Dresden SÜDOST: Projekte in Laubegast, Leuben und Zschachwitz

  • Leuben

    abgebrannte Ex-Staatsoperette, Pirnaer Landstrasse 131 - Ausseneindruck, Lage im TSP

    im Grunde ist das gesamte Theaterhaus (vormals Gasthof Leuben) abgebrannt, und damit fast der gesamte Komplex. Nur der Funktionsriegel dahinter ist erhalten - Luftbild von Tag24, ein isolierter Erhalt dürfte wenig Sinn machen. Und ranzige Baracken dahinter haben überlebt, sind allerdings auch nicht erhaltenswert.

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    Der Bau steht sehr eingerückt von der Hauptstrasse, der Vorplatz macht nix her, ist ungenutzt und hier mE künftig auch nicht unbedingt fortzuschreiben.

    Die Gründerzeitbebauung beiderseits verursacht den Eindruck einer grossen Baulücke. Ich wäre für eine Neubebauung bis zur Strasse, ggf mit einer Hufeisenform als Vorhof i.S.e. eher intimen Piazza. Die städtischen Flurstücke ziehen sich laut TSP weit nach Norden. Evtl. verkauft man vorn die erste baufläche, oder man lässt die WiD ran, welche allerdings fast nix mehr baut. Die alte Fassade der Ex-Operette würde ich nicht wieder als Auflage reindrücken. Es geht um die kleinen Zonen der Stadtteilzentren, welche man eigentlich mal baulich voranbringen wollte. Altleuben hat noch viele Lücken, ist mit Discountern durchsetzt, es ist nicht wirklich attraktiv entlang dieser Hauptstrasse. Nun gäbe es eine Chance, das Negative ins Positive zu wenden. Was meint ihr?

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    Die Zwischengasse wirkt zwar putzig, ist letztlich aber nur eine Ansammlung primitiver Bauten bis reudiger Schuppen. Im Luftbild^ sieht man deren Grösse.

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    Strassenwirkung

    Bild: https://i.postimg.cc/J4GxdxLJ/P1290720.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/xTh5rmfZ/P1290722.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/gJm4SPzk/P1290716.jpg


    Neubau Pirnaer Landstraße / Stephensonstraße 51 - längst fertig, zuletzt in #151, Wohnhaus

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    Die Neubauten Stephensonstraße 41+43^ habe ich nicht aufgenommen, da ich dachte, sie wären hier schon berichtet bzw nicht mehr ganz neu.

    Im ^1.Foto sind sie aber hinten etwas zu sehen - links vom Neubau hier.

    Bild: https://i.postimg.cc/nLt1rtQY/P1290723.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/9Q9pcfzQ/P1290725.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/bJyH0HgZ/P1290727.jpg

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    Beifang anstatt: Neubau Hertzstrasse 39-43. Bauzeit 2018-2019.

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    alle fotos elli kny

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Die alte Fassade der Ex-Operette würde ich nicht wieder als Auflage reindrücken. Es geht um die kleinen Zonen der Stadtteilzentren, welche man eigentlich mal baulich voranbringen wollte. Altleuben hat noch viele Lücken, ist mit Discountern durchsetzt, es ist nicht wirklich attraktiv entlang dieser Hauptstrasse. Nun gäbe es eine Chance, das Negative ins Positive zu wenden. Was meint ihr?

    Der Bereich um den alten Leubener Gasthof wurde in der Gründerzeit erstmals planmäßig geformt und die erhaltenen Bestandteile dieses Ensembles sollten (trotz offenbar fehlenden Denmalschutzes) ausreichen, um den Rahmen für einen Wiederaufbau des alten Gasthofes (inkl. Rekonstruktion der drei Fassaden) zu setzen, und zwar in der gründerzeitlichen Idee, die mit Lückenschließung des links fehlenden Eckgebäudes erstmals auch vollendet werden würde. Der Gasthof soll seinen "Ehrenhof" ruhig behalten und dadurch das Zentrum dieses Ensembles entsprechend markieren. Die Fläche, wie bisher, als Parkplatz zu nutzen, ist natürlich unangemessen. Die vielen Ideen der Bürgerinitiative für die Wiederbelebung des Operetten-Areals können zusammen mit einem rückwärtigen großzügigen neuen Anbau weiterhin umgesetzt werden. Zusammen mit dem angrenzenden Sportgelände kann ein attraktives Stadtteilzentrum entstehen, das sich nach vorne an seine Historie orientiert.

    Die Fassung der Pirnaer Landstraße sollte eher auf dem Parkplatz vor den Plattenbauten, bzw. auf dem Parkplatz vor dem Rewe-Supermarkt fortgeführt werden, damit der alte Gasthof mit seiner exponierten Vorplatz-Lage auch wirken kann. Ein Bebauungsplan für den Bereich zwischen Zamenhof-/Leubener und Reisstraße wäre jedenfalls sinnvoll, um einen geordneten Prozess für die Nachnutzung des Operettenstandorts und seiner Umgebung anzustoßen, v. a. da jetzt bauliche Maßnahmen unbedingt erforderlich werden.

  • Gewerbequartier Reisstrasse 42 / Str.d.17.Juni - jetzt "store & more" - Ausbau zum Lagerhaus mit Coworking-Büros, fertig, zuletzt #Mai 2024

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    Vorzustand Gelb // und weitere Ansichten an der Reisstrasse (hier wurde auch das kleine Nebengebäude einbezogen). Auch im Hof zur Bahn hin ist nun Weißgrau.

    Bild: https://i.postimg.cc/W4BBZfZh/P1200147.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/L6gdZK92/P1290732.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/90SvN1B6/P1290731.jpg

    Sehr schade ist es weiterhin um das Fabrikgebäude Reisstrasse 46, welches immer mehr verfällt. Dahinter führt die Bahnstrecke entlang.

    Vor 10 Jahren sah es noch deutlich besser aus. Eine schöne klassische Fabrikarchitektur, die mehr hermacht als alles drumrum (inkl. Malzfabrik).

    Es liegt quer zur Reisstrasse und ist daher etwas versteckt. Von der Bahn aus kann man es schlecht fotografieren - und wenn dann nur in laubloser Zeit.

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    Hier kann man nur noch die vergehende Qualität dokumentieren, ich denke es gibt keine Zukunft hier wie auch für die Malzfabrik links nebenan.

    Bahnseitig sieht es noch schlimmer aus. Vielleicht liegt innen eine Schadstoffaltlast vor (?). Gibt es alte Aufnahmen von diesem Gebäude?

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    alle fotos elli kny

  • ^ danke, und interessant, daß die "Ergänzung" als Lückenfüller zw. Villa und Fabrikaltbau erst spät nach 1913 erfolgte (Datierung Postkarte 1913).

    In der Postkarte sieht man, daß es eine Futtermittelhandlung war, am Schuppenbau daneben steht was von Düngemitteln dran.

    Die Villa vorn zur Reisstrasse war letzte Jahrzehnte am schlimmsten dran und ist mE erst vor ca. 8 Jahren in sich zusammengefallen, davor sicherlich schon ruinös.

    Einfaches Googeln nach der Reis46 ergab noch einen echten Treffer: wikimapia.org zeigt drei gute Bilder von vor 15 Jahren (von einem ronaldo66).

    Klickt dort die Bildchen groß. Es war vor 15 Jahren noch alles rettbar vorhanden, stand aber schon lange leer. Ja, es war die Villa, die über letzte Jahre einfiel, welche meinen Eindruck der Hoffnungslosigkeit für dieses schöne Objekt erzeugte. Jetzt kann man kaum noch den Schutthaufen der Villa von der Strasse aus sehen - alles zugewuchert bzw durch Mauern verdeckt. Man sieht die abtrünnige Villa aber recht gut bei g.maps. Schade das alles.

    Weniger nachtrauernd bin ich beim monströsen Klotz der Malzfabrik nebenan. Jene kann gerne weg, ja es wäre gut wenn dort Platz für neues modernes Gewerbe wäre. Das Problematische ist vermutlich, daß das Land mit seinem Altlasten- und Rückbautopf einspringen muß, weil der Eigentümer eine Freimachung (plus Altlastsanierung??) sicherlich nicht hinbekommt. Doch offenbar stand und steht der Freistaat dafür hier nicht willig Gewehr bei Fuß.

    Die Malzfabrik hat mE keinerlei Perspektive in dieser überlieferten Form. Vielleicht kann man einen Flügel per Kraftakt wieder nutzbar machen, aber die riesige sonstige Fläche und Baumasse: no go! Natürlich kauft auch keiner diese Fläche, solange dort extrem unwirtschaftlicher Mehraufwand anliegt. Am Ende muß dann doch jemand aushelfen - natürlich das Land über die Wirtschaftsförderung und genannte Geldtöpfe, aber Sachsen ist noch voll mit solchen Objekten.

  • Leuben

    abgebrannte Ex-Staatsoperette, Pirnaer Landstrasse 131 - heute PM der Stadt zum Weiter am Areal. SäZ paywall und DNN paywall berichten darüber.

    zuletzt ^oben #161 und #162

    Es muss umfangreich abgerissen werden (Auflage der Versicherung), die LHD hatte offenbar eine gute Gebäudeversicherung und wird viel Geld kassieren.

    Wieviel genau wird bis Jahresende klar, aber der Abriss wird bezahlt sowie eine Pauschale für den Restwert der Bauten vor dem Brand.

    Im Schaubild bei der SäZ sieht man die abzureissenden Kerngebäude des Areal, die Stadt möchte aber die Baracken drumrum auch weghaben.

    Im Herbst soll es eine Vorlage für den Stadtrat geben, darin wird auch die Zukunft des Werkstattgebäudes im nördlichen Eck des Areals bestimmt.

    Denn eigentlich möchte die Verwaltung das ganze hintere Gelände verkaufen (7000m²) - für Konzeptvergabe Wohnungsbau. Damit wäre der Neubau teilweise finanzierbar, welchen die Stadt als "Stadtteilzentrum" neu errichten möchte - mit Bibo Leuben drin. Hier das Schaubild für die Idee, der Vorplatz ist gesetzt und die Blockecke westlich ist als Wusch drin. Im hinteren Teil mit dem Werkstattgebäude (Nutzbarkeit noch unklar) soll Sport verortet werden - mit oder ohne den Bau. Es ist ein Durchweg mitgedacht. Die Abrisse könnten bis Jahresende schon fortgeschritten bzw beendet sein.

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    ^eigene Kollage der Fotos aus ^^^#161

    Also ich bin erstmal zufrieden damit, der Vorplatz muss mE nicht voll erhalten werden, aber sonst ist die Ausrichtung ganz gut.

    Skeptisch bin ich beim "Stadtteilzentrum", wo die Bibo Hauptnutzer werden soll, aber auch andere kommunale Nutzungen nun gesucht werden.

    Hört sich nach sowas wie dem STZ-Neubau in der Johannstadt (Blumenstrasse) an, jedoch brauchen wir hier einen ordentlichen Städtebau zur Strasse als "Zentrum" und keinen Flachbau, für den man ausser Bibo und Kleinkrams nichts finden konnte. Also ein Mehrgeschosser mit Wohnungen der WiD oder der Stesad wären Optionen. Da müsste man sich zusammenschließen, das wäre eben nicht der schlichteste und einfachste Weg.

  • Danke für die Informationen! Das Konzept im Flächenschema wirkt vielversprechend. Die Bibliothek in Laubegast befindet sich bisher im Hinterhof und wird nur wenig wahrgenommen. Daher wäre ein markanter Bau, der den Vorplatz und die Raumkanten des aktuellen Zustands berücksichtigt, eine gute Lösung für Leuben. Wichtig ist, dass das Haus ein ansprechendes Dach erhält und nicht ein einfaches, kosteneffizientes Flachdach wird, um der Umgebung gerecht zu werden. Auch der neue Weg zum Sportplatz und die Wohnnutzung im hinteren Bereich empfinde ich als positive Entwicklung für dieses tote Areal. Besonders wichtig ist es in meinen Augen aber, die „neuen Raumkanten“ an den westlichen Bestandshäusern zu vollenden, damit es nicht auf ewig unfertig wirkt wie aktuell.

  • Laubegast

    Umbau Bürohaus Iglauer Strasse 1, Ecke Zur Bleiche - mit dem Altbau Iglauer Strasse 1 ist das ganze Anwesen ein Bürostandort, jetzige Pläne unklar.

    der ca. 1990er-Neubau an Zur Bleiche in U-Form (jetzt in Umbau) war zuvor äusserlich intakt - streetview, ist aber wohl innen unzeitgemäß.

    Die Aussenfassade wird gleichmit nach heutigen Standards gedämmt. Im thumb ganz rechts sieht man Altbau und Neubau (angeschnitten).

    Bild: https://i.postimg.cc/3RktS6LD/P1310309.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/yd2vwP59/P1310311.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/PxCS3c6m/P1310310.jpg

    Baulücke Zur Bleiche 6 - Projekt Neubau Wohnhaus eines münchner Investors, Vermarktung läuft bei immovista, Genehmigung laut TSP.

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    fotos elli kny

  • nochmal als Beifang: Neubau Salzburger Strasse 25 (nahe Kirchplatz Laubegast) - Bauzeit 2019-21, Bauherr Vonovia, wurde von taukri schon fertig gezeigt #102

    hier noch paar mehr Ansichten, auch von hinten, und auch ganz ganz fertig.

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    Bild: https://i.postimg.cc/zfnDX9dv/P1320783.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/LX29qN7v/P1320786.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/C1ShZmtz/P1320785.jpg

    Nebenan Ecke Brünner Strasse sieht es so aus

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    fotos elli kny

  • abgebrannte Ex-Staatsoperette, Pirnaer Landstrasse 131 (Altleuben) - Abriss läuft, update, zuletzt ^^#166

    Problem: man sieht von aussen echt nichts vom Abriss. Eine Abrissfirma aus Gütersloh (ü500km Anfahrt) ist beauftragt.

    Zustand 25.11.25: Blick von der Hauptstrasse // Seitenblick aufs verbrannte Bühnenhaus // Funktionsbauten rücklings (nicht abgebrannt)

    Bild: https://i.postimg.cc/NFfhnf7C/P1320906.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/WzbRyb68/P1320905.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/85bQwrW3/P1320904.jpg

    9.12.25

    Bild: https://i.postimg.cc/W1SNpCt0/P1330272.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/qvpBT4B2/P1330271.jpg

    aktuell:

    Bild: https://i.postimg.cc/dtbHkVkp/P1340250.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/7YFsGZJq/P1340252.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/CL3PBxnY/P1340251.jpg

    Die Presse sei auch schon mal drin gewesen (gab es Artikel mit Abrissfotos??), diese Woche waren eine Gruppe "Verwaltungsvertreter" da, nächste Woche kommt ein Planertrupp, um das weitere Vorgehen abzuklären. Offenbar weiß man nicht genau, was wieweit abgerissen werden wird.

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    Nach Gang durch die ^ "Gasse" dann ein echter Blick ins Eingeweide des Theaters. Im Grunde ist fast alles runtergekommener Barackenmist, von daher war es vielleicht sogar mal positiv, daß ein Handlungszwang erzeugt wurde. Es ist sehr gut, erstmal den ganzen alten Schrott abzuräumen.

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    ^ in der echten Bildhälte sieht man in den ehem. Zuschauersaal, linke Hälfte ist der ehem. Bühnenbereich.

    Blick von hinten gen Altleuben: also Zuschauersaal links, und Empfangsgebäude (alter Gasthof Leuben) gen Strasse vorgelagert.

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    Blick durch die "Gasse". Das rote Gebäude rechts bleibt gemäß Konzept erstmal stehen. Das ist auch soweit ok, dahinter allerdings ist auch nur öde Brache.

    Bis Ende nä. Woche könnte man bis zur Strassenfassade vordringen, sodass dann auch von dort gute Einsehbarkeit sein könnte.

    Insgesamt wird der Abriss noch etliche Wochen weitergehen, je mehr Bauten desto mehr Zeitaufwand - zunächst bis März, dann evtl. gar bis August.

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    Danke für den Kurzeinblick an die netten Bauleute, die zufällig grad Pause hatten. alle Fotos elli kny

  • ^ Abriss-update abgebrannte Ex-Staatsoperette, Pirnaer Landstrasse 131 (Altleuben)

    Nun ist klar, daß das alte Vorderhaus wegkommt, denn erste Stücke der Frontfassade sind abgebrochen.

    Ein Fassadenerhalt - sofern überhaupt mal geprüft (?) - ist nicht mehr möglich. Leider kam man nicht in die Baustelle, es war schon Wochenend-Leere.

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    fotos elli kny

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Einfach nur ein trauriges Ende...wer wettet dagegen, dass das was nachfolgt, keinesfalls besser wird?

    Leider habe ich den Glauben an die moderne Architektur mittlerweile verloren, wobei es Ausnahmen gibt, insbesondere wenn durch die Architektur dem Ego des Architekten gehuldigt wird. Oftmals in monströsen Solitären, die sich jedoch auch als solche in die sie umgebende Stadtarchitektur einfügen und sogar Stadträume aufwerten können und als ikonische, einmalige Bauwerke mit nachhaltigem Charakter überzeugen.

    Für die alte Staatsoperette in Leuben hätte ich mir zumindest den Erhalt der Fassade gewünscht, zumal diese jahrzehntelang das architektonische Stadtteilbild unaufdringlich, aber ebenso angenehm markant, prägte. So jedenfalls meine subjektive Wahrnehmung.

    Nach Hinten hinaus, kann man natürlich modern planen. Aber zwischen der alten Fassade und den modernen Gebäudeteil könnte man von außen zaghaft vorgehen und höhere Gebäudestrukturen leicht rückversetzt bauen.

    Ich hoffe zumindest, dass die Farbgestaltung in einen Neubau mit einfließt und der später hinzugekommene Haupteingang eventuell integriert oder zumindest architektursprachlich zum Ausdruck gebracht wird. Ebenso sollte eine Gedenkplakette auf die Geschichte des ehemaligen Gebäudes und seiner Funktionen hinweisen.

  • noch ein Abriss-update abgebrannte Ex-Staatsoperette, Pirnaer Landstrasse 131 (Altleuben)

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   Bild: https://i.postimg.cc/CLdckg2R/P1340610.jpg
   Bild: https://i.postimg.cc/m2hmCsn7/P1340613.jpg

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    Bonusblick vom Trümmerberg Leuben auf den Nord-See. Leider ist auch der Berg aus der BUGA33 rausgefallen, weil ein Teil nicht erworben werden konnte.

    So bleibt er furchtbares Gestrüpp voller Müllhalden und wirren Trampelpfaden, und ohne hier locker mögliche schöne Aussichten. Sehr schade!

    Bild: https://i.postimg.cc/HsKBtNGq/P1340618.jpg

    alle fotos elli kny

  • ^ Abriss-update abgebrannte Ex-Staatsoperette, Pirnaer Landstrasse 131 (Altleuben)

    der Abriss ist nun am Werkstattgebäude angekommen, welches stehen bleibt.

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    Wichtig wäre, auch die Baracken im Hintergrund abzureissen. Kann sein, daß das erst viel später kommt, weil man erst noch Planung und B-Plan erstellt.

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    Bild: https://i.postimg.cc/PfMQw8fD/P1340723.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/G3jxys38/P1340719.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/66hfvG6q/P1340720.jpg

    alle fotos elli kny

  • ^ Abriss-update abgebrannte Ex-Staatsoperette, Pirnaer Landstrasse 131 (Altleuben)

    Das intakte Werkstattgebäude ist plötzlich auch weg (Fotos #170), das sollte bislang eventuell stehenbleiben. Aber nun kommt ALLES weg. Ich finde das gut so.

    Der Eingangsportikus steht noch, man habe 1000 Tonnen Schutt abgefahren, mehrere Tausend sollen noch folgen, es dürfen aber nur 2 LKW abfahren.

    Das zieht sich also noch mindestens 3 Monate, eher länger. Die Holzbaracke im Hintergelände muss zuvor erst asbestsaniert werden.

    Wie sich nunmehr, wo alles weg kommt, die Abrisskosten auf Versicherung und Stadt aufteilen, und wie hoch diese sind, ist unklar.

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    Ich hatte nur das Handy mit, und vergaß das Werkstattgebäude von hinten aufzunehmen, was ich ggf noch nachliefern werde.

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    Bild: https://i.postimg.cc/dQTxWnf0/IMG-20260323-115105763.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/SQzvZVPX/IMG-20260323-115122379.jpg

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