zum Alexander-Puschkin-Platz. Von hier aus geht es weiter bis zum Riegelplatz (Kaditz) --> Taktverdichtung und verbesserter Anschluss an die Messe und das Ostragehege/Sportpark Ostra.
Langfristig könnte hier dann eine neue Straßenbahnlinie entstehen, die nach dem Messering (von Kaditz aus kommend) über den verlängerten Rudolf-Harbig-Weg (Haltestelle Sportpark Ostra), Yenidze und Bahnhof Mitte weiter führt.
Heute habe ich erst gelesen, wie aufwändig die Vorplanungen im Bereich der Chip-Industrie sind. Mikroschwingungen und elektromagnetische Strömungen, die durch den ÖPNV in Form einer Straßenbahn entstehen, können die komplette Industrie ad absurdum führen.
Vieles ist halt nicht so einfach, wie man als Laie denkt.
Deshalb vielen Dank an das Forum, das entsprechend kommuniziert und auch aufklärt.
Ich lasse mich immer gerne eines Besseren belehren und bin für konstruktive Kritik dankbar.
Liebes Forum,
ich habe gerade Mal wieder etwas "recherchiert" und komme aus einem ungläubigen Staunen gar nicht mehr heraus. Am 07.04.2025 berichtete die DNN, dass Dresden kein Geld für eine Verlängerung der Straßenbahn 8 zum Airportpark und Globalfoundries habe.
Sorry, aber jetzt werde ich echt polemisch und etwas aggressiv: Wie kann es sein, dass so viel Geld für Radwege und Radfahrzählmaschinen ausgegeben werden, aber für wichtige zukunftsweisende Infrastrukturmaßnahmen das Geld fehlt?
Die Anzahl der Radfahrenden hat in Dresden stark zugenommen und das freut mich. Natürlich muss entsprechende Infrastruktur weiter ausgebaut werden.
Und übrigens: ESMC ist nicht erst jetzt aufgeploppt. 2027 soll die Produktion beginnen. Weitere Firmen mit bis zu 20.000 Arbeitsplätzen sollen in diesem Kontext entstehen. Die Verlängerung der S2 über den Flughafen hinaus (3 km) wurde gestrichen. Jetzt die Verlängerung des Straßenbahnlinie 8. Es ist wirklich traurig. Somit lassen sich (trotz letzter Erfolgsmeldungen) keine Investoren nach Dresden locken. Und das macht mich irgendwie nicht nur traurig sondern wütend. Alleine das Potential von den Flächern im Airportpark und die verkehrstechnische (fast) perfekte Anbindung könnten so viel Potential haben. Aber m.E. verspielt Dresden gerade sein ganzes Potential.
Ich hoffe, dass mich jemand mit positiven Nachrichten beruhigen kann und entschuldigt meine Aufregung. Vielleicht könnt Ihr diese ja zumindest etwas nachvollziehen.
Damals gab es ja einmal eine Abstimmung zwischen "Not und Elend" bzw. "Pest und Cholera". Beide zur Auswahl stehenden Vorschläge waren m.E. eher schlecht. Dennoch habe ich mich beteiligt und für die nunmehr umgesetzte Variante gestimmt.
Die Verkehrschneiße Dr.-Külz-Ring und Waisenhausstraße trennt den Bereich "Altmarkt/Kreuzkirche/Rathaus" vom neuen Stadtforum mit Ferdinandplatz und Prager Straße. Und in ebendiesem Bereich haben wir Neubauten aus unterschiedlichsten Nachkriegsepochen.
Der Bau des Stadtforums hat bisher leider noch keine weiteren Investoren anlocken können, um den gesamten Bereich "Ferdinandplatz" zu entwickeln und zu vollenden.
Hier könnte ein wirklich lukrativer Ort für moderne Stadtarchitektur entstehen und die Innenstadt beleben. Vor allem wenn man auch entsprechende Grünflächen und Baumbepflanzungen berücksichtigt.
Ich finde die unterschiedlichen Ansätze hier sehr spannend und diskussionswürdig. Bisher habe ich auch die "Ostvariante" als Verlegungsmöglichkeit präferiert. Zumal dadurch der Altstadtbereich als zusammenhängende Fläche vergrößert und urbaner wird und die Trennung durch eine Hauptverkehrsachse erst zu den "neuen" Gebieten der Lingner (wie mittlerweile auch immer genannten) Stadt/Quartier/Viertel stattfindet.
Aber die Idee von Civitas Fortis finde ich ebenso ansprechend und könnte mir einen Kompromiss vorstellen. Vor allem auch als Überbrückung der südlichen Verkehrsschneiße zum elbnahen Stadt- und Verkehrsbereich.
Auch hier würden enstprechende Flächen zur Stadtplanung entstehen, die auch auf die mögliche Offenlegung des Kaitzbaches hinarbeiten.
Die Petersburger müsste hier dann aber kurz hinter dem Georgplatz und ca. auf Höhe der Waisenhausstraße einen Ostschwenk machen.